Rücksichtslose Hundebesitzer

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  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #61
Tsja, gibt halt so manche Geisteskranke auf offener Straße.

Ja, leider. :(

Zum Thema: Es geht auch Andersrum, heute erlebt.

Drei Hundehalter, fünf Hunde, alle frei und spielen aufm Weg und auf den zwei Wiesen rechts und links vom Weg. Von weiter vorne kommt eine Dame mit so Nordic Walking Stöcken also alle Hunde rann gerufen, gut, wir mussten ein, zwei Mal rufen aber mitten im Spiel ist halt auch etwas schwierig.

Die Dame war noch relativ weit weg, wir haben die Hunde dann fest gehalten weil eben noch alle in Spiellaune waren und definitiv nicht dageblieben wären. Dame noch ca. 10 Meter weg als sie zu mosern anfängt, wir sollen unsere aggressiven Köter festhalten, sie würde sie schlagen wenn sie näher kommen, sie würde sich verteidigen, sie hätte Stöcke, wenn einer der Köter sie beißt, verklagt sie uns, usw...

Wohl gemerkt, alle fünf Hunde festgehalten, auf der Wiese. Sie ist dann an uns vorbei und die Hundehalterin neben mir fragte sie, warum sie denke, dass unsere Hunde aggressiv wären? Antwort.

"Wenn die nicht aggresiv wären, hätten sie die ja nicht ran gerufen sondern weiter laufen lassen."

Merke, für die Frau bedeutet das Ranrufen und Festhalten des Hundes, dass dieser Hund aggresiv ist und beißt.

Wie man es macht, man trifft immer jemanden, dem man es nicht recht machen kann. Und ich werde die Kröte auch in Zukunft rann rufen oder am Rand ablegen wenn uns jemand entgegen kommt. :)

Lg Demona
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #62
Also ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass gerade jene Hundebesitzer, die ihrem Hund nicht wirklich Herr werden, sehr uneinsichtig sind.

Bin mit meiner Stute über unsere Wiese galoppiert, als plötzlich ein Husky aus dem Gebüsch geschossen kam und ihr in die Fesseln beißen wollte. Meine Stute reagierte darauf mit einem gewaltigen Tritt und der Husky flog wieder ins Gebüsch. Ich bin darauf sofort stehen geblieben und abgestiegen, der Husky war okay, nur bisschen eingeschüchtert. Zehn Minuten später hörte ich Rufe und dann kam die Besitzerin. Ich sagte, dass sie ihren Hund anleinen muss, wenn er nicht auf sie reagiert bzw. wenn er jagt, worauf sie nur sagte, dass ich mich nicht so anstellen sollte und ich sollte lieber froh sein, dass sie mich nicht anzeigt, weil meine Stute getreten habe. Darauf konnte ich nur lachen und hab ihr halt gesagt. " Nur zu, auf meiner Wiese in unserem Waldgebiet ein unangleinter Hund...wer da wohl den Prozess gewinnt" und hab sie stehen lassen.

Weitere Geschichte, junger Welpe, erste Mal wirklich ein Spaziergang, rast ein riesiger, dicker Labrador auf uns zu, der Besitzer meilenweit hinter ihm mit fuchtelnden Armen und ruft hysterisch. Mein Welpe stolpert zurück, natürlich die Hosen voll, ich auch, weil der andere Hund die Borsten aufgestellt hatte und mit einem so einen fiesen Knurren auf uns zu gedonnert kam, als wollte er uns zerstückeln. Hab mich dann vor meinem Welpen gestellt und den Hund mit " NEIN!" angebrüllt. Das hat ihn wohl so irritiert dass er abbermste. Sagt da noch der Besitzer zu mir, warum ich seinen Hund so anbrülle? Da konnte ich gar nicht so schnell reagieren, hat er seinen Hund angeleint und ging. Ich meine geht's noch?

Einmal gingen meine Freundin und ich ausreiten, ich mit einem jungen Pferd, das noch nix kannte und Hunden gegenüber auch nicht besonders sicher gegenüber trat und realtiv nervös war, deshalb ritten wir erstmal durch unser Waldgebiet. Da kommt eine Dame mit einem Mischling daher, der auf die Pferde zuläuft. Ich rufe ihr zu, dass sie ihn bitte anhängen soll. Sagt sie: " Ist schon okay, er ist Pferde gewöhnt!" " Darauf ich: " Aber mein Pferd keine Hunde!" Sie reagierte darauf nur mit einem Lachen der Hund kommt zu meinem Pferd und mein Jungspunt scheut natürlich und schlägt mit den Vorderbeinen nach dem Hund. Natürlich konnte ich mir anhören, was für ein gefährliches Tier ich da mit mir habe...naja...ich habe sie ja gebeten ihn anzuleinen....und das sagte ich ihr auch...

