Das leidige Thema Kastration

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Huhu zusammen, :)

ja, das leidige Thema Kastration..
Eigentlich geht es eher um was Verhalten der Rüden vor der Kastration.

Mein Rüde ( 1 Jahr, 2 Monate) ist mittlerweile total zum Schnüffeljunkie geworden, er schnuppert wirklich an jedem Grashalm, makiert, geht ein Stück weiter, markiert wieder. Teilweise geht er an einer Stelle vorbei, markiert, geht weiter und dreht dann plötzlich nochmal um um wieder auf der gleichen Stelle zu markieren.
Jetzt denkt man, ja, ist völlig normal, er ist halt noch sehr jung und "probiert" sich aus. Das ist ja auch garnicht das Problem..

Mein Problem ist es eher, dass er total in seiner eigenen Welt vertieft ist. Er hört super, kommt auf pfiff und allgemein bin ich super zufrieden mit ihm. Aber wehe, er hat einmal eine ganz besondere Stelle zum schnuppern gefunden, dann geht garnichts mehr. Er leckt die Stelle dann ab und seine Zunge, die vorher nicht sichtbar war, schleift plötzlich am Boden. Wahrscheinlich hat da wieder eine Hündin gepinkelt...
Meist habe ich dann echt keine Lust mehr mit ihm draußen zu bleiben, teilweise gehe ich sogar wieder nach Hause und probier es 10 Minuten später wieder aus..

Wenn ich micht dazu entschließe, weiter zu gehen, kann ich ihn abschreiben. Bällchen suchen lassen ist teilweise drin, dann höchstens nur 1-2 mal. Er ist danach dann fertig mit der Welt, japst wie ein Irrer und schmeißt sich sogar auf den Boden. Wenn ich ihn rufe, kommt er so langsam angetrabt, manchmal kommt er auch garnicht und man sieht ihm an, dass er wirklich völlig fertig ist. In diesem Zustand denke ich, ich hätte einen alten Hund hinter mir, er kann kaum folgen weil er so erschöpft ist - nur wegen ein bisschen Urin vom einem x-beliebigen weiblichen Hund?!
Das gleiche "Phänomen" spielt sich auch ab, wenn er eine super riechende Hündin oder Kastraten vor sich hat, er schleckt dann alles an dem Hund ab, was ich immer sofort unterbinde. Ich leine ihn dann kommentarlos an und gehe weiter... Hund kann natürlich wieder nicht mehr sobald wir außer Reichweite sind. Er trabt dann, wie vorher beschrieben, wie ein Hund im hohem Alter hinter mir her...

Wenn ich an Straßen langlaufe und extra das Shcnuppern unterbinde, ist er super munter, spielt mit mir, sucht den Dummy usw.

Ich finde es einfach so traurig, dass ich kaum noch was mit ihm machen kann. Allgemein mache ich zurzeit 0 Kopfarbeit mehr, weil er es einfach draußen im Freilauf nicht mehr schafft. Dummy suchen geht nicht mehr und wenn, dann höchstens zwei mal werfen und suchen lassen weil er ja meistens beim Suchen wieder irgendwas super riechendes findet. Ich denke echt oft über eine Kastration nach, aber dann wiederum will ich ihn erst mal Erwachsen werden lassen. Aber ob dieses Verhalten sich wirklich noch bessern wird?

Weiß von euch noch jemand Rat? Man kann ja nicht jeden Rüden kastrieren... irgendwie schaffen es die Besitzer bzw. deren Hunde ja auch..

LG
 
  • Das leidige Thema Kastration

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  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #2
Ich kann Dich gut verstehen, denn das Thema hatte ich früher auch. Irgendwann habe ich mir gesagt, das geht vorüber, wenn er älter ist und souveräner. Das war Quatsch, denn es wurde immer schlimmer.
Irgendwann war mein Hund, nur noch Haut und Knochen und ich bekam ernsthaft Angst um ihn. Wir wohnen in einer sehr Hundereichen Gegend mit vielen Hündinnen.
Wenn eine läufig ist, fangen schnell die Anderen danach an und mein Hund stand so unter Stress, dass er immer weiter abnahm.
Hundeschule konnte ich in dieser Zeit vergessen, so unaufmerksam wie er war.
Da hatten wir uns zu einer Kastration entschlossen und ich muss im nachhinein sagen, das hätten wir auch früher machen sollen.
Mein Hund hat sich im Wesen nicht verändert, nur das er aufmerksamer und nicht mehr so triebgesteuert ist.
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #3
Vllt mal mit einem Chip probieren, ob es besser wird?

