Rücksichtslose Hundebesitzer

Diskutiere Rücksichtslose Hundebesitzer im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Oh, ich spreche meinem Hund sogar eine sehr hohe Sozialkompetenz zu. Und ich lasse auch Kontakte zu- aber ja, bei bestimmten Hunden sehe ich...
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #101
Du spricht dem Artgenossen ab, seines Gleichen richtig zu lesen, also nicht so wie Du ihn liest ? Also würdest Du denn auch schon den Versuch einer Kommunikation unterbinden um vorbeugend dafür zu sorgen, dass es Missverständnisse geben könnte? Ich will Dir ja nicht die Kompetenz absprechen, deinen Hund richtig zu lesen, aber schon, dass du den anderen Hund eventuell nicht richtig lesen kannst und deswegen den theoretischen Konflikt meidest, richtig?
Aber da sprichst Du doch deinem Hund jegliche Kompetenz ab und so lernt er auch nichts dazu. Wobei auch Deine Sichtweise völlig falsch sein könnte (nur mal so in Raum geworfen) :)

Oh, ich spreche meinem Hund sogar eine sehr hohe Sozialkompetenz zu. Und ich lasse auch Kontakte zu- aber ja, bei bestimmten Hunden sehe ich Probleme eher als er.
Einfach, weil ICH weiß, dass ein Hund mit kupierter Rute anders kommuniziert und ICH weiß auch, dass ein röchelnder Mops nicht auf Krawall gebürstet ist, sondern eben röchelt, weil er keine Luft bekommt und ICH weiß auch, dass der Schäferhund gerade nicht rumprollt, sondern eben einfach nur steht.

Das hat noch lange nichts damit zu tun, dass die Hunde nicht miteinander interagieren sollen/können/müssen und das lasse ich auch grundsätzlich zu bis zu einem gewissen Grad, aber wo ich sehe, dass A) beschwichtigt und B) es einfach nicht versteht greife ich ein. Genau anders herum, wenn A) droht und B) es nicht begreift.

So.

Hat mein Hund das grundlich gelernt (gerade die brachyzephalen Rassen haben massive Probleme von anderen verstanden zu werden) ist alles gut, aber das ist in aller Regel nicht der Fall.
Die wenigsten Leute legen Wert darauf, dass ihr Hund "komische" Rassen kennen lernt.

Weitere Beispiele für rassetypische Kommunikationsprobleme:

- Hunde, die grundsätzlich ihre Rute oben tragen und zwar so weit, dass es bei einem "normalen" Hund Imponiergehabe wäre ( da wären alle Nordischen zu erwähnen)
- Hunde, die eine grundsätzlich provokative und nach vorne gerichtete Körperhaltung haben (Chis, Rehpinscher, Dobermänner, Schäferhunde...die könenn gar nicht anders stehen)
- Hunde, deren Lefzen viel zu lang sind um überhaupt mal angehoben werden zu können (schon mal einen drohenden Basset gesehen? Zum Schießen. Für uns.)

Und dazu kommen dann nach solche Dinge wie die Hunde, die grundsätzlich bellen und die, die das nicht leiden können usw. usw. usw.

Das sind rassetypische, gewollte Verhaltensweisen!

Zunächst sind die Hunde erst einmal alle Tiere, dann Hunde, dann kommt die Rasse ins Spiel, dann das Individuum Hund.
Wer die Kommunikation und Körpersprache missdeutet ist zu 98% der Hundehalter, weil das Ausdrucksverhalten des Hundes vermenschlicht und so fehlinterpretiert wird, was zu Fehlhandlungen führt.

Theoretisch ja, aber man darf halt einfach den Aspekt der unterschiedlichen Kommunikationsarten und generellen Möglichkeiten nicht unter den Tisch fallen lassen.
Das gehört dazu.
[VERSTECK]
Und nochmal zum Thema "Komeptenz" und so- abgesehen davon, dass ich meine Hunde lesen kann arbeite ich jeden Tag mit Hunden unterschiedlichster Coleur. Und da ist man irgendwann darauf angewiesen Probleme zu sehen bevor es eskaliert. Sonst könnte ich zum nächsten Jobcenter dackeln.
[/VERSTECK]

Zur Vermenschlichung gehört auch die Annahme, dass alle Hunde sich mögen, weil sie eben Hunde sind.
Hunde sind Rassisten und zwar allerübelster Sorte;)

Wer komisch aussieht, sich komisch verhält o.ä. wird gerade in Gruppen gnadenlos weggemobbt.
Sieht man gerade auf offenen Spielwiesen immer wieder.

