Der erste eigene beste Freund

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  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #1
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Solaii

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Ich Wünsche allen einen schönen Abend und hoffe mir kann geholfen werden :D

Ich habe schon lange den Wunsch wieder einen Hund zu besitzen. Ich hatte damals als Kind einen Familienhund und als dieser starb gab es keinen mehr.
Nun bin ich von Zuhause ausgezogen und habe Überlegungen gestartet mir eventuell einen Hund zu besorgen, möchte aber dies nicht einfach so ins Blaue versuchen.

Ich selbst bin 24 jahre alt, habe eine über 60qm Wohnung in der ich alleine wohne, in der Nähe der Wohnung ist ein super Laufweg mit großen Feldern und See.
Meine größte Sorge ist, dass der Hund jeden Tag 6 Stunden alleine in der Wohnung ist (08:00 Uhr bis 14:00 Uhr). Ich würde mit dem Hund vor 8 Uhr raus gehen, nach 14 Uhr und natürlich Abends nochmal.
Ich habe auch vor mit ihm eine Hundeschule zu besuchen. Die Hunderasse habe ich noch nicht ganz entschieden aber ich weiß das ich nen Welpen haben möchte.

Es wäre super wenn man mir Tipps, Hilfen, Erfahrungsberichte geben könnte oder mich vielleicht zurechtweisen falls meine Ansichten wie ich die Erziehung starten möchte falsch sind. Ich bin für alles offen :)

Ich bedanke mich jetzt schonmal wenn man es geschafft hat bis hier her zu lesen :D
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #2
Hallo und willkommen bei uns im Forum. :)

Dir kann geholfen werden! *Baukasten raus holt und anfängt zu Basteln* :mrgreen:

Also, ich finde die Zeit absolut Ok.
Nun stellt sich aber auch die Frage, ist das Zeitlich begrenzt oder wird die Zeit auf dauer so sein?

Ein Welpe braucht mehr Zeit. ;)
Du musst anfangs für das Tier da sein, es sollte auf gar keinen fall alleine sein.
Du musst dem Welpen beibringen, allein zusein. Und das kann durchaus lange dauern. Das schafft kein Welpe, sechs Stunden allein zusein.
Hast du jemanden, der sich in der Zeit drum kümmern kann, das er nicht alleine ist und sich um die "Kleinen"dinge kümmert?
Wie viel Zeit könntest du "locker"machen um einen Welpen die ersten Monate zubetreuen?

Sechs Stunden allein sein, für einen Hund, der es kennt, ist absolut Ok. ;)

Meine Hunde sind von 7.40-15.40 Alleine. Das ist alles ganz Entspannt bei uns.
Vorher und nachher wird Gassi gegangen.Wenn ich dann aus der Schule daheim bin, gehen wir natürlich ordentlich raus.
Das Wochenende gehört dann meinen Jungs. Und wir sind viel draussen.

Welche Rassen interessieren dich? :)

Lg :)
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #3
Also die zeiten sind leider so fest. Ich bin wieder Schüler und würde so eine Anfangsgewöhnungszeit in den Ferien probieren ( mal ne Stunde alleine lassen, und dann nach einer gewissen Zeit wieder)

Ich bin mal eine Hunderassenliste durchgegangen und bin nur bei einem stehen geblieben und habe mich in die Beschreibung und Aussehen wortwörtlich verliebt :D Ein Stabyhoun
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #4
Einen Jagdhund? Und so lange allein... Ich kenne die Rasse nicht persönlich, aber da hätte ich schon Bedenken. Sicher gibt es Rassen, die in deinem Fall besser geeignet sind.
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #5
Ich denke auch, dass generell nichts dagegen spricht, allerdings wäre ich bei Jagdhunden auch sehr vorsichtig...
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #6
( mal ne Stunde alleine lassen, und dann nach einer gewissen Zeit wieder)

Das wird nicht gehen. Du musst das Sekunden und dann minuten mässig aufbauen. Bis du ihn eine Stunde allein lassen kannst, wird einige Zeit vergehen. ;)

Die Rasse kenne ich jetzt nicht, allerdings, sollte es ein Jagdhund sein, würde ich das auch nicht unbedingt machen. :eusa_think:
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #7
Hallo !
Schön, dass du dich entschieden hast, einem Vierbeiner ein Zuhause zu bieten :)
Ich schließe mich den anderen an, die Zeiten sind absolut in Ordnung, das sollte kein Problem sein.

Allerdings finde ich einen Welpen nicht passend.
Die Ferien würden erfahrungsgemäß nicht ausreichen für den Anfang. Wir haben uns auch nur für einen Welpen entschieden, weil mein Freund aus gewissen Gründen z.Z. arbeitslos ist. Wenn er nächstes Jahr wieder arbeiten geht, hätten wir diese Zeit nicht gehabt und sie ist auf jeden Fall nötig. Ein paar Wochen reichen da meiner Ansicht nicht.

