- Muss ich meinen Kater wirklich hergeben, damit er glücklich ist? Beitrag #1
Beetlejuice2009
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Liebe Tierfreunde,
ich hätte es nie gedacht, dass ich mal an diesen Punkt komme, aber man soll ja niemals nie sagen.
Ich habe einen Kater. Johnny. 6 Jahre alt. British Kurzhaar in Blue Point.
Er ist mit abstand der liebste Kater auf Erden und ich liebe ihn sehr.
Ich habe ihn seitdem er 9 Wochen alt ist, ich weiß das war zu früh, aber ich hatte damals keine Erfahrung mit Katzen, da ich eigentlich ein Hundemensch bin.
2 Monate nach Johnny zog auch ein zweiter Kater bei mir ein. Beetlejuice. Wurde leider nur 3 Jahre, weil er bei einem Unfall (die beiden haben gespielt und sich gejagt, Beetlejuice ist sehr doof gefallen und hat sich dabei das Genick gebrochen
). Johnny und Beetlejuice waren die aller aller besten Freunde. Haben immer gekuschelt, sich gegenseitig geputzt, zusammen geschlafen und waren dennoch sehr Menschenbezogen, also immer viel bei mir und auch immer freundlich zu allen Besuchern.
Nach Beetlejuice Tod war Johnny lange sehr traurig, hing Wochenlang immer auf dem gleichen Stuhl, Augen offen und starrte in die Luft. Wich mir nicht mehr von der Seite und fixierte sich noch mehr auf mich als vorher. Ist ja auch normal.
Ich war alleine (hatte also keinen Freund). Johnny durfte alles. Überall mit hin, ins Bett und überall drauf (außer Küchenanrichte). Er hat nie was kaputt gemacht oder an Tapeten gekratzt.. Gar nichts, bis heute. Er ist wirklich ein Traum.
5 Jahre lang hatte er also nur mich als Menschen und die Besucher zwischendurch. Hat immer in meiner Nähe geschlafen und war glücklich.
Dann lernte ich im Januar 2014 meinen jetzigen Freund kennen. Er ist der Mann mit dem ich alt werden will und dies beruht auf Gegenseitigkeit. Er mag Katzen nicht, ist auch eher der Hundemensch. Aber Johnny mag er und wir sind zusammen gezogen und Johnny ist ihm sehr ans Herz gewachsen. Nun liebt er ihn. Nicht so wie ich, aber Johnny kann man halt nur lieben. Aber er darf nicht mehr ins Schlafzimmer. Jede Nacht sitzt er mehrmals vor der Tür und weint ganz bitterlich weil er uns so vermisst. Ich bekomme meinen Freund aber keinesfalls dazu ihn reinzulassen. Nun ist Johnny nicht nur Tagsüber alleine, sondern auch die ganze Nacht.
Wir haben uns (für mich stand das sowieso fest eines Tages) nun entschieden, einen Hund zu kaufen. Er zieht in 4 Wochen bei uns ein. Ein Labrador-Baby. Für Johnny wäre auch das sicher kein Problem, ABER
Jetzt kommt es zu meinem Problem:
Mein Freund hat ein super Jobangebot bekommen. 600 Kilometer weg von unserem jetzigen Wohnort. Am Bodensee. Wir wollen zusammen dort hinziehen. Wir freuen uns sehr. Für den Hund wird das super. Für uns fängt ein neues Leben an. Aber Johnny wird arg auf der Strecke bleiben. Ich arbeite halbtags. Das ist für den Hund ok. Den nehm ich ja dann sonst überall mit hin. Aber Johnny ist dann so gut wie den ganzen Tag alleine und Nachts auch. Er wird nie verstehen, warum ich ihn nicht mehr bei mir schlafen haben möchte. Dafür durfte er das zu lange.
Dann werden wir sicher öfter (ich denke mal so alle 6 Wochen) für 3-4 Tage nach NRW fahren um Freunde und Familie zu besuchen. Dann müsste ich Johnny ja auch noch alleine lassen. Das geht nicht. Den Hund kann ich ja überall mit hinnehmen, das wird kein Problem, aber für Johnny wäre diese hin und herfahrerei viel zu stressig.
Nun habe ich wirklich das aller erste Mal überlegt ihn abzugeben. Und einen Tag später hat mich eine Arbeitskollegin und auch Freundin gefragt, was mit Johnny passiert wenn wir wegziehen, ob ich ihn abgeben würde und falls ja, dass sie ihn sofort nehmen würde.
Sie ist eine große Katzenliebhaberin, hatte bis vor kurzem auch 2 Kater. Einer starb leider an Neujahr.
Dort hätte Johnny also einen Freund (Artgenossen) und eine Katzenmami für sich alleine. Es gäbe keine verschlossenen Türen und er dürfte sehr gerne ins Schlafzimmer jederzeit. Sie hat einen Kratzbaum bis unter die Decke, riesengroß und liebt Katzen über alles. Sie ist in meinem alter und ein besseres Katzenzuhause könnte ich mir nicht vorstellen. Und ich könnte ihn jederzeit sehen und vorbeikommen und anrufen.
Die einzige andere Lösung wäre eine zweite Katze. Das kommt aber für mich und meinen Freund nicht in Frage. Wir wollen beide keinen Zoo zuhause und würden wir hier bleiben, würde Johnny ja auch bleiben. Es ist nur weil er dann dort noch öfter alleine wäre. Und niemand hat einsamkeit verdient.
