Hündin ist übers Wochenende müde und langsam

Diskutiere Hündin ist übers Wochenende müde und langsam im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Unsere kleine Maus (Samojede, 1,5 Jahre alt) frißt seit Freitagabend nur noch wenig und widerwillig. Donnerstagabend war sie noch putzmunter, hat...
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Hündinpeggy

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Unsere kleine Maus (Samojede, 1,5 Jahre alt) frißt seit Freitagabend nur noch wenig und widerwillig. Donnerstagabend war sie noch putzmunter, hat abends immer wieder beim Schneeschippen den Schneeschieber fangen wollen...
Freitagabend schien sie etwas ruhiger, aber am Wochenende liegt sie nur noch rum. Klar, wenn wir sie rufen steht sie auf und kommt, macht auch ihren Spaziergang. Beim kurzen Spielen hat sie sogar 1x Männchen gemacht und sprang 1x nach dem Ball. Sonst konnte sie eine halbe Stunde ohne Pause rumtoben. Ich habe nicht das Gefühl, daß ihr etwas weh tut. Sie wirkt nur so müde, als wäre sie schon 15 Jahre alt, selbst das Schütteln geht ganz langsam. Augen und Zahnfleisch (rot-rosa) sehen recht normal aus, nur die beiden großen Reißzähne haben am Zahnhals schon braune Stellen? Sie wird von Anfang an gebarft samt Gemüse und Kräutern, abends gibts ein Stückchen getrocknete Ente oder Huhn. Nur heute noch nicht. Schnuppert dran und geht wieder. Das Fell duftet nach Wald und Erde, alles gut. Nur was hat sie? Will natürlich immer raus in den Garten, da sitzt sie auf der kalten Treppe oder liegt auf der Wiese. im beheizten Haus fühlt sie sich nicht wohl. Ist ja auch ein Schlittenhund und das sollte wohl normal sein. Sie kommt immer wieder zu mir oder steht an der Tür, bis ich sie raus lasse. Ist schon seit Wochen so (seit es kalt ist?), wird jetzt aber immer häufiger.
Erbrochen hat sie nicht, Stuhl kam nicht viel, weil sie ja kaum was frißt. Das bißchen sah nicht ungewöhnlich aus. Also bis auf die plötzliche Müdigkeit nichts unormales. Getrunken hat sie auch. Kann ich sonst noch irgendetwas prüfen oder sollten wir morgen besser zum Arzt gehen?
Ach so, vor einem dreiviertel Jahr vielleicht hatte sie das erste Mal ihre Tage, seit dem nicht mehr. Wir haben da noch nichts machen lassen, soll ja natürlich aufwachsen. Vielleicht hängt das auch damit zusammen?
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #2
Huhu,

Hat sie Schnee gefressen? ;)
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #3
Uns ist nichts aufgefallen, ist Schnee nicht wie Wasser für einen Schlittenhund? Vom Bekannten der Riesenschnauzer hat mal ein größeres Stück Eis verschlungen, das ist wohl im Bauch aufgetaut - dann mußte er sich übergeben.
Aber mir fällt gerade ein: Donnerstag hat sie eine Maus gefressen. Die lebte aber noch, wurde völlig zermatscht und dann verschluckt. Ist doch aber nicht ungewöhnlich für einen Hund? Unsere Peggy hat früher immer Mäuse gefangen und die war selbst noch kleiner (nur 11 statt 18kg). Da gab es nie Probleme. Sollte die jetzt etwa schwer im Magen liegen?
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #4
Ich würde auf jeden Fall mit eurer Hündin in die TK fahren.
Viele Hunde jagen und fressen Mäuse. Ich persönlich würde das immer unterbinden.
Die Maus kann auch irgendwelche Pestizide aufgenommen haben durch die es dem Hund so schlecht geht.
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #5
Wann war sie denn läufig?
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #6
Vielen Dank, werde meine Freundin mit dem Hund am Montag zum Tierarzt schicken. Genau weiß ich gar nicht, wann unsere Maus läufig war. Denke so ungefähr letzten Frühjahr und seit dem nie wieder. Also rund ein 3/4 Jahr ist es her. Ist schon ganz schön lange, finde ich?
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #7
Uns ist nichts aufgefallen, ist Schnee nicht wie Wasser für einen Schlittenhund? Vom Bekannten der Riesenschnauzer hat mal ein größeres Stück Eis verschlungen, das ist wohl im Bauch aufgetaut - dann mußte er sich übergeben.
Aber mir fällt gerade ein: Donnerstag hat sie eine Maus gefressen. Die lebte aber noch, wurde völlig zermatscht und dann verschluckt. Ist doch aber nicht ungewöhnlich für einen Hund? Unsere Peggy hat früher immer Mäuse gefangen und die war selbst noch kleiner (nur 11 statt 18kg). Da gab es nie Probleme. Sollte die jetzt etwa schwer im Magen liegen?