Meine Cousine hat einen Pekinesenmischling und wenn sie zu uns kommt hebt sie den Hund dauernd auf die Sitzbank. Unsere Hunde dürfen das nicht und jedesmal sage ich ihr, sie soll das nicht tun und ihren Hund runter geben. Sie tut es dann und ich ernte zwar tödliche Blicke, aber das ist mir egal. Gleiches Recht für alle im Rudel, aber das versteht sie nicht und wenn ich mal nicht da bin nutzt sie das aus und so kam es halt, dass mein Bernhardiner einen Ausraster hatte, weil der Pekines auf der Sitzbank sie ständig angeknurrt hatte, wenn sie sich unter den Tisch legen wollte. Dann bekam der Zwerg eben einen ordentlichen Pfotenhieb auf seinen Kopf. Jetzt ist mein Hund der Böse, aber es ist ihr Revier, der Chef war nicht da und ein kleiner Furz knurrt sie an. Mein Hund könnte ihren sofort totbeißen und das habe ich ihr schon mehrmals gesagt. Ist der kleine nämlich am Boden, passiert gar nix, aber erhöht fühlt er sich natürlich stärker, nur leider ist er das nicht und das will in den Kopf der Besitzerin halt einfach nicht rein.

Also auch wenn man den Mund aufmacht, bekommt man manchmal nur Unverständnis, oder plötzlich wird man sogar innerhalb der Verwandtschaft gemieden.

LG
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #63
hi soluna,

wenn ich mich mit freunden und bekannten mit ihren hunden treffen ist das so, dass jeder jeden hund erziehen darf. wenn mein hund zum bsp jemanden unerlaubt auf den schoß hüpft, darf derjenigen ihn verscheuchen, mir ziemlich egal wie. wenn derjenige meint ihm nen klaps geben zu müssen ist das zwar nicht die feine art, aber es ist auch okay, so ist ds leben. ich würde demjenigen dann zeigen wie ich es machen würde, dass er besser reagieren kann falls es wieder passieren würde. und ich würde aufpassen, dass mein hund demjengen nicht wieder aufn schoss springt.

falls wir besuch von nem hund bekommen der rumnevt (was auch manchmal passiert) würde ich die halter bitten ihn an die leine zu nehmen. sowieso gilt für hunde meine wohnung, meine regeln. wenn er meint auf den tisch springen zu müssen käme ne klare ansage von mir... und vom halter ebenfalls.

statt eine hund von der gruppe auszuschliessen, würde ich mit dem halter reden, und falls der onkel viellicht keine lust auf erziehung hat, weil er indem moment lieber die feier geniesst, vielleicht könntest du ihm deine hilfe anbieten? wenn deine hündin durch seinen hund gestresst ist, können gemeinsame spaziergänge wahre wunder bewirken.