Das Problem ist ja auch, wenn man zu lange wartet, kann es ja auch sein, dass sich das Verhalten so festigt, dass er auch nach der Kastra nicht aufhört.
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #4
Mit dem Chip hatten wir es auch mal probiert und dann ist mein Hund von fast jeden Rüden angesprungen worden :roll:
Mein Mann behauptet, das er nach dem Chip, bei vielen Rüden, wie eine läufige Hündin riecht.
Das ist aber auch meine Erfahrung, andere Hundebesitzer hatten so etwas nicht ;)
Vielleicht gibt es den Chip mit verschiedenen Wirkstoffen?
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #5
Wenn du den Kastrationschip meinst: den gibts derzeit mit einem Wirkstoff (Deslorelin) in 2 "Größen".
das Prinzip dahinter ist, dass die Ausschüttung der Geschelchtshormone runterreguliert wird und deswegen der Geschlechtstrieb sowie hormonabhängiges Verhalten wegfällt. (ausser er hats schon wirklich erlernt, wie Mitch geschrieben hat)
Wie eine läufige Hündin riecht ein Rüde da aber eigentlich nicht. Das ist m.W. stark vom Östrogen abhängig, das er aber nicht hat.

Ist eigentlich eine sehr gute Methode, wenn man mal schauen möchte, wie sich eine Kastration auf den Rüden auswirkt. Man muss nur beachten, dass es anfangs einen sogenannten flare-up gibt und er kurze zeit lang noch mehr Testosteron hat und es etwas schlimmer werden kann, nach 4-6 Wochen klingt das aber ab. Je nach Chipgröße ist er dann, mit individuellen Schwankungen, für 6-12 Monaten, manchmal etwas länger, chemisch kastriert. Wenn man den Chip wieder entfernt oder die Wirkung nachlässt ist das aber komplett reversibel.
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #6
Mit dem Chip hatten wir es auch mal probiert und dann ist mein Hund von fast jeden Rüden angesprungen worden :roll:
Mein Mann behauptet, das er nach dem Chip, bei vielen Rüden, wie eine läufige Hündin riecht.
Das ist aber auch meine Erfahrung, andere Hundebesitzer hatten so etwas nicht ;)
Vielleicht gibt es den Chip mit verschiedenen Wirkstoffen?

Das kann aber auch bei kastrierten Rüden passieren
Wir haben mal für einen Tag auf einen Goldie Rüden aufgepasst (noch vor Amy), der einen kastrierten Beagle Rüden ganz toll fand. Die Besitzerin von dem Beagle meinte, das wäre häufiger so.
Und Amy (leider frühkastriert, unser TA hatte uns überredet) benimmt sich bei Sammy manchmal so, als wäre sie ein Rüde der eine läufige Hündin vor sich hat.
Sie schiebt ihn mit der Pfote zurecht, wenn er sich dann wegdreht geht sie in die Spielhaltung, bellt ihn an und versucht es dann wieder :roll:
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #7
Oh Cooperin das hört sich ja nicht so toll an. Genau davor habe ich auch Angst... er frisst bis jetzt normal, am Anfang war es ganz schlimm. Er hat jedem Kastraten nachgejammert, gebrochen und hatte Durchfall. Das alles macht/hat er jetzt nicht mehr, deswegen habe ich ja noch die Hoffnung. Wie Mitch schon sagt, meine größte Angst ist es zu spät diese Entscheidung zu treffen.
Mein Hund ist jetzt nicht der super sportliche Typ von Hund, so wie er normaler Weise ist gefällt er mir am besten. Dann hört man aber von vielen Seiten aus, dass der Hund ruhiger wird und richtig zur Schlaftablette mutiert. Ihn in noch ruhiger kann ich mir dann nicht vorstellen :?

