- 2 Kitten aus einem Wurf. Verhaltensunterschiede - Aggression Beitrag #1
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DaFlesh
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Hallo liebe Leute,
das wird mein erster Beitrag nach langer Zeit des mitlesens und miteiferns.
Leider bin ich aus den bisherigen Fällen nicht ganz so schlau geworden für meine Situation. Vielleicht könnt ihr mir bzw. uns (meine Freundin ist ja auch mit von der Partie) helfen.
Wir haben am 08.06. zwei Kater (jack und Jim) bekommen. Diese waren zu diesem Zeitpunkt fast 7 Wochen alt.
Ich weiß, eigentlich viel zu klein um sie zu nehmen, aber es ging aus Sicht der Katzeneltern nicht anders. Sie mussten einfach "weg" aus privaten Gründen.
Da haben wir uns dann entschieden sie wenigstens nicht zu trennen und die zwei zu uns zu nehmen.
Ich selber hatte schonmal eine Katze 15 Jahre lang. Die habe ich als Findelkind mit 4 Wochen zu mir genommen. Man sollte also meinen, ich kenne einige Verhaltensweisen.
Bei den beiden war es anfangs auch ganz easy als wir sie geholt haben. Natürlich am Anfang etwas scheu, aber da sich die beiden ja haben, hat sich das ganz schnell gelegt. Die Neugierde wurde immer größer. Mittlerweile schmusen sie ab und an, spielen miteinander, mit dem Kratzbaum, fressen normal und sind stubenrein.
Allerdings gibt es ein kleines "Problem".
Jack ist eher der ruhiger Part. Er erkundet auch sehr viel, spielt, schmust mit uns.
Jim ist der verspielterer und der Kundschafter. Er rennt von hü nach hot, spielt und kratzt mehr am Kratzbaum und ist auch zu 80 % der Initiator für gemeinsame Raufereien mit seinem Bruder.
Leider übertreibt er es einfach ab und an so sehr, dass Jack laut schreit und faucht. Jim hört daraufhin nicht etwa auf. Er macht weiter, beißt ihn weiter, jagt ihn weiter.
Da die Schreie von Jack teilweise so "herzzerreißend" sind, haben wir Jim jetzt schon zwei mal "wegsperren" müssen in das "Katzenzimmer". Das gefällt ihm natürlich dann gar nicht und er mauzt die ganze Zeit extrem laut für sein Alter. Da geben wir aber nicht nach, sonst trainiert er sich das nur an, dass er dann raus kommt.
Normal würde wahrscheinlich die Katzenmutter dazwischen gehen, wenn die Rauferei zu stark werden, aber die ist halt nicht mehr.
Nachdem wir Jim dann weggesperrt haben legt sich Jack erstmal völlig fertig irgendwo hin und beruhigt sich, um dann anschließend frohlockens am Kratzbaum zu spielen oder seine Spielsachen zu jagen, zu schlafen... nunja was Katzen halt alles so machen.
Leider ist das ja nicht die Lösung den Jim immer "wegzusperren".
Manchmal beruhigt er sich auch, wenn man ihn wegnimmt und an den Kratzbaum setzt, wenn er seinen Spieltrieb hat und übertreibt. Ab und an ein lautes "Nein!" oder "Jim!" helfen auch.
Manchmal aber eben auch nicht.
Ist er einfach nicht ausgelastet? Ist das schon eine Verhaltensstörung aufgrund der frühen Trennung von der Mutter?
Habt ihr vielleicht Tipps für uns, was man noch so machen kann?
Danke schonmal für eure Hilfe!
Viele Grüße
das wird mein erster Beitrag nach langer Zeit des mitlesens und miteiferns.
Leider bin ich aus den bisherigen Fällen nicht ganz so schlau geworden für meine Situation. Vielleicht könnt ihr mir bzw. uns (meine Freundin ist ja auch mit von der Partie) helfen.
Wir haben am 08.06. zwei Kater (jack und Jim) bekommen. Diese waren zu diesem Zeitpunkt fast 7 Wochen alt.
Ich weiß, eigentlich viel zu klein um sie zu nehmen, aber es ging aus Sicht der Katzeneltern nicht anders. Sie mussten einfach "weg" aus privaten Gründen.
Da haben wir uns dann entschieden sie wenigstens nicht zu trennen und die zwei zu uns zu nehmen.
Ich selber hatte schonmal eine Katze 15 Jahre lang. Die habe ich als Findelkind mit 4 Wochen zu mir genommen. Man sollte also meinen, ich kenne einige Verhaltensweisen.
Bei den beiden war es anfangs auch ganz easy als wir sie geholt haben. Natürlich am Anfang etwas scheu, aber da sich die beiden ja haben, hat sich das ganz schnell gelegt. Die Neugierde wurde immer größer. Mittlerweile schmusen sie ab und an, spielen miteinander, mit dem Kratzbaum, fressen normal und sind stubenrein.
Allerdings gibt es ein kleines "Problem".
Jack ist eher der ruhiger Part. Er erkundet auch sehr viel, spielt, schmust mit uns.
Jim ist der verspielterer und der Kundschafter. Er rennt von hü nach hot, spielt und kratzt mehr am Kratzbaum und ist auch zu 80 % der Initiator für gemeinsame Raufereien mit seinem Bruder.
Leider übertreibt er es einfach ab und an so sehr, dass Jack laut schreit und faucht. Jim hört daraufhin nicht etwa auf. Er macht weiter, beißt ihn weiter, jagt ihn weiter.
Da die Schreie von Jack teilweise so "herzzerreißend" sind, haben wir Jim jetzt schon zwei mal "wegsperren" müssen in das "Katzenzimmer". Das gefällt ihm natürlich dann gar nicht und er mauzt die ganze Zeit extrem laut für sein Alter. Da geben wir aber nicht nach, sonst trainiert er sich das nur an, dass er dann raus kommt.
Normal würde wahrscheinlich die Katzenmutter dazwischen gehen, wenn die Rauferei zu stark werden, aber die ist halt nicht mehr.
Nachdem wir Jim dann weggesperrt haben legt sich Jack erstmal völlig fertig irgendwo hin und beruhigt sich, um dann anschließend frohlockens am Kratzbaum zu spielen oder seine Spielsachen zu jagen, zu schlafen... nunja was Katzen halt alles so machen.
Leider ist das ja nicht die Lösung den Jim immer "wegzusperren".
Manchmal beruhigt er sich auch, wenn man ihn wegnimmt und an den Kratzbaum setzt, wenn er seinen Spieltrieb hat und übertreibt. Ab und an ein lautes "Nein!" oder "Jim!" helfen auch.
Manchmal aber eben auch nicht.
Ist er einfach nicht ausgelastet? Ist das schon eine Verhaltensstörung aufgrund der frühen Trennung von der Mutter?
Habt ihr vielleicht Tipps für uns, was man noch so machen kann?
Danke schonmal für eure Hilfe!
Viele Grüße