Katzen trotz Allergie?

Diskutiere Katzen trotz Allergie? im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo ihr Lieben, heut schreibe ich mal wieder, weil ich mir ein paar Gedanken über die Zukunft mache. Mein Freund und ich werden - soweit alles...
  • Katzen trotz Allergie? Beitrag #1
Chat_Sauvage

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Hallo ihr Lieben,

heut schreibe ich mal wieder, weil ich mir ein paar Gedanken über die Zukunft mache.

Mein Freund und ich werden - soweit alles bleibt wie es ist - wohl in den nächsten 1 - 2 Jahren zusammen ziehen.
Seit mein Tabasco im März vergiftet wurde, fehlt einfach etwas. Wir hatten schon immer Katzen, seit ich denken kann. Nun wollte meine Mutter keine mehr, da wir nicht die Möglichkeit haben, eine reine Hauskatze zu halten und hier viel zu viele verschwinden oder eben wie Tabs vergiftet werden...
Und einfach auch, weil der Hund nun da ist.

Aber eigentlich war für mich klar, früher oder später zieht wieder eine Katze ein. Nun erzählt mir mein Freund, er ist auf Katzen allergisch. Na toll, dacht ich mir. Triffste endlich den Mann deiner Träume und dann sowas :mrgreen:

Er ist auch auf Gräser allergisch, momentan ganz schlimm. Bekommt kaum Luft :shock:

Nun frage ich mich aber trotzdem, ob später mal wieder Katzenhaltung drin wäre? Was gibt es da für Methoden, oder hat jemand von euch das Gleiche und was dagegen unternommen?
Natürlich würde ich nie auf gut Glück Katzen holen um sie dann nur wieder hergeben zu müssen, sollte es nicht klappen. Aber da es ja doch die ein oder andere Therapie gibt, könnte man sich da ja frühzeitig schlau machen.

Testen kann ich mit ihm genug - Oma hat 3 Katzen und auf die 6 Perser meiner Tante hat er nach fast zwei Stunden langsam angefangen zu reagieren. Zur Not muss meine 'Exkatze' herhalten und eine Zeit lang bei uns einziehen :lol:

Ach ja, ich weiß zwar nicht was ihr von der Sache haltet und ich selber bin da sowieso total zwiegespalten, aber wenn soll wieder eine Neva einziehen. Und nein, natürlich nicht nur wegen der Allergie, sondern weil ich diese Rasse liebe und einen Tabasco-Nachfolger möchte.
Und die sollen ja, wie die Sibirier auch allgemein, allergikerfreundlich sein. Wie seht ihr das? Aber wenn das mal klappt, mit Therapie etc, wäre es sicher eine bessere Entscheidung wie eine 'normale' Mietz, oder? :eusa_think:
 
  • Katzen trotz Allergie? Beitrag #2
Also soweit ich weiß reagiert man nicht auf jede Katze allergisch.
Man reagiert nicht auf das Haar selber allergisch sondern auf ein bestimmtes Protein welches die Katze auf dem Fell verteilt, durch Fellpflege ;) Daher wohl der Ausdruck "KatzenHAARallergie" :mrgreen:

Hier mal ein Link zu Wiki



EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich hab mal irgendwo gelesen, dass man wohl der Katze ein Haar entnehmen kann und das ganze dann prüfen lassen kann - ob das nun stimmt - keine Ahnung. Vll kann es noch irgendwer bestätigen oder eben meine Aussage entkräften ;)
 
  • Katzen trotz Allergie? Beitrag #3
Allergien ist immer so eine Sache.
Es gibt Leute, die reagieren heftig auf meine Kitties, auf die Maine Coons von Freunden gar nicht.
Dann kenne ich Leute, die nur auf schwarze Katzen reagieren o_o

Natürlich könnte man die Haare einer Neva mal zum Doc mitnehmen und sich speziell auf diese Rasse testen lassen, allerdings entwickeln sich Allergien auch manchmal und schwupps schon ist er auch dagegen allergisch.
Eine Freundin war jahrelang gegen gar nichts allergisch und seit zwei Jahren gegen alles: Auch ihren eigenen Hund.