ansonsten muss ich sagen, dass es immer mal wieder doofe halter gibt, sind hier aber eher die seltenheit. die meisten sind total nett, gut erzogen und höflich.... anders als ihre hunde :)
unhöfliche hunde die ungebremst auf meinen zurasen werden kommentarlos abgeblockt. (meistens sind das junghunde in der rüpelphase die ihre kräfte messen wollen.) das ist nicht böse gemeint, aber mein hund wiegt nur drei kg, wenn das son riesenköter mit der pfote im spiel draufpatscht hat meiner ein gebrochenes rückgrat.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #64
Klar sollte man seinen Hund in der anderen Wohnung im Griff haben. Aber es KANN auch mal was nicht gut laufen, andie. Es sind ebene KEINE Maschinen ;)
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #65
Ich kann, als Gastgeber, ja wohl trotzdem verlangen, dass du deinen Hund in meiner Wohnung im Griff hast, damit er solche Dinge eben nicht macht? :eusa_eh:
Also ich habe meinen Hund seit knapp eineinhalb Monaten und die einzige Garantie, die ich geben kann, ist, dass er garantiert nicht zuverlässig hört.;) Nein, ich habe meinen pubertären Hund nicht in fremden Wohnungen im Griff, da er das Wort Bleib seeehr gern überhört - trotz der großen Ohren - und dann doch wieder auf Wanderschaft geht. Zumindest in einem engeren Sinne, er rennt nicht durch die ganze Bude, sondern bleibt mehr oder weniger in meiner Nähe, also im Zimmer oder maximal Nebenzimmer. Aber da könnte er eben auch am Tresen hochhüpfen (so weit/hoch man das eben als Dackel kann). Natürlich würde ich ihn beispielsweise für einen Zeitraum X anleinen, wenn man mich darum bittet oder meine Frage danach bejaht, aber wenn man dies nicht tut, dann lasse ich es (im Haus), übernehme aber auch keine Garantie für gutes Benehmen. Es ist ja nicht so, dass ich lachend danebenstehe, wenn er grad Ommas Ming-Vase zerdeppert oder auf den Perserteppich pinkelt, aber ich kenne ihn gut genug, um zu wissen, was passieren kann. Noch. Das schreibe ich besser mal dazu, das ist ja nicht seine endgültige Formation, aber hexen kann ich nicht.:)
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #66
Wenn ich etwas plane und machen will, dann sorge ich für mich dafür, dass mir das gelingt und fordere nicht von anderen, dass sie meine Umwelt für mich so gestalten, dass ich mich darin störungsfrei (und nur ich weiß, was mich stört) bewegen kann. Und morgen, da stört mich was anderes und die anderen Menschen haben gefälligst....

Genau das tust du doch aber - sorry, beim besten Willen, irgendwie komme ich da nicht mit. Dur forderst doch gerade von anderen, dass sie deine Umwelt so für dich gestalten, dass du dich störungsfrei - nämlich mit freilaufendem Hund - darin bewegen kannst.

Ich breche mir doch keinen Zacken aus der Krone, wenn ich meinen Hund gelegentlich anleine, weil das jemand wünscht. Und unser Hund läuft 98 % frei und wird meist nur ins Bei Fuß oder ins Sitz gebracht - im allgemeinen reicht das auch, um klar zukommen. Aber wenn mich jemand eben ums anleinen bittet - so what?

Ich kann durchaus nachvollziehen, dass es nerven kann, wenn man alle naselang wegen herannahenden Joggern, Kindern, alten Omas, anderen Hunden den Hund heran ruft und anleint und wieder losmacht.

Aber dann gehe ICH eben nicht zur Rush Hour spazieren, sondern suche mir ruhigere Zeiten.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #67
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #68
Zu welchem Hund meiner darf und zu welchem nicht, entscheide ich.


Ich gehe daher schon nicht dort spazieren, wo viel los ist, aber manchmal begegnet man eben doch anderen Hunden.

Bedauernswert, Eure Hunde. Diese Mentalität ist ursächlich für die Hälfte der verkorksten, schlecht sozialisierten, verhaltensgestörten Hunde. Daraus spricht fehlende Achtung für die Bedürfnisse, Instinkte und arttypischen Verhaltensweisen der Tiere.

Man begegnet manchmal eben doch anderen Hunden..... brrrrrrrr wie furchtbar!


Anscheinend bist du nicht in der Lage zu lesen.

puren Egoismus

null Rücksichtsnahme

wenn es Menschen wie dich gibt, die auf andere Leute auf gut deutsch gesagt sch...

deine Engstirnigkeit

sowas verstehst du ja nicht.

Du liest anscheinend auch nicht richtig.

Egoshooter

Ob du damit klar kommst oder dich beeindruckt oder nicht, interessiert mich herzlich wenig.

Deine Aggressivität ist bezeichnend. Meine Hündin würde einen großen Bogen um Dich machen. Dein Hund ist "richtig schwierig"? Zu den "Schwierigkeiten" gehört nicht zufällig erhöhte Aggressivität?

Wenn ich etwas plane und machen will, dann sorge ich für mich dafür, dass mir das gelingt und fordere nicht von anderen, dass sie meine Umwelt für mich so gestalten, dass ich mich darin störungsfrei (und nur ich weiß, was mich stört) bewegen kann.

Wie soll das denn funktionieren?

Wie bereits geschrieben dadurch, dass ich flexibel bin und auf das reagiere, was sich mir bietet an Begegnung, auch wenn es nicht in einen Plan passen sollte. So ist das Leben.


