Sorgen um meine Katze, von der ich seit ein paar Jahren getrennt bin

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Xenia4747

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Hallo,
da mir das Forum bei einigen Tierfragen manchmal weiterhelfen konnte, habe ich mich nun dazu
entschieden, mich hier anzumelden, um mir Rat einzuholen..
Als ich 10 war, hatten wir zwei kleine Katzen zu Hause, bis sie dann ein Jahr alt waren. Dann haben
wir sie zu dem Arbeitsplatz meines Vaters gebracht. Er macht was mit Autos, repariert sie, etc.
Das findet alles in einer riesigen Scheune statt, in der sich auch Pferdeställe befinden und sowas wie
eine Mini-Wohnung, in der mein Vater mittlerweile wohnt. Die Katzen kamen damals dorthin, da dort
große Wiesen und ein Wald ist, also viel Natur, in der sie sich austoben können.

Eine Katze wurde schon zur Anfangszeit mit ziemlicher Sicherheit geklaut. Die andere, zu der ich
eine sehr, sehr enge Bindung hatte, hat dann wochenlang mit traurigem Blick fast ununterbrochen
gemiaut und nach ihr gesucht. Sie hat sich dann immer umgedreht, dass ich auch mit ihr laufe
und suche, wenn ich mal da war. Bin ich stehen geblieben, ist sie das auch und hat mich dann nur
erwartungsvoll angeguckt, ich wollte aber nicht zu tief in den Wald rein. Dann sind wir wieder zurück-
gelaufen, es hat mir wirklich das Herz gebrochen. Dann habe ich noch einige Wochen täglich für ungefähr 2
Stunden dort mit ihr verbracht.

Dann war das so, dass meine Elter sich getrennt hatten und ich auch meinen Vater lange nicht mehr
sehen wollte. Dann konnte ich meine geliebte Katze leider auch nicht mehr sehen.
Nach 2 Jahren hatte ich wieder Kontakt zu ihm, habe auch wieder eine Beziehung zu meiner Katze aufgebaut.
Jedoch ist das Verhältnis zu meinem Vater wieder gescheitert nach ungef. einem Jahr.
Nach drei Jahren dann wieder Kontaktaufnahme, aber nur für einen Monat, es hat dann wieder nicht geklappt.
Da kam ich auch nur dazu, meine Katze einmal zu sehen. Ich hatte das Gefühl, sie hat mich wiedererkannt
und habe auch einige Minuten mit ihr wie früher verbracht, dann mussten wir aber weg und dann habe ich
sie jetzt monatelang nicht mehr wiedergesehen...

Nun zu meinem eigentlichen Problem:
Ich hatte eine lang andauernde Depression, in der ich mir meistens auch keine Gedanken gemacht hab, weil
ich meistens nichts gefühlt habe. Jetzt fang ich aber wieder an, mir wirklich Gedanken zu machen wegen
meiner Therapie. Es ist so, dass ich mir seit Wochen andauernd Sorgen mache, ob es ihr gut geht. Es geht
hier nicht um mich, ob ich sie vermisse, das tue ich. Sondern nur um sie... Da ist nur mein Vater und der hat
einen Hund, mit dem sie sich nicht versteht. Deswegen glaube ich auch nicht, dass sie wirklich Bezug zu ihm
haben kann. Also ist sie eigentlich meistens alleine. Gefüttert wird sie zwar, aber ich mache mir wirklich extrem
Sorgen, dass sie seelisch verkommt und total einsam ist. Bitte sagt mir, dass ich übertreibe.. :(
Ich würde sie so gerne besuchen, jedoch hat sind dort überall Kameras installiert, und ich kann meinem Vater
auf keinen Fall begegnen. Diese Angst um sie quält mich total... Vor allem, weil sie so ein großes Vertrauen zu
mir hatte und dann von heute auf morgen war ich einfach weg, ich war ein Jahr lang durchgehend ihre Bezugs-
person, sie hing richtig an mir und ich hab mich sehr gut um sie gekümmert, mit ihr lange gespielt, etc...
 
  • Sorgen um meine Katze, von der ich seit ein paar Jahren getrennt bin Beitrag #2
Hi Xenia,

es ist schwer Dir zu antworten... ich kann Deinem Zeitstrahl auch recht schlecht folgen - wie lang lebt sie jetzt da, und wie lang lebt sie da insgesamt jetzt ohne Dich? Es klingt jdfs. lang. Katzen sind Überlebenskünstler, und grad so quasi "wild" lebende Katzen kommen gut allein klar. Grad nach so ein paar Jahren! Da kennt sie es ja nicht anders. Sie wird Dich nicht vermissen, das ist zu menschlich gedacht. Sie wird ihr Leben meistern, evtl. hat sie sich auch in der Nachbarschaft Freunde gesucht - menschliche wie kätzische - wer weiß.... Fakt ist: wenn Du Deinen Vater nicht treffen willst, dann hilft alles schlechte Gewissen weder Dir noch der Katze was. Klingt hart, aber ist nunmal so. Aber ich denk ihr wird es gut gehen! Also letztlich: entweder Du sagst Deinem Vater klar "ich will meine Katze sehen - aber dich nicht", oder Du vertraust darauf, daß die Katz schon durchkommt (das wird sie, bestimmt!) - das mußt Du wissen.
 
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