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Diskutiere Wohnungshaltung im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hier liest man viel, dass ein Hund nicht länger als 3 - 4 Stunden allein bleiben soll. Wie funktioniert das bei euch? Wenn man normal arbeiten...
  • Wohnungshaltung Beitrag #1
karl-käfer

karl-käfer

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Hier liest man viel, dass ein Hund nicht länger als 3 - 4 Stunden allein bleiben soll.
Wie funktioniert das bei euch? Wenn man normal arbeiten oder zur Schule geht ist es eigentlich nicht zu realisieren, oder?

Wir sind immer noch am überlegen, ob eine Hundehaltung für uns machbar wäre....
Nachdem wir nun uns auf eine Rasse geeignet haben sind wir am überlegen, wie man den Alltag organisieren kann, um es für alle passend zu gestalten.
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #2
Hunde schlafen 17-20 Stunden am Tag.
Wenn sie einige davon allein verbringen, macht das nichts, wenn der Hund nicht besondere Verlustängste hat und ihn das unter Stress setzt. Aber deshalb erarbeitet man das Alleinsein ja Stück für Stück.
Der Grund, warum man den Hund nicht länger als 8h allein lassen sollte, zumindest nicht auf regelmäßiger Basis, ist damit er sich oft genug lösen kann.
Pipi zu lange einhalten kann zu Erkrankungen führen, wie Nieren oder Blasensteinen.

Wenn man seinen Hund regelmäßig an die 8h alleine lassen muss, sollten die Stunden, die man zuhause ist, dann umso intensiver dem Hund widmen :) Dazu gehören dann ausgedehnte Spaziergänge, vielleicht ein paar Denkspielchen und Training und auch Kuscheleinheiten.

Woher du das 3-4h hast weiß ich gar nicht :mrgreen:
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #3
Bei den 3-4 Stunden geht es glaube ich eher um das eigene Empfinden^^

Ich persönlich lasse meine Hunde auch nicht wirklich länger allein, weil ich es mir a) leisten kann und viel von zuhause aus arbeite und b) Leni das sowieso nicht kann (Madame schafft nach über 1jährigem Training so gerade eben 1-2 Stunden, wenn kein außergewöhnlicher Stressor im Spiel ist).
Liam allein könnte vermutlich auch länger allein bleiben, muss er aber nicht.

Sofern die Hunde das kennen und die 8 Stunden verschlafen sehe ich da auch (fast) kein Problem- für mich wärs halt nix:mrgreen:
Wichtig wäre dann aber einfach, dass es wirklich "nur" 8 Stunden sind und nicht noch erst eingekauft wird + ne Stunde Fahrtweg o.ä., sodass der Hund effektiv eventuell 10-11 Stunden allein wäre.
Das wäre einfach echt ne ganze Menge, wenn der Hund sich in der Zeit vor allen Dingen auch nicht lösen kann.

Da muss man dann eben so managen, dass das nicht über Gebühr strapaziert wird.
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #4
Woher du das 3-4h hast weiß ich gar nicht :mrgreen:

Irgendwo hier gelesen und mich gefragt, wie soll das gehen....

Die Hunde meiner Kindheit haben alle in einer großen Zwingeranlage gewohnt und da stellte sich das Problem nicht... Natürlich bekamen sie ihre tägliche Beschäftigung aber das Problem mit dem Lösen war nicht.

Wie hast du das geregelt?
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #5
Also den Hund täglich 8 Stunden alleine lassen wär für mich nichts. Egal ob er das nun aushält bzw. einhält oder nicht....allein der Stress, täglich direkt nach der Arbeit nach Hause zu MÜSSEN und nie nicht niemals noch irgendwo nen Kaffee schlabbern oder einkaufen auf dem Rückweg oder oder oder...oder im Winter niemals (Gleitzeit) später anfangen und einfach länger schlafen und später von der Arbeit wieder kommen, also einfach die Arbeitszeit nach hinten verlegen geht nicht - weil der Hund ja noch möglichst im Hellen ausgeführt werden muss...

Eine Kollegin von mir bewerkstelligt das so. Bzw. es sind nicht ganz 8 Stunden, da ihr LG etwas andere Arbeitszeiten hat. Und in jeder Mittagspause fährt sie heim und lässt den Hund raus...sie ist die früheste im Büro und die erste die geht und ausnahmslos jeden Tag direkt nach der Arbeit auf der Hundewiese - ich komme da auf meiner Rückfahrt von der Arbeit vorbei und sehe dann immer ihr Auto...