Ich würde das Risiko nicht eingehen, bestimmt kann man die Reaktion einer Allergie (also rote Augen, Nase zu usw.) behandeln, aber ob dein Freund wirklich täglich etwas einwerfen möchte? :eusa_think:
 
  • Katzen trotz Allergie? Beitrag #4
Ich denke es kommt immer darauf an, wie stark dein Freund darauf reagiert. Mein Freund hat zum Beispiel auch eine kleine Allergie, er darf sich einfach, nachdem er eine Katze gestreichelt hat nicht durch das Gesicht reiben, sondern sollte sich vorher die Hände waschen. Aber es gibt ja auch genau das andere extrem, wo es garnicht geht.

Und nur weil dein Freund auf Gräser so extrem reagiert, heißt es ja zum Glück nicht, dass es bei Katzen genauso wäre...
 
  • Katzen trotz Allergie? Beitrag #5
Huhu,

leider leider gehöre ich mittlerweile auch zu den Menschen, die eine sehr ausgeprägte Allergie gegen Katzen entwickelt haben. Ich bin mit Katzen aufgewachsen und hatte nie Probleme. Bis ich vor 5 Jahren aus meinem Elternhaus ausgezogen bin. Seitdem habe ich sehr heftg auf meinen damaligen Kater Felix reagiert. Geschwollene Augen, Atemnot. Wenn ich meine Mutter besuchen wollte musste ich mein Notfallspray immer griffbereit haben, denn natürlich habe ich trotzdem mit ihm geschmust und gekuschelt wie damals. Er war mein Ein und Alles, wie hätte ich anders gekonnt?
Letztes Jahr kam es sogar dazu, dass eine Freundin von mir den Notarzt rufen musste, weil ich mit ihren Katzen gespielt hatte und ich auf einmal keine Luft mehr bekam, zu Zittern begann und mir schwarz vor Augen wurde. Allergischer Schock, damit ist leider nicht zu spaßen.:?

Wie schätzt dein Freund die Allergie ein? Wenn sie nur leicht ausgeprägt ist, wird er sicher damit leben können.
Eine Allergie kann sich jeder Zeit ins negative oder positive entwickeln. Kann also sein, dass es mit der Zeit sogar schlimmer wird oder, wenn ihr Glück habt, sogar zurückentwickelt.

Da ich immernoch der totale Katzenmensch bin habe ich mich über eine Hypersensibilisierung informiert. Leider ist diese Therapie sehr langatmig und gewährt nicht automatisch, dass die Allergie danach abgeschwächt ist.
Zur Erklärung: dir wird regelmäßig in immer höherer Dosis der Allergie-Stoff unter die Haut gespritzt, bis du irgendwann (hoffentlich) nicht mehr allergisch darauf reagierst. Der Körper soll sich an den Stoff gewöhnen. Das gleiche erreichst du aber auch, wenn ihr euch Katzen zulegt.
Gefährlich wirds während der Therapie sein, wenn dein Freund zusätzlich zu den gespritztem Zeug noch in Kontakt mit Katzen kommt. Das kann zu der Situation führen, die ich oben geschildert habe...

Wie ihr das Problem löst, liegt an der Schwere der Allergie. Manche müssen als mal nur niesen, manche beißen deshalb fast ins Gras...
Außerdem reagieren Allergiker nicht auf jede Katze gleich. Dein Freund sollte also unbedingt, bevor ihr euch entgültg für die Plüschies entscheidet, ausgiebig kuscheln. Soweit ich weiß, kann man auch die Haare der geplanten Katzen zu einem Hautarzt/Allergologen bringen und der testet dann, wie stark du speziell auf diese Katze reagierst.

