Kater sehr verschmust doch total Panisch

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  • Kater sehr verschmust doch total Panisch Beitrag #1
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Asyrix

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Hallo liebe Com,

ich erhoffe mir auf diesem Wege hilfe für meinen geliebten Coonie zu finden.
Es ist ein wunderschöner rot getiegerter 14 Monate alter Maine Coon Kater um den es geht und sein Name ist Muffin.
Ich bin seid ich auf die Welt kam von Katzen, Hunden und anderen Tieren umgeben und mit ihnen aufgewachsen, habe dadurch schon so einiges an Verhaltensauffälligkeit erlebt.
Muffin toppt jedoch alle, er und sein Bruder Brownie kamen im Alter von 5 Monaten zu mir, ich habe sie aus einer Familie mit Kindern, 2 Hunden (Pincher und Schäferhund) und Mehreren Coonies (Ihr Onkel, ihre Mutter und "der Opa").
Die dortigen Verhältnisse waren nicht die besten, ich habe jedoch schon weit schlimmeres gesehen. Als ich die beiden bekam waren sie fürchterlich Floh-verseucht. Also habe ich die beiden gegen die Flöhe behandelt.
Soweit so gut, erste Auffälligkeit war das sie Hunde zwar kannten und dort auch einfach hinnahmen weil ihnen nichts anderes übrig blieb, hier jedoch sah das ganz anders aus. Mit unseren Hunden konnten die beiden sich weder anfreunden noch miteinander leben also ging man sich aus dem Weg, ganz zum Leidwesen unserer Hunde denn sie lieben Katzen abgöttisch. Nach einer kuren Eingewöhnungsphase in der sich die beiden viel zurückzogen und scheu waren wurden sie zutraulicher, kamen ließen sich streichen, spielten und schliefen bei uns. Eines Tages jedoch legte sich bei Muffin ein Schalter um, während sich Brownie wundervoll entwickelte und zu einer tollen Katze heranwuchs war Muffin nicht wieder zu erkennen. Er war von heute auf morgen unglaublich ängstlich, ließ sich nicht mehr anfassen und ergriff sofort die Flucht wenn man nur in seine Richtung kam. Er verkriecht sich den ganzen Tag über auf dem Schrank und lässt sich nicht anfassen. Paradoxer weise schnurrt er aber unheimlich wenn man mit ihm spricht, bekommt einen total liebevollen Gesichtsausdruck, fängt an auf dem Schrank in die Luft zu "trampeln" und rollt sich auf den Rücken nach dem Motto:"Los kraul mir die Wampe!" außerdem kommt er immer Morgens und Abends ins Bett und will schmusen, dabei stirbt er immer halb vor liebe bis man sich falsch bewegt, dann ergreift er total panisch die Flucht. Ich fürchte das es mit der Entwurmung zusammen hängt die ich ihm verabreichen musste, denn seid dem (+/- 2 Tage) ist er nichtmehr der selbe. Er tut mir so unheimlich leid weil ich sehe er will aber kann nicht über seinen Schatten springen. Das geht seid einem halben Jahr so und ist unheimlich traurig weil er so eine herzensgute Katze ist. Auch mit unseren beiden 9 Wochen alten Coonie-Babys geht er Vorbildlich um genauso wie mit unserem 14 1/2 Jahre alten Perser-kater. Wir haben schon einiges probiert, waren natürlich beim Tierarzt mit ihm, haben Feeliway zerstäuber, verschiedenen Tabletten (von denen er eine Sorte sogar ohne Kampf wie leckerlies freiwillig fraß) und Pasten probiert, alles ohne Erfolg. Ich bin Ratlos und es zerreißt mir die Seele ihn jeden Tag so zu erleben. Ich habe sicherlich ein Paar dinge vergessen also fragt mich einfach wenn was unklar sein sollte. Ich bin um jede Hilfe dankbar.
 
  • Kater sehr verschmust doch total Panisch Beitrag #2
Ich würde ihn ehrlich gesagt einfach mal in Ruhe lassen. Wenn er kommt, dann nehmt euch die Zeit, und ansonsten lasst ihn mal. Was ihr da schon an Möglichkeiten durch habt, find ich ziemlich krass. Über welchen Zeitraum ging das denn? Ich meine, soo lang kann der ja nicht gewesen sein.:eusa_think:
Versteh mich nicht falsch, ich finds super, dass ihr sofort zum TA mit ihm seid, aber die restliche Aufzählung inkl. diverser Tabletten finde ich ziemlich heftig. Was waren denn das überhaupt für Tabletten? Zur Beruhigung?

