Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe

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  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #61
Off-Topic
Das meine ich damit. Die Tiere haben es super da. Den Kiddis geht es super nur sie kommt zu kurz. Ist oft krank. Es läuft was falsch aber wenn man es besser strukturiert(Zum Beispiel den Vater öfter mal die Kinder gibt, worüber sich die Kinder freuen würden, nur der Vater hat kein intresse), dann wäre es vielleicht schonmal ein großer Schritt.
Es kann klappen, dass meine ich damit, aber es kann eben auch falsch laufen.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe

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  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #62
Tierheim Frankenau ist ein tolles Beispiel.
...
DAS wäre was unterstützendwertes.
Ok, danke für den Hinweis. :023:

Nur als ganz kurzer Abriss zur Vereinsgründung:
Solltet ihr irgendjemanden einstellen wollen ist das toll- aber da muss dementsprechend die Satzung so formuliert sein, dass ihr überhaupt Gehälter zahlen dürft.
Ok, das machen wir.
Die Satzung kann man ja auch jederzeit ändern, nicht wahr?

Und dann müsstet ihr noch eine externe Stelle haben, die das Ganze prüft.
Welche?

Ihr müsst die entsprechenden Kapazitäten in der Hinterhand haben um solche Fälle so lange betreuen zu können bis eine andere Möglichkeit gefunden wurde- ergo, wenn ihr z.B. theoretisch Platz für 10 Hunde habt wäre es mehr als ratsam nicht bis zur Schmerzgrenze zu besetzen.
Ich persönlich würde immer nur halb so viele Tiere aufnehmen wie maximal möglich.
Ja, das ist ein guter Gedanke. :023: So haben wir uns das auch gedacht.

Ihr scheint euch weder mit Vereinsrecht noch sonstigen Basisinformationen auszukennen.
Wie wäre es, wenn ihr euch erstmal darüber schlau macht?
Du meinst dieses?




Das haben wir durchgearbeitet.

Was meinst du mit sonstigen Basisinformationen?


Ohne eine Satzung, die Hand und Fuß hat und noch entsprechende Ordnungen usw. usf. könnt ihr nämlich erstmal gar nichts machen- außer eben privat selbst irgendwo helfen oder aufnehmen.
Was meinst du mit sonstige entsprechende Ordnungen?

Aber selbstverständlich darf man in unserem Berliner Tierheim mit den Hunden Gassi gehen. Die Mitarbeiter und die Hunde freuen sich über jeden zuverlässigen und hundeerfahrenen Menschen, der dazu bereit ist.


„ACHTUNG:
Aufgrund der Menge an Interessenten und vorliegenden Bewerbungen können wir in diesem Jahr leider keine weiteren ehrenamtlichen Gassigeher in den Seminaren schulen und aufnehmen. Bitte bewerben Sie sich bis auf weiteres NICHT für diese Tätigkeit.“


Und das steht schon seit Ewigkeiten so drin.

„ACHTUNG:
Aufgrund der Menge an Interessenten und vorliegenden Bewerbungen können wir in diesem Jahr leider keine neuen ehrenamtlichen Streichelpaten mehr aufnehmen. Bitte bewerben Sie sich bis auf weiteres NICHT für diese Tätigkeit.“


So wie ich die Beiträge der TE werte, erklärt sich mir auch warum sie bisher abgelehnt wurden bei Tierheimen und Orgas. Mit der Einstellung und dem Ton der TE kann ich mir vorstellen das die Tierheime sie dankend sogar als Gassigeher ablehnen.
Der Beitrag ist unterste Schublade.
Du kannst meinen Ton überhaupt nicht hören, denn ich schreibe hier nur.
Auf deine (Ab-) „Wertung“ verzichte ich dankend.
Von einem „Moderator“ hätte ich etwas mehr Niveau erwartet.

Ich möchte noch kurz einwerfen, dass bei einem Gnadenhof die Chancen sehr hoch sind, dass Tiere zu euch kommen die:
1. Krank
2. mit anderen unverträglich
3. bissig, unsozialisiert etc.
sind. Eben Tiere, die schwer bis gar nicht vermittelbar sind. Ich habe einfach das Gefühl, dass ihr da sehr unbedacht drangeht.
Dass solche Tiere abgeschoben werden, und in Tierheime kommen, das wissen wir. Ich meine, sowas weiß doch jeder, oder? Also wir haben jedenfalls von Anfang an genau damit gerechnet.

