Die Zoohandlung kauft in unserem Ort von Züchtern die vorher unter die Lupe genommen werden.
Das behaupten die Läden gerne, doch kein seriöser Züchter, der für Arterhaltung und Gesundheit züchtet, würde seine Jungtiere in eine ungewisse Zukunft entlassen und nicht selbst kontrollieren wo die Hamster dann leben.
Eine Bekannte hat früher einmal im Zooladen gearbeitet (Dehner oder Fressnapf, evtl auch beiden, weiß ich grad nicht mehr genau) und sie meinte, das sei eine Arbeitsanweisung, dass man das so den Kunden sagen soll, wenn die wissen wollen, woher die Tiere kommen.
Ganz früher sei das auch mal wirklich so gewesen - aber selbst dann waren das nicht unbedingt seriöse Züchter, sondern eher so Kinderzimmerzucht oder evtl. noch Kleintierzuchtverein - das sei aber so schon Jahre nicht mehr und um Geld zu sparen, wurde dann zum Großhändler gewechselt, weswegen sie dann kurz darauf auch gekündigt habe.
In meiner Kindheit/Jugend (noch gar nicht sooooo lange her) war das noch ganz normal, dass man im Zooladen seine Kleintiere, Vögel oder Fische gekauft hat. Der Umschwung begann dann - zumindest bei uns - erst, als ich mir "eigene" Tiere zugelegt hatte und dann nach und nach durch Aufklärungsarbeit und "Anschauungsmaterial" (artgerechte Haltung) zieht das jetzt so seine Kreise. Mittlerweile habe ich sogar die "älteren Semester" überzeugen können und die geben es wiederum weiter. Und wenn die was sagen, dann wird das auch ernst genommen und drüber nachgedacht, wohingegen ich besonders zu Beginn oft einfach nur belächelt wurde.
Vor allem war es aber auch eine Rennmaus aus dem Zooladen, die bei dem Umschwung geholfen hat und an der jeder Laie erkennen konnte, dass sie bis zum Tag des Verkaufs im Zooladen Furchtbares in ihrem bisherigen Leben hat durchmachen müssen...
Ich bin gespannt auf den Beitrag. Selbst wenn PETA dahintersteckt - solche Zustände kann man gar nicht drastisch genug darstellen und man braucht solche Zuchtfarmen auch gar nicht beschönigen, denn das sind sie nicht...