Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe

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  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #21
Warum sucht ihr euch nicht einen Tierschutzverein, ein Tierheim oder einen Gnadenhof, wo ihr mitarbeiten könnt? So wäre den bereits bestehenden Organisationen und somit auch den Tieren ja auch geholfen ;)

Den Gedanken find ich sehr gut.
Man könnte sich beispielsweise dort als Pflegestelle für Hunde , Katze un co anbieten und das das dann enstprechend der Finanzen und Möglichkeiten langsam ausbauen
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe

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  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #22
Wer macht das umsonst?
Ja, der ein oder andere Praktikant. Aber du kannst dich nicht auf Praktikanten stützen. Was, wenn keine kommen?
Du musst Leute bezahlen.
An Praktikanten hatten wir eigentlich gar nicht gedacht.
Wir selbst wollten ja erst mal ein Praktikum machen.
Wir dachten eher an ehrenamtliche Mitarbeiter.
Und an zwei oder drei Festangestellte, die normal bezahlt werden.

Das ist ab einer bestimmten Anzahl einfach ein Fulltime-Job.
Wir reden hier ja nicht von 4 Hunden, sondern unter Umständen von 20 oder 30 Tieren.
Ja, in dem Punkt sind wir uns eben noch uneinig.

Beginnt als Verein in Kooperation mit anderen oder schließt euch einem Verein an-seid Pflegestellen, die ein Netzwerk unterhalten.
...
Ihr benötigt Vorerfahrung, auch praktische in diesem Bereich.
Ja, da hast du wohl recht.

Ich würde mir das sehr, sehr gut überlegen.
Stellt euch mal vor, ihr habt irgendwann einen Hof voll Tiere, aber das Geld reicht nicht mehr - was dann?
Dann seid ihr selber ein riesiger Notfall
Ja, das ist meine Horrorvision. :?

Dann klingt das nicht gerade so, als wüsstet ihr, wie man sich um die meisten Tiere überhaupt kümmert... da wäre sicher jemand mit einer Ausbildung zum Tierpfleger nicht schlecht..
Genau. Verschiedene Vereinsmitglieder, die auf ihrem persönlichen Spezialgebiet gut (bzw. ausgebildet) sind. (wir hätten da sogar schon einen Buchhalter, einen Elektriker, und einen Webdesigner am Start :D)

Warum sucht ihr euch nicht einen Tierschutzverein, ein Tierheim oder einen Gnadenhof, wo ihr mitarbeiten könnt? So wäre den bereits bestehenden Organisationen und somit auch den Tieren ja auch geholfen
Uns wollte bisher keiner ... :(

Um diesen traum umzusetzen braucht man sehr lange vorbereitungszeit. Da muss zuerst einiges an geld beisammen sein. Bei firmen sagt man ja, man muss sich die ersten 6 monate selbstfinanzieren können.
Finde das bei eurem traum auch einen guten ansatz, ihr müsst zuerst geld für die ersten 6 monate beisammen haben.

Ausserdem pläne ausarbeiten, wie ihr an potenzielle spender kommt....
Ich hatte da schon an telefonische Outbound-Aquise gedacht ... :uups::uups:
[/QUOTE]

Ein Freund von mir führt einen Gnadenhof.
Kannst du ihm meine E-Mail-Adresse geben? (PN) :)

Worauf ich hinaus will: Sowas will klein anfangen und dann wachsen, wenn Nachfrage und Finanzierungsmöglichkeiten bestehen. Etwas kleines lässt sich auch viel leichter wieder abbrechen, wenn es schief läuft.
Genau so hatte ich mir das auch gedacht, aber da sind wir drei uns noch uneinig.

Und auch ein Mini-Grundstück mit winzigem Häusle drauf muss erst mal bezahlt werden.

Außerdem solltet ihr euch eine spezielle Nische suchen, das macht es auch immer leichter Anhänger zu finden.
Ich selbst wäre erst mal für alte Katzen.
Weil Hunde nicht mit anderen Arten kompatibel sind, bzw. nur mit enormem erzieherischem Aufwand.
K und S wollen "von allem etwas", bzw. "was halt kommt". :?

