"Rotes" Fleisch und Krebsgefahr

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  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #1
Elkecita

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Seit gestern ist es mal wieder in allen Medien: vor allem industriell verarbeitete Fleischprodukte (Würstchen, Hamburger, etc.) aber auch nicht verarbeitetes "rotes Fleisch" (Rind, Schwein, Lamm) sind als höchst krebsauslösend eingestuft worden, vor allem Darmkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die industriell verarbeiteten Fleischprodukte werden sogar in die gleiche Gefahrenstufe "1" wie Zigarrettenrauch und Asbest klassifiziert, das Fleisch in die Stufe "2A". Alternativen sind Geflügel und Fisch. Allerdings sollte man nicht gänzlich auf den Verzehr von "rotem Fleisch" verzichten, da es auch wichtige Vitamine, Proteine und Mineralstoffe liefert, aber es sollte nicht öfter als 2 bis 3 Mal pro Woche verzehrt werden.

Ja nun, sag ich, Geflügel ist meines Erachtens auch keine gute Alternative, wenn man bedenkt, wieviel Antibiotika in die Hühner gesteckt werden. Fisch ist wohl das Gesündeste.

Angesichts der Tatsache, dass ich Fisch nicht esse (beim Geruch wirds mir schon übel), fühle ich mich nun bestätigt, dass ich weiterhin den Fleischgenuss zu reduzieren versuche.

Wenn nun morgen die Nachricht in den Medien steht, dass das Gemüse hochkarätig mit Pestiziden verseucht ist, ess ich nur noch Schokolade :mrgreen:
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #2
Ganz ehrlich? Ich war ja nicht immer Vegetarier.
Meine Meinung? Was Fleisch und lässt euch nicht irre machen.
Das einzige worauf ich achten würde ist, das es aus guter Haltung und Schlachtung kommt.
Egal von welchem Tier.
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #3
Das Problem ist ja auch, dass ich praktisch nie Zeit habe, um beim Metzger Fleisch zu kaufen, weswegen ich mich viel zu oft im Supermarkt mit Fleisch eindecke.

Metzger bedeutet: reingehen, Nummer ziehen, sich geduldig aufs Bänkchen setzen und warten, bis man an die Reihe kommt. Das kann unter Umständen über eine halbe Stunde sein, und bei mir muss der Einkauf auf dem Nachhauseweg von der Arbeit geschehen, fix und in Windeseile, oder am Wochenende, wo die Leute vorm Metzger praktisch bis auf die Strasse Schlange stehen. Ja, hört sich verrúckt an, ist aber so. Ich habe keine Zeit, um wie meine Mutter einkaufen zu gehen: das Gemüse beim Gemüsehändler, das Fleisch beim Metzger, das Brot beim Bäcker usw. - das ist hochgradig zeitaufwändig, und Zeit ist das, was ich am wenigsten habe (vor allem, seit ich täglich 80 km mit dem Auto zwischen Heim und Arbeit zurücklegen muss).

Und Bio-Ware grenzt bei mir schon an ein Ding der Unmöglichkeit, denn das gibts definitiv nicht bei uns im Dorf. Da müsste ich in Spezialläden in die Innenstadt, was ca. einen halben Tag verschluckt.

Ach wie war das Leben in einem deutschen Dorf noch so unkompliziert und stressfrei. Ich merks jedesmal wieder, wenn ich in die Heimat komme. Kein Gehetze, keine Staus, keine halbstündige Parklückensuche, kurze Wege überallhin, seufz.

Aber ich glaube schon, dass es sinnvoll ist, Fleisch grösstenteils durch Fisch zu ersetzen, zB. 2 Mal Fleisch, 1 Mal Geflügel und den Rest der Woche Fisch. Oder - wie in meinem Fall - den Fisch durch vegetarische Gerichte zu ersetzen.
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #4
Aber ich glaube schon, dass es sinnvoll ist, Fleisch grösstenteils durch Fisch zu ersetzen