Ich persönlich möchte es mir nicht leisten, dem Sensemann so früh Hallo zu sagen. Deshalb wird es in meinem Leben, wenn die Allergie bleibt, leider auch keine Katzen geben:( Da erscheint mir auch eine Hypersensibilisierung zu riskant, habe ja auch nicht nur diese Allergie, sondern gleich das volle Programm.

Wenn dein Frund "nur" ein bisschen niesen muss, würde ich es vielleicht aber wagen, mir Katzen anzuschaffen. Die sollten dann aber möglichst nicht im selben Bett schlafen wie dein Freund. Nachts sich mit Allergie-Symptomen rumzuschlagen ist mehr als unangenehm.
Was sagt denn dein Freund dazu? Würde er sich die Katzen denn trotz gelegentlichen Niesanfällen wünschen?

LG
 
  • Katzen trotz Allergie? Beitrag #6
Richtig Keisuke, das war mein Bedenken. Würde es mit Medis gehen, ist das auch keine Lösung. Finde es ja schon einen Graus, wenn er in der Gräserzeit jeden Tag so viel einschmeißen muss :?

Aber ich dachte auch an sowas wie Bioresonanz oder Desensibilisierung? Einen Versuch wäre das Ganze ja wenigstens mal wert :eusa_think:

Eine Neva gibt's noch bei meiner Tante, muss mich mal informieren was man da so testen könnte.

Aber wer weiß was genau die Zukunft bringt. Vielleicht sind wir dann mit insgesamt 3 Hunden auch schon völlig bedient :mrgreen:

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Danke Ente für den ausführlichen Beitrag.

Er selber kann die Allergie eher schwer einschätzen, da er mit Katzen nicht wirklich Kontakt hat. Nur mit seinen / unseren Hunden.
Wie gesagt, einmal war er 2 Stunden bei meiner Tante mit 6 Katzen in einem Raum. Nach einer gewissen Zeit schwellen die Augen leicht an und er bekommt weniger Luft. Es kann also schon sein, dass es eher eine ausgeprägtere Allergie ist

Das müsste man dann wohl mit öfterem 'kuscheln' herausfinden.
 
  • Katzen trotz Allergie? Beitrag #7
Es ist schon viel gutes gesagt worden, aber ich hab vielleicht doch noch 1-2 Informationen die nützlich sind.
Wie bereits gesagt wurde es liegt nicht an den Haaren, sondern auf gut deutsch gesagt, an den Proteinen im Speichel.
Es gibt bei Katzen 21 verschiedene Allergenen, und die haben nichts mit Rassen und soweit ich informiert bin auch nichts mit Fellfarben zu tun.
Ein Mensch kann auf nur eines dieser Allergene reagieren, oder auf einige, oder auf alle (selten). Und das natürlich auch unterschiedlich stark. Daher kommt manchmal dieses Phänomen, dass Menschen auf die eine Katze mit Atemnot reagieren, und bei der anderen nichts merken. (Meiner besten Freundin geht es so. Bei mir kann sie 2 Tage übernachten und mit den Miezen kuscheln und sie merkt gar nichts. Bei einer gemeinsamen Bekannten kriegt sie schon Atemnot wenn sie neben ihr sitzt im Restaurant, allein von den Haaren auf den Klamotten.)
Sprich wenn eine Allergie bekannt ist, hilft es auch nicht mit irgendeiner Neva probe zu kuscheln, sondern man müsste es schon mit genau der Katze machen, die man auch aufnehmen will. Und ich würde es auch eher mit einer Probe von der Katze vom Arzt machen lassen. Und dabei bitte nicht vergessen, dass man dann auch noch 2 Katzen finden muss auf die man nicht allergisch reagiert und die auch noch zueinander passen.

