Ich hatte mich vor der Anschaffung vor Woody informiert, das ich spätestens wenn er 6 Monate ist, ihn versichern muss.Also hab ich mich erstmal um die Anmeldung zur Hundesteuer gekümmert und musste in den 10 Monaten 3 mal mich anmelden, da komischerweise nie ein Antrag bei denen angekommen sei.Wie dem auch sei, wurde er dann mit persönlicher Vorsprache und vielen Tränen dann im August endlich angemeldet und hab auch die Nachzahlung dann gern bezahlt.Die Mitarbeiterin hat mich dann nochmals darauf hingewiesen das ich woody noch versichern muss und ich muss zugeben, das ich es bis dahin vergessen hatte.Also ließ ich ihn versichern (Versicherungsbeginn 01.09.2014).Jetzt bekomm ich diesen besagten Brief, in dem drin steht, das ich eine Ordnungswidrigkeit begangen habe, da ich einen Hund für diese 9 Monaten ohne Versicherung hatte und deswegen ich zu einer Anhörung soll.
Hallo, ich habe eben nochmal schnell das Basis Thema eingefügt, meine Schwägerin (Juristin)war gerade bei mir, wir sprachen über deine Frage, ich versuche es mal zusammen zu fassen
Lass dich bitte umgehend juristisch beraten. das kostet dich max 100€
Sie meinte schon die Nachzahlung hättest du dir mit einer guten Beratung sparen können :
- da laut Amt niemals ein Antrag bei demselben angekommen sei, habe der Hund rechtlich gesehen bis zum gestellten Antrag erstmal gar nicht existiert. Du hättest ihn einfach im August als "neu" anmelden können. Die Beweispflicht des Gegenteils würde ggf. beim Amt liegen.
Nun ist der Hund im August steuerlich erfasst, und ab 1.9....auch Haftpflichtversichert...Was für ein Bussgeld also?
Wenn du natürlich zu einem Amt gehst (egal welches) und erklärst du hättest yx lange etwas versäumt zu Zahlen..dann greift der Staat immer mit beiden Händen danach.
-----------------------------------------------------
Ich bin ja in vieler Hinsicht eher eine aus der Punk Zeit und nie wirklich erwachsen geworden, aber Hundehaftpflicht ist so wichtig, wie die eigene Hftpflichversicherung oder KFZ Versicherung.
Es muss nicht mal ein Unfall sein, der Hund meiner Freundin hat ein Kabel angeknabbert (wurde von einem Brandermittler fest gestellt)....als beide unterwegs waren kam es zu einem Kurzschluss mit Funken und einem Schwelbrand...und anschließender Löschung durch Feuerwehr (Wasserschaden) .c.a. 65.000 € Schaden ....ohne Versicherung..gute Nacht Marie.
An so etwas denkt man doch gar nicht - und manche Menschen denken eh eher weniger - da ist so eine staatliche Verordung zum Schutze der Anderen gar nicht so schlecht, finde ich.
LG Suno