Mir wäre es zuviel Stress und zuviel "festgenagelte" Zeit. Unsere Familie zB hätte sich keinen Hund angeschafft, wenn nicht mein Mann eine Arbeit hätte, wo er den Hund mitnehmen kann und ihn (Arbeit draußen, in Bewegung) dabei auch gleich noch prima auslasten kann.

So genieße ich es, wenn ich aus dem Büro zurückkomme, abends eine Runde mit dem Hund zu drehen - oder es auch einfach mal zu lassen, ohne schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Das muss natürlich jeder für sich entscheiden. Nur sollte man sich vor Anschaffung genau darüber Gedanken machen....

Also ob nun alle Hunde 17 bis 20 Stunden täglich schlafen wage ich mal zu bezweifeln...kann ich bei unserem Hund nicht bestätigen...der müsste nach 8 Stunden "auf der Arbeit" dann ja nur noch total erschossen in der Ecke liegen...tut er aber nicht, auch wenn es ein ruhiger und angenehmer Hausgenosse ist.
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #6
ist sicher auch von der Rasse und dem jeweiligen Temprament abhängig. Ich denke nur, es sollte vor der Anschaffung zumindest Plan A und B geben und wenn es gar nicht geht, müssen wir doch auf die Anschaffung verzichten....
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #7
Plan B ist z.B. immer eine Hundepension oder ein Hundesitter. Vielleicht ein Jugendlicher aus der Nachbarschaft, der keinen eigenen Hund haben darf.
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #8
wenn dann brauchen wir eher einen rüstigen Rentner für tagsüber.... Ich werde mich mal in unserer Gegend umschauen, ob wir etwas passendes finden. In gößeren Städten gibt es inzwischen "Kindergärten" für Hunde - heute beim Stöbern im Netz gefunden.
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #9
Ich bringe meine Hündin Mo-Do zu meiner Mutter, weil ich 10 Std außer Haus bin. Meinen Hund 10 Stunden alleine zu lassen finde ich nicht fair, zumal sie mit dem alleine bleiben so ihre Probleme hat.
Freitags nehme ich sie mit ins Büro.
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #10
Ich habe jeden Tag Frühschicht und mein Freund wechselt zwischen Früh- und MIttags, d.h. Mila ist 2-3 mal pro Woche 8 Stunden alleine.
Ich gehe dann morgens mit ihr meine Runde und innerhalb der 8 Stunden kommt 2-3 mal meine Schwiegermutti nach ihr schauen.
Egal, wie oft sie mit ihr rausgehet, ihr Geschäft macht sie nicht. Sie freut sich dann nur, dass sie ein bisschen geknuddelt wird.
Wenn die Mutti weg ist, legt sie sich wieder auf ihren Stammplatz auf der Couch, freut sich, dass ihr keiner Platz wegnimmt :p und verschläft weiter die Zeit bis wir wieder da sind :cool:
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #11
Wir machen das so.
Sie ist 3 mal die Woche 6 und 2 mal 8-höchstens(Wenn stau) 9 Stunden alleine. Am wochenende vielleicht mal eine wenn man was einkaufen muss.
Wenn ich mal keine Zeit habe, dann kann mein Freund auch von Zuhause aus arbeiten. Nicht immer, aber wenn not am man ist, geht das ;)

Morgens gehen wir ne halbe stunde.
Mittags 1-2 Stunden manchmal auch länger.
Abends dann nochmal eine halbe stunde.

Alles funktioniert super :)
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #12
3-4 Stunden halte ich auch für zu niedrig angesetzt. Ich studiere und oft sehen meine Tage ganz unterschiedlich aus, manchmal bin ich fast den ganzen Tag (ohne Hund) außer Haus, manchmal den ganzen Tag mitm Hund unterwegs, ganz unterschiedlich und meinem Hund schadets nicht. Ich glaube, das kommt 1.) auf den Hund an, 2.) ist es m.M.n. viel wichtiger, dass der Hund sich genug lösen kann. Außerdem ist ein abwechlungsreiches Gassi-Programm wichtig, gerade an Tagen, an denen der Hund lange alleine war. Ca. 8 Stunden sollten bei einem "normalen", ausgewachsenen Hund schon drin sein! - Vielleicht nicht jeden Tag, aber aushaltbar sollte es schon sein.
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #13
hi karl-käfer,

ich kenn das auch, dass ein hund nicht länger als vier, fünf stunden alleine sein soll. besonders bei klein(st)hunden. zum einen wegem einhalten, zum anderen weil hunde eben rudeltiere sind, auch wenn die schlafen, dösen sie die meiste zeit vor sich hin und bekommen trotzdem alles mit. die merken durchaus ob sie alleine sind oder nicht.

