Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten?

Diskutiere Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? im Farbmäuse Gesundheit Forum im Bereich Farbmäuse Forum; Hallo ihr Lieben! Ich habe soeben sämtliche Foren durchsucht und keinen passenden Thread gefunden. Ebenso hatte ich vor längerer Zeit einen...
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Ivi123

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Hallo ihr Lieben!

Ich habe soeben sämtliche Foren durchsucht und keinen passenden Thread gefunden. Ebenso hatte ich vor längerer Zeit einen eigenen Thread bezüglich der Atemwegserkrankungen meiner Mäuse erstellt - und nun nicht mehr gefunden.
Daher muss ich leider einen neuen Thread erstellen - ich hoffe es nimmt mir hier niemand übel?

Zuerst zu meinen Mäusen:

Ich habe zwei Gehege - ein selbstgebautes mit 3 Ebenen, in dem 6 Mäuse leben (zwei erwachsene Tiere und die vier mittlerweile ausgewachsene "Welpen" von einer dieser beiden), und in dem zweiten Gehege (das größte, das es damals zu kaufen gab) mit zwei kleinen "Zwischenebenen". In dem zweiten Gehege leben zwei erwachsene Mäuse. Die erwachsenen Tiere lebten ursprünglich zu viert in dem gekauften Gehege, bis eine eben die Welpen bekam. Glücklicherweise sind alle Tiere weiblich.

Die Haltung:

Ich hänge von den beiden Gehegen zusätzlich Bilder an. Verwendet wird Hanf-Einstreu und Bio Premium Wiesen Heu. Auch nehme ich normales weißes Toilettenpapier her, das nicht parfümiert bzw. recycelt (da ich las, dass dies oft stärker mit Chemikalien "verseucht" ist) ist. Zu essen bekommen Sie Futtermischungen. Dabei achte ich darauf, dass kein Käse drin ist, da sie das ja eigentlich auch nicht essen sollen (?). Es gibt: Saate Mix von Best Natura, Vögel Saatenmix von BulkFood(? - ist bei dein selbst zusammenstellbaren Futtermitteln beim Fressnapf zu finden), Knabber Mix von Best Nature, Kräuter Mix (Dehner), Best Nature Getreide Snack (Beschäftigungsfutter) und als Hauptfutter Multi Fit für Rennmäuse, Mäuse, Zwerghamster. Hatte zwischenzeitlich auch so Knabberrollen mit Kräutern oder Karotten drin, habe diese jedoch bis auf eine entfernt (vermute, dass von diesen Fettleibigkeit verursacht werden kann?).
Als Leckerli gibt's bei mir NutriCal (die braun-weiße Maus und meine "fette Alte" ;) sind danach süchtig). Ebenso ist im großen Gehege ein Holz-Laufrad (mit 25-30cm Durchmesser). Im großen Gehege gibt es auf jeder Ebene eine Toilette und im kleinen Gehege gibt es eine Toilette. Die Häuschen und das Spielzeug bestehen durchgehend aus Holz oder Kokosnuss, Futterschüsseln aus Keramik. Zwei Schüsselchen und eine Toilette sowie eine "Riesentoilette" bestehen leider aus Plastik. Habe bislang keine Alternative käuflich erwerben können.

Fall 1 (die "kleine Schwarze") - Erkältung:

Das Zusammenleben funktionierte, jedoch war eines der erwachsenen Tiere ("die kleine Schwarze") von Beginn an krank und nieste und knatterte. Deshalb habe ich sie separat in das kleinere Gehege getan. Sie war teilnahmslos und nicht gerade lebendig, zog sich ständig auf meine Hand zurück und saß da einfach nur.
Habe diese Maus dann zum Tierarzt gebracht und sie wurde mit Marbocyl behandelt. Es trat eine Besserung ein und die Maus wurde wieder lebendiger, jedoch das "Schniefen" blieb. Mittlerweile versuche ich die Maus mit Chloromycetin zu behandeln. Allerdings verschwindet das Schniefen einfach nicht. Auch mag sie dieses Medikament nicht, so dass ich es ihr leider aufzwingen muss (mein Herz blutet jedes Mal dabei :( ). Gibt es hier noch eine andere Alternative? Ich weiß echt nicht mehr weiter... Zudem wiegt diese Maus nur 14-17g - ist allerdings wirklich extrem klein. (Was könnte ich hier unternehmen?)

Fall 2 (die "kleine Schwarze") - Bisswunden oder Parasiten??