Könnt ihr mir einen Rat geben. Meint ihr es wäre für Johnny besser bei meiner Freundin zu leben, als ständig allein zu sein?
ich hätte es nie gedacht, dass ich mal an diesen Punkt komme, aber man soll ja niemals nie sagen.
Ich habe einen Kater. Johnny. 6 Jahre alt. British Kurzhaar in Blue Point.
Er ist mit abstand der liebste Kater auf Erden und ich liebe ihn sehr.
Ich habe ihn seitdem er 9 Wochen alt ist, ich weiß das war zu früh, aber ich hatte damals keine Erfahrung mit Katzen, da ich eigentlich ein Hundemensch bin.
2 Monate nach Johnny zog auch ein zweiter Kater bei mir ein. Beetlejuice. Wurde leider nur 3 Jahre, weil er bei einem Unfall (die beiden haben gespielt und sich gejagt, Beetlejuice ist sehr doof gefallen und hat sich dabei das Genick gebrochen
Nach Beetlejuice Tod war Johnny lange sehr traurig, hing Wochenlang immer auf dem gleichen Stuhl, Augen offen und starrte in die Luft. Wich mir nicht mehr von der Seite und fixierte sich noch mehr auf mich als vorher. Ist ja auch normal.
Ich war alleine (hatte also keinen Freund). Johnny durfte alles. Überall mit hin, ins Bett und überall drauf (außer Küchenanrichte). Er hat nie was kaputt gemacht oder an Tapeten gekratzt.. Gar nichts, bis heute. Er ist wirklich ein Traum.
5 Jahre lang hatte er also nur mich als Menschen und die Besucher zwischendurch. Hat immer in meiner Nähe geschlafen und war glücklich.
Dann lernte ich im Januar 2014 meinen jetzigen Freund kennen. Er ist der Mann mit dem ich alt werden will und dies beruht auf Gegenseitigkeit. Er mag Katzen nicht, ist auch eher der Hundemensch. Aber Johnny mag er und wir sind zusammen gezogen und Johnny ist ihm sehr ans Herz gewachsen. Nun liebt er ihn. Nicht so wie ich, aber Johnny kann man halt nur lieben. Aber er darf nicht mehr ins Schlafzimmer. Jede Nacht sitzt er mehrmals vor der Tür und weint ganz bitterlich weil er uns so vermisst. Ich bekomme meinen Freund aber keinesfalls dazu ihn reinzulassen. Nun ist Johnny nicht nur Tagsüber alleine, sondern auch die ganze Nacht.
Wir haben uns (für mich stand das sowieso fest eines Tages) nun entschieden, einen Hund zu kaufen. Er zieht in 4 Wochen bei uns ein. Ein Labrador-Baby. Für Johnny wäre auch das sicher kein Problem, ABER
Jetzt kommt es zu meinem Problem:
Mein Freund hat ein super Jobangebot bekommen. 600 Kilometer weg von unserem jetzigen Wohnort. Am Bodensee. Wir wollen zusammen dort hinziehen. Wir freuen uns sehr. Für den Hund wird das super. Für uns fängt ein neues Leben an. Aber Johnny wird arg auf der Strecke bleiben. Ich arbeite halbtags. Das ist für den Hund ok. Den nehm ich ja dann sonst überall mit hin. Aber Johnny ist dann so gut wie den ganzen Tag alleine und Nachts auch. Er wird nie verstehen, warum ich ihn nicht mehr bei mir schlafen haben möchte. Dafür durfte er das zu lange.
Dann werden wir sicher öfter (ich denke mal so alle 6 Wochen) für 3-4 Tage nach NRW fahren um Freunde und Familie zu besuchen. Dann müsste ich Johnny ja auch noch alleine lassen. Das geht nicht. Den Hund kann ich ja überall mit hinnehmen, das wird kein Problem, aber für Johnny wäre diese hin und herfahrerei viel zu stressig.
Nun habe ich wirklich das aller erste Mal überlegt ihn abzugeben. Und einen Tag später hat mich eine Arbeitskollegin und auch Freundin gefragt, was mit Johnny passiert wenn wir wegziehen, ob ich ihn abgeben würde und falls ja, dass sie ihn sofort nehmen würde.
Sie ist eine große Katzenliebhaberin, hatte bis vor kurzem auch 2 Kater. Einer starb leider an Neujahr.
Dort hätte Johnny also einen Freund (Artgenossen) und eine Katzenmami für sich alleine. Es gäbe keine verschlossenen Türen und er dürfte sehr gerne ins Schlafzimmer jederzeit. Sie hat einen Kratzbaum bis unter die Decke, riesengroß und liebt Katzen über alles. Sie ist in meinem alter und ein besseres Katzenzuhause könnte ich mir nicht vorstellen. Und ich könnte ihn jederzeit sehen und vorbeikommen und anrufen.
Die einzige andere Lösung wäre eine zweite Katze. Das kommt aber für mich und meinen Freund nicht in Frage. Wir wollen beide keinen Zoo zuhause und würden wir hier bleiben, würde Johnny ja auch bleiben. Es ist nur weil er dann dort noch öfter alleine wäre. Und niemand hat einsamkeit verdient.
Könnt ihr mir einen Rat geben. Meint ihr es wäre für Johnny besser bei meiner Freundin zu leben, als ständig allein zu sein?
