Allein"haltende" Arbeitnehmer?

Diskutiere Allein"haltende" Arbeitnehmer? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Das darfst du finden wie du willst, juckt mich nämlich genau gar nicht :mrgreen: Wer sagt, dass ich Party machen gehe? Wer sagt, dass ich die...
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #21
8 Stunden Ok, aber deine Einstellung finde ich ganz schön heftig...

Das darfst du finden wie du willst, juckt mich nämlich genau gar nicht :mrgreen:

Arbeiten gehen und danach noch Party machen ohne Hund kommt für mich nicht in Frage, sollte ich mal so tief sinken gebe ich die Tiere ab.
edit: und damit meine ich nicht das man nie was alleine machen muss, aber dann sollte man schon anständige Alternativen haben. 8 Stunden pro Tag weg und dann eben noch mal die Nacht durchfeiern und die Hunde sind alleine ist unmöglich in meinen Augen.

Wer sagt, dass ich Party machen gehe? Wer sagt, dass ich die ganze Nacht unterwegs bin?
Weder das eine, noch das andere trifft auf mich zu.
Ich plane mein Leben nicht rund um die Hunde, das kann ich mir nicht leisten, denn dann würde ich auf der Straße leben. Ich muss durch die Hunde mal zurück stecken, so wie sie durch mich mal zurückstecken müssen, daran finde ich weder etwas unmöglich, noch "tief gesunken" (die Aussage finde ich im übrigen ziemlich anmaßend aber kennt man ja nicht anders).
Meine Hunde bekommen genug Bewegung, Zuneigung, haben alles was sie brauchen aber den Luxus leicht umgängliche Hunde zu haben die ich mal mit wem rausschicken kann oder in eine Pension geben kann, den habe ich nicht. Genauso wenig habe ich Eltern oder Verwandte die mit den Hunden raus gehen können/dürfen/wollen.
Trotzdem behaupte ich mal, dass es meinen Hunden an nichts fehlt.
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #22
Wisst ihr eigentlich, was ich beleidigend finde?
Wenn sich da irgendwelche Leute zu prügeln beginnen, weil sie sich persönlich nicht leiden können.
Wenn sie das nicht via PN klären wie bereits darum gebeten, sondern sich wie Kinder ständig den Ball mit den Vorwürfen zuschmeißen.
In meinem Thread. In dem ich nach konstruktiven Erfahrungen gesucht habe.
Ja, da fühle ich mich beleidigt.

Seid erwachsen, lasst die Sache einfach liegen, wiederholt euch nicht ständig und rechtfertigt euch nicht permanent, akzeptiert die Meinung und Einstellung der anderen Seite, fühlt euch nicht beim kleinsten Käse angegriffen, seid konstruktiv.
Oder: klärt es verdammt noch mal per PN.

Denn es interessiert mich und zukünftige Leser überhaupt nicht, wer da wen falsch verstanden oder angegriffen hat, wer da wem was unterstellt hat und wer da stichelt oder beleidigt. Das hilft keinem und schreckt andere Leser ab, die wichtigen Infos gehen unter und sind jetzt schon schwer rauszufiltern.

Ist es nicht mehr möglich hier im Forum ein Thema zu eröffnen, eine Frage zu stellen, nach Erfahrungen zu suchen, nach Aufmunterung oder sonst was, ohne, dass sich irgendwelche Leute an die Gurgel gehen weil sie einander nicht akzeptieren können oder wollen?


Also, können wir bitte zum Thema zurück kommen, BITTE?
Ich bin dankbar für eure Meinung und Erfahrung, egal welche, ob andere das jetzt positiv finden oder negativ ist mir käse, im Endeffekt muss ich mir ja eine Meinung bilden und mir nicht durch die Meinung anderer selbst eine bilden, aber bitte regelt das jetzt per PN oder belasst es dabei. Das alles wirkt jetzt schon total durcheinander und unübersichtlich und ich muss jetzt schon suchen, wo jetzt die wichtigen Infos für mich standen und wo das Gekloppe los ging. :?