Da "spielen" alle Labbi-Mixe total schön mit der fr. Bulldogge...hach, wat herrlich doch.
*hust*
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #102
Weitere Beispiele für rassetypische Kommunikationsprobleme:

- Hunde, die grundsätzlich ihre Rute oben tragen und zwar so weit, dass es bei einem "normalen" Hund Imponiergehabe wäre ( da wären alle Nordischen zu erwähnen)
- Hunde, die eine grundsätzlich provokative und nach vorne gerichtete Körperhaltung haben (Chis, Rehpinscher, Dobermänner, Schäferhunde...die könenn gar nicht anders stehen)
- Hunde, deren Lefzen viel zu lang sind um überhaupt mal angehoben werden zu können (schon mal einen drohenden Basset gesehen? Zum Schießen. Für uns.)

Und dazu kommen dann nach solche Dinge wie die Hunde, die grundsätzlich bellen und die, die das nicht leiden können usw. usw. usw.

Das sind rassetypische, gewollte Verhaltensweisen!

die Erklärung lieferst Du ja auch schon hier...

Die wenigsten Leute legen Wert darauf, dass ihr Hund "komische" Rassen kennen lernt.

und eigentlich sind wir genau bei dem Punkt, was der Hund nicht lernt, kann er auch nicht immer richtig deuten. Im entfernten Sinne gehen wir konform in der Meinung :)
Aber der Mensch trägt auch nicht oft dazu bei, seinem Hund das Erlernen zu ermöglichen, wenn er ihm dies nie zugesteht ....


LG HM

PS:
Zur Vermenschlichung gehört auch die Annahme, dass alle Hunde sich mögen, weil sie eben Hunde sind.
Hunde sind Rassisten und zwar allerübelster Sorte;)
Das wieder ein anderes paar Schuhe, das hat man ja sogar im eigenen Rudel und unter Geschwister usw. Hunde sind halt auch Charaktermenschen :mrgreen:
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #103
Die wenigsten Leute legen Wert darauf, dass ihr Hund "komische" Rassen kennen lernt.
und eigentlich sind wir genau bei dem Punkt, was der Hund nicht lernt, kann er auch nicht immer richtig deuten. Im entfernten Sinne gehen wir konform in der Meinung :)
Aber der Mensch trägt auch nicht oft dazu bei, seinem Hund das Erlernen zu ermöglichen, wenn er ihm dies nie zugesteht ....

Wie gesagt: Der Hund muss es halt lernen.

Aber bin ich persönlich privat mit meinen Hunden unterwegs sind das aber keine Lehrobjekte für andere erwachsene Hunde. Ganz einfach;)
Wie das andere handhaben ist mir in dem Moment dann tatsächlich gleich, weil ich eben keine Lust darauf habe anderer Leute Hunde erziehen zu müssen bzw. sie durch meine Hunde erziehen zu lassen.

Um das lernen zu können müsste ich ja schon mal voraussetzen, dass dem Halter des anderen Hundes daran gelegen ist, dass da ein Lernprozess stattfindet und ganz ehrlich: Das ist mir noch nie auf einem Spaziergang begegnet.
Aber ich habe auch einfach den Luxus, dass fremde Hunde als Spielpartner o.ä. für meine Hunde schlicht überflüssig sind...bei +/- 10 Hunden im Haus findet da genug Kommunikation statt:mrgreen:


Off-Topic
Das wieder ein anderes paar Schuhe, das hat man ja sogar im eigenen Rudel und unter Geschwister usw. Hunde sind halt auch Charaktermenschen :mrgreen:

Hach, das böse R-Wort:mrgreen:
Ich plädiere wirklich für einen Filter im Hundebereich, der das Wort Rudel grundsätzlich verbietet bis sich der richtige Gebrauch eingebürgert hat:mrgreen:
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #104
Off-Topic


Hach, das böse R-Wort:mrgreen:
Ich plädiere wirklich für einen Filter im Hundebereich, der das Wort Rudel grundsätzlich verbietet bis sich der richtige Gebrauch eingebürgert hat:mrgreen:

Rudel versteht halt jeder und kleinlich wollen wir auch nicht sein ... wir können ja auch von strukturierten Sozialverbänden oder sowas reden lol ....