Da ich las, dass es für eine Maus viel Stress bedeutet, alleine zu leben, habe ich bislang die kleine Schwarze mit meiner größten braun-weißen Maus (41g) in dem kleineren Gehege gehalten. Habe mir vorher angesehen, welche Mäuse sich besser vertragen und da schien mir die große Maus am besten geeignet. Ursprünglich lagen sie auch gemeinsam in einem Nest und alles war in Ordnung. Ich konnte auch die Schwarze ganz gut behandeln.
Mittlerweile sieht es jedoch etwas anders aus...
Die braun-weiße Maus ist sehr dominant und drängt bei Leckerlis die schwarze Maus immer weg. In den letzten Tagen habe ich vermehrt Wunden bei der schwarzen Maus entdeckt. Zu Beginn hatte sie eine seltsame kahle Stelle an der Nase - die Haut wirkte so, als ob es sich um eine verheilte Wunde handelte. Da wachsen mittlerweile jedoch wieder Haare.
Dann hatte die Schwarze plötzlich kleinere Wunden hinter den Vorderbeinen. Es fehlten Haare und es sah wirklich nach einer kleine Wunde aus. Habe extra die Schlafstelle der Schwarzen untersucht, ob da irgendwelche spitzen Dinge (Nagel o.ä.) wären - aber da war nix. Da dachte ich, dass es vielleicht nur kleine Revierkämpfe sind.
Mittlerweile hat sie etwas dahinter eine größere Wunde. Es sieht wirklich so aus, als ob hier ein Stück "herausgebissen" wurde. Auch kratzt und putzt sich die schwarze Maus ständig. Habe auch heute einen Tierarzt angerufen und konnte den dann aber nicht mehr erreichen.
Ich werde morgen nochmals anrufen, jedoch habe ich Angst, dass die braun-weiße Maus die schwarze innerhalb kürzester Zeit "zerbeißt". Soll ich die Mäuse trennen? Ich würde es, weiß jedoch nicht, ob das aufgrund des Stresses zu belastend für die kleine Maus ist.
Zum Verhalten - weshalb ich Bisswunden und keine Parasiten vermute:
Die beiden Mäuse schlafen getrennt in unterschiedlichen Ecken. Die braun-weiße Maus baut sich ihre Nester, lässt jedoch der schwarzen Maus kein Nistmaterial übrig. Diese "schläft" unter einer Brücke und traut sich nicht raus. Beide fressen mittlerweile getrennt bzw. die schwarze Maus frisst fast nur, wenn die braun-weiße nicht sichtbar ist.
Sobald ich die schwarze Maus auf meine Hand nehme und wieder in den Käfig zurücksetzen möchte, geht sie nicht mehr von meiner Hand. Sie traut sich auch erst Sonnenblumenkerne oder Leckerlis zu essen, wenn sie auf meiner Hand sitzt und die braun-weiße Maus nicht anwesend ist. Sobald die braun-weiße Maus erscheint, sitzt die schwarze Maus reglos da, bewegt sich nicht und lässt alles mit sich machen.
Zwar kann ich beobachten, dass die braun-weiße Maus die schwarze putzt, jedoch wirkt das recht grob und "unterbutternd".
Ich weiß wirklich nicht was ich machen soll (außer natürlich zum Tierarzt zu gehen)... Soll ich die Mäuse trennen?
Mir tut meine Kleine unendlich leid... Habe soeben Fotos gemacht und sie wirkt allgemein wieder lebendiger. Macht auch den Eindruck, als ob sie etwas zugenommen hätte. Auf ein paar Fotos wirkt die Maus sehr "kaputt" und k.o. - sie sieht aber allgemein wieder besser aus. Auch das Fell erscheint eigentlich normal und glänzt auch normal. Es sind keine Schuppen zu sehen und es ist eigentlich nicht struppig oder stumpf (auf ein bis zwei Fotos wirkt es so). Ein Bild ist zum Größenvergleich hochgeladen (sie ist wirklich sehr klein).

Fall 3 - ein brauner Jungspund, der knattert:

Nun zu den mittlerweile erwachsenen Welpen. Zwei von vier hatten urplötzlich ebenfalls Atemwegserkrankungen. Eine dritte zeigte kurzzeitig ebenfalls die Symptome. Nach einer normalen Käfigreinigung verschwanden diese jedoch und die Krankheiten schienen "zu heilen". Eine Maus(nenne wir sie A) behielt jedoch das Knattern bei. Auch diese behandelte ich zuerst mit Marbocyl - sie wirkte wieder etwas lebendiger, das Knarren und Knattern blieb jedoch lautstark. Nun versuche ich es ebenfalls mit Chloromycetin, jedoch ohne sicht-/hörbaren Erfolg. Zudem kommt es mir so vor, als ob diese Maus zunehmend von der Gruppe ausgeschlossen wird. Glücklicherweise ist das Gehege allerdings groß genug...
Eine andere Maus(B) lässt nur noch manchmal bei Stresssituationen (sprich: wenn ich sie auf meine Hand nehme) das Schniefen hören. Die restlichen "Welpen" erscheinen gesund und zeigen keine Geräusche o.ä.
Die Welpen sind zwischen 20 und 26g schwer - wobei die kränklicheren Mäuse am wenigsten wiegen und dementsprechend kleiner sind.

Fall 4 - die Mausemama und ein dominanter "Welpe":

Vor allem meine Mausemama ist mittlerweile richtig fett (Entschuldigung - es ist so!). Ein Welpe hat auch ordentlich an Gewicht zugelegt. Ich nehme in der Regel Futtermischungen her und suche seit ca. 1 Woche alle (bzw. das Meiste an) Sonnenblumenkerne und auch Insekten raus, damit sie nicht zu viel Fett und Eiweiß bekommen. Ebenso gebe ich mittlerweile überwiegend den Vogel-Saatenmix, um diverse ungesündere Beilagen zu vermeiden... Habe wo gelesen, dass das Vogelfutter gut bekömmlich ist und bei so etwas helfen könnte (diebrain oder farbmausinfo etc.). Was könnte ich hier vielleicht ändern?

Abschließend die Fotos zur Maus bzw. zu den Gehegen:

Anhang anzeigen 166733Anhang anzeigen 166734Anhang anzeigen 166735Anhang anzeigen 166736Anhang anzeigen 166737Anhang anzeigen 166738

Ich bin absoluter Mäuse-Anfänger - habt also bitte Versändnis und ich freue mich über Ratschläge bzw. Infos (was richtig und was falsch ist). Danke!

P.S.: Vielleicht kennt jemand einen kompetenten Tierarzt in Passau (94032)?
 
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Off-Topic
Bei mir funktionieren leider deine Anhänge nicht...
 
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Hier nochmals über eine andere Seite hochgeladen:

Gehege groß:

Gehege klein:

Maus schwarz:


 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #4
Huhu!

Ich versuch mal, alles aufzulösen.

Zur "Schwarzen": es haben also zu allererst alle Mäuse zusammen gewohnt, richtig? Die schwarze wurde krank, du hast sie allein gesetzt und ihr dann später die andere Maus zugesetzt. Wie bist du da vorgegangen? Gabs ne Vergesellschaftung oder kam sie einfach von jetzt auf gleich ins Gehege?
Ich hab damals kranke Tiere nie getrennt, die Gruppe hat sich immer rührend um die Patienten gekümmert.
Wie lange gehen denn deine AB- Behandlungen immer und wie genau behandelst du?
Man kann Medis in einen Miniklecks Brei unterrühren, auf eine Haferflocken tropfen o.ä.- muss dann aber schauen, dass die Maus das auch wirklich annimmt. Ich habs mir angewöhnt, kranken Tieren Antibiotika direkt ins Mäulchen zu geben, das war vor allem bei den Mäusen schneller erledigt, als wenn ich sie mit einer betropften Haferflocke ewig lang durchs Gehege scheuchen musste.