Es gibt eine "Schnee-Gastritis" Schnee und besonders Kalte dinge sind für viele Hunde ein grosses Problem.
Abgeschlagenheit, Durchfall und Erbrechen können dann kommen.
Meiner ist nach dem er im Schnee gefressen hat auch oft dann einfach Platt.
Google mal danach.

Mäuse würde ich auch nicht fressen lassen, da es, wie Para ja schrieb, auch Pestizide, aber auch Kranke Tiere mal erwischen kann.
Und das sind ja meistens die, die ein Hund dann abbekommt. ;)
Zumal es da ja auch einige Krankheiten gibt, die der Mensch nicht unbedingt im Haus haben möchte.

Schau wie es ihr morgen geht und ansonsten ab zum Tierarzt. :)
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #8
Es hat wohl mit der Maus nichts zu tun. Heute kam der Schock: die Nierenwerte sind katastrophal! Harnstoff-Stickstoff (BUN) 81!!! statt 7-27 (ist beim Barfen manchmal erhöht, aber eher um die 30), Kreatinin (CREA) 1,9 statt 0,5-1,8 und Phosphat (Phos-) 10,2 statt 2,5 bis 6,8! Wir sind am Boden zerstört und verstehen die Welt nicht mehr. Drei Jahre haben wir um unsere alte Hündin getrauert, nun haben wir uns zu einem neuen Hund durchgerungen und die süße Kleine etwas über ein Jahr, haben sie jeden Tag mehr lieb gewonnen und uns an ihrer Lebensfreude erfreut und nun ist sie so sehr krank. Ich könnte heulen, wenn ich sie so traurig da liegen sehe. Schläft mit offenen Augen und frißt gar nicht mehr. Und das innerhalb von drei Tagen. Ich verstehe das nicht! Gibt ja Nierenentzündung bei Samojeden als Erbkrankheit, aber ob entzündet wissen wir noch nicht. Muß noch weiter untersucht werden. Leukozyten (WBC) sind ok, mehr finde ich nicht im Blutbild. Und dann hat sie vor über einem Jahr eine Scheibe Rosinenstollen gefressen (geschätzt 20g-30g Rosinen bei damals 14kg Gewicht), rein rechnerisch war die Dosis zu gering (2g je kg Hund), um zu schaden. Kann das trotzdem nach über einem Jahr Probleme machen? Nun wissen wir überhaupt nicht weiter :-(
Die Kälte wird ihr doch nichts anhaben können als Schlittenhund? Liegt mit größtem Vergnügen draußen im Kalten, kaum Fett auf den Rippen und kaum Fell am Bauch. Ein Mensch wäre da wohl schon lange erfroren und für die Nieren ist das auch nicht gut...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #9
Oh, das tut mir sehr Leid, dass es eurer Kleinen nun so schlecht geht :(

Die Nieren sind ein zähes Organ, die gehen nicht von heute auf morgen total kaputt, allerdings kann es bei Hunden genau wie bei Menschen zu einem spontanen Nierenversagen kommen. Bei Menschen würde man dies mit Dialyse behandeln, in den meisten Fällen erholen sich die Nieren nämlich nach einiger Zeit. Sicher ist dies auch bei Hunden möglich, allerdings wahrscheinlich nicht in der Tierarztpraxis an der Ecke und wahrscheinlich hat nichtmal jede Klinik ein Dialysegerät.
Grundsätzlich können die Nierenwerte natürlich auch bei anderen Erkrankungen schlecht sein, wichtig ist jetzt nur, dass die Ursache schnell gefunden wird, ich würde mit dem Hund schnellstmöglich in eine Tierklinik fahren.