Genau, damit das Meer bald vollkommen leer gefischt ist.
Gesundheitlich macht es keinen Vorteil, jeden Tag Fisch und Fleisch in sich rein zu schaufeln ..
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #5
Ja nun, sag ich, Geflügel ist meines Erachtens auch keine gute Alternative, wenn man bedenkt, wieviel Antibiotika in die Hühner gesteckt werden. Fisch ist wohl das Gesündeste.
Fisch wird genauso mit Antibiotika vollgepumpt wie anderes Fleisch. Je nach dem woher es kommt. Und Fische verenden genauso wie andere Tiere beim Schlachter. Nur, dass Fische ersticken und zB eine Kuh ausblutet oder per Bolzenschuss getötet wird. Das ist auch nicht jedem klar...
Ja, ich esse Fleisch und ich esse auch gerne Fleisch, aber halt in Maßen.
Den Artikel fande ich aber ganz interessant. Wie man seine Ernährung jetzt umstellt oder nicht sei jedem selbst überlassen. Für mich ist das schon ein Anreiz weniger Fleisch zu essen.
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #6
In Japan isst man jeden Tag Fisch und es ist bewiesen, dass dieses Land die wenigsten Herzinfarkttote aufweist.
In Spanien ist es jedenfalls so, dass man als ersten Teller eine Suppe oder ein Gemüsegericht isst, und der zweite Teller ist dann entweder Fleisch, Fisch oder Eierspeise. Ist dann schon schwierig, ein Wochenmenü aufzustellen, wo Vor- und Hauptspeise auf Gemüsebasis sein sollen.
Traditionell isst man hier mittags Fleisch und abends etwas leichteres, also Fisch und Gemüse.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich versuche halt in letzter Zeit, die Hauptspeise entweder mit Ei (Tortilla, Spiegelei, Rührei) zu gestalten, oder mit vegetarischen Sachen wie Gemüselasagne, gebackene Auberginenschnitzeln oder dann auch mal das ziemlich einzige, was ich aus dem Meer esse: Calamares (ok, ich esse auch Gambas, Langostinos und Tintenfisch, lach, aber das ist mir für tagtäglich zu teuer).
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #7
Dann setze dich doch auf´s Bänkchen, wenn die Zeit da ist. Das führt schon mal dazu, dass ihr weniger Fleisch konsumiert und somit gesünder lebt. ;)
Ich halte nix von diesen Gerüchten, da es sicher nichts mit dem Fleisch an sich zu tun hat. Es hat eben was von der Menge und vor allem damit zu tun, wie das Tier vorher gelebt hat. Im Prinzip schiebt der Mensch eine Menge Dreck in den Kopf, sei es mit Antibiotika verseuchtes Fleisch oder Obst und Gemüse mit Gentechnik und Pestizide.

Seiner Gesundheit und den Tieren zuliebe, kann man wenstens ab und zu mal genauer hinschauen. Auch wenn es mehr kostet, da sieht man einfach, wie kostbar und wertvoll natürliche Nahrung ist. Wir sind einfach zu verwöhnt durch diese ganze Billigmasche.

Ich bin zwar Vegetarier und akzeptiere eigentlich vollkommen die omnivorische Ernährung, ich koche sogar extra Fleisch für meinen Freund. Aber ich "erwarte" irgendwo schon, dass man auf die Herkunft des Fleisch achtet, sonst halte ich seine "Tierliebe", dann auch eher für begrenzt und auf bestimmte Arten begrenzt. :mrgreen:
Aus diesem Grund halte ich auch relativ wenig vom Fisch essen. Wie Fische in Massen gefangen und einfach auf einen Haufen geworfen werden, bis sie ehlendlich ersticken...das ist traurig. Auch wenn kaum jemand einen Fisch im Wert gleichstellt wie einen Hund, es sind immer noch Lebewesen. Abgesehen davon wird viel zu viel Fisch gefangen, es ist schon vorausgesagt, dass die Meere evtl in Zukunft mal leer gefischt sind. Es gibt auch viele Arten die auf der roten Liste stehen, die trotzdem immer wieder gefangen werden.
Und obwohl man das weiß, wird sowas weiter betrieben? o_O Traurig.

Ich bin jetzt etwas vom Thema abgewichen, tut mir leid. Aber ich hoffe, dass das doch mal zum Nachdenken anregt.
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #8
Nein, keineswegs, Du hast ja sowas von Recht. Qualität anstatt Quantität sollte das Motto von immer mehr Menschen sein. Nur, wir können es uns vielleicht leisten, aber Millionen von Familien haben kein Einkommen, weil alle in der Familie arbeitslos sind. Wenn dann im Supermarkt ein Kilo Geflügelfleisch für 2,20 Euro angeboten wird, dann greifen sie zu, weil sie sich nicht viel anderes leisten können. Wie dieses Billigfleisch zustande kommt, das wird in den seltensten Fällen hinterfragt, hauptsache, man hat etwas für den Mittagstisch und die Kinder werden satt.

Ist doch so. Leider.