Ich wünsche dir niemals einen richtig schwierigen Hund

Danke für den Wunsch, aber genau die sind mir die liebsten und mein Spezialgebiet.


Ich habe nirgendwo gesagt, dass ich meinen Hund nicht halten kann.

Doch:

Ich möchte das aber nicht, weil ich einen Hund habe, der dann irgendwann an der Leine kaum mehr zu halten ist. Ich bin klein und wenn 30Kilo ...

Ich lese aus allem, was Du schreibst, dass Du mit Angst Gassi gehst.

Ich gehe daher schon nicht dort spazieren, wo viel los ist, aber manchmal begegnet man eben doch anderen Hunden.
Sollte ich einen Hund einfach auf meinen zurennen sehen, auch wenn es freundlich ist, dann stelle ich mich dazwischen und dränge den weg.

Und ich erlebe es leider auch häufig, dass Hunde sich gegenseitig nicht richtig lesen können.

Wie sollen sie das auch lernen können, wenn sie sich kaum frei und ohne Einflussnahme des Halters begegnen dürfen.


Das, was Astrid schreibt, ist genau das, was meine Trainerin mir speziell zu meinem traumatisierten Hund gesagt hat. "Dein Hund hat viel feinere Antennen als du. Schau ihn dir an, wie er auf den anderen reagiert. Vertrau ihm..

Ich freue mich für Dich und Deinen Hund, dass Du eine kluge und sachkundige Trainerin gefunden hast, was heute, wo sich jeder Coach und Hundeprofi nennen darf, sehr schwierig ist.

Ganz ehrlich, wenn ich jedesmal im Park meinen Hund anleinen würde, wenn ein Jogger vorbei kommt, könnte ich ihn gar nicht mehr ableinen.

Ich habe heute mitgezählt. Im Stadtwald in der Zeit zwischen 15:30 und 18 Uhr 17 Jogger.

Ich breche mir doch keinen Zacken aus der Krone, wenn ich meinen Hund gelegentlich anleine, weil das jemand wünscht. Und unser Hund läuft 98 % frei und wird meist nur ins Bei Fuß oder ins Sitz gebracht - im allgemeinen reicht das auch, um klar zukommen. Aber wenn mich jemand eben ums anleinen bittet - so what?

Natürlich. Wenn jemand freundlich darum bittet oder ich sehe, dass jemand Probleme hat z. B. seinen Hund zu kontrollieren oder sagt, er oder sie hat Angst, kommt meine bei Fuß oder an die Leine. Das habe ich doch gar nicht ausgeschlossen. Meine Hündin rennt auch nicht zu jedem Hund oder Menschen, sie ist in der Regel mit ihren "Hundeangelegenheiten" beschäftigt.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #69
Liebe astrid,

mein Hund hat feste Spielgefährten, mit denen er sich jede Woche trifft und spielt, meistens sogar mehrmals die Woche. Er hat also ausreichend Hundekontakte und ist wunderbar sozialisiert - ich könnte ihn mit jedem Hund spielen lassen, selbst mit denen, die sonst eher als unterveträglich gelten (alles schon passiert), weil er super auf die Körpersprache anderer Hunde eingeht.
Ich möchte einfach nur keine Leinenkontakte, nur darum ging es doch. Und weil ich eben weiß, dass nicht jeder Hundehalter das respektiert (so wie du eben auch) gehe ich, wenn ich mit Takoda ALLEIN unterwegs bin, dort hin, wo nicht viel los ist. Wenn ich allerdings mit anderen Hunden spazieren gehe, dann ist Takoda NICHT angeleint, hat seine festen Kontakte und kann spielen, wie er es möchte.

Ich lese aus allem, was Du schreibst, dass Du mit Angst Gassi gehst.

Dann brauchst du 'ne Brille. Ich gehe gerne und lange mit meinem Hund spazieren und kann mich absolut auf ihn verlassen - auf andere Menschen und deren Hunde leider nicht.

Ich frage mich auch, wie du davon ausgehen kannst, dass mein Hund unglücklich und schlecht sozialisiert ist, nur weil ich keine Leinenkontakte möchte?
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #70
Deine Aggressivität ist bezeichnend. Meine Hündin würde einen großen Bogen um Dich machen. Dein Hund ist "richtig schwierig"? Zu den "Schwierigkeiten" gehört nicht zufällig erhöhte Aggressivität?