Und dann hat sie vor über einem Jahr eine Scheibe Rosinenstollen gefressen (geschätzt 20g-30g Rosinen bei damals 14kg Gewicht), rein rechnerisch war die Dosis zu gering (2g je kg Hund), um zu schaden.
Keine Angst daran kann es nicht liegen (es ist nichtmal hinreichend geklärt ob Rosinen bei Hunden tatsächlich Nierenversagen auslösen können).
Was mir aber spontan einfällt: kann sie irgendwie an Frostschutzmittel gekommen sein? Es ist Winter und da steht das Zeug ja gerne mal rum, z.B. das Nachfüllzeug für die Autoscheibenwischer, irgendein Enteiser oder aber auch Kühlpads oder Akkus die ihr im Hausgebrauch hattet?

Frostschutzmittel schmeckt den meisten Hunden leider ausgezeichnet, da es leicht süßlich ist. Auch eine Vergiftung mit Frostschutzmitteln führt zu Nierenversagen.
Falls es sein könnte, dass sie Frostschutz aufgenommen hat, schnapp dir die mögliche Packung und deinen Hund und fahre SOFORT in die nächste Tierklinik mit Nachtdienst, denn dann zählt jede Sekunde.

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Egal woran es auch liegt, ich drücke ganz doll die Daumen für eure Kleine.
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #10
vielen lieben Dank für die schnelle Hilfe. Frostschutzmittel? Habe beim Auto aufgefüllt, da ist die Flasche umgefallen, habe sie gleich wieder aufgefangen, da war ein kleiner Fleck auf dem Splitt, so 10cm Durchmesser. Ist aber gleich versickert. Wenn sie da wirklich später rangegangen ist, hätte sie aber die Reste von den klebrigen Steinchen ablecken müssen - das wäre sicher zu wenig gewesen - also getrunken hat sie es mit Sicherheit nicht. Vor einem halben Jahr habe ich das Auto gewaschen, hat sie kurz aus dem Eimer mit dem Shampoo getrunken. Da hat sie (und ich auch gleich) Mecker von meiner Freundin bekommen...
Sie hat jetzt eine Infusion bekommen und andere Sachen, nachmittags müssen wir wieder hin. Hoffentlich erholt sie sich wieder, sie ist unser ein und alles!
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #11
Habe beim Auto aufgefüllt, da ist die Flasche umgefallen, habe sie gleich wieder aufgefangen, da war ein kleiner Fleck auf dem Splitt, so 10cm Durchmesser. Ist aber gleich versickert.
Frostschutz kann bereits in sehr kleinen Mengen (wenige Milliliter) gefährlich sein, das macht es ja so tückisch.

Wann hast du das Mittel verschüttet und seit wann hat sie die Symptome? Nach der Aufnahme von Frostschutz zeigen sich die Symptome sehr schnell wenige Stunden bis 3 Tage später. Nach Wochen oder Monaten muss man sich keine Sorgen machen, falls der Vorfall also schon länger her ist, hängt es damit wohl eher nicht zusammen.

Das Frostschutz von Tieren aufgenommen wird, nachdem er am Auto ausgelaufen ist, oder verschüttet wurde ist leider tatsächlich ein Klassiker.

Die ersten Symptome zeigen sich oft kurz nach der Aufnahme (Unruhe, Erbrechen, Orientierungslosigkeit) bessern sich dann jedoch wieder. In der späteren Phase nach etwa 48-72 Stunden kristallisiert das Mittel in der Niere und führt so zu Nierenversagen.

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Natürlich kann es auch alles mögliche andere sein (ich will keine Ferndiagnose abgeben) aber gerade jetzt im Winter und wenn es auch im Haushalt ist sollte man Frostschutz mit in Betracht ziehen.
Schlechte Nierenwerte können aber natürlich auch viele andere Ursachen haben.