Vielleicht schaust du dich mal etwas um, es gibt viele Junghunde die ein Zuhause suchen :)

Ich hoffe, du findest dein Glück :)
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #8
Also die zeiten sind leider so fest. Ich bin wieder Schüler

Moment - also sind sie nicht fest. Deine Schulzeit wird ja mal beendet sein - und dann?
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #9
Moment - also sind sie nicht fest. Deine Schulzeit wird ja mal beendet sein - und dann?
Klick- Danke Audrey, das habe ich vergessen mit in meine letzte Antwort reinzunehmen.

Da stimme ich zu, das wird sich ja auch wieder verändern und dann wirst du evtl auch mehr Arbeiten/Zeit weg sein. ;)
Die Info wäre auch durchaus wichtig.
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #10
Also ich habe jetzt 1 Jahr lang diese festen Unterrichtszeiten :) Ich weiß aber, dass nach diesem jahr (september 2015) ich mehr Spielraum habe.
Meine Schulzeit geht bis 2016.
Bin hier frisch her gezogen und kenne leider noch nicht wirklich jemanden den ich dann den Hund anvertrauen möchte.
Ich dachte es wäre sinnvoler einen Welpen zu wählen da man da eine intesinvere Bindung seit Beginn aufbauen und an diese "Zeiten" gewöhnen kann.
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #11
Nein, ein Welpe braucht sehr viel Zeit. Diese wirst du so, in der Konstellation derzeit nicht bieten können.
Aber die Frage ist dann ja auch, wie geht es nach der Schule weiter?
Das musst du bitte auch bedenken. ;)

Es bringt dir nichts, wenn du dir jetzt einen Hund ins Haus holst, die Zeit jetzt für zwei Jahre hast und dann ab dem Jahr in dem die Schule vorbei ist, 10-12 Std ausser Haus bist. ;)
Das wäre für das Tier alles andere als Ideal. Und für dich auch purer Stress.
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #12
Das ein guter Hinweis ich danke dir dafür :)
Nur Leider gefällt es mir natürlich garnicht zu hören das es so nicht funktionieren sollte...
Wäre es für einen Welpen denn besser in dieser Zeit bei einem anderen Hund zu sein? Meine Nachbarin hat auch einen Hund der unterschiedlich alleine ist (Schichtdienst). Die Rasse weiß ich jetzt leider nicht aber der Hund ist schon älter und hat das typische Frauen Handtaschenformat :D
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #13
Wäre es für einen Welpen denn besser in dieser Zeit bei einem anderen Hund zu sein?

Hallo Solaii,

ich find's schön, dass du dir Gedanken machst, aber einem Welpen wirst du damit keinen Gefallen tun und dir auch nicht. Die Welpenzeit sollte dafür genutzt werden, das Tierchen zu sozialisieren (ein Welpe, der seine Umwelt nicht erkunden und kennenlernen kann, wird in der Zukunft unsicher auf unbekannte Reize reagieren, weil in dieser wichtigen Zeit die Verbindungen im Gehirn angelegt werden, die über sein Verhalten in solchen Situationen bestimmen) und die Bindung zueinander aufzubauen, vom Erlernen der Stubenreinheit und den Spielregeln im Zusammenleben mit Menschen (nicht zu fest beißen, keine Gegenstände zerkauen oder gar fressen etc.) ganz zu schweigen. Ein anderer Hund ist keine Lösung und kein Ersatz für irgendwas davon, außerdem beseitigt er die Problematik der fehlenden Aufsicht nicht. Einen Welpen kann man nicht sich selbst überlassen, der braucht vor allem seine Bezugsperson.

Unter den von dir geschilderten Umständen würde ich von einem Welpen auf jeden Fall abraten und lieber nach einem adulten Hund suchen, der ein paar Dinge schon mitbringt.
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #14
Hallo Solaii....
Toll, dass Du dir soviele Gedanken über die Anschaffung eines Hundes machst ;)

Vieles ist ja hier auch schon geschrieben worden und ich will dir nur noch ein paar zusätzliche Ansätze mitgeben.
Einen Lebensplan kann man kaum erstellen und ich glaube keiner kann heute sagen was in 3 Jahren ist, das Leben ist halt nicht wirklich planbar.
Nun ist die Anschaffung eines Hundes weit weniger dramatisch als oft dargestellt, aber erfordert ein Maß an Eingeständnisse die zu erbringen sind.
Dazu gehört halt auch das Bewusstsein zu wissen, dass ich dafür sorgen muss, dass mein Leben immer so gestaltet ist, dass ein Teil meiner Familie (der Hund),
halt nicht autonom funktioniert und genau wie wir Menschen (die meisten) Gesellschaft brauchen und beim Hund ja noch extremer, weil er in den meisten Dingen abhängig ist, wir für ihn sorgen müssen und vieles zugänglich machen müssen. Im Gegensatz zu uns Menschen, können Hunde bei Langeweile nicht mit der Playstation spielen und selbst auf die Toilette oder mal eben an den Kühlschrank. Also sind wir gezwungen uns nach dieser Verantwortung zu richten, was auch bedeutet, dein Leben wird ein ganz anderes sein als es sein wird ohne Hund. Du bist einfach eingeschränkt, aber der Preis dafür ist ein treuer Lebensgefährte an deiner Seite bis zu seinem Lebensende.