Es muss doch nicht erst wieder ein Mod hier einspringen, damit solche Dinge nicht eskalieren und mal zum Ende kommen.
Also, alle mal tief durchatmen und bis drei zählen und jetzt gibts für alle ne Runde Kekse! :angel:
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #23
Falls du (auch) mich damit meinst, ich denke wenn ich schon zitiert werde, darf ich auch etwas dazu schreiben.
Das sollte kein rechtfertigen sein, ich akzeptiere es nur nicht, dass mir etwas unterstellt wird, was nicht stimmt.

Zum Thema nochmal:
Ich denke, wenn man Alternativen/Notlösungen hat um die Hunde bei längerer Abwesenheit unterzubringen, kann man sich auch als Vollzeit arbeitender Mensch einen Hund anschaffen.
Und auch wenn einige hier jetzt nicht miteinander/mit mir konform gehen, sehe ich da kein Problem drin.
Mein Kleiner war übrigens 3 Monate alt als er zu mir kam. Ich holte ihn Freitag und musste Montag arbeiten, ich persönlich habe da nichts auftrainiert und es hat funktioniert. Beim nächsten werde ich es wieder so machen, dass das aber nicht mit jedem funktioniert, ist natürlich klar.
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #24
Ich sehe das Thema ziemlich zweigespalten..
Mo kann gut allein bleiben, auch regelmäßig sehr lang.. trotzdem muss es ja irgendwie nicht sein.
Anfang des Jahres hatte ich mit meinem Freund die gleichen Schichten, da musste Mo jeden Tag mindestens 9-10h allein sein. Und wenn ich dann noch einkaufen etc noch länger. Ja, es ging. Er hat mir nichts zerlegt in der Wohnung, er hat auch nicht rein gemacht schien nicht übermäßig gestresst.. Aber es ist schon heftig. Ich hatte damals leider so gar keine Alternativen. Keine Freunde oder Bekannte in der Nähe, die hätten helfen können. Und ich hatte schon ein tierisch schlechtes Gewissen deswegen und würde das nicht noch mal machen.

Nach dem Umzug habe ich wieder in Zweischicht angefangen und mein Partner arbeitet jetzt Normalschicht. Alle 2 Wochen ist Mo also 6h täglich allein und die restliche Zeit nur ca 3h. So ist mir das viel lieber. Und außerdem habe ich nette Leute kennengelernt, die ihn gern tagsüber nehmen oder mit ihm rausgehen, wenn ich dann im nächsten Jahr durch meine Ausbildung wieder die gleichen Arbeitszeiten wie mein Freund habe.
Weil noch mal den Hund 8 Stunden und mehr jeden Tag allein lassen, kommt für mich einfach nicht in Frage. Man muss sich einfach mal nur in sein Tier hineinversetzen, das ist einfach Käse.

Ich kann niemandem vorschreiben, wie er es zu tun oder zu lassen hat. Aber nach meiner Erfahrung würde ich nie mehr einen Hund holen, wenn er länger als etwa 5h jeden Tag allein sein muss.. Ich würde mir auch nicht jetzt wieder einen Hund holen, wenn ich keinen hätte. Wenn ich es dennoch unbedingt tun müsste dann eben nur mit dem Wissen, dass ich Hundesitter habe, die sich um ihn kümmern, wenn ich lange nicht da bin.
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #25
Hallo,

ich hab selbst keinen Hund, war aber Hundesitter in so einer Situation wie du sie beschreibst. Ich habe lange, als ich gezwungenermaßen zu Hause bleiben musste, den Hund von meiner Tante betreut. Ich war jeden Tag einige Zeit mit ihm draußen. Sie war recht froh darüber, da sie sich nach der Arbeit eben nicht so stressen musste mit nach Hause fahren, sondern eben direkt einkaufen gehen konnte oder auch mal nen Termin direkt nach der Arbeit wahrnehmen konnte.

