- Kaninchen-Teenie mit kaputter Lunge Beitrag #1
Ü
Üffes
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Hallo ihr Lieben,
ich bin neu hier, hoffe, dass ich meinen Beitrag an der Richtigen stelle poste und natürlich hoffe ich zudem, dass mir irgendjemand einen guten Rat geben kann.
Die Geschichte von meinem Üffi ist einigermaßen aussergewöhnlich, aber auch problematisch.
Im August kam eine Bekannte aus dem Urlaub auf den Azoren zurück und berichtete, dass auf den dortigen Viehmärkten katastrophale Lebensumstände für viele Tiere herrchen würden. Beim Anblick einiger kranker, abgemagerter Kaninchenbabys konnte sie nicht anders und wollte wenigstens eins davon retten. Per Flugzeug (und mit azorischer Tollwutimpfung) kam so ein halb verhungertes, kleines "Schlachtkaninchen" mit Schnupfen und entzündetem Auge nach Deutschland und landete schnell bei mir, da es sich bei uns beiden um Liebe auf den ersten Blick handelte. Geschätzt war der kleine Rammler da so 1 Monat alt. Es dauerte einige Zeit bis er an Gewicht zulegte und wir das Auge möglichst im Griff hatten. Den Schnupfen wurden wir leider nicht los, aber ich habe schnell angefangen ihm täglich frische oder getrocknete Kräuter (Pfefferminze, Kamille etc.) zu geben, was auch erstmal zu helfen schien.
Zusammen mit seiner Kaninchen-Freundin lebt er mit mir in der Wohnung. Seit ca 2 Monaten aber habe ich Atemgeräusche bemerkt und er atmet sichtlich schneller und angestrengter als normal. Also ab damit zum TA. Üffi wurde abgehört und es hieß, dass es der Lunge gut ginge und die oberen Atemwege durch tägliches Inhalieren mit Kiefernholzextrakt befreit werden könnten. Ca 3-4 Wochen ging das ganz gut, dann wurden die Geräusche deutlich schlimmer. Außer den Geräuschen und der anstrengenden Atmung benimmt er sich normal, frisst gut und hoppelt fröhlich umher. Weil die Geräusche aber deutlich lauter wurden bin ich vor 2 Wochen mit ihm in die Tierklinik (unser Stamm-Tierarzt war im Urlaub), dort wurde eine Röntgenaufnahme gemacht. Fazit: Ein Lungenlappen ist kollabiert, Anweisung des TA: Antibiotika, volle Dröhnung für 14 Tage. Zur Abklärung bin ich letzte Woche nochmal zum TA meines Vertrauens. Der schaute sich die Röntgenbilder an und meinte, dass die Lunge "ziemlich hin" wäre, er zudem glaubt mein Kaninchen hätte Asthma und als Krönung hätte das arme Tier noch einen vergrößerten Magen, der auf das Zwerchfell drückt (Zitat TA "Das ist ja ein Monstermagen! das hab ich auch noch nicht gesehen"). Nun bekommt Üffi einmal wöchentlich ein bronchienerweiterndes Mittel gespritzt. Nach Aussage des TA könnte er das sein ganzes Leben brauchen. Bisher habe ich den Eindruck, dass dieses Mittel zumindest etwas Abhilfe leistet, aber nicht viel. Zusätzlich hierzu inhalieren wir weiterhin täglich und es gibt immer frischen Fenchel und diverse Kräuter.
Ich wende mich nun an euch, weil ich den Eindruck hatte, dass beide Tierärzte relativ ratlos waren. Üffi frisst gut und spielt fröhlich mit seiner Freundin. Aber wenn er ruht (und das tut er natürlich öfter als die Gesunde) bemerkt man, dass er recht angestrengt, schnell und laut atmet.
Vielleicht weiss ja jemand von euch, wie ich meinem geliebten (erst 10 Monate alten) Üffi helfen kann, sodass er mal ein alter Kaninchenopa wird.