Ich schreib es auch für dich gern nochmal: ich hab schlichtweg was gegen Egoshooter unter Hundehaltern, die null Rücksichtsnahme nehmen. Leute wie du eben.
Und nein, ich habe keinen richtig schwierigen Hund, ich hab lediglich einen Hund, der es nicht witzig findet, wenn fremde Hunde in ihn reinknallen ;) im Übrigen besitze ich sogar bei so Egoshootern wie dir tatsächlich noch Höflichkeit und würde freundlich bitten, dass du deinen Hund kurz rannimmst. Also brauchst du dir zum Thema Aggression keine Gedanken machen.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #71
Klar sollte man seinen Hund in der anderen Wohnung im Griff haben. Aber es KANN auch mal was nicht gut laufen, andie. Es sind ebene KEINE Maschinen ;)
Du hast aber schon gelesen, dass ich geschrieben habe, dass sowas ja mal passieren kann, aber doch bitte nicht zur Regelmäßigkeit werden soll? ;) Ich weiß, dass Tiere keine Maschinen sind, aber trotzdem versteh ich nicht, wie man, wenn der eigene Hund in der Wohnung Anderer etwas kaputt macht, das einfach mit "der Hund ist keine Maschine" abtun kann? Wenn der Hund es nicht aufgrund seiner Erziehung unterlässt, Dinge zu zerstören, dann muss ich halt als Besitzer darauf achten, dass er Dinge gar nicht erst zerstören KANN (an die Leine, daheim lassen, etc)
Wenn dein Hund in deiner Wohnung auf deinem Schuh rumkaut, lässt du ihn doch auch nicht einfach machen oder? Aber wenn du wo zu Besuch bist, schon? Na gut, ist ja nicht dein Schuh - kann dir ja egal sein...

Natürlich würde ich ihn beispielsweise für einen Zeitraum X anleinen, wenn man mich darum bittet oder meine Frage danach bejaht, aber wenn man dies nicht tut, dann lasse ich es (im Haus), übernehme aber auch keine Garantie für gutes Benehmen.
Wenn man als Gastgeber davon weiß, dass dein Hund vielleicht etwas zerstören könnte und deine Frage trotzdem verneint - gut, dann ist man wohl selbst schuld :mrgreen: Wenn man aber als Hundebesitzer nicht danach fragt, sondern den Hund einfach machen lässt, dann braucht man sich eben auch nicht zu wundern, wenn der Hund nicht mehr erwünscht ist. Auf nichts anderes wollte ich eigentlich hinaus :D
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #72
@Astrid: Schön, dass es bei euch nur 17 Jogger sind. Also bei uns sind es pro Gassigang in dem einen Park etwa 1 Jogger und/oder Fahrradfahrer alle 2-3 Minuten. Da wär ich viel mit an- und ableinen beschäftigt.

Ich bestimme übrigens auch, ob mein Hund Hundekontakt haben darf. Angenommen sie sieht auf der anderen Seite der Wiese einen Hund, zu dem sie gern will, mitten auf der Wiese ist aber gerade jemand am picknicken oder Kinder, die spielen, dann darf mein Hund da erstmal nicht hin. Jedenfalls nicht auf direktem Weg. Deswegen ist er aber noch lang kein unglücklicher Hund...
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #73
Liebe astrid,

mein Hund hat feste Spielgefährten, mit denen er sich jede Woche trifft und spielt, meistens sogar mehrmals die Woche. Er hat also ausreichend Hundekontakte und ist wunderbar sozialisiert - ich könnte ihn mit jedem Hund spielen lassen, selbst mit denen, die sonst eher als unterveträglich gelten (alles schon passiert), weil er super auf die Körpersprache anderer Hunde eingeht.
Ich möchte einfach nur keine Leinenkontakte, nur darum ging es doch. Und weil ich eben weiß, dass nicht jeder Hundehalter das respektiert (so wie du eben auch) gehe ich, wenn ich mit Takoda ALLEIN unterwegs bin, dort hin, wo nicht viel los ist. Wenn ich allerdings mit anderen Hunden spazieren gehe, dann ist Takoda NICHT angeleint, hat seine festen Kontakte und kann spielen, wie er es möchte.



Dann brauchst du 'ne Brille. Ich gehe gerne und lange mit meinem Hund spazieren und kann mich absolut auf ihn verlassen - auf andere Menschen und deren Hunde leider nicht.