Innovativ werden ist angesagt.
Das Wort muss ich googeln. :)
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #23
Sorry wenn ich das so sage, aber K und S gehen wenn ich das so lese glaub ich ein wenig naiv an die Sache ran, kann das sein?:uups:
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #24
Naja naiv ist das schon, ABER man kann ja auch Gehege bauen, für Kaninchen bspw. die siche sind, dann kommt da auch kein Hund rein. ;) Totzdem solltet ihr klein anfangen. Groß wird man automatisch :)
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #25
Ganz wichtig finde ich auch, dass ihr drei euch einig seid.

Ich kann es nicht so genau festmachen, aber irgendwie kommt es mir - neben der Frage für welche Tiere ihr euch entschiedet - auch so vor, als wärt ihr euch nicht ganz einig.

Stell sicher, dass keiner einfach so abspringen kann, sowohl als Arbeitskraft als auch finanziell.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #26
Ich sehe dem projekt negativ entgegen wenn ich diese antworten lese...
Hoffe ihr begrabt den traum wieder.
Ist euch bewusst dass wenn ihr zu wenig spendengelder habt, ihr selbst zahlen müsst?
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #27
Wieso wollte euch bisher keiner als ehrenamtlicher Mitarbeiter? Die Tierheime reissen sich doch um Leute die verlässlich sind gerade wenn ihr Hundeerfahren seid? :eusa_think:
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #28
Bitte denkt dran das gerade alte Tiere hohe kosten verursachen. Das darf auf keinenfall unterschätzt werden. Gerade die Tiere die oft viel Geld benötigen wegen Krankheit etc werden abgeschoben.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #29
Hallo Hoffnungsgarten,

wie ihr vielleicht gelesen hab, hat das Berliner Tierheim in diesem Jahr erstmalig einen Aufnahmestop wegen Überfüllung verhängt. Im Moment werden dringend ehrenamtliche Helfer für das Katzenhaus gesucht. Wer sich von euch auf Katzen spezialisieren möchte, könnte sogar noch einen Schritt weitergehen und sich als Pflegestelle für Katzen mit speziellen Behinderungen anbieten.

Unzählige Hunde vegetieren in Zwingern dahin und würden sich unheimlich über Menschen freuen, die mit ihnen Gassi gehen und sie vielleicht sogar mal für ein Wochenende mit nach Hause nehmen.

Auch die Nagerabteilung platzt aus allen Nähten. Möglicherweise wäre man in dieser besonderen Notlage bereit, einige Tiere in private Pflegestellen abzugeben.