MMn hat er sich wahrscheinlich mal tierisch erschrocken oder vielleicht hats ihm nicht gefallen für die Wurmkur gefangen zu werden, aber übermäßiges betütteln bring eher das Gegenteil und das siehst du ja auch.

Du solltest dich aber auch mit dem Gedanken anfreunden, dass es nunmal solche Charaktertiere gibt, die eben nicht total aufgeschlossen und verschmust sind oder eben nur solange schmusen, wie es ihnen grad passt und bei einer falschen Bewegung sind sie weg. Dann ist das eben so, da würde ich keine Tabletten ins Tier schmeißen.
 
  • Kater sehr verschmust doch total Panisch Beitrag #3
Huhu,

es geht nun seid 9 Monaten so. Wenn ein Tier was anfangs normal und verschmust ist, jedesmal wenn er die Stimme hört angerannt kommt und kuscheln will plötzlich panisch ist, verstört maunzt und zitternd wie Esbenlaub auf dem Kleiderschrank sitzt, dann stimmt da etwas nicht. Natürlich kenne und hatte ich auch schon Katzen die keine Schmuser waren, auch welche die immer wieder irgendwo hin gemacht haben aber es gab immer einen mal einfacher und mal schwieriger ersichtlichen Grund dafür. Ich lebe seid 23 Jahren mit Katzen und Hunden, ich weiß wie sie sich in der Regel verhalten und wann das Verhalten von einer "normalen Auffälligkeit" weil ihnen weiß Gott was nicht passt ob es der Reiniger im Putzmittel ist oder ähnliches zu einer "unnormalen Auffälligkeit" wird und ich den TA meines Vertrauens aufsuchen muss. Es waren pflanzliche Tabletten zum zerkauen die gegen innere Unruhe. Was einfach sehr auffällig ist und mich zu der Vermutung veranlasst das es nicht nur ein Wesenszug ist, ist eben das er immer Morgens (vor Sonnenaufgang) und Abends (nach Sonnenuntergang) unglaublich ausgiebig schmust und Tagsüber panisch wird. In manchen Momenten sieht man sichtlich wie er zu einem will aber durch irgend etwas gehindert wird. Dieser Kater hat sich von Heute auf Morgen in eine andere Katze verwandelt das er also einfach nicht der schmusetyp ist ist ausgeschlossen. Auch ist es nicht so das er seit Anfang an so war als er zu uns kam, es fing irgendwann einfach an. Einziges Ereignis was in dem Zeitraum war, war die Entwurmung das er mich an dem Abend gehasst hat ist kein Wunder, doch auch die ersten Tage danach war er noch normal.
 
  • Kater sehr verschmust doch total Panisch Beitrag #4
Dann wird etwas anderes passiert sein, ggf. in eurer Abwesenheit. Vielleicht ist etwas gegen das Fenster gedonnert und jetzt hat er tagsüber Angst, vielleicht hat ihn Hund oder Katz sehr geärgert, wer weiß das schon.

Du schriebst von verschiedenen Tabletten - alle pflanzlich und wohlschmeckend? Oder hast du ihm eine eklige Wurmkur verabreicht und danach dann aus seiner Sicht täglich eklige Tabletten?

Von Zittern schriebst du nichts, überhaupt gehst du mehr auf eure Lebensumstände ein, als auf den Kater und sein Verhalten. Wann zeigt er dies, wie äußert sich das? Hockt er den ganzen Tag zitternd auf dem Schrank bis die Sonne untergeht und verwandelt sich dann in euren ehemaligen Kater? Wie ist sein Verhältnis zu euch, dem anderen Kater und zu den Hunden? Bedrängen ihn die Hunde? Haben sie ihn mal gepackt (wenn nicht: Ist das aufgrund der Haltungsart ausgeschlossen oder meinst du das nur "weil du deine Hunde kennst"?;))? Ist der Perser ihn mal ordentlich angegangen? Sind die Katzen Freigänger? Ist er kastriert?