Das ihr in größter Sorge seit kann ich sehr gut verstehen und wir drücken hier wirklich alle Daumen und Pfötchen, dass es eurer Süßen bald wieder besser geht.
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #12
Genau kann ich es nicht sagen, es muß so um den 31.12.-3.01 gewesen sein, als es kalt wurde. Am 7.1. war sie putzmunter wie immer und hat noch normal gefressen, am 8. hat sie nur noch wenig gefressen, aber abends viel getrunken und ab dem 9. war sie schlapp. Übergeben oder Zittern etc. haben wir in der Zeit nicht festgestellt. Aber der Hund war nicht in der Nähe als es verschüttet wurde und es ist sofort versickert, da der Split dort etwa 5cm tief ist und sich darunter Sand befindet. Schon wenn ich z.B. nur 1ml aus einer Spritze auf den Tisch gieße, entsteht eine hübsche, kleine Pfütze. Soviel kann sie unmöglich aufgenommen haben, ich schätze mal eher 0,1ml, wenn sie intensiv alles abgeschleckt hätte. Aber dann müßte im Split doch eine Vertiefung sein, davon sehe ich nichts. Außerdem war es Scheibenfrostschutz, da liegt der Glykolanteil bei etwa 3%, anionische Tenside unter 5% und der Rest ist wohl Alkohol, dieser verdunstet ziemlich schnell. Kühlerfrostschutz mit hohem Glykolanteil wäre da sicher schon gefährlicher.
Heute morgen war sie recht munter, aber irgendwie schreckhaft und ungewohnt hektisch. Lag auch von uns abgewandt und schaute die Wand an. Nicht das die Giftstoffe im Blut das Auge schädigen? Die sind ja am empfindlichsten. (Am WE bin ich in den Garten, sie hebt den Kopf, schaut mich an, ich gehe langsam zu ihr - plötzlich springt sie erschrocken zur Seite, irgendwie scheint sie nicht ganz da zu sein) Vielleicht eine Nebenwirkung der Medikamente? Sie bekam lt. Rechnung eine Infusion (Z) über Venenkatheder, i.m./s.c. Hund/Katze Spritze/Kanüle, Solidago compositum ad us. vet., Ubichinon comp. und Coenzyme compositum 2,2 ml. Welcher Tierarzt in der Nähe eine Dialyse machen kann, müssen wir noch herausbekommen. Ultraschall wurde gemacht und wird am Mittwoch noch mal wiederholt. Da wird wohl das schöne Fell am Rücken abrasiert :-( Aber Hauptsache, wir finden schnell die Ursache.

Habe gerade einen anderen Tierarzt wegen der Dialyse angerufen. Der sagt, entscheidend ist der Kreatinin-Wert (CREA) und der ist mit 1,9 statt 0,5-1,8 völlig unbedenklich. Die anderen Werte sind zwar aus der Norm, können aber durchaus andere Ursachen haben (Ernährung etc.) und noch schlechter sein. Er sieht keinen Bedarf für eine Dialyse. Sprich: die Nierenwerte sind nicht der Grund, warum es unserer Kleinen so schlecht geht! Vermutlich wird jetzt die Niere behandelt, aber nicht die Ursache! Nur die Zeit läuft uns nun weg! Ich will versuchen, eien Azt mit besser Bewertung im Intern zu finden, aber da muß man ja auch vorsichtig sein, wen ich da an meine Zahnärztin denke...

Gift-Notruf vom Hersteller des Frostschutzes sagt, da müßte sie schon über 30 ml getrunken haben, bevor überhaupt eine Wirkung feststellbar ist (sind nur 10% vom giftigen Stoff drin, 50% Wasser, Rest Alkohol). Das geht durch Aufschlecken von eingetrocknetem Frostschutz nicht. Bevor ernste Schäden auftreten, müßte sie noch mehr trinken. Riecht zwar süß, sind aber Bitterstoffe drin. Lustig war die Frau aus der Tel.-Zentrale: kann gar nichts passieren, ist ja biologisch abbaubar :D