Generell sollte man mit Allergien die auf die Bronchien gehen nicht spaßen. Das ist nichts statisches, sondern kann sich entwickeln (in die eine oder andere Richtung). Bei einer Dauerbelastung kann man im schlimmsten Fall am Ende mit allergischem Asthma da stehen. Im besten Fall ist die Allergie irgendwann weg.
Desensibilisierung ist ein Thema, wo ich dringend empfehlen würde einen richtig guten Fachmann hinzu zu ziehen, und sich mal ausführlich beraten zu lassen. Dann muss letzlich jeder diese Entscheidung selber treffen. Ich habe meine Ninchem damals abgegeben (Aber ich hatte auch ein Zuhause für sie gefunden, wo sie es ehrlich gesagt noch besser hatten als bei mir, und ich sie regelmässig besuchen konnte).
 
  • Katzen trotz Allergie? Beitrag #8
Bei einer Dauerbelastung kann man im schlimmsten Fall am Ende mit allergischem Asthma da stehen.

Habe es seit etwa einem Jahr und wird laut Arzt wahrscheinlich auch nie weg gehen:roll:
Hat dein Freund, wenn er bei Katzen ist irgendwelche Auffälligkeiten bei seinen Atemgeräuschen gemerkt? Fängt er auch an zu husten?
 
  • Katzen trotz Allergie? Beitrag #9
Also wie du ja weißt hab ich zwei Birmchen, die angeblich mit den Norwegern die einzigen Hypoallergenen Katzen (mit Haaren) sein sollen und mein Bruder ist stark allergisch. Wirklich extrem. Ich habe ihn überredet es mal zu Testen und er hat es etwa 20 min ausgehalten, danach gings leider los.

Andererseits reagieren weder er noch mein Vater auf meine total verhaarten Klamotten.

Was ich damit eigentlich nur sagen wollte ist, dass ich vom Gerücht mit hypoallergen nicht viel halte. Andererseits hat er ja wirklich extreme Allergie und dennoch 20 geschafft.


Ich würde euch raten das Problem von der anderen Seite anzugehen. Entweder durch Hyposensibilisierung vom Arzt, Medikamente oder eventuell Akkupunktur. (Ich habe von Fällen gelesen wo das Wunder gewirkt hat.

Außerdem solltest du dich aber fragen, was passiert, wenn die Allergie schlimmer wird. Wird dein Freund das über sich ergehen lassen und wird er überhaupt die Wahl haben oder wirklich ersticken? Eventuell helfen ja auch katzenfreie Räume, wie das Schlafzimmer und noch ein Raum, an den er sich zurück ziehen kann und extrem häufiges Staubsaugen und -wischen und bürsten der Katzen. Es gibt auch einen Dyson da saugt die Bürste die Haare gleich ein.

Ich weiß nur nicht, ob ich an deiner Stelle das Risiko eingehen würde, dass die Katzen dann im Ernstfall im Tierheim landen.
 
  • Katzen trotz Allergie? Beitrag #10
Ich bin beim Thema Allergie höchstskeptisch!
Ich weiß, dass nicht jeder Katzenhaarallergiker auf jede Katze gleich reagiert - die einen kommen mit einer Katze gut klar, mit ´ner anderen aber eben gar nicht. Inwiefern diese Tests da funktionieren, weiß ich nicht, und dass eine Desensibilisierung auch nicht immer funzt, das zumindest weiß ich.
Ich kann nur immer wieder meine Mäuse- und Rattenallergie anführen.
Die hat sich erst nach knapp 2 Jahren Mäusehaltung entwickelt, wurde dann aber rapide schlimmer, sodass ich mich letztendlich gar nicht mehr im Mäusezimmer aufhalten konnte, bestenfalls noch zum Futtermachen, und danach hatte ich dann nachts extreme Hustenattacken und Atemnot.
Das wurde so schlimm, dass ich beim Lungenfacharzt war (der mich ausgelacht hat, als ich ihn auf Mäuse und Ratten ansprach) und seither Cortison-Spray und ein Notfall-Spray an meiner Seite hatte und das letzte Jahr, das wir die letzten Mäuse und Ratten "ausgesessen" haben, im Schlafzimmer verbracht habe.
Heute kann ich im Zooladen beim Katzenfutterkauf zwar kurz vor den Gehegen mit den Mäusen und Ratten stehen (muss ich auch, weil ich die Tiere einfach immer noch total zauberhaft finde, auch wenn sie mir im ZooLa total leid tun - inzwischen bin ich auch nur noch äußerst selten da, weil wir das meiste online bestellen - aber ich schweife ab) - aber wenn wir ´ne Freundin mit Ratten besucht haben, musste ich da auch nach spätestens ´ner halben Stunde wegen Atemnot wieder raus.
Unsere Nager waren nichtmal 2 Tage weg, da hatte ich keinerlei Probleme mehr.