Bei euch ist mit fünf (vier Coonies und ein Perser?) Katzen und mehreren Hunde ja ordentlich Halligalli, ist ihm das vielleicht schlicht zu viel? Das würde dazu passen, dass er schon Stress schiebt, wenn ihr euch beim schmusen nur falsch bewegt und damit ein unerwartetes Geräusch verursacht, sodass er dann lieber abhaut. Ist es möglich, dass er sein Limit erreicht hat und jede unerwartete Bewegung oder Lärmquelle dann starke Unsicherheit auslöst und er meint, dass er sicherheitshalber jetzt mal lieber stiften gehen sollte?:eusa_think:

Anderer Ansatz: Die Katzen sind seit 10 Monaten bei dir, seit neun Monaten ist der Kater so drauf. Wäre es nicht möglich, dass er vorher schlechte Erfahrungen gemacht hat und als er sich bei dir eingelebt hat, kam irgendwas wieder hoch!? Was hat sich zu dieser Zeit verändert? Musstet ihr vllt wieder arbeiten und die Kater waren mit den Hunden alleine oder so?
 
  • Kater sehr verschmust doch total Panisch Beitrag #5
Huhu,
es ist natürlich möglich das in der Zeit in der wir nicht zuhause waren ein Vogel gegen die Scheibe donnerte jedoch aufgrund der Bauart des Hauses schwierig. Aber klar, möglich ist das. Ich war ja leider nicht immer dabei.

Die ersten hat er geliebt, nur gebracht haben sie nicht wirklich viel. Die zweiten waren sehr klein und mit Leckerlie hat er sie immer von selbst genommen. Zwischen der Wurmkur und den Tabletten lagen gut 2 Monate weil ich dachte er braucht nur etwas Zeit.

Das Zittern war nur anfangs und legte sich mit der Zeit. Er ist kastriert und lebt im Haus, zwar hätte er die Möglichkeit raus zu gehen nutzt diese jedoch gott sei dank nicht, anders als sein Bruder den wir leider deshalb vor kurzem verloren haben :'( er war der einzige Freigänger. Mit den restlichen Katzen versteht er sich super, das unser Perser ihn geärgert hat ist ausgeschlossen da er wie gesagt unheimlich alt und ruhig ist, hinzu kommt das er nur gut ein drittel meines großen wiegt. Hinzu kommt das die beiden kaum was mit einander zutun haben da unser Perser meist im Erdgeschoss ist und unser großer Coonie im 1. Stock auf dem Kleiderschrank, unter der Couch oder unter einem "Blumentisch" hinter dem Gästesofa. Muffin (unser großer Coonie) Spielt auch zusammen mit der Angel mit uns und den anderen Katzen zusammen solange keiner eine hecktische bewegung macht zumindest. Mit den Hunden hat er nicht viel am Hut, denn die mag er nicht besonders, seid die beiden Babys da sind jedoch schaut er sich immer mehr ab das die Hunde einem ja garnichts tun also faucht man auch nichtmehr sobald sie das Zimmer betreten sondern schaut sichtlich neugierig wie die beiden mit dne Babys spielen. Die babys betütelt er als wäre er ihre Mutter, leckt die sauber, rennt zu ihnen wenn sie sich kloppen, spielt mit ihnen und eilt wenn einer der kleinen wegen irgendwas kreischt. Passen mal nicht alle 3 Köpfe in die Futterschüsseln angelt er sich sein Fressen raus damit die Babys in ruhe Mampfen können. Auch das die Hunde ihn geschnappt haben kann nicht sein da diese nie ohne meine Mutter im ersten Stock sind außerdem sind auch diese "nen Kopf kleiner" als und es liegt eher im Naturell unserer Hündin zu säugen und zu spiele als das sie jemals auf die Idee käme nach einer Katze zu schnappen.

Wie soll ich sein Verhalten beschreiben, ich probiere es einfach mal am Beispiel eines beliebigen tages an dem jetzt nicht umbedingt gestaubsaugt wird:

Morgens klingelt der Wecker, er kommt ins Bett schmusen wenn er nicht schon da ist weil er darin geschlafen hat. Irgendwann hat er genug springt auf den Kratzbaum und bleibt dort liegen oder geht weiter auf den Schrank bis meine Freundin aufsteht dann sprintet er auf den Kratzbaum zurück, gibt "küsschen" brabbelt und maunzt hüpft herunter rennt zu den Futterschüsseln und will erstmal Frühstück. Er frisst wärend meine Freundin im Bad ist und ergreift das erste mal die Flucht sobald sie wieder ins Zimmer kommt. Auf den Schrank/Kratzbaum. Fängt an zu schnurren sofern er sich vorher nicht erschreckt hat und gibt nachdem meine Freundin sich fertig gemacht hat und geht nochmal "Küsschen". Manchmal kommt er dann nochmal zu mir ins Bett um noch eine Schmuseeinheit zu bekommen bis er keine Lust mehr hat und entweder in sein Bettchen geht und sich darin lang macht oder er geht im Haus spazieren. Meist ist er so lang im Haus unterwegs bis er meine Mutter hört das sie wach ist und raus kommt aus ihrem Schlafzimmer dann geht er nach oben weil er den Hunden aus dem Weg geht, Oft sitzt er dann auf der Treppe nach oben, wenn meine Mutter dran vorbei läuft bleibt er sitzen, spricht sie ihn an faucht er und rennt weg. Selbe Prozedur ohne das sie ihn anspricht dafür aber mit ner Leckerliestange, bleibt er sitzen nimmt diese und haut ab. Dann ist er die meiste Zeit in einer seiner Verstecke ( unter der Couch, aufm Schrank oder unterm Tisch) bis Abends wenn wir auf der Couch oder vorm PC sitzen dann fängt das Prozedere von morgens rückwärts wieder an. Während der ganzen Zeit, die er auf dem Schrank ist dann den Tag über swicht sein Wesen zwischen unheimlich angespannt Panisch/Ängstlich und total entspannt "ich will schmusen aber trau mich nicht" hin und her. Seit die Babys da sind ist er öfter mal unten vom Schrank auch in unserer Anwesenheit. Bewegt man sich dann ist es mal so das er Panisch wegrennt und mal so das es ihm garnichts aus macht er dich anguckt und den Schwanz hebt und sogar schnurrt. Wenn wir dann im Bett sind kommt er immer zu uns uns lässt sich durchknautschen als gäbe es kein Morgen mehr und ist dabei so Tiefenentspannt bis sich einer falsch bewegt und er sich erschreckt.

Es hört sich nach mehr Halligalli an als es wirklich ist, es sind 3 Coonies (Er und die beiden Babys)und ein Perser, da sein Bruder starb. Ich habe mich im versuch alles unter zu bringen etwas wirr ausgedrückt ^^ sry. Dazu kommen die beiden Hunde auf einer Fläche von 620m², wer sich nicht über den Weg laufen will tut das nicht wirklich. Trotz das er den Kontakt zu uns sucht ist er oft dabei unheimlich angespannt und ängstlich, manchmal aber auch ganz gelassen uns lässt sich auf jegliche art durchknautschen.

Zu dem anderen Ansatz: Ich habe ihn aus einer Familie mit 3 Kindern (geschätzt 14, 11 und 9 Jahre alt), 1 großen 1 kleinen Hund (der kleine Pinscher war ein regelrechtes Ar***** zu den Katzen weil er sie gepiesakt hat) und mit ihnen insgesamt 5 oder 6 Maine Coon's in einer Wohnung die wenn sie groß war 70m² hatte. Das er auf Grund vergangener Erfahrungen Hunde nicht sonderlich mag haben wir ja sofort gemerkt und verstanden, ihnen ging er aus dem Weg war aber sonst normal. Verändert hat sich sogesehen eigentlich nichts da wir von Anfang an arbeiten / in die Uni gingen. Mit den Hunden alleine niemals da meine Mutter zuhause ist, sollte sie Termine haben sind die Hunde dabei oder im Vorraum weil sie da durch die Kellerwohnung raus können in den Garten. Sicherlich kann es sein das weitere alte Erfahrungen hochgekommen sind, aber so normal wie er am Anfang war, muss man da doch irgend etwas tun können um ihm zu helfen die Angst zu lösen, denn man sieht wenn man ihn erlebt wie sehr er sich durch seine Angst oftmals quält weil er einem einfach viel lieber in die Arme zum schmusen springen würde.

Ist es vllt möglich das es ein neurologisches Problem sein kann, wie beim Menschen der Angstzustände und Panikatacken hat? Oder etwas anderes medizinisches?


Ich hoffe damit kann man etwas anfangen ^^ entschuldigt bitte wenn es an manchen Stellen etwas Wirr wird oder Rechtschreibfehler zu finden sind.
 