Vielen Dank im Voraus
ich bin neu hier, hoffe, dass ich meinen Beitrag an der Richtigen stelle poste und natürlich hoffe ich zudem, dass mir irgendjemand einen guten Rat geben kann.
Die Geschichte von meinem Üffi ist einigermaßen aussergewöhnlich, aber auch problematisch.
Im August kam eine Bekannte aus dem Urlaub auf den Azoren zurück und berichtete, dass auf den dortigen Viehmärkten katastrophale Lebensumstände für viele Tiere herrchen würden. Beim Anblick einiger kranker, abgemagerter Kaninchenbabys konnte sie nicht anders und wollte wenigstens eins davon retten. Per Flugzeug (und mit azorischer Tollwutimpfung) kam so ein halb verhungertes, kleines "Schlachtkaninchen" mit Schnupfen und entzündetem Auge nach Deutschland und landete schnell bei mir, da es sich bei uns beiden um Liebe auf den ersten Blick handelte. Geschätzt war der kleine Rammler da so 1 Monat alt. Es dauerte einige Zeit bis er an Gewicht zulegte und wir das Auge möglichst im Griff hatten. Den Schnupfen wurden wir leider nicht los, aber ich habe schnell angefangen ihm täglich frische oder getrocknete Kräuter (Pfefferminze, Kamille etc.) zu geben, was auch erstmal zu helfen schien.
Zusammen mit seiner Kaninchen-Freundin lebt er mit mir in der Wohnung. Seit ca 2 Monaten aber habe ich Atemgeräusche bemerkt und er atmet sichtlich schneller und angestrengter als normal. Also ab damit zum TA. Üffi wurde abgehört und es hieß, dass es der Lunge gut ginge und die oberen Atemwege durch tägliches Inhalieren mit Kiefernholzextrakt befreit werden könnten. Ca 3-4 Wochen ging das ganz gut, dann wurden die Geräusche deutlich schlimmer. Außer den Geräuschen und der anstrengenden Atmung benimmt er sich normal, frisst gut und hoppelt fröhlich umher. Weil die Geräusche aber deutlich lauter wurden bin ich vor 2 Wochen mit ihm in die Tierklinik (unser Stamm-Tierarzt war im Urlaub), dort wurde eine Röntgenaufnahme gemacht. Fazit: Ein Lungenlappen ist kollabiert, Anweisung des TA: Antibiotika, volle Dröhnung für 14 Tage. Zur Abklärung bin ich letzte Woche nochmal zum TA meines Vertrauens. Der schaute sich die Röntgenbilder an und meinte, dass die Lunge "ziemlich hin" wäre, er zudem glaubt mein Kaninchen hätte Asthma und als Krönung hätte das arme Tier noch einen vergrößerten Magen, der auf das Zwerchfell drückt (Zitat TA "Das ist ja ein Monstermagen! das hab ich auch noch nicht gesehen"). Nun bekommt Üffi einmal wöchentlich ein bronchienerweiterndes Mittel gespritzt. Nach Aussage des TA könnte er das sein ganzes Leben brauchen. Bisher habe ich den Eindruck, dass dieses Mittel zumindest etwas Abhilfe leistet, aber nicht viel. Zusätzlich hierzu inhalieren wir weiterhin täglich und es gibt immer frischen Fenchel und diverse Kräuter.
Ich wende mich nun an euch, weil ich den Eindruck hatte, dass beide Tierärzte relativ ratlos waren. Üffi frisst gut und spielt fröhlich mit seiner Freundin. Aber wenn er ruht (und das tut er natürlich öfter als die Gesunde) bemerkt man, dass er recht angestrengt, schnell und laut atmet.
Vielleicht weiss ja jemand von euch, wie ich meinem geliebten (erst 10 Monate alten) Üffi helfen kann, sodass er mal ein alter Kaninchenopa wird.
Vielen Dank im Voraus