Wir hatten bei der Anschafffung der Katzen große Sorgen, dass ich auch dagegen eine Allergie entwickle, auch wenn ich mehrere Freundinnen habe, die Katzen halten, und ich da nie Symptome hatte - aber die hatte ich ja in den ersten 2 Jahren Mäuse-/Rattenhaltung auch nicht. Gegen eine Allergie ist man nie gefeit, die kann immer auftreten...
Und es ist nicht damit zu spaßen.
Mein Schwager ist allergisch gegen Katzen (der ist allerdings ´ne Memme. Wenn der bei unseren immerhin 6 Katzen ´ne Stunde auf der Terrasse (also noch nichtmal in der Wohnung) gesessen hat, dann meint er, er schnupfe ein wenig und verlässt fluchtartig die Wohnung. Mehr passiert bei dem aber nicht - trotzdem wäre es sicher nicht gut, wenn er ´ne eigene Katze hätte... Eine Freundin von uns ist allerdings wirklich massiv allergisch, die besucht uns quasi nur mit Mundschutz, und wenn die ein Katzenhaar mit nach Hause nimmt, bekommt sie nachts Asthmaanfälle - das ist schon extrem...

Ich persönlich bin der Meinung: Wenn da auch nur eine leichte Allergie vorliegt, würde ich das nicht riskieren. Natürlich kann man sich nochmal umfassend informieren und das mit der Desensibilisierung versuchen. Eine Garantie ist das aber nicht, und wenn ich dran denke, wie sich meine Allergie lustig verschlimmert und verschlimmert hat, bin ich da immer sehr skeptisch....
Ich bin so froh, dass ich bis jetzt in etwas mehr als 5 Jahren Katzenhaltung keinerlei Allergiesymptome zeige und kann nur hoffen, dass das auch so bleibt. Denn sonst hätten wir echt ein Problem, da man Katzen ja nicht mal einfach so "aussitzen" kann. Aber bei der Menge an Katzenhaaren, die hier bei 6 Katzen anfällt, und die immer und überall vorhanden sind, bin ich optimistisch, dass das auch weiterhin gut geht....

LG, seven
 
  • Katzen trotz Allergie? Beitrag #11
Ich bin beim Thema Allergie höchstskeptisch!
Ich weiß, dass nicht jeder Katzenhaarallergiker auf jede Katze gleich reagiert - die einen kommen mit einer Katze gut klar, mit ´ner anderen aber eben gar nicht. Inwiefern diese Tests da funktionieren, weiß ich nicht, und dass eine Desensibilisierung auch nicht immer funzt, das zumindest weiß ich.
Ich kann nur immer wieder meine Mäuse- und Rattenallergie anführen.
Die hat sich erst nach knapp 2 Jahren Mäusehaltung entwickelt, wurde dann aber rapide schlimmer, sodass ich mich letztendlich gar nicht mehr im Mäusezimmer aufhalten konnte, bestenfalls noch zum Futtermachen, und danach hatte ich dann nachts extreme Hustenattacken und Atemnot.
Das wurde so schlimm, dass ich beim Lungenfacharzt war (der mich ausgelacht hat, als ich ihn auf Mäuse und Ratten ansprach) und seither Cortison-Spray und ein Notfall-Spray an meiner Seite hatte und das letzte Jahr, das wir die letzten Mäuse und Ratten "ausgesessen" haben, im Schlafzimmer verbracht habe.
Heute kann ich im Zooladen beim Katzenfutterkauf zwar kurz vor den Gehegen mit den Mäusen und Ratten stehen (muss ich auch, weil ich die Tiere einfach immer noch total zauberhaft finde, auch wenn sie mir im ZooLa total leid tun - inzwischen bin ich auch nur noch äußerst selten da, weil wir das meiste online bestellen - aber ich schweife ab) - aber wenn wir ´ne Freundin mit Ratten besucht haben, musste ich da auch nach spätestens ´ner halben Stunde wegen Atemnot wieder raus.
Unsere Nager waren nichtmal 2 Tage weg, da hatte ich keinerlei Probleme mehr.