  • Kater sehr verschmust doch total Panisch Beitrag #6
Ich vermute da ehrlich gesagt kein neurologisches Problem sondern ebenfalls einfach einen speziellen Charakter.
Was mir aufgefallen ist , war dieser Part:
Meist ist er so lang im Haus unterwegs bis er meine Mutter hört das sie wach ist und raus kommt aus ihrem Schlafzimmer dann geht er nach oben weil er den Hunden aus dem Weg geht, Oft sitzt er dann auf der Treppe nach oben, wenn meine Mutter dran vorbei läuft bleibt er sitzen, spricht sie ihn an faucht er und rennt weg. Selbe Prozedur ohne das sie ihn anspricht dafür aber mit ner Leckerliestange, bleibt er sitzen nimmt diese und haut ab.
Das liest sich für mich ein wenig als hätte er möglicherweise ein Problem mit deiner Mutter, vielleicht ja auch wegen der Verbindung mit den Hunden :eusa_think:. Faucht er bei euch auch oder nur bei ihr?

Wir haben übrigens selbst so ein "seltsames" Coonie-Exemplar. Sky ist im Sommer 6 geworden und hat gefühlte Ewigkeiten gebraucht, um mal seine ganz schlimmen Panik-Attacken abzulegen. Bei uns ist es so, dass Sky die ersten 2,5 Jahre bei meinem Ex und mir verbracht hat. Mein Ex und der Kater waren nie beste Freunde und ich kann im Nachhinein natürlich nicht sagen, was da vielleicht passiert ist, wenn ich mal nicht da war. Keine Ahnung, ob da irgendwo die Ursache liegt. Der Charakter spielt aber sicherlich mit rein, denn sein Bruder ist ähnlich schreckhaft, obwohl auch dieser immer sehr behütet gelebt hat. Heute schmust Sky nicht nur mit mir, sondern tatsächlich auch mit meinem Mann und hat sich vor ein paar Wochen das allererste Mal kurz von meiner Mutter den Kopf kraulen lassen. Jahrelang haben viele Besucher gedacht, wir würden uns den Kater nur ausdenken, weil er eben beim Klingeln total panisch bis auf den Dachboden sprintet und sich dort erst mal lange Zeit verkriecht. Mittlerweile lässt er sich mal nach einer knappen Stunde kurz unten blicken ;). Das sind nur Kleinigkeiten, aber wir merken diese kleine Fortschritte halt und vielleicht hat euer Muffin ja Erfahrungen in den ersten Monaten gemacht, die es ihm nun sehr schwer machen.
Unsere Abby stammt ursprünglich aus Spanien und hat, weil sie so furchtbar menschenscheu ist, über 1,5 Jahre in der Vermittlung gesessen. Bei uns hat sie gute zwei Jahre gebraucht, aber mittlerweile lässt sie sich nicht nur anfassen sondern sogar den Bauch kraulen. Dabei atmet sie aber nach wie vor total hektisch, weil sie immer noch ständig wachsam und auf dem Sprung ist. Streicheln durch Besucher geht nach wie vor nicht.

Ist Muffin denn auch unsauber? Oder lebt er "nur" größtenteils auf dem Schrank?
 
  • Kater sehr verschmust doch total Panisch Beitrag #7
Naja, bei meiner Mum war er anfangs auch ganz normal. Sie hatte eine Operation an den Stimmbändern, vielleicht ist das der Grund wieso er sie anfaucht, das hat er nicht immer getan.

Uns faucht er überhaupt nicht an. Nichtmal die Babys wenn sie ihm mit Wonne in den Bauch das Ohr oder sonst wo hin beißen ^^
Muffin ist total Sauber, er oder sein Bruder haben ein einziges mal auf meine Uni-Taschen gemacht aber sonst noch nirgends hin. Er Putzt sich auch regelmäßig, aber nicht so oft das es unnatürlich wäre. Einzig sein Po verfilzt etwas, ihn zu kämmen ist eine Tortur für beide Seiten. Muffins Bruder war das absolute gegenteil von ihm, mit dem konnte man anstellen was man wollte solang man ihn nicht am Bauch kitzelte ^^ da hat er ein bisschen gekratzt.
 
  • Kater sehr verschmust doch total Panisch Beitrag #8
Eine Stimmband-Op könnte schon erschreckend auf eine Katze wirken, wenn sich da dann auch die Stimme verändert hat :eusa_think:. Ist das der Fall?

Weiter oben hast du auch noch das hier geschrieben:
Paradoxer weise schnurrt er aber unheimlich wenn man mit ihm spricht
Man nimmt immer an, dass Katzen nur schnurren, wenn sie sich total wohl fühlen. Das ist aber nicht ganz richtig. Sie schnurren auch, um sich in Stresssituationen oder wenn sie Schmerzen haben selbst zu beruhigen. Könnte das eventuell hier (teilweise) der Fall sein und ihr habt das vielleicht bisher falsch interpretiert?
 