Auch wenn einiges schon beantwortet wurde würde ich wohl eher zu einer Pflegestelle tendieren auch da habt ihr die möglichkeit schwer vermittelbare Tiere aufzunehmen und das finanzielle und zeitliche Risiko ist überschaubarer (Ihr könntet euch ja z.B. abwechseln, sodass 24 stunden jemand anwesend ist)
Gute Idee.

Die jenigen die ich kenne, machen das ehrenamtlich.
Wenn du die Spenden, die für die Tiere gedacht sind, für dich verwendest ist das Betrug
Da hast du wohl was falsch verstanden.
Dann wären ja alle Tierheimmitarbeiter und –Leiter Betrüger.
Sowas jemandem einfach mal eben zu unterstellen, kann sehr heikel werden. ;)



OT:

Auch Menschen mit einer Angsterkrankung haben ein Recht auf Selbstbestimmung
Absolut! Ja.

und es steht niemandem zu sie nach eigenem Ermessen zu "zwangstherapieren"
Hab ich auch nie behauptet, dass das jemand machen soll.

indem man sie ungefragt dem angstauslösenden Reiz aussetzt.
Lässt sich nicht vermeiden. Ein Hundehalter kann sich mit seinem Hund nicht in Luft auflösen, wenn Passanten vorbeikommen. Das ist nunmal ein gesellschaftliches Miteinander. Leben und leben lassen.

dass ich einfach nicht verstehe wieso man eine so kleine Geste nicht einfach kurz über sich bringen kann, wenn es doch dem anderen das Leben SO viel einfacher macht?
Habe ich im ANDEREN THREAD! ausführlich erklärt.

OT Ende
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #63
Ein Tierheim ist etwas komplett anderes als ein privater Gnadenhof. Viele Tierheime sind staatlich und werden staatlich unterstützt.
Du darfst als privat Person trotzdem keine Spenden die für Tiere gedacht sind, für deinen privaten Wocheneinkauf verwenden.

Was meinst du warum diese Einrichtungen alle auf ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen sind, sicher nicht weil sie die Möglichkeit haben ihr Personal großzügig zu bezahlen.

Ich wollte dir nur den Hinweis geben, damit du nicht später vor einem Problem stehst. Ich hätte es eigentlich gut gemeint.

Aber an der Stelle werde ich mich jetzt auch ausklinken. Viel Erfolg bei eurem Vorhaben.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #64
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #65
So ziemlich fast alle...ein gewisser Betrag wird von den Gemeinden an die Tierheime weitergegeben ;)
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #66
Ergänzend zu Imbahamster:

Jede Gemeinde ist verpflichtet sich um Fundtiere in ihrem Umkreis zu kümmern.
Gibt es ein TH oder einen TSV gibt die Gemeinde meist diese Verantwortung weiter und es wird pro Fundtier eine Pauschale abgerechnet.

Und das TH in Tübingen ist z.B. ein städtische betriebenes TH in Form einer Gesellschaft.
Hier werden die Mitarbeiter nach Tarif bezahlt wie freie (nicht verbeamtete) Stadtmitarbeiter.
Solche und ähnliche Betriebsformen gibt es aber auch in anderen THs.

Das Hauptproblem ist, dass die Spendenbereitschaft der Leute immer weiter sinkt, aber die Anzahl der zu versorgenden Tiere immer mehr wächst.
Auch die Gemeinden wenden sich immer mehr von den offiziellen THs ab, obwohl sie darauf angewiesen sind, dass es sie gibt, das ist halt die aktuelle Politik...
Da würde ich mich als private Organisation nicht auf die Bevölkerung und schon gar nicht die Gemeinden oder sonst wen verlassen!

Und ganz nebenbei. Ich arbeite Vollzeit, habe viele eigene Tiere und mache nebenher Tierschutz, d.h. ich nehme Meerschweinchen, Kaninchen und Kleintiere zur Weitervermittlung auf. Ab und an auch mal einen Hund oder eine Katze. Ich päpple Wildtiere wieder auf (Vögel, Feldhasen, Igel) oder mutterlose Haustiere (Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen). Ich versuche Ansprechpartner zu sein für Haltungsfragen, Probleme etc. Und das alles nebenher! Meine Freundin (die das mit mir macht) und ich, wir machen keine große Werbung oder Ähnliches, wir haben eine HP und man kennt uns halt im Umkreis...trotzdem habe ich hier wöchentlich bestimmt 5 oder mehr Anrufe von Leuten, die ihre Tiere abgeben möchten, die Tiere gefunden haben etc. pp und wir haben hier eigentlich einen TSV (die kümmern sich nur leider nicht). Und mir reicht das vollkommen und ist mir zeitweise auch schon zuviel!