Zu den Wunden: Ich denke nicht, dass das Parasiten sind. Wäre eine ungewöhnliche Stelle dafür und der Rest des Körpers sieht "heil" aus. Hat sie sonst irgendwo kahle Stellen? Kratzt sie sich das Fell weg? Hat sie Schüppchen an den Ohren?
Wie sieht denn ihr Schwanz und ihr Hinterteil aus?

Fall 3:
Fällt mir jetzt spontan keine gescheite Lösung ein. Bei Gruppentieren ist eben immer das Problem, dass Infekte schnell die Runde machen. Ist eine Maus erkältet, dauerts nicht lange bis andere sich anstecken. Auch hier nochmal die Frage: Wie lange ging die jeweilige Behandlung und was hast du wie genau gemacht?

Fall 4:
Bitte gib ihr das Eiweiß wieder, Insekten gehören zur Ernährung der Tiere. Es gibt im Handel zwar schlechteres Futter als deine Mischung, kann mir aber trotzdem vorstellen dass die nicht ausgewogen ist, schon rein vom Verhältnis öl-: mehlhaltigen Saaten. Auch fehlen mir in deiner Aufzählung Kräuter und Blüten :eusa_think:
NutriCal ist natürlich DIE Kalorienbombe schlechthin, nicht umsonst nimmt man sie eigentlich zum Päppeln kranker Tiere. Das würde ich komplett streichen, aber nicht essentielle Bestandteile wie Insekten und Co. Gib stattdessen mal ein paar Nüsse als Leckerlies, in Maßen sind die weitaus gesünder.
Wie siehts denn mit Frischfutter aus? Gerade jetzt kann man ja sehr viel von draußen sammeln und einen Bündel Gräser kopfüber an die Gehegedecke hängen, so haben die Mäuse gleich etwas zu tun. Beschäftigung hilft ebenfalls beim Abspecken: Futter nicht so frei zugänglich auf den Boden legen, ein paar Seile durchs Gehege spannen damit die Mäuschen ihr Gleichgewicht halten müssen, ein paar verzweigte Äste anbieten etc pp.
Fürs Grundfutter kann ich dir das "Gourmet- Menü Farbmaus" von mixing your petfood ans Herz legen, die ist wirklich gut abgestimmt auf die Bedürnisse der Minis.


Und nun noch eine Frage zum Verständnis: wie gehts der Schwarzen bisher? Wie lange ist die Geburt der Kleinen und die Trennung der zwei Mäuschen von der Gruppe her?
Ich würde die schwarze wohl heut einpacken und zum Tierarzt fahren. Früher oder später würde ich aber eine große Gruppe bestehend aus allen Mäuschen anstreben, wenn dein Gehege groß genug ist. Mäuse sind nunmal Gruppentiere, ein Pärchen ist da auf Dauer nichts.
Sollten es Bisswunden sein, gibts zwei Möglichkeiten: die Integration in die große Gruppe kann helfen, weil die Dominante dann Beschäftigung und vielleicht "ihre" Partnermaus hat. Oder aber die zwei Mäuschen können sich wirklich auf den Tod nicht leiden und die Integration ändert daran nichts. Aber das würde ich erstmal abwarten, eigentlich sind Farbis doch recht sozial.


Wegen dem Tierarzt schaue ich später mal und schick dir eine PN!
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #5
Hey! Soo die Internetverbindung war abgestürzt, hatte alles schon einmal beantwortet.

Die Medikamentengabe erfolge immer direkt in den Mund. Bei der schwarzen Maus ging das anfangs nicht, musste sie dann getrennt halten und gab ihr die Medizin aufs Futter. Wurde jede Stunde kontrolliert und sobald das Futter (Haferflocken) aufgebraucht war, bekam sie zusätzliches Futter (damit sie nicht hungerte). Zu der Zeit war sie in Quarantäne. Auch stehen die Käfige direkt nebeneinander und sie können sich immer riechen.

Generell waren die 4 Erwachsenen zu Beginn zusammen. Dann bekam die eine die Jungen. Als diese geschlechtsreif wurden, musste ich sowieso diese zwei Gruppen trennen, damit die alten Mäuse nicht geschwängert werden. Ab dem Zeitpunkt habe ich dann die Schwarze alleine gehalten. Nachdem es ihr besser ging und sie die Medikamente von der "Spritze" aß (das dauerte nur ein paar Tage), habe ich ihr die braun-weiße in den Käfig getan. Habe zuvor schon auch mal gegenseitig das Streu getauscht, damit sie sich aneinander gewöhnen. Außerdem hab ich so auch die Häuschen immer wieder getauscht (aber immer das gleiche mit dem eigenen Geruch im Käfig behalten), um sich an den anderen Geruch zu gewöhnen. Die beiden Mäuse wohnen eigentlich auch seit über 2 Monaten zusammen. Bislang hatte es auch funktioniert und sie haben im gleichen Nest geschlafen - nur halt seit ca. einer Woche nicht mehr.

Also die Mäuse haben schon Insekten im Futter drin - aber in der Mischung sind halt wirklich so viel, dass es laut Fachbüchern, Internet etc. zu viel ist (Welpen oder trächtige Tiere würden diese Menge benötigen).
Ich kontrolliere ja jeden Abend das Futter und erneuere es, falls erforderlich. Sie bekommen auch immer Kräuter (dafür ja der Kräuter-Mix), aber die essen sie auch nur zum Teil.
Werde in Zukunft auch wieder frische Kräuter (Basilikum) geben. Andere Frage: Kann ich ihnen auch Schnittlauch geben?

Ich möchte natürlich, dass die Mäuse alle in einem Käfig sind. Bisher hatte ich allerdings Angst, dass dann alle auf meine kleine Schwarze losgehen und sie zerbissen wird oder sie vor lauter Stress (wg. Ablehnung) eingeht.