Es gibt bei uns in Berlin unzählige Möglichkeiten sich für notleidende Tiere zu engagieren ohne gleich fünfstellige Beträge dafür aufbringen zu müssen.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #30
Ich hatte da schon an telefonische Outbound-Aquise gedacht ... :uups::uups:
Das ist gar nicht erlaubt, oder?
Man darf nicht einfach wahllos Nummern aus dem Telefonregister anrufen um den Leuten Produkte anzubieten oder Spenden zu erbeten.
Ich weiß, es gibt viele die machen es trotzdem ( "Energievermittlung", "Meinungsforschungsinstitut", gefälschte "Gewinnspiele"..usw), aber ehrlich, wer hasst solche Anrufe denn bitte nicht? Man sich nicht auf etwas stützen was eigentlich illegal ist.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #31
Wenn das dass ist, wie du es grad sagst(wusste nicht was es ist), dann macht ihr euch eher feinde. Mal ehrich, kein TSV wüde irgendwo anrufen um zu "betteln". Damit macht man sich keine Freunde.. Es gibt andere möglichkeiten als wahllos irgendwo anzurufen
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #32
Mh, nimms mir nicht übel, aber ich habe eben in einem Thread über Leinenzwang deine Meinung gelesen und die Ausdrucksweise und wie du über Menschen mit Angst denkst und irgendwie... tschuldigung, aber ich denke nicht, dass man mit so einer Mir-sind-die-Mitmenschen-wurstegal-Einstellung einen Gnadenhof führen sollte. Ihr haltet da alte, kranke, aber auch unerwünschte Tiere, die besondere Bedürfnisse haben, und da heißt das Zauberwort Rücksicht - und das hört nicht beim Tier auf, sondern bei den Mitmenschen. Gerade in und um Berlin werdet ihr ja nicht gerade einsam sein und der nächste Nachbar dutzende Kilometer entfernt...:?
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #33
Mh, nimms mir nicht übel, aber ich habe eben in einem Thread über Leinenzwang deine Meinung gelesen und die Ausdrucksweise und wie du über Menschen mit Angst denkst und irgendwie... tschuldigung, aber ich denke nicht, dass man mit so einer Mir-sind-die-Mitmenschen-wurstegal-Einstellung einen Gnadenhof führen sollte. Ihr haltet da alte, kranke, aber auch unerwünschte Tiere, die besondere Bedürfnisse haben, und da heißt das Zauberwort Rücksicht - und das hört nicht beim Tier auf, sondern bei den Mitmenschen. Gerade in und um Berlin werdet ihr ja nicht gerade einsam sein und der nächste Nachbar dutzende Kilometer entfernt...:?

Danke!!! ganz genau SO denke ich auch. Da kann ich einfach nur mit dem Kopf schütteln, wenn man so über Leinenpflicht-welche nun mal in vielen teilen Deutschlands besteht- und Menschen mit Angst, so denkt.
Dafür habe ich kein Verständniss.

Da kann ich einfach nur mit dem Kopf schütteln.
Das ist leider auch oft der grund, weswegen die vielen Hundehalter so verhasst sind. Weil einfach zuviele genauso denken... :roll:
Rücksicht ist das Zauberwort und wir Hundehalter hätten es tausendmal einfacher.

Ich sehe das ja selber. Habe zwei Hunde, wenn mir wer entgegen kommt, der angst hat, und man mir das zuverstehen gibt,lasse ich meine Hunde sitzen und Leine sie an. Is gar nicht so schwer und eine Übung für meine Tiere. Fertig. Die Menschen danken es mir und wissen beim nächstenmal,"die hat ihre Hunde unterkontrolle und achtet darauf." Fertig.

Wie oft habe ich schon gehört "so einen Hundehalter wie sie habe ich noch nie gesehen." Oder "Solche wie sie, sollte es öfters geben."
Ich kann diese Halter nicht verstehen, die denken das sie überallem stehen und alles dürfen.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #34
Im Großen und Ganzen möchte ich mich eig. Kiwi anschließen, aber ich möchte dir nochmal etwas zu bedenken geben:

Was tut ihr mit den Tieren, die bei euch kreuzunglücklich sind und denen ihr nicht gerecht werden könnt?

Sich erstmal "nur" auf alte Katzen zu beschränken ist schon mal der richtige Ansatz- aber auch da wird man immer mal wieder welche dazwischen haben, die mit zu vielen Katzen überfordert sind/nicht sozialisiert sind/totale Panik-Kandidaten sind usw. usw.

Habt ihr mehrere Tierarten kann euch ein einziger "Problemfall" euren ganzen Betrieb sprengen.

Gnadenhöfe sind letzten Endes häufig nicht zwangsläufig nur Anlaufstelle für alte, kranke und "dankbare" Tiere, sondern dort landen auch gern mal die, die psychisch neben der Spur laufen, die aggressiv sind, die X andere Verhaltensauffälligkeiten mitbringen.


Vermittelt ihr diese Tiere dann?
Bzw. was macht ihr mit denen, während ihr sie noch nicht vermittelt bekommen habt, da sie ja nicht ohne Grund irgendwie bei euch gelandet sind und somit vermutlich aus dem normalen Raster rausfallen?
Sind da entsprechende Räumlichkeiten geplant?