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Leider sind wir immer noch keinen Schritt weiter. Unsere Maus wird immer teilnahmsloser und schwächer. Heute Mittag ist sie aber noch spazieren gegangen. Wir haben heute einen anderen Tierarzt aufgesucht, der uns empfohlen wurde. Zu diesem kommen die Leute aus großer Entfernung und er hat eine Top-Bewertung. Deshalb stehen die Leute dort Schlange und es ging sehr hektisch zu. Es waren sogar zwei Ärzte dort, den einen hat kurz bevor unsere Kleine an der Reihe war, ein Hund gebissen, der fiel dann aus. Es ist wie verhext!
Gestern wurde, wie ich gerade erfuhr, nur an der Gebärmutter Ultraschall gemacht, weil sie ihre Tage so lange nicht hatte. Die Nierenuntersuchung sollte erst morgen stattfinden. Heute wurde alles geröntgt - nichts zu sehen! Magen und Darm leer, weil sie nun schon vier Tage fast nichts frißt. Die Maus ist wohl durch! Nun bekommt sie wieder eine Infusion, um die Nierenwerte zu verbessern. Wir haben sie dort gelassen, weil sie so schwach war und hoffen, daß es ihr morgen besser geht. Eine Dialyse können angeblich nur Krankenhäuser durchführen, kein Tierarzt meinte der Arzt. Wenn die Werte besser sind, kann man in Ruhe weiter untersuchen. Angeblich könnten sonst andere Organe beschädigt werden, wenn die Werte so hoch bleiben?

Ich versuche jetzt auf eigene Faust, die Ursache einzukreisen:

Frage 1: Er meinte aber im Gegensatz zum Vorhergehenden, daß ihre Nierenwerte durchaus Ursache für ihre schlechte Verfassung sein könnten. Ist mir aber nicht schlüssig. Der Hauptnierenwert ist gut. Harnstoff ist viel zu hoch, ich las aber auch von Tieren mit über 150 und denen ging es noch gut! Der dritte Wert, Phosphat, soll sich langfristig nur auf die Knochen auswirken. Warum also sollte es ihr deswegen jetzt schlecht gehen? Oder gibt es noch weitere Werte, die ich nicht kenne?

Frage 2: Eine Magen- oder Darmblutung haben beide Ärzte ausgeschlossen, das würde man am Blutbild sehen, was nicht der Fall ist. Kann es nicht auch versteckte, aber gefährliche innere Blutungen geben? Sieht man die immer auf dem Röntgen- bzw. Blutbild?

Frage 3: Gift! Wie geht man vor, wenn man nicht weiß, um welches Gift es sich handelt? Es gibt wohl Tausende und man kann nicht auf alle prüfen, zumindest wäre das wohl unbezahlbar. Wenn man wüßte, was es ist, könnte man vielleicht gegensteuern, aber eben nur wenn! Rosinen und Frostschutz würde ich ausschließen. Aber sie kann ja bei ihren Spaziergängen alles Mögliche gefressen/ getrunken haben.

Falls jemand auch nur einen Anhaltspunkt/ Vermutung hat, bitte nur her damit. Es gilt jetzt wohl die Nadel im Heuhaufen zu finden...

Update: Tierarzt rief gerade an, er hätte auf dem Röntgenbild bei nochmaliger Betrachtung im Darm "aufgegaste" Stellen gefunden. Morgen wird Ultraschall gemacht und weiter untersucht, ggf. muß operiert werden. Es sei aber nicht sicher, ob etwas gefunden wird. Aber evtl. ist da was.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #13
Huhu,

Zu 1) Jedes Tier reagiert da völlig anders. Bei unseren Katzen gab es einen Unterschied wie Tag und Nacht, bei fast denselben Werten. Unser Hund hat mit erhöhten Werten und Zyste auch keine Schwäche o.ä. gezeigt.

Zu 2) Da kann ich dir leider nicht so wirklich helfen. Unser Hund hatte eine kleine Magenblutung aufgrund von Magenkrebs, kurz davor und danach konnte im Blutbild nichts derartiges entdeckt werden (geröngt wurde da allerdings nicht). Dabei war er sogar kurz weggesackt.

3) Gifte sind nicht mein Thema, entschuldige.