Was den Fischfang angeht, so bin ich geteilter Meinung. Ich verstehe einerseits, dass auch die Meere geschützt werden müssen, aber dann sehe ich die vielen Fischer in Galicien, ganze Dörfer und Stádte, wo die Familien praktisch ausschliesslich vom Fischfang abhängen. Wenn da die Quoten durchgreifen und zB der Fang von Thunfisch oder anderen Fischarten monatelang verboten oder stark limitiert wird, dann liegen ganze Fischereiflotten lahm, tausende von Familien haben kein Einkommen, die vielen Fischkonservenfabriken arbeiten nur noch auf Halbmast, ergo, wieder mehr Arbeitslose, ja dann versetze ich mich in die Haut dieser Fischerfamilien, die höhere Fischereiquoten fordern.

Hat alles eben zwei Seiten.
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #9
Deswegen ist es umso wichtiger, dass jeder drauf schaut. Ich denke, wenn das wirklich jeder tun würde, dann wäre es wieder so wie es einmal war: Fleisch ist einmalige Luxus-Kost und nicht Alltag. Das könnten sich dann auch Ärmere leisten. Man tut damit auch Menschen, die nicht so viel haben also auch Gutes. :)

Wenn die Meere dann mal komplett leer gefischt sind, dann haben die Leute genauso wenig Arbeit.
Man kann dem Meer ja eine Ruhezeit gönnen, wo sich die Fische wieder vermehren können. Die könnten ja für Sauberkeit im Meer sorgen, darum kümmert sich ja auch keiner und Fische gehen an dem ganzen Müll auch um´s 1000-fache drauf.
Ich denke, das wäre durchaus machbar. :)
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #10
ja dann versetze ich mich in die Haut dieser Fischerfamilien, die höhere Fischereiquoten fordern.

Damit sie bald endgültig arbeitslos sind, weil die Arten ausgestorben sind. Sehr nachhaltige Denkweise :roll:
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #11
Hallo!

Habe das mittlerweile auch gelesen...nun ja.

Im Prinzip schiebt der Mensch eine Menge Dreck in den Kopf, sei es mit Antibiotika verseuchtes Fleisch oder Obst und Gemüse mit Gentechnik und Pestizide.

Qualität anstatt Quantität sollte das Motto von immer mehr Menschen sein. Nur, wir können es uns vielleicht leisten, aber Millionen von Familien haben kein Einkommen, weil alle in der Familie arbeitslos sind. Wenn dann im Supermarkt ein Kilo Geflügelfleisch für 2,20 Euro angeboten wird, dann greifen sie zu, weil sie sich nicht viel anderes leisten können. Wie dieses Billigfleisch zustande kommt, das wird in den seltensten Fällen hinterfragt, hauptsache, man hat etwas für den Mittagstisch und die Kinder werden satt.

Ist doch so. Leider.

Dem schließe ich mich an. Heutzutage lebt man nicht einmal mehr "richtig gesund", wenn man auf einer einsamen Insel lebt und dort anbaut. Selbst dort findet man schon Plastikteilchen, E.coli Bakterien etc.
Es ist für mich unendlich traurig, das die Grundlage unseres Lebens - gesundes Essen - für viele in der Bevölkerung eigentlich kaum erschwinglich ist. Wenn man darüber nachdenkt...wir zahlen für etwas so banales Unsummen, das eigentlich völlig selbstverständlich sein sollte...*seufz*

Hat alles eben zwei Seiten.

So ist es, wir leben nun einmal in einer Welt der Dualität und Gott sei Dank findet allgemein in der Lebensmittel- und Ernährungsbranche ein Umdenken statt, das meiner Meinung nach eh schon gebraucht wird.

Seiner Gesundheit und den Tieren zuliebe, kann man wenstens ab und zu mal genauer hinschauen. Auch wenn es mehr kostet, da sieht man einfach, wie kostbar und wertvoll natürliche Nahrung ist. Wir sind einfach zu verwöhnt durch diese ganze Billigmasche.

Off-Topic
So ist es, das habe ich die letzten 2 Wochen gemacht. Mich völlig zuckerfrei ernährt - nur Fructose und mal geschaut, wo das eigentlich überall drinnen ist...halleluljah! Bin daher zu reinen Smoothie-Ernährung für die 2 Wochen übergegangen und frisches Obst und Gemüse zerhäckselt. Nach dem 3 ten Tag derbe Entzugskopfschmerzen...danach gings wieder tiptop.
Kann ich jedem mal empfehlen, zu schauen was wo drinnen ist und sich mal zuckerfrei zu ernähren.


Fisch wird genauso mit Antibiotika vollgepumpt wie anderes Fleisch. Je nach dem woher es kommt.