Die schwarze Maus wurde mehrere Wochen (ca. 3 Wochen) lang mit Marbocyl behandelt, immer morgens und abends. Da das Schnattern immer noch blieb, habe ich es dann mit Chloromycetin versucht, was sie wenig begeistert nimmt. Mittlerweile schmiere ich etwas Nutri an die Spitze der Spritze und sie schleckt so die Medizin mit ab. Habe zwischen den Medikamenten eine Pause gemacht, da man ja als Mensch auch keine Medikamente durcheinander nehmen soll (?).
Die braunen Jungen wurden erst auch mit Marbocyl behandelt. 10 Tage lang morgens und abends eine Dosis. Hatte aber weniger bis keine Wirkung. Wie gesagt seit der letzten Großreinigung waren die kleinen wieder "gesund" - bis auf eben eine (bzw. 1 "1/2"). Aber ich habe das Gefühl, dass Chloromycetin bei der einen gut anschlägt. Sie ist zumindest nicht mehr ganz so laut. Gebe Chloromycetin jetzt seit Samstag ca..
Bei den jüngeren funktioniert die Mischung mit Nutri-Cal nicht, da sie das einfach nicht abschlecken wollen (wg. der Medizin).

Was ich mittlerweile auch schon vermute:

Die kleine Schwarze hatte sich sehr gesträubt, Chloromycetin zu nehmen, sodass einiges aufs Fell ging - unter anderem auf die besagten Stellen. Die brau-weiße Maus ist sehr futterneidig und schleckt immer alles sofort weg. Könnte es auch sein, dass sie in einem Anfall von Futterneid die Schwarze so aggressiv "gesäubert" hat, dass sie da ein Eck "mit raus biss"?

Habe erst morgen einen Tierarzttermin bekommen. Heute hat die Schwarze in einer Pappröhre geschlafen. Wirkt aber bisher wieder fitter.
Schwanz und Hinterteil wirken in Ordnung. Es gibt keinerlei Schuppen bei der Schwarzen. Habe den Eindruck, dass sie halt einfach vor der braun-weißen Angst hat (sonst würde sie doch nicht am anderen Ende des Käfigs in ner Pappröhre schlafen anstatt in einem der Häuschen).

P.S.: Danke für die PN bzgl. Tierarzt. Ich werde dort morgen früh mal anrufen! Es gibt in Passau schon einige Tierärzte, die sich angeblich mit Kleintieren auskennen, aber mein jetziger meinte auch einmal (nachdem Marbocyl anfangs nicht ganz half): "naja wissen Sie.. die werden ja auch für Versuche gezüchtet.." Hatte den Eindruck, dass das ein richtiger A* ist, der sich nicht auskennt. Bin bislang nur in dort geblieben, da eine Ärztin (Studentin o.ä.?) da ist, die sich wirklich um die Mäuse bemüht.

P.P.S.: Die Mäuse habe ich seit Februar. Drei Wochen nach dem Kauf kam der Nachwuchs. In der jetzigen Konstellation (schwarz und braun-weiß) leben sie also wirklich schon lange. Die Gruppe im großen Gehege lebt seit ein bis zwei Monaten so und es funktioniert ganz gut.
 
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  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #6
Nun bin ich auch ratlos. Ich denke nicht, dass eine Maus ausversehen ein Stück Partnermaus abbeißt beim "putzen". Aber ich hatte damals auch eine Maus in der Gruppe, bei der die Stimmung quasi von heut auf morgen kippte und die Kleine von einer Maus ausgegrenzt wurde. Das endete dann auch in einem Biss und ich musste entgültig trennen.
Sie wurde dann zu einer Bekannten in eine andere Gruppe vermittelt, die bis zu ihrem Tod sehr harmonisch war. Es ist zwar selten, aber auch Farbmäuse können sich mal nicht leiden und wenn sie dann mit nur dieser Maus zusammenhocken, ist das natürlich doof- auch für die Unterdrückte. Deswegen würde ich die große Zusammenführung auf jeden Fall einmal probieren. Aber dann richtig nach Anleitung, Schritt für Schritt und langsam.
Chloro wirkt bei Farbmäusen eigentlich noch recht gut, im Gegensatz zu Baytril. Allerdings kann das Schnattern auch recht schnell chronisch werden. Ich las mal, dass regelmäßig frische Kräuter da helfen würden. Solange ich die meinen Mäusen regelmäßig gab, gabs auch nie Geschnatter. Einen Versuch ist es wert.

Zum Schnittlauch:

Zum Tierarzt: Mäuse gehören nicht zu Kleintieren. Solche Minitiere haben im Veterinärstudium auch eine extrem untergeordnete Rolle. Will sich ein TA damit auskennen, braucht er Zusatzausbildungen. Deswegen am besten nach Tierärzten schauen, die auf Heimtiere oder Exoten spezialisiert sind.

Nun bin ich mal gespannt, was der TA zu den Wunden sagt.
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #7
Alsoo... war gestern bei der von dir empfohlenen Tierärztin. Sie war sehr nett und bemüht und meinte dann:

Fall 1: Atemwegserkrankungen (bei beiden)

Da:
- beide Mäuse über einen längeren Zeitraum behandelt wurden (v.a. die kleine Schwarze)
- es sich bei Marbocyl und Chloromycetin um sehr starke Antibiotika handel und v.a. Marbocyl eine große Bandbreite an Bakterien "abdeckt" und trotzdem der "Schnupfen" nicht weggeht und
- beide Mäuse keine verklebten Augen haben und auch keinen Ausfluss an der Nase,
vermutet sie, dass es etwas anderes ist. Sie meinte, dass sie die Mäuse nicht weiterhin mit Chemiezeugs vollpumpen will. Ich soll jetzt 2x täglich mit den Mäusen Inhalationen machen und sie beobachten. Zudem haben die beiden eine Cortison-Spritze bekommen.

