- Impfung gegen FIP Beitrag #1
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Katzenfanfamilie
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FIP (Feline infektiöse Peritonitis)
Tierschutzstudie:
Wiki:
Wir haben eine Katze verloren, die an FIP erkrankte. Unsere Katzen waren grundsätzlich immer Freigängerkatzen und somit eher in der Risikogruppe.
Hat jemand Erfahrung mit der umstrittenen Impfung?
Welches Verhalten zeigte Euer Tier danach?
Ist die Impfung, da ja wissenschaftlich noch nicht ausreichend unterlegt, sinnvoll?
Tierschutzstudie:
http://www.tierschutz-team.de/katzenkrankheiten/ist eine durch das Feline Coronavirus ausgelöste Infektionskrankheit.
Viele Katzen tragen diesen Coronavirus in sich, man geht von 70-80 % aus.
Ein Ausbruch der FIP liegt wohl bei 5 % bis 10 %.
Es gibt leider noch immer keine bewiesene Begründung dafür,
wann das harmlose Coronavirus zu der gefährlichen, tödlichen FIP mutiert.
Bekannt ist nur, dass
- man erkennen kann, dass Katzen bis 5 Jahren und Katzen ab 14 Jahren häufiger erkranken,
- vermutet wird, dass ein Ausbruch mit dem Immunstatus einer Katze zusammenhängt.
Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feline_Infektiöse_PeritonitisBei einem Teil der Tiere bricht die Erkrankung trotz erfolgter Virusmutation aufgrund einer starken zellvermittelten Immunreaktion nicht aus. Das Immunsystem ist dadurch in der Lage, die infizierten Blutzellen unter Kontrolle zu halten. Diese Tiere bleiben ohne klinische Symptome, scheiden aber als latente Virusträger dieses weiter aus. Bei einem Teil der Tiere wird auch eine vollständige Viruselimination vermutet, wodurch sie allerdings für Neuinfektionen wieder empfänglich sind.
Klinisch manifest wird eine FIP vermutlich erst bei Störungen des Immunsystems, z. B. durch Stress oder andere Erkrankungen, die zu einer stärkeren Virusvermehrung im Darm führen.
Die Impfung gegen FIP wird kontrovers diskutiert. Prinzipielles Problem ist hierbei, dass eine systemisch applizierte Vakzine (Impfstoff) bei den verwendeten Stämmen die Gefahr der Entstehung einer FIP durch das Impfvirus in sich birgt, das Impfvirus mit dem Feldvirus vermengt werden kann und eine antikörperabhängige Immunverstärkung auftreten kann. Das Ziel des verfügbaren Impfstoffes ist daher die Erzeugung einer lokalen Immunantwort auf zellulärer Ebene und auf Basis von lokalem IgA im Bereich der Eintrittspforte der Viren im Nasen-Rachenbereich. Daher wird die Vakzine in die Nase eingetropft. Die lediglich lokale Wirkung der Vakzine ist hierbei dadurch gewährleistet, da sich der Impfstamm nur bei einer Temperatur von 31 °C vermehren kann. Bei bereits FCoV-positiven Tieren (auch durch die harmlose Variante) versagt das Prinzip der Impfung. Sie ist daher nur bedingt zu empfehlen. Sinnvoll ist sie bei seronegativen Katzen in größeren Beständen sowie einzeln in Wohnungen gehaltenen Tieren, die durch zufälligen Kontakt mit eingeschlepptem Virusmaterial (z. B. Kot an den Schuhen der Besitzer) infolge des massiven „Virusloads“ in ihrer Immunantwort überfordert wären. Die Schutzwirkung des Impfstoffs (Primucell FIP[SUP]®[/SUP]) erbrachte in klinischen Studien sehr unterschiedliche Resultate. Je nach Studie wurde eine Effizienz zwischen 0 (für keine Schutzwirkung) und 75 Prozent angegeben.
Wir haben eine Katze verloren, die an FIP erkrankte. Unsere Katzen waren grundsätzlich immer Freigängerkatzen und somit eher in der Risikogruppe.
Hat jemand Erfahrung mit der umstrittenen Impfung?
Welches Verhalten zeigte Euer Tier danach?
Ist die Impfung, da ja wissenschaftlich noch nicht ausreichend unterlegt, sinnvoll?
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