Stimmt auch wieder...wenn man dann Dokus sieht, wo in den Fischfarmen die Fische mit dem Kot und Überresten anderer Fische gefüttert werden...na danke.
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #12
Ach Foss, an Zucker an sich ist ja nichts auszusetzen, ausser, dass es dick macht. Aber Zucker ist etwas Natürliches, wird aus Zuckerrohr oder Rüben hergesetellt. Gefährlich ist allerdings der gesamte restliche Mist, der oft gerade in industriellen Backwaren versteckt sind, wie Fette, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, usw. Da ists am besten: selber backen, dann weiss man, was drin ist. OK, beim Brot passe ich auch, das mache ich nur in den seltensten Fällen selber und kaufe "mein täglich Brot" in der Cafetería, im Tante-Emma-Laden oder im Supermarkt (richtige Bäcker, die ihr Brot backen gibts nur noch ganz selten, kommt alles von der Grossbäckerei oder sind aufgebackene Weissbrotstangen - der letzte Bäcker im Dorf hat vor 5 Jahren zugemacht). Und Zucker ist da auch drin.

Und auf Schokolade könnt ich nie im Leben verzichten :lol:
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #13
Off-Topic
Nicht die Mengen, die uns heutzutage im Essen vorgesetzt werden. ;) Glaub mir...nach ner Woche hat man keine Lust mehr auf was Süßes. Bin totaler Schoki-Fan..und hab die mit dem Hintern nicht mehr angeschaut. Ich schick dir mal ne PN mit meinem Erfahrungsbericht :lol:
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #14
Eigentlich ist es ja schon seit Jahrzehnten bekannt, das Vegetarier seltener an Krebs leiden. Da ist doch eigentlich klar, dass das Fleisch schuld ist. Ansonsten essen Vegetarier ja eigentlich das selbe wie Fleischesser. (Also abgesehen von anderen Produkten die vom toten Tier stammen)
für mich ist die Erkenntnis nix neues ich denke die Medien brauchen einfach mal wieder einen Lebensmittel-Skandal, der letzte ist schon zu lange her ;)

Übrigens nur weil Zucker natürlich ist, heißt es nicht das er unbedenklich ist. Ich meine Opium wird auch aus Mohn gewonnen...;)
Die Menge macht das Gift und ganz ehrlich, 50g Fleisch pro Tag ist nicht viel. Das haben die meisten doch schon zum Frühstück intus...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Achso foss, ich kann das mit dem Zucker bestätigen. Ich hab mal nen Monat auf industriell verarbeiteten Zucker und Weißmehl verzichtet. Wenn man danach ein Stück normale Schokolade isst oder einen schokoriegel zieht sich einem alles zusammen so süß ist das :silence:
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #15
Eigentlich ist es ja schon seit Jahrzehnten bekannt, das Vegetarier seltener an Krebs leiden. Da ist doch eigentlich klar, dass das Fleisch schuld ist. Ansonsten essen Vegetarier ja eigentlich das selbe wie Fleischesser.

Das wage ich aber zu bezweifeln. Gerade weil Fleisch als ungesund gilt, essen es eher die Leute, die nicht zu sehr auf ihre Gesundheit und sonstige Ernährung achten. Die essen dann bestimmt auch eher industriell verarbeitetes Fertigzeugs, das mit Transfettsäuren, Konservierungsstoffen und Zucker ohne Ende belastet ist. Der Anteil von Rauchern und Menschen, die Alkohol trinken, ist jedenfalls bei den Fleischessern höher, und das sind wesentliche Krebsförderer. Da kommen dann noch andere Umstände dazu, wie körperliche Betätigungen usw., die bei den "gesundheitsbewußten" Menschen anders aussehen. glaube kaum, dass man solche Dinge anständig herausfiltern kann. ;)

Ich glaube auch nicht, dass Fleisch an sich das Problem ist. Das wird erst durch industrielle Verarbeitung oder schlechter Haltung zum Problem. Insbesondere das Verhältnis der mehrfach ungesättigten Fettsäuren leidet sehr stark unter der Massentierhaltung; macht das tierische Fett ähnlich minderwertig und ungünstig wie das pflanzliche Fett. In Japan, um das aufzugreifen, sieht die Bilanz besser aus, da durch den Fischkonsum vermehrt Omega 3 Fettsäuren aufgenommen werden. So ist das Verhältnis von den Fettsäuren nicht mehr so schlecht. Billiges Fleisch und Pflanzenfett sind sehr Omega 6 -lastig, ohne Ausgleich ist das auf Dauer ein großes Problem.

Gutes Fleisch zu kaufen lohnt sich deshalb auf jeden Fall.