Den Chip gibt es für ein Jahr? Echt? Dann würde ich ihn sogar gerne nehmen wollen. Ich dachte immer, das wär immer so eine Sache von 3 Monaten :shock:
Wie sieht das denn dann mit dem Chip aus? Wenn er sozusagen wieder ausläuft, fängt das "Problem" dann wieder da an wo es sozusagen aufgehört hat? Die meisten, die sowas machen lassen, kastrieren ja anschließend oft.
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #8
Zumindest alles, was hormonell bedingt ist, tritt wahrscheinlich wieder auf, sobald die Hormone wieder normal da sind ^^
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #9
Naja, wenn er dann wieder alle nötigen Hormone hat kann es gut sein, dass das Verhalten auch wieder zurückkommt. Es hilft halt oft bei der Entscheidung, wenn jemand sich überlegt den Hund des Verhaltens wegen kastrieren zu lassen, vorher aber sicherstellen möchte, dass das Verhalten auch wirklich von den Hormonen kommt.
Auch wenn du Bedenken hast, dass er dann zu ruhig wird könnte man das ja erstmal mit dem Chip testen. Die Wirkdauer ist ein bisl von der Größe des Tieres abhängig, aber 1 Jahr wird afair auch vom Hersteller für mittelgroße Hunde angegeben für den großen Chip.

Man kann den Chip auch ohne Probleme mehrfach hintereinander oder überlappend (also den nächsten setzen bevor der vorherige komplett an Wirkung verloren hat) setzen, aber dann ist halt wieder die Frage, ob eine chirurgische Kastration nicht einfacher wäre.
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #10
Mein Cooper war immer lebhaft und das ist er auch nach der Kastration geblieben. Er ist nach wie vor verspielt und tobt gerne mit anderen Hunden herum. Das einzige was er nicht mehr hat, ist dieses gezerre an der Leine, wenn er einer läufigen Hündin hinter her will. Jetzt spielt er sogar mit diesen Hündinnen, ohne das man Angst hat, es kann was passieren.
Ich gehe mit ihm sehr entspannt Gassi und es macht richtig Spaß, ohne hinter jeder Biegung eine Überraschung zu erleben :D
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #11
Also, meine Erfahrung mit dem Chip ist toll, ich bin voll zufrieden und sehe keine Nebenwirkungen. Dschin wird weder bestiegen, noch ist er eine Schlaftablette. Ganz im Gegenteil ist er verspielter und neugieriger geworden.
Das "Einzige", was passiert ist, ist, dass er weder Weibchen, noch Menschenbeine bejuckelt, noch leidet, wenn Hündinnen läufig sind. Außerdem ist er aufmerksamer, empfänglicher, und akzeptiert auch die Daseinsberechtigung fremder Rüden, spielt sogar mit ihnen, was im Vergleich zu früher an ein Wunder grenzt:mrgreen:. Also ausnahmslos Verbesserungen.
In diesem Zustand ist es um Einiges leichter und angenehmer geworden, mit ihm zu trainieren, da man zusätzlich zu bekannten Baustellen nicht mehr das Risiko einer hormonell gesteuerten Reaktion besteht, die bei Dschin oft unvorhersehbar war.
Die anschließende Kastration, kurz bevor der Chip aufhört, zu wirken ist m.M.n. erstrebenswert, da der Hund im folgenden Monat nach der Spritze schon eine große hormonelle Umstellung erfährt, und wenn diese positiv ausfällt, ist es stressig, wenn nach einem Jahr die unterdrückten Hormone einen regelrechten Schub haben und das Tier unter Umständen doppelt so heftig auf die belastenden Reize reagiert.
Das heißt für dich, das Problem ist nicht nur "wieder da", auch der ganze Fortschritt, den du in der Zeit gemacht hast, geht u. U. verloren.

[VERSTECK]Aber ehrlich gesagt, würde ich persönlich bei Chester noch warten. Ich habe bei meinem Hund "ausgehalten", bis er 2,3 war, um seine hormonelle Entwicklung wenigstens bis zur körperlichen Reife nicht zu beeinträchtigen.
Es hätte auch genauso sein können, dass er sich beruhigt hätte.
Leider wurde dann beim TA festgestellt, dass er hypersexuell war...[/VERSTECK]
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #12
Wenn ich an Straßen langlaufe und extra das Shcnuppern unterbinde, ist er super munter, spielt mit mir, sucht den Dummy usw.
Dann mach das doch weiterhin. Ein junger Hund muss lernen, dass er nicht ständig auf Weiberjagd gehen kann, von "allein" wird das nur selten was. Jetzt wird der Hund eben erwachsen, DA fängt die Erziehung an. Wenn's keine Problemchen geben würde, wäre das sehr Unnormal.