Wir hatten bei der Anschafffung der Katzen große Sorgen, dass ich auch dagegen eine Allergie entwickle, auch wenn ich mehrere Freundinnen habe, die Katzen halten, und ich da nie Symptome hatte - aber die hatte ich ja in den ersten 2 Jahren Mäuse-/Rattenhaltung auch nicht. Gegen eine Allergie ist man nie gefeit, die kann immer auftreten...
Und es ist nicht damit zu spaßen.
Mein Schwager ist allergisch gegen Katzen (der ist allerdings ´ne Memme. Wenn der bei unseren immerhin 6 Katzen ´ne Stunde auf der Terrasse (also noch nichtmal in der Wohnung) gesessen hat, dann meint er, er schnupfe ein wenig und verlässt fluchtartig die Wohnung. Mehr passiert bei dem aber nicht - trotzdem wäre es sicher nicht gut, wenn er ´ne eigene Katze hätte... Eine Freundin von uns ist allerdings wirklich massiv allergisch, die besucht uns quasi nur mit Mundschutz, und wenn die ein Katzenhaar mit nach Hause nimmt, bekommt sie nachts Asthmaanfälle - das ist schon extrem...

Ich persönlich bin der Meinung: Wenn da auch nur eine leichte Allergie vorliegt, würde ich das nicht riskieren. Natürlich kann man sich nochmal umfassend informieren und das mit der Desensibilisierung versuchen. Eine Garantie ist das aber nicht, und wenn ich dran denke, wie sich meine Allergie lustig verschlimmert und verschlimmert hat, bin ich da immer sehr skeptisch....
Ich bin so froh, dass ich bis jetzt in etwas mehr als 5 Jahren Katzenhaltung keinerlei Allergiesymptome zeige und kann nur hoffen, dass das auch so bleibt. Denn sonst hätten wir echt ein Problem, da man Katzen ja nicht mal einfach so "aussitzen" kann. Aber bei der Menge an Katzenhaaren, die hier bei 6 Katzen anfällt, und die immer und überall vorhanden sind, bin ich optimistisch, dass das auch weiterhin gut geht....

LG, seven

Viel besser auf den Punkt gebracht als es mir möglich war :uups:. Ich schließe mich da fast zu 100% an.
Wenn dein freund eine erfolgreiche Desensibilisierung hinter sich hat und ne ganze Weile allergiefrei ist, würde ich es eventuell wagen. Ich weiß es aber nicht. Ich hatte bei mir auch Angst eine Allergie zu entwickeln, weils ja in der Familie ist und jedes Mal, wenn ich niese, weil ich mal wieder Haare in der Nase habe, hab ich Angst, dass es jetzt doch ne Allergie ist.

Mein Argument für die Katzen war, dass ich selbst im Falle einer Allergie mehrere Möglichkeiten hätte sie unterzubringen.
Also sprich dich mit deinem Freund aus und wägt alle Möglichkeiten ab.
Ich wünsche dir aber, dass er eine Spontanheilung erfährt :)
 
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