Infusion und senken der Werte ist schon mal was. Allein wegen des Nahrungsentzugs wäre die Infusion schon notwendig. Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen!
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #14
Vielen Dank! Katzen haben ja oft ähnliche Werte wie Hunde. Ich schlußfolgere jetzt mal als Laie, daß die Nieren noch weitestgehend ok sind, so lange der Kreatininwert noch im Rahmen liegt. So weit ich lesen konnte, liegt der BUN-Wert meist über 130, bevor es den Tieren wirklich schlecht geht. Phophate kann man nur im Labor festellen, zu hohe Werte gehen mit der Zeit auf die Knochen. Bei felinecrf.info gab es eine gute Abhandlung dazu. Ich denke, morgen wird ein Ultraschall der Nieren gemacht, da sollte man doch sehen, ob sie vergrößert sind oder etwas verstopft ist oder gar Schlimmeres.

Mit der Magenblutung das stelle ich mir jetzt mal so vor: bereits eine kleine Verletzung der stark durchbluteten Magenschleimhaut bewirkt in der Regel einen größeren Blutverlust und den sieht man im Blutbild. Oder sie vernarbt und dann ist ja alles gut und man sieht auch nichts im Blutbild. Bei einem Tumor ist das Gewebe aber verändert, da kann es immer wieder zu kleineren Blutungen kommen, die vernarben und die sind dann nicht feststellbar.

Stimmt, über eine Infusion wird die Kleine ja auch ernährt, daran hatte ich gar nicht gedacht.

Irgendwie läßt mir das alles keine Ruhe. Ich kann mich einfach nicht damit abfinden, sie zu verlieren. Jeden Abend kam sie zu mir, hat mich mit dem Näschen unter den Achselhöhlen angestupst und lief dann zur Treppe. Oder sie legt den Kopf auf mein Knie und die Augen schauten mich bittend an - sie sagte mir immer wieder: bring mich raus! Habe sie dann vorsichtig die Treppe heruntergetragen (unsere Holzteppe traute sie sich nicht - alle anderen Treppen waren kein Problem) und in den Garten rausgelassen. Da hat sie sich immer so drüber gefreut, denn da war es kühl und gab dort so viele interessante Dinge zu entdecken. Aber die letzten Tage/ Wochen saß sie oft nur noch da, am Wochenende lag sie gar auf der Seite - so wie sie sonst nachts schläft. Ich denke mal, die Ursache lag schon etwas länger zurück.
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #15
Hallo hündinpeggy,

wie geht es deiner Hündin heute? Beim Lesen hatte ich spontan die Idee, ob nicht die Maus etwas Giftiges/Unverträgliches gefressen haben könnte?

Gute Besserung!!
Soluna
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #16
Vielen lieben Dank! Wir warten noch auf die Rückmeldung vom Tierarzt. Es ist ein Hoffen und Bangen. Ich glaube auch, dass sie etwas Giftiges gefressen hat. Entweder war es in der Maus, die sie einen Tag vorher gefressen hat oder sie hat woanders etwas aufgeschnappt. Ich glaube jetzt ganz fest daran, daß es an der Stelle sitzt, wo der Tierarzt etwas am Darm gesehen hat. Wenn heute beim Ultraschall nichts anderes gefunden wird, werden wir wohl einer OP zustimmen, können nicht mehr warten und zusehen, wie es ihr immer schlechter geht. Unser Heilpraktiker sagte immer: "Der Tod steckt im Darm!" Er hat beim Menschen viele Probleme und Krankheiten mit Einläufen wegbekommen, da dort sitzende Gifte über die Schleimhaut zurück ins Blut gelangen. Eventuell reicht bei unserer Kleinen ja auch ein Einlauf? Habe gelesen, daß man das bei Verstopfungen beim Hund unter Narkose machen kann. Hätte nur Angst, daß es das Gift dabei im Darm zurückdrücken könnte und die geschwächte Mausi das nicht mehr verkraftet. Mal sehen, was der Arzt dazu sagt. Hoffentlich hält unsere Maus so lange durch.
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #17
Erstmal schön, das Frostschutz schonmal ausgeschlossen ist und auch dass die Nierenwerte wenn auch schlecht, dennoch nicht katastrophal sind, das ist doch schon mal gut :D

An die Maus als Giftüberträger glaube ich eher weniger, das was in einen Mäusemagen hineinpasst dürfte für einen Hund kaum mehr als eine homöopathische Dosis darstellen (zumindest wenn man von in einer Maus wahrscheinlichen Giften wie z.B. Rattengift ausgeht).