DAS wäre neben der ganzen Finanzgeschichte ein Punkt, den ihr unbedingt klären solltet.

Ganz persönlich würde ich bei dieser "Nehmen was kommt"-Einstellung übrigens zusehen, dass ich damit nichts zu tun habe.

Das klingt, ohne die Beiden zu kennen, für mich nach irregeleitetem Gutmenschentum ohne jegliches Verständnis für die artgerechte (!) Organisation eines solchen Betriebes.

Ein Gnadenhof klingt toll und ist grundsätzlich eine gute Idee, aber dann bitte mit den richtigen Leuten, die voll dahinter stehen und wissen was sie tun und nicht ins Blaue hinein handeln.

Abgesehen davon, dass man den Tieren nicht zwangsläufig einen Gefallen tut geht man irgendwann selbst am Stock, wenn einem das über den Kopf wachsen sollte.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #35
Also mit dieser Einstellung zum Menschen solltest das mit den gnadenhof überdenken. Es landen auch sicherlich Tiere bei dir die von Menschen abgegeben werden müssen. Wenn du die auch mit so einer "andere Menschen sind mir total egal" Einstellung rangehst wird die Mundpropaganda ganz übel enden. Tierschutz ist zu einem gewissen grad auch Menschen helfen. Zumindest wenn man von den Menschen ausgeht die ihre Tiere aus der Not heraus abgeben müssen.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #36
Jemand der nicht weiß, wie er sein Tier finanzieren soll, dem rät man, kein Tier anzuschaffen. Damit es später nicht als Notfall endet.

Will man ein "Notfallauffanglager" eröffnen, muß die Finanzierung in gewissem Maß auch abgesichert sein. Warum sollte man ausgerechnet euch spenden? Alleine was du bisher von dir gegeben hast, würde zumindest mich abhalten, auch nur einen Cent zu spenden. Da gebe ich mein Geld lieber für Projekte die bereits gut laufen und bei denen ich mich überzeugen kann, dass die Tiere adäquat versorgt werden.

Wer spendet schon für Ideen von denen man nicht weiß, ob es überhaupt bis zur Umsetzung kommt?

Eure Überlegungen klingen sehr naiv, in der Pubertät hatte ich auch solche Träume. Ich bezweifle, dass euer Projekt überhaupt so weit fortschreitet, dass eine finanzielle Grundlage geschaffen ist, geeignete Räumlichkeiten vorgezeigt werden können und ihr die Erlaubnis zum Betreiben einer tierheimähnlichen Einrichtung vorweisen könnt.

Keine Erfahrung, kein Geld, keine Einigkeit über die Vorgehensweise, das kann nicht gut gehen.

Schließe dich einer Orga an, nimm ein oder zwei Hunde zur Pflege auf und mach es im Kleinen aber richtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #37
Ich kenne mehrere Menschen, die entweder eine offizielle Auffangstation haben, in einem TSV tätig sind oder privat jedes Jahr Tiere päppeln. Bei den meisten hat es klein angefangen. Wenn du so einen Hof eröffnen willst, solltest du wirklich viel Erfahrung und am besten eine Ausbildung im tierischen Bereich haben. Jedes mal einen Tierarzt zu holen um einem Tier ein bestimmtes Medikament zu geben oder zu spritzen kann sich so eine Organisation trotz spezieller Verträge nämlich nicht leisten, also bedenke traut ihr euch das zu? Was ist, wenn das mit der Vereins Gründung nicht klappt? Ihr dürft dann keine spendenquittungen ausstellen. Dadurch könnten größere Spenden wegfallen. Ich meine wer möchte nicht ein Teil gerne durch die Steuer zurück bekommen?
Und was passiert wenn ihr euch zerstreitet? Ich habe das leider schon einmal mit angesehen.