Und dass Zucker kein Problem ist, das halte ich auch für eine ziemlich gewagte These. Gerade Krebszellen scheinen ganz heiß auf Zucker zu sein.
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #16
Ich habe bisher die Presse darüber noch gar nicht verfolgt, aber kann mir jemand sagen, ob es dabei definitiv um das Fleisch selber geht, oder um bei der Verarbeitung zugesetzte Beistoffe?

Das zur Konservierung begesetzte Nitritpökelsalz steht z.B. schon seit Jahren im Verdacht krebserregend zu sein und trotzdem kann man es auch weiterhin in fast jeder Wurst finden.

Mit andere Worten, ist ein frisches, unverarbeitetes Stück Fleisch von der Supermarkttheke "saver" als eine Salami?
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #17
Off-Topic
@ Foss, magst du mir bitte auch eine PN schicken? :angel:
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #19
Es ging dabei gestern im Radio unter ändern gerade um Schinken (also Pökelsalz) und geräucherte Fleischsorten. Was heute dazu in den Medien steht kann ich dir auch nicht sagen.

Retic ich ich wusste das so ein Beitrag kommen wird ;) im großen und ganzen war damit eher sowas es essen alle Gemüse, Getreide und daraus hergestellte Lebensmittel. Ob jemand junkfood oder stark verarbeitete Lebensmittel isst, mal Außenvor gelassen.
ich bin selbst Vegetarier und ja auch bei mir gibt es mal fertigessen wenn die Zeit und Lust fehlt zu kochen wobei ich aber lieber frisch koche. Das täte ich aber auch als Fleischesser. Weniger aus gesundheitlichen sondern eher aus geschmacklichen Gründen.
erst vorgestern, bevor der Bericht der WHO erschienen ist, habe ich noch mit meinem Freund darüber geredet, der in seinem Kollegenkreis Darmkrebspartienten hat. Beides nichtrauchende Fleisch Liebhaber ;)
das andere Gifte wie Alkohol und Nikotin auch eine große Rolle spielen ist klar.

also vom ottonormalverbraucher der sich "normal" und nicht von fertigessen ernährt und nicht Hypergesund denke ich schon, das der Fleischkonsum einen Unterschied macht.

lange Rede kurzer Sinn, ich glaube wir sehen das sehr ähnlich, nur das ich dank baby nicht unbedingt immer die Zeit und Muße habe immer ausführlich zu antworten und tief in die Materie eintauchen kann ;)
 
  • "Rotes" Fleisch und Krebsgefahr Beitrag #20
Die Studie besagt ja auch, dass gutes frisches und nicht industriell verarbeitetes Fleisch in Massen (mit scharfem S, das ich nicht habe) nicht ungesund ist. Nur soll man es nicht grade táglich essen, mit 2 bis 3 Mal pro Woche ist es ausreichend. Auch sollte man bei Wurstwaren eher auf luftgetrockneten Schinken oder luftgetrocknete hochwertige Wurstsorten (zB Chorizo Ibérico) ausweichen, die wesentlich gesünder sind, als andere Wurstsorten, bei denen man nicht weiss, was da reingemixt ist.

Und Retic hat schon recht: ungesund lebende Menschen legen oft nicht viel Wert auf frisch zubereitete Speisen sondern verspeisen oft grosse Mengen an vorgekochten Fertigmahlzeiten oder Fast Food. Dass da jede Menge Chemie drin ist, braucht man nicht weiter zu erwáhnen. Aber ein schönes Rindersteak, frisch zubereitet, oder ein gutes Stück Schweinelende ist - solange man es nicht jeden Tag isst - eine gesunde Mahlzeit.

Dass erhöhter Fleischgenuss aber auch die Herz-Kreislauferkrankungen erhöht, das weiss man schon seit langem. Allein um Herzerkrankungen vorzubeugen sollte man es einschränken.

Aber wie viele Menschen essen tagtäglich Mengen von Wurstwaren - Aufschnitt (den liebte ich über alles, als ich klein war, jetzt ess ich Aufschnitt wirklich nur noch gaanz selten) oft schon zum Frühstück, Würste, gepökelte Grillware, Speck, Hamburger usw. Und das kann nicht gut sein.

Off-Topic
was den Zucker angeht, so ziehe ich es noch vor, Zucker zu verzehren, als das, was die meisten Leute um mich herum - Familie, Kollegen, Freunde - tun, námlich. Süssstoff in den Kaffee und in den Tee, Light-Getränke, die angeblich nicht dick machen mit Unmengen von Süssstoff drin, mit Süssstoff gesüsste Speisen. Denn das ist ja auch bewiesen, dass Süssstoff krebserregend ist. Dann lieber etwas weniger süss, dafür aber echten Zucker.
 
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