Zu Fall 2: Bisswunden

Die Tierärztin vermutete, dass es sich um Bisswunden handle, da das Fell etc. normal aussehe. Sie hat mir eine Salbe für die betreffenden Stellen gegeben, die ich ebenfalls 2x täglich auftragen solle. Auch das sollte ich weiterhin beobachten.
Ich meinte dann, dass sie vielleicht ja durch den Juckreiz sich selbst weiter aufkratzt - die Tierärztin entgegnete dann, dass das Cortison ja entzündungshemmend wirkt und auch den Juckreiz lindert. Ich solle die Maus nach dem Auftragen der Salbe auch noch etwas außerhalb des Käfigs lassen, damit diese nicht sofort von der zweiten Maus abgeschleckt wird.
Sie meinte auch, dass - wenn ich die Mäuse vergesellschafte - es halt auch sein kann, dass dann alle auf die schwächste (meine kleine Schwarze) losgehen könnten.

Die Tierärztin machte einen guten Eindruck und ich werde erstmal alles machen, wozu sie mir geraten hat.
Anfangs meinte sie noch, dass man den Käfig auch jede Woche oder jede zweite von Grund auf reinigen könnte - da sich manchmal Bakterien in Häuschen etc. einnisten. Aber das mache ich ja schon (heiß auswaschen, ggf. mit Pril o.ä. milden Reinigungsmitteln, trocknen lassen und dann erst wieder einsetzen).
Die Tierärztin meinte, dass es auch eine Allergie sein könnte - wenn keine (längerfristige) Besserung eintritt, muss ich halt nochmals vorbeikommen.

:090:
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #8
Zwischenstand:

Das Schnaufen wurde etwas leichter - bilde ich mir zumindest ein, um zumindest etwas Positives zu berichten.

Die Wunde meiner Kleinen sieht immer schlimmer aus. Es sieht fast aus, als ob diese bis auf den Knochen reicht. Zudem hat sich die Wunde vergrößert. Gestern konnte die kleine Maus gar nicht auf ihr Beinchen treten. Ich werde morgen nochmals zum Tierarzt fahren. Die braun-weiße Maus wirkt nicht aggressiv - zudem habe ich den Eindruck, als ob die kleine Schwarze sich zunehmend kratzt. Ich creme die kleine jetzt mit so ner Salbe (Surolan) ein, die angeblich entzündungshemmend ist und Juckreiz mildernd. Allerdings kratzt sich meine Kleine trotzdem. Zudem mache ich mir starke Sorgen, da die Wunde so riesig geworden ist...

Ich bitte um Rat! Bin echt verzweifelt. Hatte eine Maus von euch schon einmal so etwas?

Hier ein Foto von meiner Kleinen, damit ihr seht, was ich meine:

Mausi aktuell.jpg

Hatte da die Wunde frisch eingecremt, daher glänzt sie etwas bzw. deshalb wirkt das Ganze etwas feucht.
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #9
Huhu,

ich habe mir jetzt nicht den gesamten Thread durchgelesen, nehme mir das aber für eine andere Uhrzeit gerne vor. Es kann also sein, dass ich nicht über alle Fakten bescheid weiß. Mir geht es jetzt um die schwarze Maus auf dem Foto, welche mich vom Bild sehr stark an die Krankheitsgeschichte einer meiner Schützlinge erinnert.
Bei Mäusen tritt leider nicht selten das Symptom auf, dass sie sich ohne erkennbaren Grund wortwörtlich bis auf die Knochen kratzen. Auslöser können Parasiten- oder Pilzerkrankungen sein, aber auch Verletzungen wie etwa Bisswunden. Die betroffene Stelle juckt und es wird natürlich gekratzt. Leider hören einige Mäuse selbst nach der kompletten Beseitigung des Auslösers nicht auf mit dem Kratzen, es wird eine art "Sucht".:( Dafür gibt es auch einen Namen, welcher mir blöderweise nicht mehr einfällt.

Ich drücke die Daumen, dass die Kleine nicht unter den selben Symptomen leidet. Sie sieht wirklich sehr schlecht aus und der Tierarzt-Besuch ist da leider wirklich bitter nötig:( Ich möchte dir keine Angst machen, mich haben die ganzen Gegebenheiten, die ich durchs Überfliegen deiner Texte gelesen habe so sehr daran erinner und ich wollte dir dringendst aufzeigen, dass leider auch solch eine Möglichkeit besteht, was ich natürlich nicht in deinem Fall hoffe.

Alles Gute!
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #10
Huhu!

Ohje, das sieht wirklich schlimm aus!
Hast du sie schon bevor das so schlimm wurde mit Surolan eingecremt? Ich hab es zumindest bei den Hamstern im Hinterkopf, dass die Salbe mitunter absolut nicht vertragen und vieles verschlimmert hat.

Hat die TÄ die Maus denn nur von außen angeschaut, oder wirklich mal auf Milben und Pilz getestet? Es gibt Milben, die IM Körper wohnen, das sieht man dem Fell mitunter nicht an.

Ente, meinst du "Kratzmäuse"?
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #11
Kratzmäuse, ja klar!:eusa_doh: Das mir dieses in dem Zusammenhang leicht erkennbares Wort nicht einfällt... Ich schiebs mal auf die Uhrzeit von meinem letzten Poast.

Ivi, wie geht es deinen Kleinen denn? Hier sind weiterhin alle Daumen für die Genesung gedrückt!
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #12
Hallo!

Also ich habe die Maus seit Freitag mit Surolan eingecremt und es wurde übers Wochenende schlimmer. Sie sollte ja auch (mit den anderen Mäusen) was inhalieren - leider ist sie da am Samstag baden gegangen, was wahrscheinlich der Wunde auch nicht gerade gut getan hat.
Also die Tierärztin hatte die Maus halt nur von außen angesehen. Aber ich war am Montag wieder drin und da hat sie dann die Chefin geholt, welche sich das Ganze angesehen hat. Sie meinte, dass bei Milben etc. auch andre kahle Stellen bzw. die offenen Stellen viel verkrusteter wären. Sie wollte dann eine andere Salbe auf die offenen Stellen geben (weil man Surolan da nicht drauf machen dürfte/könne, da es nix bringen würde). Hat dann allerdings sich umentschieden, da ich halt ständig verzweifelt nachgefragt hab (was? wie? wo? warum? was noch?). Hat dann der kleinen die offene Stelle (also die riesige Fleischwunde vorne) zugenäht. Den hinteren Teil (wo nur die Haut offen ist) soll ich weiterhin mit Surolan eincremen. Sie hat meiner Kleinen dann auch noch ein Mittel gegen Milben gespritzt und dann (nach langem Äußern von Bedenken meinerseits) Haare rausgezupft, um diese auf Milben zu untersuchen. Ergebnis: Die Maus hat keine Milben.
Nächste Woche soll ich zur Nachuntersuchung kommen und die Maus weiterhin beobachten.