OK B 2 Topic ... lol
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #105
ich finde das auch extrem nervig wenn freie hunde an meinen angeleinten laufen, ich üb jetzt sicher schon ein halbes jahr mit ihm, dass er entspannt an der leine ist bei hundebegegnungen, ein paar monate war alles gut.... und dann brauchts nur einen unangeleinten hund der an meinen geht und es war alles für die katz. das ist schon frustrierend. die halter verstehen auch nicht wenn man das nicht möchte "meiner tut nix, der will nur hallo sagen". und wenn man sie abwehrt bekommt man noch nen bösen kommentar. pffffffff!

noch toller sind die halter die mit ihrem hund direkt vor meinem hund stehen bleiben, während meiner auf hundertachtzig ist. "er will ja nur mal schnuppern". ja, aber meiner nicht, könnten sie jetzt bitte einfach weiter gehen.

ich hab nichts gegen hunde, die auch dort frei laufen wo leinenpflicht besteht, aber dann sollen sie doch bitte auch unter kontrolle sein und bei ihrem halter bleiben, oder zumindest niemanden belästigen.


achja, meiner wird von den großen hunden auch mal gerne mit nem häschen verwchselt und dem entsprechend gerne durchs unterholz getriebe , glaube, dass das eher an der rasse als an seiner erziehung liegt, hofft ich zumindest :eusa_think:
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #106
Na ja, die Lösungsvorschläge vieler Hunde für ungeliebte andere Hunde gehen mit meinem Verantwortungsgefühl nicht konform. Ich bin absolut kein Freund von "die Hunde regeln das schon".

Letztendlich hat dieses "die regeln das unter sich" schon das ein oder andere Hundeleben gekostet.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Viele "ganz toll sozialisierte" Hunde erkennen es nämlich überhaupt nicht bzw. nehmen es nicht ernst, wenn ihnen gedroht wird.

Dies kann ich nur bestätigen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

[VERSTECK]Ganz klassisch und so richtig schön Klischee: Labbi will spielen und freut sich und spielt wie verrückt einen Staff an. Selbiger ist genervt, macht das auch- aus seiner Perspektive- sehr deutlich, der Labbi rafft das aber nicht, weil er das deutlicher "braucht" und bumms knallt es. Staff kann man bei sowas schön als Beispiel nehmen, weil die einfach so herrlich subtil kommunizieren- ein Fremdwort für Labradore. [/VERSTECK]

Off-Topic
Ein wunderbares Beispiel - und schon sooooo oft erlebt ;)
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #107
Off-Topic
Zunächst sind die Hunde erst einmal alle Tiere, dann Hunde, dann kommt die Rasse ins Spiel, dann das Individuum Hund.

Ich wäre vorsichtig, in so einer Diskussion einen Mann zu zitieren, der ungefähr so viel Ahnung von hündischem Verhalten hat, wie mein Hündchen von Quantenmechanik :eusa_whistle:
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #108
Warum muss oder sollte man sich damit abfinden, einen schlecht sozialisierten Hund zu haben. Auch der Hund kann lebenslang lernen und man darf doch nicht aufgeben und ihm die Chance nehmen, soziale Erfahrungen größtmöglich nachzuholen.

Richtig. Es wird einem aber tatsächlich erschwert seinem Hund das beizubringen, wenn man immer wieder auf Leute trifft, die nicht akzeptieren, dass man gerade im Training ist und ihren Hund ungefragt in die Situation reinknallen lässt. Das bringt einem nicht weiter, das wirft einen nur wieder zurück im Training ... ärgerlich und unnötig.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Vielleicht kam etwas von mir bei Zufallsprodukt falsch an...ich bin situationsabhängig ein absoluter Vertreter des heran holens und ggf.- wenn der Hund nicht am Mann bleiben kann, auch an-leinens.
Das letzte , daß ich brauche oder möchte ist eine Beißere - zumal ich als Schäferhundbesitzer da eine durchaus große Verantwortung habe.
Als erwachsener und der menschlichen Kommunikation befähigter Mensch kann ich aber doch ganz vieles Klären.

Dich habe ich nicht damit gemeint. Sondern die Hundehalter, die einen blöd anmachen, weil man sie höflich bittet ihren Hund an die Seite zu nehmen. Die tun immer so, als würde ihr Hund krepieren, wenn er für 30 Sekunden seine "Freiheit verliert". Stattdessen kriegt man blöde Sprüche gedrückt wie "gehen Sie doch woanders lang" oder "lassen Sie ihren Hund doch auch von der Leine, die klären das schon." Ja genau, ich lass meine Hündin auch von der Leine, die klärt das dann auf ihre Weise und das würde blutig enden. Nein danke.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

aber diese Leute kenn ich auch, die meinen den Oberlehrer raushängen zu lassen obwohl sie selber scheisse gebaut haben :)

WENN sie denn selber Scheiße gebaut haben. Wie gesagt, es gibt Second Hand Hunde, die wurden bereits von anderen verkorkst und man selbst versucht es jetzt wieder gerade zu biegen. Das geht nur leider nicht von heute auf morgen, das dauert je nach Schwierigkeit seine Zeit.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Vor einigen Jahren las ich in einem Buch den Vorschlag, dass man über Farben einen allgemeinen Code vereinbaren könnte, also z. B., dass Hunde, deren Besitzer (derzeit) keinen Kontakt zu anderen Hunden ermöglichen können ein gelbes Halstuch tragen.