Ich frage mich auch, wie du davon ausgehen kannst, dass mein Hund unglücklich und schlecht sozialisiert ist, nur weil ich keine Leinenkontakte möchte?

Dann freue ich mich sehr, dass ich Dich falsch verstanden habe, Lunai. Ich hatte bei dem was Du geschrieben hast eine Frau vor Augen, mit der ich hier zu tun habe. Wenn ihr ein Mensch mit Hund entgegenkam, blieb sie schon 200 Meter vor der Begegnung wie angewurzelt stehen, packte ihren Hund am Halsband und sagte "ruuuuhig-ruuhig, aaaalles gut, gaaaaanz ruhig", während der Hund sich windet, um ihren Griff zu lockern. Sie ging extra um 5 Uhr morgens Gassi um bloß niemandem zu begegnen; sie beklagte sich, dass auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Hund GEGUCKT hat, während sie ihren Hund ins Auto gesetzt hat. Sie hielt ihren Hund von jedem anderen Hund fern, wenn der arme Kerl es nicht hin und wieder geschafft hatte, sich ihrem Griff zu entwinden. Für mich ist eine solche Isolierung tierschutzrelevant.

Grund für ihr Verhalten? SIE hat Angst vor Hunden. Sie versteht das Ausdrucksverhalten von Hunden, von ihrem Hund nicht. Sie versteht nicht was die unterschiedlichen Arten zu Bellen bedeuten, sie kann die Körpersprache eines, auch ihres Hundes nicht deuten. Ihr Hund ist ein lieber Kerl, war aber stark verunsichert durch die mehrdeutigen Signale, die sie ihm gab.

Ich kann die Frau nicht leiden, aber der Hund tut mir so leid, dass wir seit einiger Zeit 2x wöchentlich zusammen Gassi gehen und die Frau ist teilweise sprachlos und überwältigt vom Verhalten ihres Hundes, den sie noch nie so glücklich und wie sie sagt "friedlich" gesehen hat. Häufigster Satz: "Ich kann immer noch nicht glauben, dass das mein Max ist". Max hätte jedoch kein Problem mit Hunden, würde er nicht durch ihr Verhalten signalisiert bekommen: ACHTUNG HUND, VORSICHT!

Verhalten und Körpersprache entgegenkommender Hunde erkläre ich ihr sowie die Interaktion ihres mit anderen Hunden und zumindest wenn wir gemeinsam unterwegs sind, geht es ihr besser mit fremden Hunden. Sie schätzt manche Situation noch falsch ein, lernt aber, dem zu vertrauen, was ihr sehr sensibler Max ihr zeigt.


Ich bestimme übrigens auch, ob mein Hund Hundekontakt haben darf. Angenommen sie sieht auf der anderen Seite der Wiese einen Hund, zu dem sie gern will, mitten auf der Wiese ist aber gerade jemand am picknicken oder Kinder, die spielen, dann darf mein Hund da erstmal nicht hin. Jedenfalls nicht auf direktem Weg. Deswegen ist er aber noch lang kein unglücklicher Hund...

Das handhabe ich genauso wie Du. Scheinbar besteht der Eindruck, mein Hund läuft unkontrolliert wohin sie will. Sie ist überwiegend frei, aber sie ist kontrollierbar, nur deshalb geht das mit der großen Freiheit überhaupt. Mir geht es um diese Leute, die aus 20 Meter Entfernung brüllen, ich solle gefälligst meinen Hund anleinen, schließlich sei ihrer an der Leine. Vielleicht mache ich es demnächst mal umgekehrt und antworte: Sie sehen doch, dass mein Hund unangeleint ist, also leinen Sie gefälligst Ihren Hund ab. Naja, eher nicht, auf dieses Pöbelniveau will ich mich nicht begeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #74
Hatten wir das nicht alles schon in einem anderen Thread?
U.a. auch, dass man nicht von jedem Mensch erwarten kann, dass er weiß, wie man mit einem Hund umgeht (ihn abblockt)?

Wenn der Hund auf andere Menschen trifft, nimmt man Rücksicht, wenn man das nicht möchte kauft man sich ein Feld, zieht einen Zaun drum und läd andere rücksichtslose Hundehalter zum spielen ein oder man lässt es, Punkt, Aus, Ende. Man erwartet nicht, dass alle anderen Rücksicht nehmen, weil man selbst dazu zu stur ist.
Mehr sag ich dazu nicht
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #75
Ich kann die Frau nicht leiden, aber der Hund tut mir so leid, (..)

