12 Jahre alter Yorkie - was tun?

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  • 12 Jahre alter Yorkie - was tun? Beitrag #1
Benicooll

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Hallo! Ich habe ein sehr großes Problem mit meinem 12 Jahre alten Yorkshire Terrier (männlich, kastriert)!

Bis zum letzten Jahr war er eigentlich in sehr guter Form, aber langsam fing der Husten nach größerer Anstrengung an. Deswegen sind wir sofort zum Tierarzt gefahren (ca. im November 2014), und der hat uns Tabletten und Tropfen (Theoplus 100 und Stoptussin) gegeben. Der Husten wurde ein wenig gemildert, und er verhielt sich auch wie immer, fraß und trank genug, kuschelte mit uns und ging gerne raus. Aber seit Dienstag geht es nur noch bergab.

Er fing zum Hecheln an und verweigerte das Futter und seine geliebten Leckerlis. Er hatte einen aufgeblähten Bauch und saß nur da und winselte vor sich hin. Er wollte nicht hinaus und auch sonst nichts machen. Ich war natürlich sofort besorgt und alarmierte gleich jeden (leider bin ich mit meinen Hunden zu Besuch bei meiner Oma, 300km von meinem Zuhause weg, wo auch meine Eltern sind - die eigentlichen Besitzer der Hunde). Meine Mutter machte eine 'Ferndiagnose' und sagte, ich soll mir keine Sorgen machen, er hätte einfach zu viel gefressen. Gestern war es noch schlimmer.
Deswegen habe ich sofort beim Tierarzt angerufen und einen Termin gemacht, und deswegen musste mich mein Opa hinbringen. Dort erzählte er uns, dass er ein Herzproblem hat, und deswegen das Herz nicht genug Blut pumpen kann, weswegen Wasser in seinem Bauch bleibt (deswegen der aufgeblähte Bauch -> dieser drückt auf die Lunge, und deswegen kann er nur so schlecht atmen). Das war's. er gab uns Tabletten (Cardalis - 1/2 täglich) und impfte ihn (die Impfung hätte er schon letztes Jahr bekommen, er hatte aber Husten und deswegen durfte er nicht). Mit diesen Tabletten könnte er ,,noch eine Weile bei euch bleiben''. Ok - Zuhause sofort Tablette mit Stück Wurst gegeben (das einzige was er seit Dienstag gefressen hat). Ich war ein wenig beruhigt. Die ganze Nacht über hörte ich nur sein Hecheln.

Heute in der Früh war es nicht besser (natürlich weiß ich, dass die Tabletten nicht sofort wirken, aber trotzdem) - um 5 in der Früh musste ich ihm die Tablette 'in den Mund stopfen', da er alles verweigerte. Das Wasser spritze ich ihm mit einer Spritze in den Mund. Meine Großeltern meinten zwar, dass sich sein Zustand gebessert hat, aber ich fand ihn noch kranker als gestern. Deswegen zwang ich wieder meinen Opa mich mit meinem Hund in eine richtige Tierklinik zu bringen. Zum Glück: Dort stellte sich heraus, das er eine riesige Entzündung hat (Blutwerte lagen bei 24 - normal sind 13). Ich fang dann natürlich sofort zum heulen an, aber die TÄ versicherte mir, dass sie ihm helfen kann. Er bekam eine Antibiotikumspritze, und noch ein paar Spritzen zum beruhigen. Morgen am Vormittag sollen wir nochmal kommen, nächste Spritze holen. Danach sollte er Antibiotika - Tabletten bekommen (d.h., dass die gestrige Impfung unnötig war).

Meine Frage ist jetzt: Denkt ihr, er hat eine Chance?
Wenn ich nur an diese Worte denke bringt mich das wieder zum Heulen.
Habt ihr irgendwelche Tips für mich und meinen Fili? Er musste in den zwei Tagen so viel ertragen :(. Er war immer ein bisschen dicker, ich schätze um die 5 Kilo (seit Kastration). Gestern 4.4kg, heute schätze ich 4kg. Das wäre nicht das Problem - aber er trinkt überhaupt nichts! ca. 50ml mit der Spritze (pro TAG).

Entschuldigung für den langen Text, bin am Verzweifeln :silence:
Vielen Dank schon mal im Voraus :(
 
  • 12 Jahre alter Yorkie - was tun?

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  • 12 Jahre alter Yorkie - was tun? Beitrag #2
Hallo Benicooll,

das hört sich ja nicht gut an. Was kam denn bei eurem TA-Besuch heute raus? Geht es eurem Hund schon etwas besser? Welche Ursache hat diese Entzündung denn? Und wurde ein Herzproblem wirklich ausgeschlossen?

Ich habe zwei Hunde mit Herzproblemen, der eine bekommt auch tgl. Cardalis. Wenn er aber tatsächlich schon Wasser im Bauch/Lunge haben sollte, müsste man - meines laienhaften Wissens - noch Tabletten zur Entwässerung geben.

Ich denke, hier kann niemand beurteilen, ob der Kleine eine Chance hat. Ich drücke euch aber die Daumen, dass es ihm bald besser geht!

LG Soluna
 
  • 12 Jahre alter Yorkie - was tun? Beitrag #3
Ok, hier ein Update für alle, die mal das selbe Problem haben (falls ja dann bitte sofort zum TA).
Ich bin lieber nicht zum TA mitgefahren, da meine Mutter gesagt hat, dass wenn es keine andere Lösung gibt, wir ihn doch erlösen sollen (im schlimmsten Fall. der Hund hat nur noch sehr schlecht geatmet, nichts gegessen oder getrunken.)

