Hallo,
ich füttere seit vielen Jahren ganzjährig und habe dabei die unterschiedlichsten Futterhäuser und Silos ausprobiert. Die liebsten sind mir Futtersilos dieser Bauweise:
Man kann sie leicht ganz auseinandernehmen und somit gut reinigen. Das Futter bleibt zumeist trocken (ausser es regnet bei starkem Wind, sodass Schlagregen einfällt. Aber das passiert auch bei Futterhäusern.), es wird kaum von den Vögeln beschmutzt, da der Vogelpopo über den Rand zeigt.
Von diesen Dingern habe ich vier- drei hängen in den Bäumen, einer steht leicht erhöht auf einem Backstein und ist mit Maisbruch gefüllt. Daran bedienen sich Ringel- und Türkentauben, Sperlinge, Elstern und Rabenkrähen, seltener mal Amseln.
Die hängenden sind mit geschälten Sonnenblumenkernen, einer mit Fettfutter gefüllt. Daran bedienen sich alle, ausser Amseln und Rabenkrähen, die keinen Halt daran finden. Auch Elstern kommen nicht so gut klar, ausser einem hellen Köpfchen, der den Bogen raus hat, wie er sich festhalten muss:mrgreen:
Ausser Knödelhalter, die auch in den Bäumen hängen, habe ich alles Andere wieder abgeschafft, weil es zu schnell verschmutzt wird oder schlecht zu reinigen ist.
Zum Standort: die Silos hängen bei freier Rundumsicht, mit Gebüsch im Abstand von ca. 8 bis 10 Metern. Näher am Gebüsch lässt Katzen leichteres Spiel, sie lauern unterm Gebüsch und schnellen dann vor. Ist das Gebüsch zu weit entfernt, haben die kleinen Vögel es zu weit, um schnell vor Greifvögeln fliehen und in eben diesen verschwinden zu können. Solche Futterstellen werden zwar auch aufgesucht, aber wenn sie die Wahl haben, gehen sie lieber an die mit eben diesen Bedingungen- freie Sicht mit nahem, aber nicht zu nahem, Gebüsch.
Es gibt auch noch eine Futterstelle für die Weichfresser unterm Terrassentisch, aber das ist jetzt wieder eine andere Geschichte....