Ich hab so einige Leute kennen gelernt, die selbst keinen Hund halten konnten (aus welchen Gründen auch immer) und eben die Tiere von Bekannten gepflegt haben und da auch nicht wirklich viel Geld für genommen haben bzw das ganz ohne gemacht haben.
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #26
Ich weiß gar nicht, ob meine Erfahrung hier zählt, denn du hast im Eingangsbeitrag ja sehr resolut deutlich gemacht, dass es dir nur um Erfahrungen von Alleinhaltern geht. Ich schreibs trotzdem mal.

Mein Partner und ich haben beide vollzeit gearbeitet als der erste Hund kam und waren auf eine Betreuung angewiesen, da wir einen Hund erwischt hatten, der nicht alleine bleiben konnte. Auch nicht mit dumm und dämlich üben. Da wir versetzte Arbeitszeiten hatten, wären es keine 8 Stunden gewesen, aber trotzdem eben recht lang.

Da ich zwar Verwandtschaft hier habe, aber diese schlecht an 5 Tagen der Woche beauftragen konnte, musste ne professionelle Betreuung her. Hat uns in knapp einem Jahr so um die 2700-3000 Euro gekostet, war also ne teure Anschaffung.:mrgreen:

Mittlerweile arbeitet mein Partner vollzeit und ich 30 Stunden in der Woche, so sind die Hunde (haben jetzt zwei, nun geht es, beide zusammen allein zu lassen) nicht lange alleine durch versetzte Arbeitszeiten.

Dennoch: (Und ob du das jetzt hören willst, ist ziemlich nebensächlich. Wir sind hier in einem Diskussionsforum, da kann man sich die Antworten nicht aussuchen.) Sich alleine einen Hund holen, wo man weiß, dass dieser über Jahre (!) jeden Arbeitstag locker 8 bis 9 Stunden allein bleiben wird, ist mMn eine miese Idee. Das Argument, dass der Hund ja soo viel Schlaf benötigt zählt in meinen Augen nicht. Ja, Hunde schlafen viel, Hunde haben aber auch das Bedürfnis nach Interaktion "zwischendurch" und packen sich nicht für die Arbeitszeit und deine Schlafzeit hin (gut, vielleicht notgedrungen, falls sie sich nicht dazu entschließen etwas kaputtzubeißen) und sind den Rest der Zeit happy Hausgenossen.;)

Zeitlich begrenze Engpässe wie bei Kiwi beschrieben (und wie auch bei uns schon vorgekommen) nehme ich davon mal aus. Ja, man muss auch das Geld für einen Hund verdienen, aber man sollte auch gewisse Grundlagen bieten können um sich hinstellen zu dürfen und zu sagen "Ich muss nunmal Geld verdienen!". Diese Haltung kann man mMn nach außen vertreten, wenn man ansonsten ein gutes Netz hat und der Hund anderweitig regelmäßig (also: täglich!) versorgt und ausgeführt wird, ob durch Partner, Mutti, Nachbar oder ne bezahlte Betreuung ist egal. Aber sich einen Hund holen mit dem Wissen dass er jahrelang regelmäßig 8-9 Stunden an den 5 (oder mehr) Arbeitstagen allein ist (denk mal bitte an seine Blase, wenn du keine Mittagspause hast in der du dich um ihn kümmern kannst) und dann keine tägliche Betreuung sich wenigstens noch einmal am Tag kümmert, füttert, wässert, rausgeht und ihn dabei noch ein bisschen auslastet, sodass er dir nicht die Bude auseinander nimmt, das IST für mich nicht ideal und da kannst du noch 15 mal schreiben, dass du das nicht hören/lesen willst.;)
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #27
Huhu
als ich mit der Ausbildung anfing und auch ausgezogen bin, haben mein Vater und ich, lange darüber gesprochen wie wir das mit Lapka hand haben. Da sie zu diesem Zeitpunkt 14 Jahre alt war und absolut nicht alleine sein konnte und ich 40 Stunden die Woche arbeiten musste und einen Fahrweg von insgesam 80 Minuten hatte, wollte ich das meiner Kleinen nicht antun. Sie hatte es bei meinem Vater einfach besser.