im Grunde finde ich die Idee eines Gnadenhofes wirklich toll aber da gibt es wirklich sehr viel zu beachten.
Und wie stellt ihr euch vor, selbst davon leben zu wollen? Die Spenden dürfen nur für den Hof und nicht für euch benutzt werden. Nebenbei arbeiten zu gehen lässt sich durch die Arbeit am Hof aber nicht (oder kaum) vereinbaren.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #38
Off-Topic
Ich möchte nochmal einwerfen, es klappt auch mit Arbeit nebenbei ;)


Was ich dazu inwerfen möchte. Um einen Verein zu günden, braucht ihr MINDESTENS 7 mitglieder.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #39
Wir sind bisher drei Frauen, die sich zusammengesetzt haben, und eine Idee haben.





Wir wollen einen Verein gründen.
Für die Gründung braucht man mindestens 7 Vereinsmitglieder.


Also wenn sich z.B. hier im Forum noch 4 Leute (oder mehr) finden, die bei uns mitmachen wollen (als Mitglied oder Gasthelfer), fänd ich das toll.

steht alles im ersten Posting. ;)

Wie soll arbeiten und gnadenhof gehen?
Wenn du über 30-40 Tiere beherbergen musst?
Hund/katzen, etc hast, die stündlich medikation etc brauchen?

Nein, eine So grosse sache wird niemals mit arbeiten gehen.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #40
Off-Topic
Hund/katzen, etc hast, die stündlich medikation etc brauchen?

Nein, eine So grosse sache wird niemals mit arbeiten gehen.

Um das nochmal kurz aufzugreifen:

Wir haben hier insgesamt 4 Meerschweinchen, 2 Katzen, 7 "hauseigene" Hunde + bis zu 5 Pensionshunde und ein Pony.
So.

Wir sind KEIN Gnadenhof sonst sonst irgendetwas, sondern das ist private Tierhaltung von insgesamt 3 Parteien.
Da meine Arbeitszeiten hauptsächlich in den Abendstunden und Nachts liegen habe ich tagsüber die meiste Zeit die Verantwortung/Arbeit mit den Tieren und ich kümmere mich um den ganzen "Papierkram"/Futterbestellungen/Tierarzt/Medikamente usw. usf.

Allein mit der Versorgung aller Tiere, so, dass das als artgerecht durchgeht, investiere ich jeden Tag mind. fünf Stunden Arbeit.

Mit den Pensionshunden ist meine Mitbewohnerin Vollzeit beschäftigt- neben ihrer täglichen Büroarbeit/Buchhaltung usw. usf.- ergo habe ich mit denen noch nicht einmal viel zu tun.

Rechne also mal für diesen doch recht relativ kleinen Tierbestand mind. 60-70 Arbeitsstunden pro Woche - reine, zwingend notwendige Arbeitsstunden für das Minimum!
Da ist noch nicht mit drin, dass man nachts aufsteht um Welpen/Kitten per Hand zu füttern/alten Tieren Medis zu geben usw. usw. usw.

Selbst zu dritt ist das auf gut Deutsch ein A**** voll Arbeit und wenn nur einer von euch ausfällt geht ihr mit so einem Projekt durchaus baden.
Überleg´dir daher wirklich gut worauf du dich da einlässt.

Zum "nebenbei Arbeiten": Klar, geht das.
Aber man ist auch mehr als nur einmal pro Woche am Rande des Wahnsinns.
Wenn man von der Arbeit kommt, vollkommen durch ist und dann aber noch misten, mit den Hunden los muss, dem Pferd sein Süppchen kochen usw. muss hat man einfach eine enorme Belastung.

Ich mach´das gern und ich liebe meine Monster, aber ohne gegenseitige Unterstützung (gute Unterstützung!) funktioniert so etwas nicht.

Bevor ihr sowas anfangt macht also bitte wirkich erstmal irgendwo ein Praktikum wo es euren späteren Vorstellungen schon recht nahe kommt.
Man malt sich sowas einfach oft viel zu rosig aus udn steht dann am Ende völlig fertig mit den Nerven vor einem Trümmerhaufen.


 
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