Mein Mäuschen kratzt sich immer noch - nur halt an Nase, Ohren etc. und dafür nicht mehr so an der Wunde. Es war gut, dass die Tierärztin die offene Stelle zugenäht hat (denke ich). Auch habe ich den Eindruck, dass der hintere Teil jetzt auch besser verheilt. Die Maus kratzt sich jetzt auch nicht mehr an der vernähten Stelle (habe ich den Eindruck).
Allerdings muss ich sagen, dass sie mir momentan etwas ruhiger vorkommt. Entweder der Besuch gestern hat sie so mitgenommen oder es fehlt doch noch irgendwas anderes. Früher bzw. letzte Woche noch hat meine Kleine Nutri-Cal immer ganz begeistert vom Finger geschleckt - jetzt schleckt sie es zwar immer noch runter, ist aber nicht mehr so gierig und lässt oftmals einen Film auf dem Finger zurück (früher war alles weg - der Finger war total sauber ;) )

Zum Schnupfen der Schwarzen: Ich habe den Eindruck, dass das Schniefen durch das Inhalieren leichter wurde. Das kann aber auch Einbildung sein. Mir fällt generell auf, dass sich beim Sitzen bzw. bei der Atmung ihre Seiten ziemlich mitbewegen.
Die Tierärztin meinte halt zum Schnupfen, dass es auch etwas Chronisches sein kann, das man nicht mehr wegbekommt. Vor allem, weil die starken Antibiotika (Chloromycetin und Marbocyl) ja keine Heilung herbeigeführt haben.

Bei der Braunen meinte sie das Gleiche. Aber ich denke, dass ich es bei der nach dem Inhalieren nochmal mit Chloromycetin versuchen werde.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hm ich kann ja gar nicht meinen Beitrag bearbeiten... :? - Ah ok das funktioniert automatisch :D

Kleines Update:

Meine Mäuschen inhalieren jetzt heute zum 2. Mal. Ich habe bis jetzt kein Geschniefe oder sonstiges gehört. Es scheint zu wirken (Gott sei Dank!). :045:

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden - spätestens nächste Woche gibt's nochmal ein Update, wenn ich bei der Nachuntersuchung war. (Ich hoffe es entwickelt sich weiterhin gut!) :eusa_pray:
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #13
Ich würde das AB erstmal weglassen. Es hilft zwar, belastet den Körper aber auch sehr. Wenn vor allem Chloro schon nicht mehr hilft, würd ich es lassen. Inhaliere weiter, verfüttere frische Kräuter. Wenn es chronisch ist, hilft vielleicht auch etwas homöopathisches, um den Allgemeinzustand zu unterstützen und stabil zu halten.

Zur Kratzmaus: vielleicht könnt ihr der Maus ja einen kleinen Trichter basteln? Ich hatte in einer Ausgabe von der TierZeit mal über Kastrationen bei Zwerghamstern geschrieben und wenn ich mich nicht irre, ist in dem Artikel auch ein Foto mit einem Zwerg und einer Halskrause, damit er sich die Nähte nicht aufbeißt. Hab leider grad keine Zeit zu schauen, weil ich selber los muss, aber ich guck heut nachmittag mal.

Für unseren Hamster damals hatten wir eine pflanzliche Wundsalbe, die wir täglich auf die Wunde schmieren mussten. Die hat zwar gestunken wie ein Gülletank, aber hielt den Wundschorf immer schön geschmeidig und half wunderbar.
Für was genau ist deine verschriebene Salbe denn? Bekommt die Maus Schmerzmittel? Wäre bei so einer tiefen Wunde sicher von Vorteil.
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #14
Alsoo:

Surolan ist eine Suspension zur Andwendung am Ohr oder auf der Haut. Drauf steht: Zur Behandlung von Infektionen der Haus und des äußeren Gehörganges, die durch Miconazol und Polymyxin-B empfindliche Erreger verursacht weren.
Habe heute beim Inhalieren wieder festgestellt, dass sie schon wieder offene Stellen hat. Dieses Mal vor der zugenähten Stelle (also Schulterbereich). An diese Stelle hatte ich zuvor definitiv kein einziges Mal Surolan hingeschmiert - dann kann es (denke ich) nicht an der Salbe liegen.
Hm.. Was soll ich sagen - sie kratzt sich halt immer mit ihren Hinterbeinchen. Ich dachte schon daran, ob man das einbinden könnte, aber der Tierarzt hatte auch schon den Gedanken und den gleich verworfen, da die Maus so klein und "quirlig" (ja beim Tierarzt oder wenn ihr was nicht passt) ist, dass man sie schlecht einbinden kann.
Was ich auch feststellte:
Für die Inhalation kommen meine Mäuse ja in die Transportbox - also jedes Gehege hat seine eigene. Ich sollte auch alle Mäuse rein tun. Nach dem Inhalieren (ich lasse sie da ca. 30 Minuten drin) hatte meine Kleine eine frische Wunde. Also entweder sie kratzt sich aufgrund vom Stress - oder die braun-weiße beißt sie doch.