Ob Welpe oder nicht ist auch eine gute Frage. Was es bedeutet einen Welpen zu holen ist oben schon gesagt. Du kannst einen Welpen integrieren wenn Du es planst, zum Beispiel zu Ferienanfang usw. Aber auch da stellt sich die Frage, warum nicht einen etwas älteren Hund der aus dem Gröbsten raus ist. Die Bindung wird im laufe der Zeit auch nicht anders sein, vorausgesetzt Du machst alles richtig. Falsch machen kannst Du es auch bei einem Welpen, also ein großer Unterschied ist da wirklich nicht.Wichtig wäre nur bei der Auswahl, darauf zu achten, dass das Wesen entsprechend zu dir passt, also das die Chemie stimmt. Auch wenn Leute meinen man kann alles beibringen usw. wenn das zwischen euch nicht harmoniert, ist es wie bei uns Menschen, du wirst es nicht erzwingen können.
Ich würde bei der Auswahl sehr viel mehr Wert auf die Chemie legen als auf alles Andere.

Jagdhund oder was auch immer spielt nicht mal eine große Rolle, Du solltest dich nur vorweg mit den Rasse spezifischen Eigenschaften auseinander gesetzt haben um zu sehen, ob du im Falle des Falles auch damit leben kannst. Ich muss aber auch sagen, dass die Rassespezifische Eigenschaft nicht immer und bei jedem Hund 100% eintreffen muss, aber sie kann. Ich hab schon Jagdhunde erlebt, die überhaupt keinen Bock auf Jagen hatten oder Hütehunde die keinen Bock auf Hüten hatten :)

Ich denke einfach, Du solltest Dir über alles im klaren sein und dir Gedanken machen, denn treffe deine Entscheidung und zieh es durch. Ich würde mich freuen, wenn Du einer Fellnase ein tolles Hundeleben bieten könntest.

LG HM
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #15
Hallo,
ich kann deinen Wunsch nach einem Welpen (eigene emotionale Bindung / Hund- Mensch Bindung...) vollkommen verstehen. Um dies um zu setzten , solltest du dich,bevor du dir so einen Kleinen anschaffst um eine Betreuungs Möglichkeit kümmern.

Fakt: Sagen wir du hast 8 Wochen Ferien, holst dir einen 10 Wochen alten Welpen...naja dann sind die Ferien um und das Wesen ist eben mal 18 Wochen...so was Kleines kannst du ganz einfach nicht alleine lassen - zumindest nicht länger als 1 Stunde (und selbst das hätte ich nicht gemacht).Das ist die ganz wilde und "ich bin so eindsam-mir ist langweilig-ich muss-mal -Phase"

Was aber nicht heißt, dass es nicht geht....du könntest anfangen in der neuen Nachbarschaft nach zu Fragen....oder schon mal die Wiesen ablaufen und andere Hundebesitzer ansprechen....oder eine professionelle Hundebetreuung (halt teuer) suchen....

Zitat HoundMan - bester Satz, sagt alles:
Ich denke einfach, Du solltest Dir über alles im klaren sein und dir Gedanken machen, denn treffe deine Entscheidung und zieh es durch. Ich würde mich freuen, wenn Du einer Fellnase ein tolles Hundeleben bieten könntest.


LG Suno
 
  • Der erste eigene beste Freund Beitrag #16
Ein Welpe ist hier gänzlich die falsche Wahl. Der lernt, wenn man Glück hat, in der Ferienzeit gerade mal stubenrein zu werden, aber dann 6 Stunden allein zu sein ist nicht realisierbar. Da ziehst du dir nur einen bellenden/jaulenden Hund heran, der im schlimmsten Falle die Bude auseinandernimmt und die Nachbarn nervt.

Warum nimmst du nicht einen Hund aus dem Tierheim, der bereits alleine bleiben kann? Es ist gänzlich falsch anzunehmen, man hätte zu einem ausgewachsenen "Second Hand"-Hund keine innige Bindung wie bei einem Welpen. Ich habe NUR Tierheimhunde und bin erstaunt, wie schnell und fest sie sich binden und gehorchen.

Was wird eigtl. aus dem Hund, wenn du nicht mehr an die Schule gebunden bist?
 
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