Sie haben ihn weiter untersucht, diesmal war ein anderer TA dort, hat ihm nochmals Antibiotika verabreicht und Entwässerungsspritzen gegeben. Sein Zustand war inzwischen so schlecht, dass er seinen Kopf die ganze Zeit gestreckt haben musste, um atmen zu können (deswegen hat er auch überhaupt nicht geschlafen). Danach haben sie ihm Infusionen gegeben, die ihn versorgen, und im Krankenhaus gelassen. Wir dürfen ihn nur nach Absprache besuchen. Er sollte ca. 4 Tage dort bleiben, danach könnten wir ihn holen. Meine Mutter ist jetzt früher gekommen, und wir fahren ihn heute besuchen.

Jetzt Off-Topic:
Wir haben noch einen zweiten Yorkie (6, weiblich), und sie ist dem Älteren sozusagen unterworfen (d.h. sie folgt ihm raus, geht gemeinsam mit ihm schlafen). Und wir wohnen ja so weit weg. Die Frage ist jetzt, sollten wir den Hund hier lassen (meine Oma hat auch einen Yorkie, männlich, 4, der unseren über alles liebt) oder mitnehmen? Sie war noch nie richtig alleine Zuhause.

lg, ein wenig beruhigte Benicooll
 
  • 12 Jahre alter Yorkie - was tun? Beitrag #4
Hi Benicooll,

wie geht es dem Kleinen?
Euren zweiten Hund würde ich nicht mit in die Tierklinik nehmen, bzw. nicht mit zu eurem kranken Hund, wahrscheinlich wird die Klinik das auch nicht erlauben.
Wenn er schon mal bei eurer Oma war und sich mit deren Hund versteht, würde ich es wohl so machen. Eine lange Autofahrt - hin und zurück - und dann in der Klinik warten, wird für euren zweiten Hund wohl nicht so toll sein. Aber ihr könnt das sicher selbst am besten beurteilen. Ganz allein lassen würde ich sie nicht, da sie es nicht kennt und sicherlich großen Stress dabei haben wird.

Gute Besserung weiterhin,
Soluna
 
  • 12 Jahre alter Yorkie - was tun? Beitrag #5
Entschuldigung, aber ich finde schlichtweg unverantwortlich, einen derart schwer kranken Hund auch noch mit einer Impfung zu belasten :evil:. Erstens mal ist es nicht notwendig, jedes Jahr komplett zu impfen, da der Impfschutz meistens ein Hundeleben lang besteht, und zweitens sollte jeder vernünftige Tierarzt wissen, dass man einen Hund in dem Zustand nicht auch noch zusätzlich mit Chemie vollpumpt.

Ich kann nur mit dem Kopf schütteln :evil:...Dieser Impfwahn nimmt immer schlimmere Ausmaße an...Ich fasse es nicht. Da wird auf Teufel komm raus jedes Jahr geimpft. Das füllt lediglich die Kasse des Tierarztes, aber für den Hund ist es unter Umständen tödlich, denn auch Impfungen haben eine Menge Nebenwirkungen.
 
  • 12 Jahre alter Yorkie - was tun? Beitrag #6
Entschuldigung, aber ich finde schlichtweg unverantwortlich, einen derart schwer kranken Hund auch noch mit einer Impfung zu belasten :evil:. Erstens mal ist es nicht notwendig, jedes Jahr komplett zu impfen, da der Impfschutz meistens ein Hundeleben lang besteht, und zweitens sollte jeder vernünftige Tierarzt wissen, dass man einen Hund in dem Zustand nicht auch noch zusätzlich mit Chemie vollpumpt.

Ich kann nur mit dem Kopf schütteln :evil:...Dieser Impfwahn nimmt immer schlimmere Ausmaße an...Ich fasse es nicht. Da wird auf Teufel komm raus jedes Jahr geimpft. Das füllt lediglich die Kasse des Tierarztes, aber für den Hund ist es unter Umständen tödlich, denn auch Impfungen haben eine Menge Nebenwirkungen.

Entschuldigung, aber ich finde diesen Beitrag schlichtweg umöglich. Erstens ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen, zweitens hat der TE die Unnötigkeit bereits erkannt und drittens trägt dieser Beitrag 0% zum Thema bei. Anhand deiner Beiträge scheint mir, dass du wahllos in Threads postest, nur um gegen Chemiekeulen und gegen Impfungen zu propagieren. Alles Ansichtssache, klar, aber was man ohne Impfungen anrichten kann, hat man erst in Berlin erlebt und wie gesagt, tut dies hier auch gar nichts zur Sache.
 
  • 12 Jahre alter Yorkie - was tun? Beitrag #7
Hallo an alle, die diesen Thread noch verfolgen.
Der TA hat uns zwar gesagt, dass sie ihm helfen können, leider habe ich aber heute von meinen Eltern erfahren, dass er an Herzversagen verstorben ist. Wir haben ihn auch nicht besuchen kommen dürfen. Ich kann es noch immer nicht begreifen, dass er plötzlich weg ist :(. Ich nehme an, dass mein zweiter Hund noch immer auf ihn wartet :(. Ich hoffe, dir geht es jetzt besser Fili.
- benicooll
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  • 12 Jahre alter Yorkie - was tun? Beitrag #8
Wie süß er auf den Bildern schaut! Es tut mir sehr leid, dass es so ausgegangen ist. :(
Könnt ihr ihn mitnehmen oder nochmal sehen? Dann würde ich euren zweiten Hund mitnehmen, damit sie ihn auch nochmal sehen kann. Ich denke, dann versteht sie, dass er nicht mehr wieder kommt. :(
 
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