Bin momentan auch dabei, immer wieder Einstreu von den Gehegen zu tauschen, um sie bald mal zu vergesellschaften. Hoffentlich wird es dann besser - ansonsten muss ich die kleine Schwarze wirklich alleine halten. :086:
Immer dieses Sorgenkind :(

Ah ja: Im großen Gehege ist momentan alles in Ordnung - hab grad nicht das Gefühl, als ob die schwächeren Mausis ausgeschlossen würden. Lagen letztens zu 5. in einem Häuschen (die 6. rannte so in der Gegend rum). :)

Konnte gerade beobachten, dass die braun-weiße Maus in der Kletterburg schläft, während die kleine Schwarze einfach so im Streu schäft - ohne Nistmaterial oder Höhle o.ä. Sie liegt einfach da und schläft, obwohl direkt daneben ein Grasnest wäre. Ist so etwas normal? Ich drehe echt noch durch... :022:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #15
Soo... habe jetzt die Mäuse wieder zum Inhalieren in die Transportbox getan. Hatte gestern den Einfall, dass ich so Schalen bzw. Becher nehme und daraus eine Höhle bastel - Klopapierfetzen rein, Öffnung mit Klopapierrolle mit einem Loch abdecken (als Eingang) und den Becher in nen Waschlappen (damit keinerlei Angriffsfläche zum Nagen da ist). Das war ursprünglich (bis auf die Klopapierfetzen) die Konstruktion für die Inhalation. Meine kleine Schwarze hatte sich da immer drin verkrochen, deshalb dachte ich, dass sie das als Höhle nutzen könnte und dort ihre Ruhe vor der braun-weißen Maus hätte (falls da doch etwas wäre).

Sie saß dann heute auch tatsächlich drin - nur war kein Nistmaterial mehr drin und sie sah auch recht kläglich aus. Die Wunde ist wieder größer und mir kommt es so vor, als ob sie ganz verschüchtert drin saß. Auch kratzt sie sich immer wieder. Habe das Gefühl, dass sie sich immer mehr zurückzieht. Auch sieht ihr Kopf-Nacken-Bereich etwas licht aus (wie wenn sie nen Scheitel hätte bzw. weniger Haare) - aber es ist nicht direkt ne kahle Stelle.
Was ist, wenn sie etwas Unheilbares hat? Oder sie tatsächlich zur Kratzmaus wurde? Was soll ich dann machen? Bzw.: Was passiert dann mit ihr? Wird sie eingeschläfert? So ist das doch kein angenehmes Leben für meine Kleine...
Es sieht momentan nicht so aus, als ob die braun-weiße Maus sie "mobbt"...
Das kann doch echt nicht so weiter gehen... :(
Ich werde auf jeden Fall nochmals den Tierarzt anrufen. Bin mit meinem Latein am Ende...

Bin grad bei der Überlegung, die Mäuse zu vergesellschaften - die Anleitung habe ich ja auch von diesem Forum. (Ist allerdings nicht richtig geklärt, was sie hat, traue ich mich das natürlich nicht)
Dazu habe ich noch eine Frage: Sollen die Schritte direkt hintereinander erfolgen? Also erst alle für 1-2 Stunden in ne Badewanne und dann sofort alle für 24 Stunden in ne Transportbox und dann sofort die anderen Schritte?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Also:

Laut Tierärztin verheilt die Wunde durchaus. Soll jetzt einmal Surolan weglassen und die Maus mit Iruxolum eincremen. Zudem wurden ihr Vitamine gespritzt, damit sie wieder etwas fitter wird. Außerdem soll ich Käfig und Inventar vorsichtshalber mit Imaverol (verdünnt) auswaschen, falls es sich doch um einen Pilz handeln sollte. Ebenso soll ich die kleine Schwarze jetzt erstmal in Quarantäne halten und vorerst in der Transportbox lassen bzw. dann später erst wieder vergesellschaften, wenn die Wunden verheilt sind und sie fitter ist. Sie soll auch vorerst nicht mehr inhalieren. Am Montag soll ich nochmals zur Kontrolle vorbeischauen, außer es wäre eine deutliche Besserung eingetreten.
Sie meinte, dass man dann auch fast alles ausprobiert hätte - es könnte sich dann nur noch um eine Hautkrankheit handeln, die Mäuse manchmal (aber eher selten) bekommen und die müsste man dann auch wieder mit nem Antibiotikum behandeln (allerdings ein ganz anderes).

Ich hoffe einfach mal, dass das jetzt hilft. Hattet ihr schon einmal Erfahrungen mit den Medikamenten?
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #16
Aktualisierung:

War heute wieder beim Tierarzt. Die Wunde scheint etwas zu verheilen. Hatte das Pilzmittel zum Auswaschen der Käfige, Transportboxen und der Einrichtung verwendet. Zudem hab ich die Mäuschen damit mit nem Waschlappen eingerieben. Dachte, dass die Kleine wohl doch nen Pilz hätte.
Die Tierärztin hat heute von der Wunde nen Abstrich gemacht. Unmengen an Bakterien wären auf der Wunde, meinte sie. Hat dann die Wunde desinfiziert und meinte, dass sie glaubt, dass es diese Hautkrankheit ist. Hat mir ein anderes Antibiotikum mitgegeben, dass zum einen bei der Hauterkrankung und zum anderen bei den Bakterien helfen würde. Auf Einstreu soll die Kleine aber vorerst verzichten, da sich so sonst leichter wieder Bakterien sammeln könnten.
Habe die Hoffnung, dass es nun aufwärts geht. Meine Süße hat auch nochmal Cortison bekommen, um den Juckreiz zu mildern.
Zudem bekommt sie Globuli im Wasser aufgelöst (Arnica - soll entzündungshemmend wirken).

Die restlichen Sieben:
Die Vergesellschaftung klappt bislang sehr gut. Kuscheln sich in einem kleinen Terrarium zusammen und vertragen sich ganz gut :)
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #17
Aktualisierung:

Die kleine Schwarze sprach zunächst gut auf die Anbibiotika-Behandlung (Hauterkrankung/Bakterien) an. Die Wunde fing an zu heilen und Hautrötungen gingen zurück.
Dann begann die Kleine, sich am Ohr und Nacken aufzukratzen und am Schwanz bzw. Hinterbein zu beißen, sodass sie jetzt dort neue Wunden hat. Auch sitzt sie nur noch in einer Pappröhre und bewegt sich kaum. Nehme ich sie auf die Hand, so verkriecht sie sich ängstlich im hintersten Winkel. Heute hatte sie auch an der großen, eigentlich fast verheilten Wunde neue nasse aufgekratzte Stellen.
Bisher wurde sie getestet auf Parasiten, Pilz und Milben. Es konnte alles ausgeschlossen werden. Sie erhielt diverse (mittlerweile abgeschlossene) Behandlungen und den Juckreiz lindernde Salben bzw. für die Wunden eine heilfördernde Salbe.
Allerdings sitzt sie nur in ihrem Käfig und kratzt und kratzt und kratzt. Zudem zeigt sich mittlerweile eine Behinderung. Die rechte Vorderpfote ist - durch die offene Wunde, welche bis auf den Muskel ging - mittlerweile verkrüppelt. Sie ist angeschwollen und abgewinkelt. Die Maus vermeidet jegliches Verwenden des Vorderbeins. Zudem kann sie ihre Zehen nicht normal spreizen.
Meine Tierärztin meinte das letzte Mal schon, dass wir somit alles versucht hätten und sie dann mit ihrem Latein am Ende wäre. Ich bin es ehrlich gesagt auch.
So stellt es auf jeden Fall kein lebenswertes Leben dar. Die Kleine kann ich so nicht mit anderen Mäusen vergesellschaften und sie kommt auch aus dem Kratzen nicht mehr raus.
Ich werde morgen nochmals meine Tierärztin konsultieren, allerdings sehe ich schwarz...
Ich möchte nicht, dass die Kleine ein Leben voller Schmerzen und Kratzanfälle, bei denen sie sich selbst verstümmelt, führt.
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #18
Ivy, so leid es mir tut - aber ich denke auch, das Beste wäre es, die Kleine über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.

Wir hatten insgesamt 31 Farbmäuse, darunter waren 3 Kratzmäuse.
Bei der ersten haben wir alles, aber auch wirklich alles versucht. Da es schon so lange her ist, weiß ich nicht mehr, wie die Salben und sonstigen Medikamente hießen.
Fakt war: Die Wunde wurde immer größer und größer und größer... Irgendwann wurde die Maus dann auch "komisch" - will heißen, nachdem sie eigentlich superlieb und zutraulich war, sprang sie nur noch verschreckt durchs Gehege - kein Wunder. (Ist übrigens die Maus auf meinem Avatar - Springmaus Lisabeth... die da wohlgemerkt zu guten Zeiten freiwillig hingehüpft ist...)
Schweren Herzens haben wir sie dann einschläfern lassen.
Die zweite Maus war unsere "Lieblingsmaus" - die kam immer sofort an die Tür, wenn das Gehege aufging, die ließ quasi alles mit sich machen - aber auch bei ihr haben wir vergeblich gekämpft...
Und bei der dritten Maus haben wir es gar nicht mehr versucht - naja, nicht gar nicht, aber wir haben sie nach kurzer Zeit erlösen lassen, da wir durch ihre beiden Vorgängerinnen die Erfahrung gemacht hatten, dass alles nichts half...
Selbst Bäder in Kamillentee haben wir aus lauter Verzweiflung versucht - sicher eine Qual für die Mäuse, aber wir wollten keine Chance ungenutzt lassen...
Je mehr wir gecremt oder gesprayt haben, desto mehr haben die Mäuse sich wundgeputzt...

Ich bin sicher nicht jemand, der leichtfertig sagt: "Gib auf" - aber meine Erfahrung hat mich in DEM Fall gelehrt: Es muss irgendwann gut sein. Man kann es und sollte es auf jeden Fall versuchen, aber man sollte es auf keinen Fall bis zum Äußersten treiben, sondern rechtzeitig die Notbremse ziehen...

Es tut mir sehr Leid für Dein Mäuschen und ich wünsche ihm und Dir ganz viel Kraft!

Alles Liebe
seven
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #19
Leider kann ich mich seven nur anschließen:( Die Geschichte tut beim Lesen richtig weh, dein Mäuschen hat schon so viel mitgemacht und ihr habt schon alles versucht. Ihr geht es nicht gut, sie wird starke Schmerzen haben, dazu noch den ständigen Juckreiz.

Ich würde mich über einen Bericht von eurem Tierarztbesuch freuen. Vielleicht ist die Kleine ja schon längst über die Regenbogenbrücke gegangen.

Alles Liebe
 
  • Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten? Beitrag #20
War heute beim Tierarzt. Diese meinte, dass die Maus einfach nicht gut ausieht, sie ihr ziemlich dünn vorkäme und sie schon recht abgebaut hätte. Sie ging dann kurz raus und meinte, dass sie nochmal nachschaut, was man noch machen könnte. Kam dann mit dem Vorschlag, dass man es noch mit Stronghold versuchen könnte bzw. noch auf Pilz testen könnte, allerdings wurde die Kleine ja auch schon mit Pilzmitteln behandelt und es hätten die vorherigen Medikamente zumindest zu irgendeiner Besserung beitragen müssen. Die Anlegung der Kulturen würde ca. 2 Wochen dauern und das wäre nur eine unnötige Folter. Zudem sagte sie, dass die Maus einfach nicht zur Ruhe kommt und sie permanent am Kratzen ist. Mir kam es zu Hause auch immer so vor, als ob sie nicht schläft, sondern einfach nur vor Erschöpfung im Käfig liegt und ne Pause von der Kratzerei macht.
Haben uns dann entschieden, die Kleine gehen zu lassen. Sie hat ihr ein hochdosiertes Schlafmittel gegeben. Habe mich verabschiedet und musste aber währenddessen raus, das hätte ich einfach nicht ertragen. Wurde von ner Freundin begleitet, da ich das alleine nicht gepackt hätte. Als wir dann nach ca. 10-15 Minuten wieder reingeholt wurden, hat mir die Tierärztin versichert, dass die Maus ruhig eingeschlafen ist und es ziemlich schnell ginge, was auch wieder gezeigt hat, dass sie schon sehr abgebaut hätte.
Es war total seltsam meine Kleine so daliegen zu sehen. Sie hatte auch noch die Augen offen, als ob sie gleich wieder aufspringen würde. Das Stetoskop lag daneben.
Haben meine Süße dann mit nach Hause genommen und vorhin im Wald beerdigt.
Ich hoffe, es geht ihr jetzt besser und sie kann endlich fröhlich mit anderen Mäusen umhertoben... Endlich ist sie einmal zur Ruhe gekommen.
 
Thema:

Bisswunden - Atemwegserkrankungen - Parasiten?

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