Jetzt ist es so, dass ich mir eine Halbtagsstelle suche aber das geht auch nur, weil mein Verlobter einen ziemlich Guten Job hat und wir uns somit nächstes Jahr einen Hund holen können. Ich miene denn Hund muss ja auch iwie Finanzieren und wohnen muss auch ja auch iwo ;)

Ich finde, dass es beim "alleine sein" auch auf den Hund ankommt, wie du ihn auslastest und ob es ein Welpe sein soll, da muss du ihm das alleine sein ja auch "beibringen". Wir nehmen uns zusammen insgesamt 8 Wochen Urlaub aber das ist jedem selbst überlassen;)

Wenn man Vollzeit arbeitet und einen nicht all zu langen Arbeitsweg hat und man vielleicht sogar in der Pause nach Hause kann (Optimal) denke ich das 8-9 Stunden zu verkraften sind. Man aber nicht vergessen darf das vor der Arbeit und nach der Arbeit das Hündchen beschäftigt und geliebt werden möchte^^

Wenn du auch mal Abends weg möchtest, wie eine Hochzeit, wo man ja länger weg ist, wäre es nicht schlecht, wenn man jemanden hat der auf den Hund aufpasst. Aber im Regelfall steht ja nicht jedes Wochenende ne Hochzeit an.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen ^^
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #28
Ich hatte früher einen Job, wo ich ca. 50% der Arbeitszeit von zuhause erledigt habe. Für lange Arbeitstage hatte ich dann teilweise einen Nachbarn, der die Hunde genommen hat, weil er gerne einen gehabt hätte, seine Frau ihm aber einen Hund verboten hat. Wegen Krankheit musste ich mich dann aber selbstständig machen. Seitdem arbeite ich ganz von zuhause und auch nur 20 Stunden.
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #29
Mein Hund zog ein, als ich 17 war und kurz vor der Ausbildung stand. Meine Eltern sind abwechselnd den ganzen Tag Zuhause, der Hund somit fast nie alleine. Sie kann aber alleine bleiben und das mittlerweile recht entspannt.
Nun bin ich dieses Wochenende mit meinem Freund in die erste Wohnung gezogen. Seine Hunde kennen den 'Arbeitstag'.
Morgens geht es ca. 20 Minuten raus, danach füttert er und ist dann bis ungefähr 12:30 Uhr arbeiten. Mittags wieder ca. 20-30 Minuten laufen und dann sind sie nochmal alleine bis 18 Uhr, jetzt nur noch bis kurz nach 17 Uhr.

Mein Freund arbeitet von 08:00 Uhr bis 17:30 Uhr, mit einem aktuellen Fahrtweg von 15 Minuten. Ich arbeite von 07:30 Uhr bis 16:30 Uhr, manchmal auch 17 Uhr. Fahrtweg habe ich 5 Minuten. Wir werden uns ab sofort mittags abwechseln. Er hat zwar einen längeren Weg, dafür aber auch länger Pause.

Meine Hündin wohnt aktuell noch bei meinen Eltern, 10 Minuten Fahrtweg entfernt und ich fahre jetzt noch bis Weihnachten täglich hin, um mit ihr zu laufen. Ab da hab ich dann 2 Wochen Urlaub und hole sie dazu.
Der Zeitpunkt ist grade total doof, weil auch seine Hunde Zeit für die Eingewöhnung brauchen. Die erste Nacht heute war katastrophal und wir mussten sie jetzt natürlich gleich alleine lassen, aber das Ganze war leider nicht anders zu managen. Wir haben als Vollberuftstätige mit 3 Hunden genau 1 Jahr gesucht, bis wir eine Wohnung bekommen haben, die im EG liegt (alter Hund) und auch noch nah bei unseren Arbeitsstellen. Anders wäre es nicht gegangen, da wir uns einen teuren Sitter nicht leisten können und keiner aus dem Freundes- und Familienkreis unsere drei Hunde händeln kann.

Zudem ist mein Hund noch nicht 'Merhparteienhaus-erprobt', auch da muss man schauen. Sein Rüde ist sehr territorial und schlägt bei Geräuschen im Flur an. Bis jetzt hat mein Freund nur mit einer weiteren Partei in Miete gewohnt, im ersten Stock und die Mieter im EG waren kaum Zuhause. Jetzt wohnen wir direkt im EG, 3 Meter von unserer Haustüre sind Eingangstüre und Treppe nach oben. Heut nach um 1 kam der Mieter oben nach Hause, 2 Beller von Sam... zudem bin ich nachts 8 mal aufgewacht, weil die Hündin nur ruhelos umher geirrt ist. Hört sich immer toll an, auf Laminat.

Ein Hundezimmer gibt es, damit sie nicht unmittelbar an der Türe sind. Nur muss man sie daran natürlich erst gewöhnen, das wird jetzt auch Zeit in Anspruch nehmen.

Alles in allem sind wir aber zufrieden, es sind 2x 4-5 Stunden für die Hunde, abends drehen wir dann eine große Runde. Wenn sie dann problemlos in dem Zimmer bleiben können und sich eingewöhnt haben, wird auch das anschlagen weniger. Hoffe ich..

An den Wochenenden dreht sich auch bei uns übrigens nicht alles um den Hund, nur weil wir unter der Woche ganztags arbeiten. Die Spaziergänge sind noch länger, klar, aber auch wir gehen abends mal mit Freunden weg oder feiern.

Das mal zu unserem Berufsalltag mit Hund. Grade in der Anfangsphase ;)
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #30
Hallo Lydina,

ich habe zwei Hunde und arbeite Vollzeit, 40h/Woche. Das kann ich jedoch in meinen Augen nur, weil meine Mutter dies voll unterstützt, sie ist meine "HuTa" und geht mit den Hunden gleich morgens raus. Ich versuche die Hunde nach der Arbeit noch etwas zu beschäftigen und am Wochenende bin natürlich ich zuständig. Würde meine Mutter als Betreuung wegfallen, hätte ich sicher ein Problem, bzw. wüsste nicht, ob ich unter den Umständen einen Hund oder gar zwei hätte.

Ich denke, Vollzeit arbeiten plus Hund in dieser Zeit alleine lassen ist möglich, muss dann aber einen Großteil seiner Freizeit wirklich seinem Hund widmen. Es ist sicherlich auch nicht für jeden Hund etwas. Aber ich denke, manch einem Hund ist das auch lieber als im Tierheim zu sitzen.

Was aber unbedingt in die Kalkulation muss: Welchen Plan B habe ich, wenn mein Hund krank ist oder ein gewisses Alter erreicht hat, wo er nicht mehr 4 oder gar 8 Stunden allein Zuhause aushält? Man kann schließlich auch schlecht alle 2 Stunden nach Hause düsen und ob eine HuTa einen alten, kranken Hund betreut, wage ich zu bezweifeln. Bei solchen Überlegungen sollte man also sämtliche Lebensabschnitte des Hundes berücksichtigen.

LG Soluna
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #31
@Choupette: Ruhig Blut, ich schrieb nirgends, dass ich die Aussage, 9h seien zu viel, nicht hören mag. :) Es ging mir schlicht um dieses Kriegsszenario hier, das ich einfach nicht mehr sehen möchte, weil es für mich nicht in den Thread gehört. Für deine Beschreibung bin ich dir aber trotzdem dankbar! Denn es hilft mir eben weiter.

Mit dem Mehrpersonenhaushalt meinte ich eben, dass dann einer Vormittags da ist und der andere Nachmittags, logisch ist das super, hilft mir aber bei meiner Frage nicht. Ich möchte ja eben wissen wie das ist, wenn Mensch wirklich konsequent jeden Tag außer Haus ist und keiner sonst einspringen kann, im Sinne von wohnt mit daheim und geht früher oder kommt früher heim.

Ich bin dankbar für alle Ansichten und Meinungen, denn nur die helfen mir bei meiner Frage weiter.


Ich bin derzeit auch der Meinung, dass ich mir keinen Hund holen werde, wenn es quasi sicher ist, dass er 20 Tage im Monat je 10h alleine wäre.
Wenn ich davon ausgehe, dass ich dann noch 8h schlafe, bleiben vom Tag noch 6h. Davon bleiben vielleicht am Ende nur noch 3h für den Hund. Und wegen 3h hole ich mir keinen Hund, denn dann artet das ganze nur noch in Stress aus und verliert den Spaßfaktor, denn jedes mal MUSS ich mich um den Hund kümmern, ich MUSS noch schnell gassi und dann einkaufen, ich MUSS ihn dringend noch drei Stunden auslasten, dass es ihm gut geht und ich MUSS sofort nach hause, weil er schon seit 11h wartet.

Aber ich MÖCHTE Sport/Auslastung mit ihm machen. Und ich MÖCHTE auch mal 3h spazieren gehen mit dem Hund. Ich MÖCHTE aber auch genau so gerne einfach nur mit dem Hund auf dem Sofa liegen und entspannen können. Genau so wie ich nach hause MÖCHTE, weil ich zu meinem Hund will.

Ich weiß eben noch garnicht, wie das mit meinen Arbeitszeiten sein wird. Meine Traumvorstellung ist derzeit, wenn es finanziell reicht, maximal 30h zu arbeiten, am besten 6h am Tag, weil ich einfach kein Mensch bin, der 8 oder gar mehr Stunden täglich wirklich sehr gute Leistung erbringen kann, schlicht, weil mir irgendwann die Kraft ausgeht und ich an anderen Ecken einsparen muss. Bei meinem zukünftigen Berufsfeld sind 30h auch ganz realistisch und ich bin am Ende dann vielleicht mit Arbeitsweg 7h aus dem Haus. Das finde ich durchaus noch vertretbar, wenn der Hund das eben auch kann.

Da ich für meinen Hund die Hauptperson darstellen möchte, bin ich eben wie gesagt auch garnicht davon begeistert, wenn ich den Hund jetzt jeden Tag so lange abgeben müsste, gerade weil das mit Sicherheit auch das Erziehungskonzept kaputt machen kann.

Was mit dem Hund passiert, wenn er alle 4h raus muss - das weiß ich jetzt auch noch nicht. Bei dem Hund meiner Schwester war es so, dass der Mann eben in seiner Mittagspause mit ihm gegangen ist, wenn der nicht konnte, bin ich gegangen. Das hat auch immer gut funktioniert, ansonsten stand bei den anderen Hunden halt immer ein Garten zur Verfügung und es war immer jemand da. Ich weiß aber nicht, ob ich den bis dahin haben werde. :lol:

Ich lass mir das mal durch den Kopf gehen. Bis es so weit ist, habe ich ja noch etwas Zeit. :angel:

Danke noch mal an alle für die Anregungen, Meinungen und Ratschläge! Es hat mir doch sehr weiterhelfen können, da mir die Seite der Alleinhalter eben noch garnicht bekannt war. :angel:
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #32
Es ging mir schlicht um dieses Kriegsszenario hier, das ich einfach nicht mehr sehen möchte, weil es für mich nicht in den Thread gehört.
Ja, das hab ich verstanden, das kritisiere ich aber auch nicht.

Der Rest klang aber für mich so, als würdest du dir demnächst sicher einen Hund holen. Wenn ich dich da falsch verstanden habe und das auf lange Sicht geplant ist, obwohl du selber noch nichts genaues bzgl. der Arbeitszeiten (oder ner Partnerschaft weißt), dann ist das ja noch mal eine andere Geschichte.

Ich sage dir ehrlich: Wäre ich alleine, hätte ich keinen Hund. Und das auch aus rein egoistischen Gründen, nicht nur weil ich gezwungen wäre vollzeit zu arbeiten und der Hund allein wäre. Ich hatte Gassihunde, sogar einen, der über Jahre jeden Samstag kam. Aber was dann letztendlich ein eigener Hund bedeutet, konnte ich daraus nicht ablesen, das musste ich "lernen". Ich glaube, wäre der Hund nicht so toll selbstständig wie Lassie, hätte ich ein Problem bekommen.:lol:
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #33
Ich geh jetzt nur vom Ausgangsposts aus, die anderen hab ich mir wegen der Zickereien nicht durchgelesen.

Ich lebe alleine, arbeite 40 Stunden und mehr die Woche und habe einen Hund. Früher, als ich noch 5 Minuten von meiner Arbeit entfernt wohnte, hatte ich eine ältere Hündin, die gut alleine bleiben konnte. Damit sie nicht 8 Std einhalten musste, bin ich in der Mittagspause nach hause und bin mit ihr ne Runde raus. Für mich persönlich ist das ein Muss, wenn man schon meint den Hund 8 Std allein zu lassen.

Jetzt ist mein Arbeitsweg über 30km. Meine jetzige Hündin kommt vor der Arbeit zu meiner Mama und Nachmittags hole ich ihn wieder ab - eben auch weil sie nicht so gut solange alleine sein kann. Meine Mama darf mit meinem Hund nicht Gassi gehen (Listenhund Kat 1), muss sie aber auch nicht, sie hat nen eingezäunten Garten. Für die Action nach der Arbeit sorge ich dann.
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #34
Ich denke mal, dass es bekannt ist, dass ich mir sehr einen Hund wünsche.

Ich habe keinen, weil er zu lang allein wäre und mein Chef der Meinung ist, dass der Hund nur durch die Firma rennen würde :roll:
Off-Topic
Wenn man mal davon absieht, dass ich in der Buchhaltung sitze, wo zwei schwere Türen sind, die nicht mal ein Rottweiler aufbekommen würde und das Büro oft morgens betrete und Abends wieder verlasse, zwischendurch evtl. die Post hole; ein Hund im Büro hat nicht rumzurennen. Punkt. Dann dürfte es kein Bürohund sein und der Mensch hat generell was falsch gemacht, wenn ein Hund muss ja auch mal schlafen bzw. schläft doch recht viel


Momentan bin ich ja eh mit meinem Kleinvieh, vorallem den Kaninchen & Meerschweinen gut ausgelastet, da bin ich mir fast sicher, dass die so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie ein Hund, nur das die halt allein bleiben, ohne die Wände hoch zu gehen und man muss sich keine Gedanken machen, weil das Tier evtl. nicht allein bleiben kann. Das fällt bei Kleintieren halt weg.

Ich habe 1 1/2 Jahre, weil ich Ausbildungssuchend war, auch einen kleinen Mix einer Bekannten aufgepasst. Sie hat ihn morgens hier abgeliefert und abends wieder geholt (und an einem Tag die Leine vergessen, am nächsten das Futter,... :roll:). Als ich dann ne Ausbildung hatte, hat sie ihn mit zur Arbeit (Kindergarten, er war da aber im Büro) genommen.

Mal angenommen, ich würde jetzt 20 Stunden die Woche arbeiten, also halbtags und der Weg zur Arbeit sind nur ein paar Minuten. 4 Stunden allein sind für einen Hund ja guten Gewissens ok. Ich hole mir einen Hund, der so 3 Jahre alt ist. Ich kann ja nicht wissen, was in 5 oder 10 Jahren ist. Kann genauso sein, dass man bis dahin voll arbeiten muss. Man kann nicht jede Sekunde in die Zukunft planen. Also einen Plan B sollte man immer haben (und der sollte nicht Tierheim heißen).
Deswegen finde ich es immer recht bescheiden, bei solchen Fragebögen, ob ein Tier geeignet ist, wenn da steht: Haben Sie die Zeit, das Geld usw. auch noch in 5 Jahren? Ich hab noch keinen getroffen, der hellsehen kann, den würde ich gern mal fragen, ob die nächsten 80 Jahre :lol: noch ein Hund in meinem Leben vorgesehen ist.
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #35
@Choupette: ich werde mir definitiv einen holen, wenn ich maximal 8-9h aus dem Haus bin und die Möglichkeit habe, dass er mittags zumindest mal kurz die Blase entleeren kann. Ich werde mir erst recht einen holen, wenn ich nur 4-6h aus dem haus bin, ihn generell jeden Tag mit zur Arbeit nehmen kann oder so arbeite, dass ich kein festes Büro habe und der Hund dann entweder die Möglichkeit hat mich zu begleiten oder zwischendurch raus kann.

Ich werde mir allerdings keinen holen, wenn ich 10-11h aus dem Haus bin, egal ob der Hund mittags raus kann oder nicht. Wenn ich nur 3h am Tag Zeit für den Hund habe dann brauche ich keinen Hund. :D

Ich denke, da wurde ich falsch verstanden oder das kam falsch rüber. Bevor ich nicht weiß wie ich arbeite kann und wird keiner einziehen.

Meine Frage nach den Arbeitszeiten und wie man das eben managed und was das in so einem Fall eben bedeutet, hilft mir dabei abzuschätzen, ob das für mich dann eben auch in Frage käme. Ich kenne halt wie gesagt nur den Familienhund, für den jederzeit locker 5 Personen bereit standen, hilft mir ja aber nix wenn ich mich dann alleine kümmern muss. Aber jetzt weiß ich immerhin, was das bedeutet. Auf Hunde von andren habe ich auch schon aufgepasst, teils auch durchgehend ein paar Wochen, aber das ist eben, wie ihr sagt, nochmal was ganz anderes. :)
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #36
Ich wohne zwar auch nicht alleine, bin aber fast alleine in der Woche für die Hunde zuständig, da Männe mehr arbeitet als ich^^

In der Schulzeit bin ich höchstens von 7:30 - 15:10 weg, dann sind die Hunde alleine, oft bin ich aber weniger unterwegs.

Nun ist es so, dass ich ein Praktikum mache. Seit dem 23.11 - 19.2.
Weg bin ich:
Montags: 7:30 - 17:15
Dienstags: 9:30 - 17:15
Mittwochs: 9:30 - 17:15
Donnerstags: 5:15 - 17:15(Da ist Männe aber bis 7:30 Zuhause)
Freitags: 9:30 - 17:15

Morgens geht es immer zwischen 30-45 Minuten raus und wenn wir wieder kommen gibt es nochmal eine große Runde + Abends mit Männe die Pipirunde. Draußen gibt es dann laufen und toben etc für die beiden und drinnen nochmal Tricks. Montags und Donnerstags kommen meine Tante und mein Onkel und gehen mit den beiden plus ihrem Hund in den Garten. Ich finde für die paar Monate geht es. Für später würde ich die Hunde nicht länger als 9 Stunden am Tag alleine lassen wollen. Finde es immer doof, aber momentan ertragbar für die süßen.
Am Wochenende sind sie natürlich immer dabei. Einkaufen gehen wir immer Freitags, dauert höchstens eine Stunde eher weniger.
Und auch ist am Wochenende immer Hundesport dran, wie Discdogging, Rad fahren, etc...
 
  • Allein"haltende" Arbeitnehmer? Beitrag #37
Hallo Lydia,

ich finde es toll, das du dir vorher solche Gedanken machst!

Ich bin ja nun bei Hund Nr. 3 angekommen und bin ganz ehrlich. Natürlich bin ich voll berufstätig, aber meine Hunde dürfen mit zur Arbeit, sonst hätte ich definitiv keinen Hund. Dafür musste ich auch einige Jahre warten bis ein Hund hier einzieht. Er als ich diesen Arbeitsplatz sicher hatte kam der erste Hund.
Ich bin Tiermedizinische Fachangestellte und beim Tierarzt gibt es keine geregelten Arbeitszeiten, irgend was ist immer.
Hier haben wir einen Garten und ein Feld hinter der Praxis, da können wir dann in der Pause Gassi gehen, Agiliy oder Apportieren üben....
Auch ich gestalte meine Freizeit fast ausschließlich mit Hund, mit allen drei betreibe ich Hundesport, bin also immer abwechselnd 3 - 5x die Woche in der Hundeschule. Freizeit für andere Dinge bleibt da kaum noch!

Letztendlich muss aber jeder selber wissen was für sein Hund am Besten ist, denn man kennt sein Tier ja am Besten.
 
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Allein"haltende" Arbeitnehmer?

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