ich denke es kommt immer auch auf den hund an. meiner kann nach nem dreiviertel jahr übung maximal eineinhalb stunden alleine sein und das ist schon stress für ihn, was man daran merkt,dass er total zappelig und quietschig ist wenn man nach hause kommt. würde man ihn noch länger alleine lassen würde er wie ein kleiner wolf heulen.

der hund meiner freundin ist da ganz anders, er war der neunte und kleinste im wurf und ging von anfang an gern eigene wege, wollte immer gerne seine ruhe haben. der hat sich von ganz alleine in ein anderes zimmer gelegt (was meinem im traum nicht einfallen würde) und man konnte ihn schon als welpe problemlos ein paar stunden alleine lassen (was eigentlich absolutes tabu ist). wenn man bei dem nach hause kommt liegt er entspannt und eingekringelt auf seinem platz.

da wir beide selbständig sind können wir das gut absprechen, dass unser hund nicht länger als es für ihn okay ist, alleine sein muss. wir haben aber auch so lange gewartet, bis wir es uns zeitlich leisten konnte. viele die ich kenne, können ihre hunde mit zur arbeit nehmen, arbeiten nur halbtags, sind selbständig oder haben mehrere personen die sich um den hund kümmern können. als vollzeitberufstätige oder auch als schülerin hätte ich persönlich mir keinen hund angschafft

lg
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #14
Eigentlich ist es doch zu jeder Lebensphase nicht wirklich passend
- als Schüler ist man auf seine Eltern angewiesen
- später in Ausbildung sind die Zeiten oft nicht kalkulierbar oder Platz und Finanzen passen nicht
- neu im Berufsleben sind die Arbeitszeiten nicht passend
und als Rentner ist man eigentlich zu alt, um sich für die nächsten 15 Jahre noch einen Hund anzuschaffen.....
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #15
Ich denke, wo ein Wille ist, da ist ein Weg (auch ohne, dass es auf Kosten des Hundes geht). Wie sieht denn euer Tagesablauf bei euch momentan aus? Wie lange ist niemand zuhause?
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #16
Momentan sind von 7.30 - 14.30 Uhr alle unterwegs, dann trudeln so langsam die ersten ein. Manchmal auch erst eine Stunde später... Theoretisch kann ich am Mittag auch für ca. 1 Stunde nach Hause, aber das klappt nicht immer...
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #17
Als Rentner zu alt... Das finden wohl auch manche Tierheime, hab schon gehört, dass einige nicht an Leute ab 50 vermitteln :roll: Der Standart-Renter geht so mit 65 in Rente, wenn der sich dann einen mittelalten Hund holt (also einen der so 5 J. alt ist), dann wird der Hund den Menschen in der Regel nicht überleben.
Das der vielleicht früher sterben kann, ist vll. was anderes, ABER ein tödlicher Unfall kann auch jedem jüngeren passieren. Dann dürfte wirklich gar keiner sich auch nur einen Hamster anschaffen.

Ich pers. werde mir nur einen Hund holen, wenn der mit zur Arbeit kann. Da hatte ich vor meinen Chef nach der Ausbildung (im Juni) drauf anzusprechen, aber nicht sofort einen Hund zu holen.
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #18
ob es bei mir eine Möglichkeit gibt, ihn zur Arbeit mitzunehmen, muss ich noch klären...
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #19
Genau, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ich hab Debby während meines Abis geholt und studiere jetzt. So gesehen passt ein Hund zeitlich nie rein.
Dass ein Hund in den 6-8 Std., in denen er alleine ist, sich lösen muss, ist auch Quatsch. Wie oft geht ihr mit euren Hunden raus? 3-4 Mal? 24/4 = 6 . Der Hund eines Durchschnittshaushaltes kommt maximal alle 6 Stunden raus.

Deine Arbeitszeit scheint völlig ok zu sein. Wenn die Arbeitszeit deiner/deines Mitbewohner/s (Freundes? -> du schriebst nur "wir") etwas versetzt ist, ist der Hund ja nicht mal so lange alleine.
 
  • Wohnungshaltung Beitrag #20
Meine beiden sind auch zum Teil mal 8h allein. Ich habe nur eine 4 min Arbeitsweg, kann aber waehrend dieser Zeit nicht nach Hause. Meist ist mein Mann da, weil er an der Uni ist. Aber auch nicht immer. Soweit hatten wir da noch nie Probleme. Ich stuertze halt sofort nach Hause und hole die beiden ab. Im Winter ist es einfach, weil ich sie dann mit zum einkaufen nehmen kann und die zwei dann halt im auto warten. Im Sommer ists schon schwieriger.
 
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