Allergikerhund

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  • Allergikerhund Beitrag #21
Off-Topic
Nur damit das nicht so stehen bleibt: Man ist nicht gegen irgendein Sekret allergisch, sondern gegen Hautschuppen, Urin und Speichel. Verliert der Hund keine Haare verteilt sich das nur nicht so krass wie z.B. beim Labbi- allergisch kann man TROTZDEM gegen den Hund sein!
 
  • Allergikerhund Beitrag #22
Okay, dann so. Ich wusste es wie gesagt nicht 100%. Und klar, man kann gegen die Hunde auch allergisch sein...
 
  • Allergikerhund Beitrag #23
Ich schreibe auch mal meine persönliche Erfahrung (mein Vater hat ebenfalls eine Allergie mit starkem Asthma). Trotzdem haben wir mittlerweile 2 Hunde.
Wir haben es mal mit dem Spanischen Wasserhund Mischling von Verwandten getestet - auf den reagierte er, zwar weniger mit Asthma aber auf seinen Speichel.
Wir haben dann auch von Pudel und Labradoodle Besitzern Fell gesammelt - auch auf dieses reagierte er.
Trotzdem haben wir am Ende einen passenden Hund gefunden: Puli Milow. Er kam aus Ungarn zu uns mit der Option ihn wieder abzugeben (wir waren also erstmal die Pflegestelle). Trotz Intensivkuscheln folgte keine Reaktion auf ihn. Weder auf das Fell, noch auf den Speichel.
Bei Finya (von der selben Organisation, ebenfalls aus Ungarn) gab es die selbe Option, einfach weil es auf den Hund ankommt.
Allgemein eignen sich zwar nichthaarende Rassen besser für Allergiker (Pudel, Puli, Wasserhunde, Komondor oder Nackthunde) aber meist reagiert man trotz der Bezeichnung "Tierhaarallergie" eben nicht auf das Haar selber sondern auf die Hautschuppen vom Hund - die verliert auch ein nichthaarender Hund.
Dir Orga von Milow und Finya ist in der Nähe von München. Ich kann dir gerne den Link zur Seite senden, die haben uns wirklich sehr gut geholfen und dieses "Experiment" mit uns gewagt.

Ich bin aber auch der Meinung, dass die Allergie viel mit der Psyche zu tun hat. Das ist aber nur meine persönliche Meinung die nicht auf irgendwelchen Artikeln oder Studien beruht ^^.
und zu den Doodle-Rassen wurde ja schon gesagt, dass da eben auch mal der Labbi, Goldie, etc. durchschlagen kann. Wenn es ein Doodle sein muss, dann nur ab der F1b generation (zB aus einer Labradoodle x Pudel Verpaarung) aber selbst da wäre mir das Risiko bei einem Welpen wohl zu hoch.
 
  • Allergikerhund Beitrag #24
Wir haben uns wegen bestehender Hundehaarallergie insbesondere gegen Labrador einen Labradoodle angeschafft und es hat geklappt! Ich habe beim Kauf meine Nase an die Welpen gehalten und den mit langem Fell genommen, der am besten roch, nicht nach Tier, sondern eher süßlich wie eine Blumenwiese. Nun lebt Shanti seit 2einviertel Jahren bei uns und wir sind mit ihr glücklich. Allerdings ist sie sehr lebhaft und sportlich, sodass wir regelmäßig mit ihr joggen und radfahren und im Sommer mit ihr zusammen lange Strecken schwimmen, in etwa 10 km täglich insgesamt, sie bracht Kopfarbeit - Mantrailing und Apportieren ist ihr Ding - die Fellpflege das heißt tägliches Kämmen und im Sommer mehrmaliges Scheren nimmt wöchentlich mehrere Stunden in Anspruch, die Erziehung ist zeitaufwendig, ohne Hundeschule gings gar nicht, und konsequente, liebevolle und respektvolle Erziehung mindestens 3 Jahre lang muss man erst mal durchhalten. Sie ist der beste, treueste, aktivste und zärtlichste- mein 4. Hund - den ich jemals hatte! Bis jetzt hat kein Allergiker auf sie reagiert, und ständig sagen Leute, die sie kennenlernen, dass ihr nächster Hund ein Doodle sein wird! Allerdings bei Asthmaanfällen würde ich das erst einmal ausprobieren. Vielleicht findet ihr einen Hund in der Nachbarschaft, den ihr regelmäßig ausführen und auch mal über Nacht behalten dürft. Wir haben übers Internet über Ebay eine Zweitfamilie mit Kind 12 Jahre gefunden, die einen Teilhund suchte und bei der sich unser Hund an zwei Tagen in der Woche aufhält. Das haben wir vor einem Jahr angefangen, haben die Hundeschule auch gemeinsam besucht und wir achten darauf, dass in beiden Häusern dieselben Regeln gelten. Das klappt wunderbar, denn alle Erwachsenen sind berufstätig und der Hund hat genug um die Ohren...
 