Gibt es bereits, die gelbe Schleife. Trägt meine Hündin auch beim Spaziergang.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Jeder hat seine Gründe, wenn er keinen Kontakt möchte, und das sollte man respektieren, egal ob man es nun nachvollziehen kann oder nicht. Ich kann niemanden zwingen, seinen Hund zu meinem zu lassen. Und es doch zu tun, indem man seinen eigenen einfach hinrennen lässt, finde ich mehr als rücksichtslos und unfair.

DANKE!!! :clap:
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #109
Sagt mal? Habt ihr schonmal Aktion gelbe schleife gehört? Wer sich beschwert, könnte das ja mal probieren und drauf aufmerksam machen:eusa_think:
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #110
Ich kenne das nur bei tretenden Pferden, wobei ich nicht weiß, ob es da gelb oder rot war :eusa_think:

Kennen denn viele die gelbe Schleife, so aus Erfahrung?
Dann würde ich mir sowas direkt für Missymann besorgen.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #111
Die Idee hinter der gelben schleife ist eigentlich gut, aber ich glaube es hat sich nicht wirklich durchgesetzt.
Ich persönlich habe hier noch keinen gesehen, noch denke ich das hier ein Hundehalter was davon gehört hat.

Außedem denke ich , wenn Hundehalter keine Rücksicht nehmen, wenn man sie Bittet den Hund nicht zu seinem zu lassen, wird er das auch nicht wegen einem gelben Band unterlassen... leider...
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #112
Probieren kann man es und wenn jemand fragt, kann man ja wenigstens bei netten Menschen aufklären:eusa_think: Aber wie gesagt war nur so eine Idee mal in den Thread gerufen ^^
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #113
Die Idee hinter der gelben schleife ist eigentlich gut, aber ich glaube es hat sich nicht wirklich durchgesetzt.
Ich persönlich habe hier noch keinen gesehen, noch denke ich das hier ein Hundehalter was davon gehört hat.

Außedem denke ich , wenn Hundehalter keine Rücksicht nehmen, wenn man sie Bittet den Hund nicht zu seinem zu lassen, wird er das auch nicht wegen einem gelben Band unterlassen... leider...

Genau das. Wer schon die einfachsten Regeln im höflichen Umgang miteinander nicht kennt, einhält oder einhalten will, der wird sich auch von einem gelben Band, Leine, Schleife oder sonst was aufhalten lassen. Leider. :(

Bei Pferden kenn ich das rote Band am Schweif befestigt, gerade auf Turnieren und dann halten halt alle Abstand zum Pferdepopo.

Lg demona
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #114
Off-Topic
Rudel versteht halt jeder und kleinlich wollen wir auch nicht sein ... wir können ja auch von strukturierten Sozialverbänden oder sowas reden lol ....

OK B 2 Topic ... lol

Doch, doch;)

Ich würde mich ja schon über das Wörtchen "Gruppe" freuen. Aber a) weiß kaum jemand, dass eine Gruppe kein Rudel ist und b) kommt man zu vollkommen falschen Deutungen, wenn man von Rudel und nicht von Gruppe ausgeht.

Das ist "kleinlich", aber letzten Endes- woher soll mal ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, wenn wirklich üüüüüüüberall nur von "Rudel" gesprochen wird?
Das ist mein persönlicher Kreuzzug gegen die Verwendung falscher Begrifflichkeiten, die dazu führen können, dass absolute Quaksalber einem das Blaue vom Himmel verkaufen können nur weil sie eben nach einer "Rudel-Theorie" arbeiten.

So:mrgreen:
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #115
Bei meiner Hündin habe ich mich kürzlich auch gefragt, ob sie andere Hunde lesen kann. Wir haben vor 3-4 Wochen einen zweiten Hund (Rüde) bekommen, davor haben sie sich natürlich schon kennengelernt. Der Rüde ist ein Meister im Beschwichtigen, z.B. wenn meine Hündin ihm Küsschen auf Nase und Lefzen gibt. Dann gähnt er immer, aber sie macht ungerührt weiter.
Ich denke nicht, dass ich ihn da falsch interpretiere. Vielleicht versteht meine Hündin ihn ja auch (sie war in Welpengruppen, Hundeschule, Gruppenspaziergänge ohne Leine etc.), will aber nicht aufhören??