Er hat beim Menschen viele Probleme und Krankheiten mit Einläufen wegbekommen, da dort sitzende Gifte über die Schleimhaut zurück ins Blut gelangen. Eventuell reicht bei unserer Kleinen ja auch ein Einlauf? Habe gelesen, daß man das bei Verstopfungen beim Hund unter Narkose machen kann. Hätte nur Angst, daß es das Gift dabei im Darm zurückdrücken könnte und die geschwächte Mausi das nicht mehr verkraftet.
Ein Gift ist nur dann giftig wenn der Körper versucht es zu assimilieren (es also in den Kreislauf gelangt, mit dem Blut abtransportiert wird und der Organismus versucht es in körpereigene Stoffe umzuwandeln und es somit Schäden an Organen hinterlassen kann). Magen und Darm als Verdauungsorgane sind die Hauptorte der Assimilation, hier treten Stoffe aus der Nahrung ins Blut über. Ein Gift welches oral aufgenommen wurde kann nicht im Darm "feststecken" denn das würde bedeuten, dass es ja gar nicht in den Blutkreislauf gelangt und demnach auch nicht giftig ist ;)

Über den Sinn und Unsinn von Einläufen kann man streiten, sie helfen natürlich bei Verstopfung und einige Heilpraktiker schwören auf Einläufe mit bestimmten Wirkstoffen, gleichzeitig darf man aber nicht vergessen, dass das Einbringen von größeren Mengen Wasser in den Darm jedes Mal eine Belastung für die Darmflora ist.

Ich muss auch gestehen, dass ich nicht denke, dass man ihre Nierenwerte durch einen Einlauf verbessern kann.

Wenn heute beim Ultraschall nichts anderes gefunden wird, werden wir wohl einer OP zustimmen
Wird auch ein Fremdkörper nicht ausgeschlossen, oder was vermutet man bei einer OP zu finden? So eine große OP kann man unter Umständen mit einem CT umgehen, dort können Fremdkörper und auch der Darm allgemein viel besser dargestellt werden z.B. auch was Geschwüre oder Tumore angeht (natürlich müsste sie dann wahrscheinlich trotzdem operiert werden wenn tatsächlich was gefunden wird).

Nochmal allgemein, bei wie vielen Tierärzten wart ihr bisher? Evtl würde ich überlegen in einer Tierklinik eine Zweitmeinung einzuholen (damit es nicht so teuer wird, könntet ihr ja alle Befunde von eurem aktuellen Tierarzt mitnehmen).

Weiterhin sind natürlich Daumen und Pfoten gedrückt für eure Süße, hoffentlich wird bald die Ursache gefunden.
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #18
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #19
Aufnahme von vergifteten Mäusen, Ratten, Maulwürfen, Spitzmäusen, Heuschrecken, Insekten, etc. die eine tödliche Dosis Gift in sich tragen

Überzeugt mich nicht, die Angabe ist sehr, sehr vage, es wird ja auch keine Angabe zu den Giften gemacht (was für ein Gift kann denn über Insekten aufgenommen werden?).

Nehmen wir nur mal Rattengift, dieses wirkt pro kg/Körpergewicht. Wenn Dosis x ausreicht um eine 100g schwere Maus zu töten, müsste ein 10kg schwerer Hund das 100fache dieser Dosis aufnehmen um daran zu sterben. Selbst wenn eine Maus ein Vielfaches der für sie tödlichen Dosis gefressen hat dürfte ein großer Hund dennoch nicht wirklich Schaden nehmen wenn er diese Maus frisst.

Zudem passen die beschriebenen Symptome in diesem Fall eher weniger zu Rattengift.
 
