@Choupette: Ruhig Blut, ich schrieb nirgends, dass ich die Aussage, 9h seien zu viel, nicht hören mag.

Es ging mir schlicht um dieses Kriegsszenario hier, das ich einfach nicht mehr sehen möchte, weil es für mich nicht in den Thread gehört. Für deine Beschreibung bin ich dir aber trotzdem dankbar! Denn es hilft mir eben weiter.
Mit dem Mehrpersonenhaushalt meinte ich eben, dass dann einer Vormittags da ist und der andere Nachmittags, logisch ist das super, hilft mir aber bei meiner Frage nicht. Ich möchte ja eben wissen wie das ist, wenn Mensch wirklich konsequent jeden Tag außer Haus ist und keiner sonst einspringen kann, im Sinne von wohnt mit daheim und geht früher oder kommt früher heim.
Ich bin dankbar für alle Ansichten und Meinungen, denn nur die helfen mir bei meiner Frage weiter.
Ich bin derzeit auch der Meinung, dass ich mir keinen Hund holen werde, wenn es quasi sicher ist, dass er 20 Tage im Monat je 10h alleine wäre.
Wenn ich davon ausgehe, dass ich dann noch 8h schlafe, bleiben vom Tag noch 6h. Davon bleiben vielleicht am Ende nur noch 3h für den Hund. Und wegen 3h hole ich mir keinen Hund, denn dann artet das ganze nur noch in Stress aus und verliert den Spaßfaktor, denn jedes mal MUSS ich mich um den Hund kümmern, ich MUSS noch schnell gassi und dann einkaufen, ich MUSS ihn dringend noch drei Stunden auslasten, dass es ihm gut geht und ich MUSS sofort nach hause, weil er schon seit 11h wartet.
Aber ich MÖCHTE Sport/Auslastung mit ihm machen. Und ich MÖCHTE auch mal 3h spazieren gehen mit dem Hund. Ich MÖCHTE aber auch genau so gerne einfach nur mit dem Hund auf dem Sofa liegen und entspannen können. Genau so wie ich nach hause MÖCHTE, weil ich zu meinem Hund will.
Ich weiß eben noch garnicht, wie das mit meinen Arbeitszeiten sein wird. Meine Traumvorstellung ist derzeit, wenn es finanziell reicht, maximal 30h zu arbeiten, am besten 6h am Tag, weil ich einfach kein Mensch bin, der 8 oder gar mehr Stunden täglich wirklich sehr gute Leistung erbringen kann, schlicht, weil mir irgendwann die Kraft ausgeht und ich an anderen Ecken einsparen muss. Bei meinem zukünftigen Berufsfeld sind 30h auch ganz realistisch und ich bin am Ende dann vielleicht mit Arbeitsweg 7h aus dem Haus. Das finde ich durchaus noch vertretbar, wenn der Hund das eben auch kann.
Da ich für meinen Hund die Hauptperson darstellen möchte, bin ich eben wie gesagt auch garnicht davon begeistert, wenn ich den Hund jetzt jeden Tag so lange abgeben müsste, gerade weil das mit Sicherheit auch das Erziehungskonzept kaputt machen kann.
Was mit dem Hund passiert, wenn er alle 4h raus muss - das weiß ich jetzt auch noch nicht. Bei dem Hund meiner Schwester war es so, dass der Mann eben in seiner Mittagspause mit ihm gegangen ist, wenn der nicht konnte, bin ich gegangen. Das hat auch immer gut funktioniert, ansonsten stand bei den anderen Hunden halt immer ein Garten zur Verfügung und es war immer jemand da. Ich weiß aber nicht, ob ich den bis dahin haben werde. :lol:
Ich lass mir das mal durch den Kopf gehen. Bis es so weit ist, habe ich ja noch etwas Zeit. :angel:
Danke noch mal an alle für die Anregungen, Meinungen und Ratschläge! Es hat mir doch sehr weiterhelfen können, da mir die Seite der Alleinhalter eben noch garnicht bekannt war. :angel: