- ...war ich wirklich nichts wert? Beitrag #1
gold_Fish
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„...ein neuer Tag, und wieder diese Schmerzen. Seit 8 Wochen schon quälen sie mich jeden Tag. Du warst mit mir beim Tierarzt, aber die wirklich notwendige Behandlung hast du nicht durchführen lassen. Zu teuer, keine Zeit...
War ich dir wirklich so wenig wert?
Eine Frau kommt vorbei, wir steigen in ihr Auto, jede Bewegung strengt mich an, schmerzt. Unser Ziel: das Tierheim! Sie haben dich überredet, mich dorthin zu bringen – sie sagen, du sorgst nicht gut für mich – der dunkle Raum im Hinterhof wäre kein artgerechtes Zuhause für mich. Ich weiss nicht, ob sie recht haben – ich kenne es ja nicht anders.
Ich kann mich kaum noch auf den Beinen halten, du übergibst meine Abstammungsurkunde der Frau im Tierheim, zeigst keine Trauer...war ich dir sowenig wert?
Ich habe Angst - was geschieht jetzt mit mir? Immer wieder schaue ich zu dir auf, aber du reagierst nicht, beruhigst mich nicht. Eine Frau kommt und nimmt mich mit, redet leise mit mir, sagt mir, dass sie mich zu einer Ärztin bringt, mir geholfen wird. Ich folge ihr – 2 bis 3 Schritte, dann kann ich nicht mehr, breche neben ihr zusammen. Sie kniet neben mir auf dem Boden, streichelt mich, redet beruhigend auf mich ein. Auch andere fremde Menschen, die mich so sehen, beruhigen mich, reden mit mir. Eine fremde Frau, die mich da zum ersten Mal sieht, hat Tränen in den Augen, so sehr schmerzt es sie, mich leiden zu sehen.
UND DU?!? DU, der mich von Welpenbeinen an kannte...DU stehst nur wenige Schritte von mir entfernt, schaust kurz zu mir und wendest Dich dann wieder ab, um weiter die Abgabe-Erklärung auszufüllen. Wie sehr hätte ich DICH in diesem Moment gebraucht...war ich DIR nicht einmal das wert?
Sie heben mich auf eine Decke, tragen mich zu einem Auto, um mich in die Tierklinik zu bringen. Die ganze Zeit sind sie bei mir, reden mit mir, streicheln mich. DU bist nicht mehr da, bist nach Hause gefahren. DICH kümmert es jetzt nicht mehr, was mit mir geschieht, wie es mir geht. Hat DICH das je gekümmert?
Voller Angst und unter Schmerzen lasse ich alle Untersuchungen über mich ergehen. Sie kennen mich kaum, sind sich nicht sicher, wie ich reagiere, wenn ich bei der Untersuchung Schmerzen habe, aber ich würde ihnen nie etwas antun – ich spüre, dass sie mir nur helfen wollen.
Meine letzte Nacht in der Klinik – wieder fremde Menschen. Aber alle sind gut zu mir, nehmen mir meine Angst. Der Morgen – die Diagnose: Ein Tumor in der Halswirbelsäule. Sie werden mich von meinen Leiden erlösen. Wieder ist die ganze Zeit jemand bei mir, streichelt mich, beruhigt mich. UND DU?!? DU, der eigentlich diesen letzten Weg hätte mit mir gehen sollen, DU bist nicht da!
War ich DIR gar nichts wert?
Ich werde müde, die Schmerzen verblassen, es ist vorbei – ich habe es geschafft...
Aber – ohne DICH – mit fremden Menschen bin ich diesen Weg gegangen. Aber es waren Menschen, denen ich etwas bedeutet habe, obwohl sie mich kaum gekannt haben.
Ihnen war ich es wert... !"
Ich musste bei dieser Geschichte so heulen..... Ich tus immernoch!
War ich dir wirklich so wenig wert?
Eine Frau kommt vorbei, wir steigen in ihr Auto, jede Bewegung strengt mich an, schmerzt. Unser Ziel: das Tierheim! Sie haben dich überredet, mich dorthin zu bringen – sie sagen, du sorgst nicht gut für mich – der dunkle Raum im Hinterhof wäre kein artgerechtes Zuhause für mich. Ich weiss nicht, ob sie recht haben – ich kenne es ja nicht anders.
Ich kann mich kaum noch auf den Beinen halten, du übergibst meine Abstammungsurkunde der Frau im Tierheim, zeigst keine Trauer...war ich dir sowenig wert?
Ich habe Angst - was geschieht jetzt mit mir? Immer wieder schaue ich zu dir auf, aber du reagierst nicht, beruhigst mich nicht. Eine Frau kommt und nimmt mich mit, redet leise mit mir, sagt mir, dass sie mich zu einer Ärztin bringt, mir geholfen wird. Ich folge ihr – 2 bis 3 Schritte, dann kann ich nicht mehr, breche neben ihr zusammen. Sie kniet neben mir auf dem Boden, streichelt mich, redet beruhigend auf mich ein. Auch andere fremde Menschen, die mich so sehen, beruhigen mich, reden mit mir. Eine fremde Frau, die mich da zum ersten Mal sieht, hat Tränen in den Augen, so sehr schmerzt es sie, mich leiden zu sehen.
UND DU?!? DU, der mich von Welpenbeinen an kannte...DU stehst nur wenige Schritte von mir entfernt, schaust kurz zu mir und wendest Dich dann wieder ab, um weiter die Abgabe-Erklärung auszufüllen. Wie sehr hätte ich DICH in diesem Moment gebraucht...war ich DIR nicht einmal das wert?
Sie heben mich auf eine Decke, tragen mich zu einem Auto, um mich in die Tierklinik zu bringen. Die ganze Zeit sind sie bei mir, reden mit mir, streicheln mich. DU bist nicht mehr da, bist nach Hause gefahren. DICH kümmert es jetzt nicht mehr, was mit mir geschieht, wie es mir geht. Hat DICH das je gekümmert?
Voller Angst und unter Schmerzen lasse ich alle Untersuchungen über mich ergehen. Sie kennen mich kaum, sind sich nicht sicher, wie ich reagiere, wenn ich bei der Untersuchung Schmerzen habe, aber ich würde ihnen nie etwas antun – ich spüre, dass sie mir nur helfen wollen.
Meine letzte Nacht in der Klinik – wieder fremde Menschen. Aber alle sind gut zu mir, nehmen mir meine Angst. Der Morgen – die Diagnose: Ein Tumor in der Halswirbelsäule. Sie werden mich von meinen Leiden erlösen. Wieder ist die ganze Zeit jemand bei mir, streichelt mich, beruhigt mich. UND DU?!? DU, der eigentlich diesen letzten Weg hätte mit mir gehen sollen, DU bist nicht da!
War ich DIR gar nichts wert?
Ich werde müde, die Schmerzen verblassen, es ist vorbei – ich habe es geschafft...
Aber – ohne DICH – mit fremden Menschen bin ich diesen Weg gegangen. Aber es waren Menschen, denen ich etwas bedeutet habe, obwohl sie mich kaum gekannt haben.
Ihnen war ich es wert... !"
Ich musste bei dieser Geschichte so heulen..... Ich tus immernoch!