  • Hündin ist übers Wochenende müde und langsam Beitrag #20
Habe gestern abend mit dem Arzt gesprochen. Unsere Maus hängt seit gestern ununterbrochen am Tropf. Nun sind die Werte gut - aber was passiert, wenn sie abgetrennt wird, wissen wir erst heute bzw. morgen beim nächsten Test! Die Nierenwerte waren nicht gut, deuten eindeutig auf eine Niereninsuffiziens/ Nierenversagen hin. Die kann sie schon Monate haben oder sie ist erst jetzt durch ein Gift verursacht worden. Welches genau weiß niemand. Über einen Gaschromatograph könnte man dies genau herausfinden. Kosten allerdings 20.000-40.000€, bis das Labor das Gift ermittelt hat. Das Gift ist jetzt schon 6 Tage im Körper. Bis das genaue Ergebnis vorliegt, dauert es noch mehrere Tage. Gegen die meisten Gifte kann man dann ohnehin nichts mehr ausrichten. Wir müssen also notgedrungen damit leben. Fakt ist aber auch: Ursache der Beschwerden sind noch nicht die Nierenwerte gewesen, sondern vermutlich nur die unbekannte Vergiftung. Die Röntgenaufnahme im Darmbereich hat ergeben, daß die Blähungen zurückgegangen sind und kein Grund für eine OP mehr besteht. Diese würde unsere Maus nur schwächen (Narkose). Es ist nur in wenigen Fällen so, daß ein Fremdkörper gefunden wird, wenn das Röngenbild nichts ergibt (hatte der Tierarzt aber schon 5x). In ihrem Zustand würde er eine OP nur bei gesicherter Diagnose empfehlen.
Natürlich können Gifte auch durch die Darmschleimhaut in den Körper gelangen. Aber er meint, das durch die Infusion bereits mehr herausgeholt wurde, als durch Abführmittel und Einlauf je entfernt werden könnten. Auch med. Kohle würde (angeblich) nichts mehr bringen, da das Gift bereits durch sei? Andererseits sagte er, das unbekannte Gift wäre noch überall im Körper (Leber, Muskeln usw.). Ein Widerspruch. Mir hat es früher einmal geholfen, weil es das Gift ja aus dem ganzen Körper zieht, nicht nur aus dem Verdauungssystem.
Spezielle Wirkstoffe braucht man für einen Einlauf keine, Wasser ist ausreichend. Die Darmflora erholt sich normalerweise wieder von selbst und kann unterstützt werden durch Essen von Vergorenem (beim Menschen, beim Hund weiß ich nicht). Verbessern könnte man durch den Einlauf nicht die Nierenwerte, sondern die Organe und das Herz von Giftstoffen entlasten, wobei es wieder mehr Energie für die Nierenfunktion hätte. Das Herz der Kleinen Maus hat ja ganz schön geklopft und sie atmete angestrengt. Genau die gleichen Symptome hatte ich früher einmal bei einer leichten Fischvergiftung. Wenn ich nichts gegessen hatte, ging es gut. Aber nach jedem Essen fühlte ich mich wie schwere Grippe mit Fieber und bin fast weggetreten. Schulmediziner konnten nichts feststellen. Nach Einläufen waren damals alle Symptome weg, man merkte deutlich, wie der Körper entlastet wurde. Vielleicht geht es der Maus jetzt ähnlich und sie frißt deshalb nichts?
Wir waren bislang bei 2 Tierärzten. Beide gingen jedoch ähnlich vor. Der erste hatte nur eine mittelmäßige Bewertung, da ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden war, haben wir einen zweiten TA aufgesucht, der mir empfohlen wurde. Nun wissen wir nicht weiter, es kann sein, daß sie sich unverändert verhält, weil ja das eigentliche Problem noch nicht beseitigt ist?
Was mir noch aufgefallen ist: seit einer Woche habe ich ihr abends neue Leckerlies gegeben. Das würde zeitlich passen. Haltbar bis August 2017 Pure Meaties Huhn. Ob das überhaupt damit etwas zu tun hat, weiß ich nicht. Jedenfalls las ich nun, daß es 2007 einen Futtermittelskandal gab (nicht bei dieser Firma, die ja Bio-Produkte herstellt), wo viele Tiere an Nierenversagen starben. Als Ursache wurde damals ein hoher Anteil von Melamin und Cyanursäure festgestellt! Vielleicht sollte man sicherheitshalber einmal das Futter darauf untersuchen, um so etwas auszuschließen? Die Kosten sollten überschaubar sein, da man ja nur auf diese beiden Stoffe testen muß.
 
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