Ich finde es einfach so traurig, dass ich kaum noch was mit ihm machen kann. Allgemein mache ich zurzeit 0 Kopfarbeit mehr, weil er es einfach draußen im Freilauf nicht mehr schafft. Dummy suchen geht nicht mehr und wenn, dann höchstens zwei mal werfen und suchen lassen weil er ja meistens beim Suchen wieder irgendwas super riechendes findet. Ich denke echt oft über eine Kastration nach, aber dann wiederum will ich ihn erst mal Erwachsen werden lassen. Aber ob dieses Verhalten sich wirklich noch bessern wird?
ARBEITE daran. Wenn er nur zwei mal schafft, dann schafft er nur zwei mal. Dann steigerst du das langsam. Und wenn mir der Hund so auf der Nase rumtanzt, dann gibt es auch mal ein persönliches Gespräch zwischen mir und dem Hund. Wart ihr mal in einer Hundeschule? Dort lernen schon die Knirpse, andere Reize auszuschalten und sich zu konzentrieren - das ist hier dringend nötig.

Über Kastration würde ich im Traum nicht nachdenken.
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #13
@exe:
Über Kastration würde ich im Traum nicht nachdenken.
Meinst du, bei Chester, oder allgemein?
1,2 Jahre finde ich noch nicht aussagekräftig, um zu entscheiden, ob es an mangelnder Konzentration durch Erziehung oder hormonelle Unausgeglichenheit liegt, dass es mit dem Hund gerade nicht so klappt.
Aber wie gesagt, es gibt auch triftige Gründe zur Kastration - ich bin mir nur nicht sicher, ob es hier gebraucht wird:eusa_think:
Wenn Chester sich "nur" so benimmt, wie du es beschreibst, ist es kein Grund zur Sofortmaßnahme- er ist sogar sehr viel aufnahmefähiger als es Meiner war- und ich würde es halt so machen wie beschrieben- bis er mindestens 2 ist, daran trainieren, und nur wenn es nicht besser wird den KastraChip ausprobieren.
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #14
Hey,

mMn hört sich Chesters Verhalten noch recht human an- Jungrüde halt;)

Zudem kannst du das schnuppern usw. ja unterbinden- wenn du mit ihm arbeiten willst, dann tu´das einfach^^
Wenn er "frei" hat kann er ja schnüffeln gehen, aber eben nicht, wenn du gerade sagst, dass das nicht drin ist.

Den Chip 1 Jahr zu setzen finde ich übrigens durchaus problematisch. Habe leider schon mehrere Rüden erlebt, die durch den Chip eine Menge wurden, aber nicht so wie man es sich erhofft hatte und das dann ein 1 Jahr lang auszuhalten ist nicht unbedingt toll.

Dann lieber den mit einer Wirkzeit von 6 Monaten- und auch das würde ich im Moment bei Chester ehrlich gesagt noch nicht machen.
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #15
Danke ihr Lieben für die vielen Antworten. Also arbeiten tun wir ja trotzdem, wenns im Freilauf nicht geht, setz ich mich meist auf den Bürgersteig, lass ihn abliegen/sitzen und werf den Dummy. Ist zwar etwas blöd, man kann ihn ja schlecht auf der Straße verstecken, aber dort lässt er sich 0 von den Autos bzw. den Personen ablenken. Also zu exes Frage, ja, wir waren in einer Hundeschule. Reize ausschalten klappt super, er ist auch echt auf mich fixiert. Läuft alles super, außer halt beim Freilauf sobald er was schnuppert. Ist nichts interessantes da, hört er auch und arbeitet mit mir.

Ich setz mich auch sehr oft aufs Feld und mache einfach mal garnichts. Wenn er zu mir kommt, spiele ich mit ihm, lass ihn irgendwas suchen und Action ist angesagt. Ist er jedoch auf Schnuppertour und ich rufe und er kommt nicht, angel ich ihn mir ran (Schleppleine ist dran). Sobald er dann auf "Reizfreier" Zone ist und vorher was tolles gerochen hat, ist er völlig fertig. Und damit meine ich völlig fertig. Er schläft nie, wenn wir wo anders sind und sein Körbchen nicht dabei ist. Er schaltet zwar ab, aber er muss immer ein Auge auf alles haben. Auf dem Feld dann döst er ab, einmal hat er sogar fest geschlafen..:eusa_eh:

Midori genau hier ist das Problem. Ich arbeite super mit ihm, aber irgendwann hat er ja dann mal frei und kann mit Hunden spielen oder rumschnuppern. Es kann aber nicht sein, dass er dann danach so fertig ist, oder? Ich habe das echt noch von keinem Besitzer gehört.. deswegen wundert mich das so. Auf jedne Fall warte ich erst mal ab, bevor überhaupt irgendwas gemacht wird, lasse ich ihn mindestens 2 Jahr alt werden.