  • Allergikerhund Beitrag #25
Ich freue mich, dass ihr einen Hund gefunden habt, der bei euch keine Allergien auslöst.
Der Vollständigkeit halber sei aber erwähnt, dass die meisten Allergiker nicht unmittelbar auf die Haare reagieren, sondern auf Speichel und Hautschuppen welches nur mit den losen Haaren stärker im Haus verbreitet wird.

Selbst wenn Hunde die nicht haaren (wie z.B. Pudel und Pudelmischlinge wie der Doodle) kann und sollte man sich nicht allein auf die Rassenwahl verlassen, sondern die Verträglichkeit im Einzelfall testen. Gerade beim Doodle kann es auch innerhalb eines Wurfes Schwankungen geben und man sollte sich schon sicher sein, dass man gerade auch auf ein einzelnes Tier eben nicht reagiert.
Den Doodle pauschal als "allergikergeeignet" anzupreisen zielt meiner Meinung nach an der Realität vorbei und kann demnach auch schnell ins Auge gehen.
 
  • Allergikerhund Beitrag #26
Stimmt, und definitiv hat im Durchschnitt nur jeder 7. F1-Labradoodle ein hypoallergenes Pudelfell! Und auch in der nächsten Generation wird es nur dann besser, wenn speziell mit diesen Tieren weitergezüchtet wird, was oft falsch gemacht wird. Einen mit allen erwünschten positiven Eigenschaften Hund für die Zucht zu generieren gleicht schon fast einem Sechser im Lotto, denn wenn man dann noch auf den Charakter und die für den Doodle typische Intelligenz achtet und der Hund völlig HD-unbelastet sein soll, dann muss man echt lange suchen. Wir züchten übrigens nicht und ich weiß, dass wir Glück hatten. Meine Tochter reagiert übrigens mit Hautausschlag und Schnupfen auf Speichel und auch unmittelbar auf Haare, und trotzdem hat es funktioniert, auch noch als sie ein halbes Jahr im Ausland und der Hund dann bereits über ein Jahr alt war. Bei Asthmaanfällen würde ich allerdings generell auf Haustiere mit Fell verzichten, oder mir eins ausleihen, damit es bei einer eventuellen Abgabe seine Familie nicht ganz verliert... Mir geht es nicht darum, Werbung für Doodles zu machen, aber ich finde es doof, dass diese Tiere einerseits in den Himmel gelobt und generell als Allergikerhung bezeichnet und auf der anderen Seite als Vermehrerobjekt abgewertet und die hypoallergenen Eigenschaften als nicht existent bezeichnet werden.
 
  • Allergikerhund Beitrag #27
Wenn ich die Eigenschaften eines Pudels möchte, warum dann nicht gleich einen Pudel? Gerade für einen Allergiker sind die gedoolteten Rassen doch ein Überraschungspaket.
Erfahrungen der Züchterinnen, mit denen ich mich im Vorfeld unserer Hundeanschaffung unterhalten habe, besagen, dass, aus welchem Grund auch immer, Hündinnen von Allergikern besser vertragen werden, insbesondere nach der Pupertät. Woran es liegt........? Schlüssige Erklärungen hierfür gibt es noch nicht nur die Erfahrungen von mehreren Fällen. Seither wird bei Allergikern zur Anschaffung einer Hündin geraten.
Wir haben im Vorfeld mit den Haaren der Elterntiere getestet sowie mehrere Stunden mit den Welpen und der Mutterhündin verbracht.
 
  • Allergikerhund Beitrag #28
Ja, weil ich mich mit Pudeln bisher nicht anfreunden konnte, und weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass Hybriden oder Mischlinge wesentlich robuster sind als reinrassige Hunde und deshalb auch nie wieder einen reinrassigen haben wollte. Allerdings kann es beim Mischling (3 oder mehr Rassen gemixt) passieren, dass der Charakter des Hundes sich im Laufe des Lebens auf unberechenbare Art und Weise verändert. Die Labradoodle-Mischung nach meiner Beobachtung ist erstaunlich vom Wesen her vorhersagbar und charakterstabil, und dann kann ich den Hund von vorne herein gezielter erziehen und abrichten. Ich spreche hier von der F1-Generation, bei den F2b habe ich auch den Eindruck, dass das fast schon wieder Pudel sind, und die sind mir auch zu lockig, denn dann muss man sie das ganze Jahr über scheren, weil das Haar nicht kämmbar ist und ich bevorzuge den Wavy-Haartyp. Ich mag keine kurzhaarigen Hunde, aber das kann ja jeder so sehen, wie er will.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Den Hinweis darauf, eine Hündin anzuschaffen, finde ich sehr interessant. Dasselbe sagt man auch von Katzen.
 
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