Hund in der Wohnung halten, klappt das?

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  • Hund in der Wohnung halten, klappt das? Beitrag #21
Wie gesagt denke ich, dass ein Hund so ganz im Allgemeinen gut zu euch passt. Auch ein Welpe! (Welcher Welpe hat heutzutage schon den Luxus in eine Familie zu kommen, wo er nicht schon nach 1-2 Monaten alleine zu bleiben hat...).
Solange deine Eltern sich eben bewusst sind, dass sie die "End-Verantwortung" für den Hund tragen (z.B. auch wenn du wie deine Cousine(?) ausziehst bzw. ausziehen musst wegen Job/Studium etc. und den Hund zurück lässt!), dann sehe ich da kein Problem.

Bei einem Welpen darf man eben nur nicht vergessen, wie viel Arbeit sie machen. Das ist nicht nur das ständige raus gehen (was ohne Garten nochmal anstrengender ist), sondern eben auch alle anderen Dinge die dazu gehören. Welpen kosten einfach wahnsinnig viel Zeit, Geld und Geduld. Ich persönlich würde mich trotzdem immer wieder für einen Welpen entscheiden, weil ich diese Zeit - so anstrengend sie sein mag - nicht missen möchte. Informiert man sich bezüglich der Hunderassen und holt seinen Welpen bei einem seriösen Züchter, dann sehe ich da auch keinerlei Probleme in Hinsicht auf Hundeanfänger. Mein erster Hund war auch ein Welpe.

Wenn euch das mit dem Welpen aber nicht so wichtig ist und ihr keine ganz speziellen Anforderungen habt, würde ich auch im Tierheim nach dem richtigen Hund schauen.

Wenn das stimmt was du schreibst, dann sind das wirklich schlimme Zustände bei deiner Tante. Ein Hund sollte niemals unbeaufsichtigt im Dorf herum laufen! Neben der unkontrollierten Vermehrung gibt es da noch ganz andere Gefahren für den Hund UND die Umwelt! Wenn die Hündin nun einen Unfall verursacht, jagen geht bzw. allgemein andere Menschen oder Tiere verletzt, sich auf der Tour am Bein verletzt und nicht mehr nach Hause kommt...
Vielleicht versuchst du mal deine Tante dahingehend etwas aufzuklären? Ansonsten wäre eine Übername der Hündin vielleicht wirklich eine Option für euch, wenn deiner Tante der Hund einfach zu viel ist.

Für mich ist das auch kein Ups-Wurf mehr.. wenn ich meine unkastrierte Hündin unkontrolliert im Dorf herum streunern lasse, kann ich mich doch nicht hinstellen und sagen "Ups! Wie ist das denn passiert! Das war aber nicht geplant!" :eusa_doh:
Tut mir leid, aber das ist einfach nur verantwortungslos und ich würde das auf keinen Fall damit unterstützen, dass ich einen Welpen von dort nehme!

Off-Topic
Da ich nicht weiß wie deine Tante das handhabt mit der Vermittlung, schreibe ich das mal allgemein und nicht direkt in Bezug auf sie:
Ich wünschte wirklich die Leute müssten für jeden Welpen der so entsteht noch mal ein paar hundert Euro bei der Vermittlung zahlen, anstatt am Ende von ahnungslosen Leuten sogar noch Geld zu bekommen.. dann würde es plötzlich ganz schnell viel weniger "Ups-Würfe" geben...
 
  • Hund in der Wohnung halten, klappt das? Beitrag #22
Hast du diesen Rassefragebogen schonmal ''durchgecheckt'' ?
 
  • Hund in der Wohnung halten, klappt das? Beitrag #23
Wie alt bist du denn?
Ich halte es für utopisch, dass du in der Lage bist nachts alle 2-3 Stunden aufzustehen und am nächsten Tag fit für die Schule bist - und das über mehrere Wochen lang. Unterbrochene Nächte sind verdammt hart und wenn man bei dem Wetter einmal draußen in der Kälte standst wie unter einer eiskalten Dusche, dann pennt man auch nicht sofort wieder ein. Gerade wenn du Leistung zeigen musst (und das Halbjahr ist bald um, jetzt fallen sicher wieder viele Arbeiten an;)), brauchst du den Schlaf!

Ich möchte dir nicht abraten, aber durchdenke alles gut und gehe nicht blauäugig an die Sache ran. Wenn du einen Welpen möchtest, dann sage zu deinen Eltern nicht "Es ist kein Problem, ich stehe 3-4 mal nachts auf und gehe mit dem Hund raus", sondern sei ehrlich und mach mit ihnen ab, dass ihr im Wechsel geht oder dass deine Eltern das komplett übernehmen.
 
  • Hund in der Wohnung halten, klappt das? Beitrag #24
Welpen sind halt echt arbeit.
Ich war da immer froh, dass wir ländlich gewohnt haben und sie mal einfach so zum pieseln rausbringen konnte.
Dazu kommt noch, dass so ein Welpe seinen Charakter ja noch entwicklen muss. So wird aus dem kleinsten, sanftesten im Wurf halt auch ganz gerne mal die Krawallschachtel.
Die Pipi-Kackasache ist nicht das einzige, was bei einem Welpen anstrengend ist.
Da kann einfach viel schief gehen, wenn man wenig Erfahrung hat.

Ich habe jetzt meinen ersten Hund, den ich als Welpen nicht kannte und es ist schon was anderes.
Stubenrein war kein Thema, das konnte sie, alleine bleiben kann sie auch, sogar 4 Stunden und mehr klappen ohne Probleme.
Sowas wäre bei zwei Berufstätigen, trotz großem Garten, einfach nicht anders gegangen.
Dazu kommt, dass wir uns den Hund nach dem Charakter aussuchen konnten und so genau das finden konnten, was zu uns gepasst hat.

Lass dir noch ein bisschen Zeit und Denk nochmal darüber nach.
Für die Anschaffung eines Hundes seh ich bei euch generell kein Problem, aber das drumherum sollte halt stimmen, damit am Ende alle glücklich sind.
(Und: Einen Welpen im Herbst und Winter in ner Wohnung ohne Garten ist eh nicht so der Brüller. Da kann man noch viel mehr putzen.)
Vielleicht kannst du ja doch die Hündin deiner Tante übernehmen, wenn ihr euch gut versteht, dann könnte das echt der Jackpot für Alle sein. :angel:
 
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