Wir haben uns wegen bestehender Hundehaarallergie insbesondere gegen Labrador einen Labradoodle angeschafft und es hat geklappt! Ich habe beim Kauf meine Nase an die Welpen gehalten und den mit langem Fell genommen, der am besten roch, nicht nach Tier, sondern eher süßlich wie eine Blumenwiese. Nun lebt Shanti seit 2einviertel Jahren bei uns und wir sind mit ihr glücklich. Allerdings ist sie sehr lebhaft und sportlich, sodass wir regelmäßig mit ihr joggen und radfahren und im Sommer mit ihr zusammen lange Strecken schwimmen, in etwa 10 km täglich insgesamt, sie bracht Kopfarbeit - Mantrailing und Apportieren ist ihr Ding - die Fellpflege das heißt tägliches Kämmen und im Sommer mehrmaliges Scheren nimmt wöchentlich mehrere Stunden in Anspruch, die Erziehung ist zeitaufwendig, ohne Hundeschule gings gar nicht, und konsequente, liebevolle und respektvolle Erziehung mindestens 3 Jahre lang muss man erst mal durchhalten. Sie ist der beste, treueste, aktivste und zärtlichste- mein 4. Hund - den ich jemals hatte! Bis jetzt hat kein Allergiker auf sie reagiert, und ständig sagen Leute, die sie kennenlernen, dass ihr nächster Hund ein Doodle sein wird! Allerdings bei Asthmaanfällen würde ich das erst einmal ausprobieren. Vielleicht findet ihr einen Hund in der Nachbarschaft, den ihr regelmäßig ausführen und auch mal über Nacht behalten dürft. Wir haben übers Internet über Ebay eine Zweitfamilie mit Kind 12 Jahre gefunden, die einen Teilhund suchte und bei der sich unser Hund an zwei Tagen in der Woche aufhält. Das haben wir vor einem Jahr angefangen, haben die Hundeschule auch gemeinsam besucht und wir achten darauf, dass in beiden Häusern dieselben Regeln gelten. Das klappt wunderbar, denn alle Erwachsenen sind berufstätig und der Hund hat genug um die Ohren...