  • Kater sehr verschmust doch total Panisch Beitrag #9
Ja die Stimme hat sich etwas verändert, das würde aber nur das Verhalten ihr gegenüber erklären.

Das weiß ich das sie das bei Stress und zur "Heilung" tun. jedoch dabei einen Milchtritt vollführen das liebevolle brabbeln und auf den Rücken drehen sieht mir nicht nach Unwohlsein aus ^^
 
  • Kater sehr verschmust doch total Panisch Beitrag #10
Ich fürchte, ich kann Dir keine große Hilfe sein :(
Ich kann Dir nur sagen, dass unser John-Boy Deinem Kater ein wenig ähnelt. Der ist ein Streunerbaby aus einer Scheune und im Alter von 3 Monaten mit seiner Schwester Audrey hier eingezogen. Der war schon immer eine Riesen-Schissbuxe, hat sich nicht anfassen lassen, hat stets die Flucht ergriffen.
Er lebt jetzt seit 5 Jahren hier - erst im letzten halben / Dreivierteljahr ist er dazu übergegangen, nachts zum Kuscheln ins Bett zu kommen - dann liegen wir, womöglich auch noch unter der Decke - und scheinen nicht gefährlich zu sein. Dann wird getretelt und geschnurrt vom Feinsten. Aber wehe, man nähert sich ihm tagsüber, und sei es noch so vorsichtig und langsam. So schnell, wie der John-Boy dann weg ist, kann man gar nicht gucken.
Das hilft Dir nicht, denn Dein Kater war ja anfangs anders. Ich habe auch keine Lösung für dieses Rätsel.
(Hier wohnen übrigens auch insgesamt 6 Katzen, mit den übrigen 5 kommt er aber allesamt gut zurecht und hat auch keine Angst...)

Noch ein Beispiel (was Dir aber auch nicht weiterhilft, aber vielleicht ein wenig Hoffnung macht, dass es doch wieder besser wird):
Unser Julchen. Mit 1,5 Jahren zu uns gekommen aus dem Tierheim, bis dato 2x zurückgegeben wegen "nicht tragbar".
Die hat fast ein geschlagenes Jahr auf dem Schrank gewohnt, sich nicht anfassen lassen, gefaucht, geknallt, mit den Krallen geschlagen.
Bis ihr irgendwann dämmerte, sie könnte ja mal vom Schrank runterkommen und am Leben teilnehmen. Das ist dann jetzt ungefähr ein Jahr her - das Julchen ist wie ausgewechselt. Sie bewegt sich selbstsicher durch die Wohnung, kommt mit allen Katzen gut klar. Sie kommt zwar noch nicht von sich aus zum Kuscheln, aber wenn man auf sie zugeht, läuft sie nicht mehr weg, sondern lässt sich kraulen - wenn sie im Kratzbaum liegt, dreht sie sich auch und lässt sich das Bäuchlein kraulen. Bei ihr hatten wir die Hoffnung tatsächlich schon fast aufgegeben, als das Julchen plötzlich beschloss, vom Schrank herabzusteigen...

Fazit meines Sermons: Wir wissen nicht, was beim Julchen die Veränderung in die positive Richtung ausgelöst hat - vielleicht war´s einfach irgendwann so weit, dass sie merkte: "Mir passiert hier tatsächlich nix" - und vielleicht merkt das Dein Kater auch irgendwann wieder.
Ich wüsste nicht, was jetzt der Auslöser für sein verändertes Verhalten sein könnte. Ob es an der Stimmband-OP Deiner Mutter liegt - ich persönlich glaube das eher nicht - denn Deine Mutter ist ja die Gleiche geblieben vom Charakter und Verhalten. Und wenn hier einer von uns mal erkältet ist, haben wir ja auch ´ne andere Stimme, was die Katzen noch nie irritiert hat...

So bleibt mir also bei meinem wenig hilfreichen Beitrag einfach nur die Daumen zu drücken, dass Dein Kater sich wieder bekrabbelt!

LG, seven
 
  • Kater sehr verschmust doch total Panisch Beitrag #11
Muffins Bruder ist also verstorben?
Kann es damit zusammen hängen? Dass er sich immer an seinem Bruder "orientiert" hat und jetzt, da er weg ist, sich erstmal neu sortieren muss?
 
  • Kater sehr verschmust doch total Panisch Beitrag #12
Sein Bruder verstarb erst vor kurzem, Muffin ist ja nun schon seit ~1 Monat nachdem wir ihn bekamen so.
 
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