Eine Züchterin hat mir Origanum D6 3 empfohlen, dass soll den Hund wohl "beruhigen" :eusa_think: Ist auf pflanzlicher Basis, aber bevor ich den Hund mit irgendwas zudröhne, frag ich lieber hier ob jemand schon Erfahrungen damit machen konnte.
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #16
Naja, das ist ja auch alles fürchterlich aufregend und anstrengend^^ Natürlich ist er dann fertig:)
Aber das ist ja noch nichts Dramatisches, sofern es sich nicht in Extreme steigert.

Schlafen, egal wo, wäre für meinen Dickschädel z.B. außerhalb des Hauses niemals möglich gewesen.
Nicht mal fünf Sekunden ruhig stehen bleiben geschweige denn überhaupt ansprechbar sein.

Von daher klingt es für mich wirklich so als wäret ihr auf einem guten Weg-
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #17
Rusty ist zurzeit auch so.
Das ist das Alter und normal für junge Rüden. Bleib konsequent. Ich hatte meinen jetzt ne Weile immer an der Schlepp und es geht wieder.

Über Kastration würde ich erst nachdenken, wenn er nächtelang heult und nicht mehr frisst, oder halt andere gesundheitliche Probleme vorliegen.
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #18
Danke an alle :)
Ich muss auch mal sagen, dass ich dieses Forum echt super finde. Alle bleiben sachlich und man bekommt so viel Hilfe, das hatte ich sonst nirgendwo. :)
Wir werden auf jeden Fall weiter daran arbeiten, die Schleppi steck ich jetzt auch einfach immer bei jeder Runde ein.

Wie sieht das denn mit dem Thema arbeiten aus? Ich habe jetzt geplant, dass wir vor dem Freilauf immer üben werden auf dem Gehweg. Halt Kopfarbeit, Dummy suchen soweit wies geht und sowas. Danach bekommt er wieder Freilauf, wäre es dann sinnvoll nach dem Freilauf weiter zu üben? Ich bin mir da nicht so sicher, weil er dann super abwesend ist.. ich bin zwar immer konsequent und warte solange, bis er das macht was ich von ihm möchte, aber wenn das so lange braucht verknüpft er das doch wieder anders, oder? :eusa_think: So nach dem Motto ich muss es nicht sofort machen, geht auch später

LG
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #19
Wuerde mich jetzt mal interessieren, warum einige so total gegen Kastration sind. Ich meine, Tierheimhunde sind ja generell auch alle kastriert, kann also nicht so schlimm sein. Hier in der Nachbarschaft sind auch etliche Rueden kastriert, und mehr und mehr Huendinnen auch. Die Tiere haben dann definitiv weniger Stress, finde ich, und bei den Weibchen beugt man so auch Krankheiten vor.
 
  • Das leidige Thema Kastration Beitrag #20
Ich bin zwar nicht gegen Kastration allgemein, aber sehr wohl gegen die Routineeingriffe und Frühkastraten. Bei Erstem, weil es genug Tiere gibt, die ihren Sexualtrieb intakt sehr gut im Griff haben und eigentlich alle Hormone ihren guten Sinn im Körper erfüllen und ein künstlicher Eingriff Gesundheit und Wesen auch negativ beeinflussen kann.
Bei Zweitem ist die Abneigung noch extremer, da früh kastrierte Tiere m.M.n. künstlich im infantilem Zustand gehalten werden und oft geistig gar nicht reifen können, darüber hinaus bringt die Frühkastration oft Schäden für das gesamte Wachstum.
Die Entscheidung darüber sollte deswegen mindestens erst nach der Reife fallen, wenn man eine verhaltenstechnische Änderung will, da man dann erst erkennt, ob der Hund wirklich nicht mit den bestimmten Reizen zurechtkommt, oder ob es nur die normale Sexualentwicklung in der Jugendphase war, oder, wenn es triftige medizinische Gründe zum Eingriff gibt, ggf. auch früher.
 
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