Ein Gnadenhof? Sicher, ein Traum. Aber ohne ausreichend Eigenkapital und einem eventuell schon vorhandenen (geerbten oder was auch immer) Grundstück würde ich mir das nicht antun. Mir nicht und den Tieren nicht. Denn irgendwann ist man soweit, dass man am Rande seiner Kapazitäten ist und dann geht z.B. die Heizung kaputt. Und wer mit vielen, kranken etc. Tieren hat mal eben ein paar tausend Euro über? Egal wie gut man wirtschaftet. Das ist immer ein Minusgeschäft und man muss "arbeitendes Eigenkapital" oder sowas haben.

Guck dir z.B. mal Gut Aiderbichl an. Das ist ein TRAUM. Aber warum? Weil der Herr Aufhauser mal eben ein paar Mio. Euro über hatte und immer wieder Geld nachschießen kann. Die konnten sich Grund und Boden kaufen und nach und nach mit den Seminaren, den Führungen und dem "Unternehmen Aiderbichl" was aufbauen, was quasi ein Selbstläufer wurde und nun gut funktioniert. Aber immer mit einem Herrn Aufhauser im Rücken, der im Notfall einspringen kann.

Und ganz ehrlich? 3 tierliebe Leute, eine nette Idee. Das reicht nicht.
Kennt sich jemand von euch mit Abrechnungen, Buchhaltung, Steuer, Personalfragen (Arbeitssicherheit etc.), gesetzlichen Auflagen bei großangelegter Tierhaltung (Zaunhöhe, Gehegegrößen, Lärmschutz etc.), Sachkundenachweisen, Anträgen bei der Stadt etc. pp aus? Habt ihr schon ein geeignetes Grundstück im Auge - bzw. euch mal schlau gemacht, was Preise und sowas angeht (da muss man auch auf Wasserschutzkriterien, Naturschutzkriterien, Wegerechte und sowas achten!)? Bei einem vorhandenen Gebäude muss man eine Sanierung/Modernisierung einplanen? Ihr wisst schon, dass ihr euch da bei Beträgen von 500.000€ und mehr aufhaltet - alleine für Grundstück und Gebäude (OHNE Umbauten, Umzäunungen (richtig gemacht echt teuer!) etc.)!?

Ich würde mich liebe als Pflegestelle für eine bestimmte Tierart betätigen oder eventuell älteren Hunden/Katzen ein neues Zuhause geben - das ist eine Aufgabe, aber sicher mit Beruf und normalem finanziellen Mitteln stemmbar. Und man hat immer die Möglichkeit rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, wenn es zuviel wird!
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #67
Ich kenne nicht ein großes Tierheim und nicht eine große Auffangstation, die nicht staatlich unterstützt wird.
Personal anstellen...
Tierpfleger also?
Weißt du, was die kosten?

Also tatsächlich seh ich da nach 3 Threadseiten inzwischen einfach schwarz.
Keine Kohle, kein Fachwissen, schon gar nicht bescheinigt (wodurch euch spätestens beim ersten abgegebenen Wildtier jeder an die Karre pinkeln kann- egal ob Turmfalke, Eichhörnchen oder Igel), keine Räumlichkeiten (zu denen natürlich auch 'ne Quarantäne zählt).