Ich kann verstehen, dass du die Frau nicht leiden kannst. Genauso tun mir auch viele Hunde leid, wenn ich auf der Straße spazieren gehe. Besonders die, die vor laufen und dann freundlich von ihren Besitzern mit einem Leinenruck zurück neben sie geworfen wird. Ich kann Körpersprache aber gut deuten, habe dafür einige Vorlesungen besucht, aber auch einfach mal hingeguckt. Außerdem habe ich einen Trainer gehabt, der fast ausschließlich mit Körpersprache arbeitet und kaum mit Belohnung.
Off-Topic
Es ist erstaunlich, wie Hunde auf so einfache Sachen reagieren, ohne es je gelernt zu haben. Anstatt sich also mühsam erst auf eine neugelernte Sprache zu einigen (neu gelernt vom Hund), kann man auch selbst die Sprache der Hunde lernen (Körpersprache) und so nicht nur mit dem eigenen, sondern sogar mit fremden Hunden besser kommunizieren ;)


Ich kann nur meinen Hund nicht ständig ohne Leine laufen lassen, weil er noch recht jung und verspielt ist, außerdem leider sehr schnell hibbelig wird. Wenn er dann zum Spiel auffordert oder seine 5 Minuten kriegt, in denen er rumflippt und rennt, habe ich einfach Angst, dass er vor ein Auto rennt. Ableinen tu ich ihn also nur im Wald oder Feld, wo keine Straße zu sehen ist und da bin ich dann auch gerne mit anderen Hunden unterwegs. Takoda ist mir auch schon einmal fast an der Leine vors Auto gehüpft, weil er mit einem anderen Hund spielen wollte.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #76
Heute Morgen hatte ich eine Beispielbegegnung, die mich seitens des Hundebesitzers Reaktion gefreut hat.

Ich bin gerade vom Spaziergang zurück Richtung Hof, als ich meinen Nachbarn an der Haustüre sehe, am Hauseingang deren Hündin Mona (BGS), ohne Halsband und Leine. Sie sieht mich und meine Daisy (an der Leine) und knallt sofort distanzlos in uns rein. Meine Daisy mag solche distanzlosen Hunde nicht und macht das Mona auch sehr deutlich - die beiden keifen sich an, vermöbeln sich, knurren und motzen. Mein Nachbar WEIß, dass Daisy das nicht abkann und da Mona leider überhaupt nicht auf Abruf hört, kam er schnell angerannt und packte sich die Hündin. Er hat sich tausend Mal dafür entschuldigt und dass er nicht aufgepasst hätte. Ich fand das sehr nett von ihm, denn normalerweise höre ich dann blöde Sätze wie "ja, warum leinen Sie ihre Hündin denn nicht ab?!" oder "Warum müssen Sie auch hier lang gehen?!". Ich hab meinem Nachbar dann gesagt, dass ja alles gut ist und er ja sonst immer aufpasst. Schön, dass man das auch normal besprechen kann.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #77
Off-Topic
Etwas OT, aber darf ich nochmal kurz anmerken, dass Hunde nicht alle Artgenossen lieben? So ganz generell mal?
Wenn wir schon bei artgerecht und so sind...Hunde sind keine Wölfe, daher kann man das nicht 1:1 übertragen, aber auch Hunde sehen nicht jeden anderen Hund als Spielkameraden, sondern grundsätzlich erstmal als Konkurrenz um Ressourcen. Unsere kleinen verwöhnten Haustierchen freuen sich durch die entsprechende Habituation zwar häufig, aber das ist noch lange keine Selbstverständlichkeit.

Das sollte man vllt. mal bedenken, wenn über die "armen Hunde" gefachsimpelt wird, die doch tatsächlich nicht ständig Kontakt zu anderen Hunden haben.

 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #78
Kann ich nur so unterschreiben. Meine Linda konnte auf Artgenossen gut verzichten. Ihr waren die Menschen wichtiger. Ähnliches beobachte ich bei meiner Daisy - zwar nicht so extrem, Ähnlichkeiten sind aber da.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #79
Off-Topic
Etwas OT, aber darf ich nochmal kurz anmerken, dass Hunde nicht alle Artgenossen lieben?

Wo liest Du denn, dass das hier jemand annimmt?
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #80
Off-Topic
Was ist denn ein BGS ?
 
Thema:

Rücksichtslose Hundebesitzer

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