Farbige Schleifen/Halstücher fände ich eine gute Idee, ist mir hier in der Gegend aber noch nicht aufgefallen. Bei Pferden ist das meines Wissens ja schon lange etabliert und wenn man da nicht genug Abstand hält, kann das auch für den Reiter schnell böse enden. Vielleicht tragen die gravierenderen Konsequenzen dazu bei, dass man sich daran lieber hält...
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #116
Off-Topic
....hehe, gelbe Schleifen oder Halstücher, in der Gegend in der wir wohnen, würden die anderen Hunde (mitsamt deren Besitzer) denken meine trägt "Colors" und ist also in einer hiesigen Gang....sowas wie die Crips, die Bloods oder die "German Liga"....das lassen wir lieber...
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #117
Wie ich bereits schrieb: ich benutze die gelbe Schleife schon länger und kläre auch auf. Auf Großveranstaltungen, Demos etc. ist diese sehr wohl unter Hundehaltern bekannt und plötzlich berücksichtigen alle die Individualdistanz des einzelnen Hundes, ohne dass man etwas sagen muss. Genauso ist es mir letztens in der Heide passiert, dass eine Frau die gelbe Schleife sah und ihre sofort ranrufte und anleinte. So unbekannt ist das also nicht.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #118
Astrid ganz ehrlich, mein Hund muss nicht bedauert werden.
Er wird ausgelastet, ist viel draußen UND hat Hundekontakte. Aber eben NUR im Freilauf. Und auch da nicht mit allen. Sehe ich einen Junghund der mit Pfoteneinsatz spielt oder tobt darf er nicht zu Maxi. Warum? Weil er einen kaputten Rücken hat und ich das Risiko nicht eingehe das etwas passiert,nur damit die Hunde Kontakt haben können. Aber glaub mir, Kontakte hat er -ohne Leine- wirklich genug und ich denke die, die mich hier kennen können das bestätigen.

lg
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #119
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass viele den Bezug auf ein natürliches Verhalten verloren haben.
Ich bin mir schon im klaren, dass mein Hund auch mal Schrammen davon tragen kann, wenn er mit anderen Hunden Kontakt aufnimmt, passiert in unserer eigenen Runde schließlich auch mal. Und ich würde da wahrscheinlich noch nicht einmal die möglichen TA-Kosten geltend machen, wenn ich mich selber darauf eingelassen habe. Das scheint aber bei weitem nicht mehr jeder so zu sehen.
Draußen muss man inzwischen immer damit rechnen, dass danach das Ordnungsamt an der Tür steht und da habe ich ehrlich gesagt keine Lust drauf.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #120
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass viele den Bezug auf ein natürliches Verhalten verloren haben.
Ich bin mir schon im klaren, dass mein Hund auch mal Schrammen davon tragen kann, wenn er mit anderen Hunden Kontakt aufnimmt, passiert in unserer eigenen Runde schließlich auch mal. Und ich würde da wahrscheinlich noch nicht einmal die möglichen TA-Kosten geltend machen, wenn ich mich selber darauf eingelassen habe. Das scheint aber bei weitem nicht mehr jeder so zu sehen.
Draußen muss man inzwischen immer damit rechnen, dass danach das Ordnungsamt an der Tür steht und da habe ich ehrlich gesagt keine Lust drauf.

Schrammen? Dein Hund kann bei einem solchen Verhalten in eine ernsthafte Beißerei geraten. Wir sind auch nur angeleint unterwegs, ob mit Freunden oder allein. Wenn ein fremder Hund zu unserer Gruppe Kontakt aufnehmen will, wird er als Feind gesehen und dem entsprechend ist dann auch der Umgang.

Ich glaube nicht das du es so als "Schramme" hinnimmst, wenn das Terrierverhalten durchschlägt. Weißt du was das eigentlich schlimme dann ist?
Das für das Fehlverhalten des distanzlosen Hundes und seines Halters, dann das Ordnungsamt vor der Tür des Halters steht, dessen Hund sich gegen den unerwünschten Hundekontakt gewehrt hat.

Mal allgemein gesprochen: Ist es denn so schwer sich erst mit dem anderer Hundehalter zu verständigen, bevor die Hunde mit einander zusammen kommen? Es gibt kranke, alte, ängstliche, unverträgliche und Hunde mit schlechten Erfahrungen, da kann man als Mensch so viel Verstand erwarten, das man vorher das abklärt!
 
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