Das ist eine dermaßen naive Denkweise...und was ich sehr krass finde:
Deine Schreibweise in dem anderen Thread. Diese "Menschen sind mir doch egal"- Einstellung.
Denn genau diesen verhassten Menschen musst du so richtig..so rektal...bis zum Anschlag...reinkriechen, damit sie dich finanzieren.
Wenn dir diese Leute also sagen, dass sie irgendwas an deiner Idee doof finden, dann hast du freundlich zu lächeln und auch noch "danke für den Tipp" zu sagen..um ihnen anschließend noch weiter reinzukriechen.
Spendengestützter Tierschutz ist immer höhere Politik und Rumgeschleime.
Außer natürlich man hat den bereits oben aufgeführten Lotto-Jackpot.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #68
Off-Topic
urizen... Danke sau geil xDD und ja, ich denke da würde ich einen tierheimhund auch nicht mitgeben.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #69
Der Beitrag ist unterste Schublade.
Du kannst meinen Ton überhaupt nicht hören, denn ich schreibe hier nur.
Auf deine (Ab-) „Wertung“ verzichte ich dankend.
Von einem „Moderator“ hätte ich etwas mehr Niveau erwartet.

Wenn du das so siehst dann benutz bitte den Meldebutton. In dem Moment wo ein Beitrag den ich verfasst habe, gemeldet wird, kümmern sich andere Moderatoren darum.Solange ich hier in normaler Schriftfarbe schreibe bin ich übrigens auch normaler User. Ich habe hier nur klar meinen Eindruck kundgetan.
Ich ersetzte das Wort "Ton" auch gerne mit "der Art mit der du hier eine Überheblichkeit an den Tag legst".
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #70
Ok, das machen wir.
Die Satzung kann man ja auch jederzeit ändern, nicht wahr?

Nein, das muss dann offiziell geändert werden und ein Verein, der ständig an der Satzung rumändert ist ziemlich unseriös;)

Das Einfachste ist ein Steuerberater z.B., der sich mit Vereinsrecht auskennt.
Du meinst dieses?




Das haben wir durchgearbeitet.

Was meinst du mit sonstigen Basisinformationen?

Steuerrecht für Vereine z.B.;)

Was meinst du mit sonstige entsprechende Ordnungen?

Naja, für alle Detailfragen wie z.B. Praktikanten/Mitarbeiter/Unterbringung/Finanzen usw. usw. usw. gibt es im Normalfall einzelne Ordnungen.
Sonst gibt es nachher nur Unstimmigkeiten bei der konkreten Umsetzung.

Dass solche Tiere abgeschoben werden, und in Tierheime kommen, das wissen wir. Ich meine, sowas weiß doch jeder, oder? Also wir haben jedenfalls von Anfang an genau damit gerechnet.

Dann ist eure Naivität wirklich sehr, sehr groß- um mal von "meinem" Thema Hund auszugehen:
Bissige Hunde sind nicht einfach nur bissig, sondern da muss man, wenn man sie bis zum bitteren Ende behalten will unheimlich viel Arbeit reinstecken.
Das erfordert höchste Konzentration und ist kein Spaziergang.

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Zitat von Seraph Die jenigen die ich kenne, machen das ehrenamtlich.
Wenn du die Spenden, die für die Tiere gedacht sind, für dich verwendest ist das Betrug



Da hast du wohl was falsch verstanden.
Dann wären ja alle Tierheimmitarbeiter und –Leiter Betrüger.
Sowas jemandem einfach mal eben zu unterstellen, kann sehr heikel werden. ;)

Nein, sind sie nicht, da in den Satzungen entsprechende Klauseln eingearbeitet sind.
Ein Verein kann als Arbeitgeber fungieren- aber du kannst nicht als Mitarbeiter Spendengelder "einfach so" für dich beanspruchen ohne über jeden Cent Rechenschaft abzulegen.

Hier wurde jetzt ein Tierheim geschlossen, weil jemand eine Rechnung über einige Tausend Euro "verbummelt" hat.

Und ganz ehrlich? 3 tierliebe Leute, eine nette Idee. Das reicht nicht.
Kennt sich jemand von euch mit Abrechnungen, Buchhaltung, Steuer, Personalfragen (Arbeitssicherheit etc.), gesetzlichen Auflagen bei großangelegter Tierhaltung (Zaunhöhe, Gehegegrößen, Lärmschutz etc.), Sachkundenachweisen, Anträgen bei der Stadt etc. pp aus? Habt ihr schon ein geeignetes Grundstück im Auge - bzw. euch mal schlau gemacht, was Preise und sowas angeht (da muss man auch auf Wasserschutzkriterien, Naturschutzkriterien, Wegerechte und sowas achten!)? Bei einem vorhandenen Gebäude muss man eine Sanierung/Modernisierung einplanen? Ihr wisst schon, dass ihr euch da bei Beträgen von 500.000€ und mehr aufhaltet - alleine für Grundstück und Gebäude (OHNE Umbauten, Umzäunungen (richtig gemacht echt teuer!) etc.)!?

Wenn da auch nur ein Punkt nicht zu 100% bejaht werden kann was das konkrete Wissen dazu angeht solltet ihr euch nochmal schlau lesen.
DAS ist nämlich die Grundlage für alles was ihr sonst noch tun werdet.

Das Versorgen der Tiere ist schon ein großer Aufwand, der Papierkram im Hintergrund ist aber nochmal um das x-fache mehr.

Ich möchte nochmal betonen:

Auf mich wirkt das Ganze sehr undurchdacht, sehr utopisch und so in dieser Konstellation und mit diesen Zielvorstellungen nicht realisierbar.
Mit unseren Zweifeln will dir übrigens auch niemand was vermiesen o.ä., sondern gerade das Projekt Gnadenhof scheitert regelmäßig bei unzähligen Leuten.
Das darf man nicht vergessen.

Um die Ausnahme zu sein muss man verflucht viel leisten können.
Und das Können ist hierbei der Punkt- dazu gehört eben Planung, Organisation, Finanzierung usw.

Was mich daher noch interessieren würde:

Wer von euch wäre z.B. geeignet um Personalverantwortung zu übernehmen?
Hat einer von euch Leitungserfahrung?

Auch im Tierschutz muss man Mitarbeiter vernünftig (an)leiten können, (richtige) Entscheidungen treffen können und ist manchmal der Arsch vom Dienst, weil Leute entlassen werden müssen/man jmd. auf seine Fehler aufmerksam machen muss/jmd. nicht einstellen kann usw. usw. usw. usw.

Wenn man da nicht weiß womit man sich befasst steht man vor der nächsten Katastrophe- neben den restlichen kleinen Alltagskatastrophen.

Und wer von euch würde entscheiden wer aufgenommen wird und wer nicht?

Könntet ihr ALLE einen Wurf halbtoter Kitten ablehnen, weil ihr einfach voll seid?
(Mal so als ganz plakatives Beispiel...)
Denn auch an solchen Entscheidungen gehen solche Projekte gern mal zugrunde.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #71
Die Satzung kann man ja auch jederzeit ändern, nicht wahr?
Da ich den Krempel beruflich mache: Um eine Satzung zu ändern bedarf es einer offiziellen Vereinssitzung, zu der offiziellen Einladungen an ALLE Mitglieder verschickt werden müssen. Es muss der Vorstand unterschreiben und dann wird das ganze über einen Notar zum Vereinsregister angemeldet. Das dauert im schlechtesten Fall zwei Monate (meist allerdings schneller) und kostet ne ganze Stange Geld - zusätzlich zu den laufenden Kosten, die ihr habt. Ein häufiges Ändern der Satzung ist also nicht wirklich zu empfehlen, allein schon wegen der Kohle. Ihr zahlt nämlich die Satzungsänderung, die Auslagen die der Notar hatte und noch eine Gerichtsgebühr, die anfällt, damit der Krempel überhaupt bearbeitet wird. Und wenn dazu noch Vorstandsmitglieder ausgetauscht werden oder so, dann wird das jeweils einzeln berechnet und zwar pro Position mindestens mit einem Gegenstandswert von 5.000 Euro, wovon dann eine 0,5 Gebühr genommen wird. Wens interessiert: Einfach mal bei Google GNotKG (Gerichts- und Notarkostengesetz) eingeben und dazu die erwünschte Art dessen, das angemeldet/abgemeldet/geändert werden soll.
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #72
Danke für die Tipps. :)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Urizen, wo kann man Schulungen machen für Wildtierhaltung? Braucht man Prüfungen?
 
  • Eröffnung eines Gnadenhofes - Tipps, Lob, Kritik, Rat, Hilfe Beitrag #73
Das ist von Region zu Region unterschiedlich.
'Ne Tierpflegerausbildung wäre nicht verkehrt.
Mindestens jedoch für jagdbare Arten ein Jagdschein und damit dann an den Vet herantreten und ihm verdeutlichen, dass die dort vermittelten Biologiekenntnisse ausreichen.
Bescheinigte Praktika...irgendwie sowas, Hauptsache schwarz auf weiß.
Richtige "Seminare" gibt es nicht.
 
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