- Hündin bleibt nachmittags ungerne alleine Beitrag #1
petite
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Hallo zusammen,
ich habe meine Hündin "Anna" vor ca einem Jahr aus eine Familie übernommen. Sie ist vier Jahre alt und eine Pudelmixdame. Ein Sensibelchen, bei dem der Terrierdickkopf manchmal durchkommt.
Damals habe ich hier in den Chat geschrieben, dass sie nicht alleine bleiben kann, da sie immer anfing zu janken, wenn wir das Haus verließen.
Das hat sich aber super eingestellt. Sie musste scheinbar erst einmal ankommen und bleibt jetzt problemlos mehrere Stunden alleine, wenn ich vormittags arbeiten gehe. Zwischendurch hatte ich auch mal eine Hundesitterin, aber das hat Anna völlig aus dem Konzept gebracht. Eigentlich wollte ich ihr einen Gefallen tun, damit sie nicht so lange alleine bleiben muss, aber sie wurde dadurch immer unruhiger und hatte kaum Schlafphasen. Das lag wahrscheinlich daran, dass die Hundesitterin auch vieles falsch gemacht hat. Sie hat Anna immer überschwänglich begrüßt, statt ruhig zu bleiben und draußen hat Anna das Kommando an der Leine übernommen. Der Hundesitterin gefiel, dass Anna sie draußen "beschützt" hat. Ich fand das natürlich mega schlimm, dass Anna plötzlich alles anbellte, was sich bewegte, wobei sie das bei mir glücklicherweise trotzdem nicht gemacht hat. Sie ist einfach hoch sensibel und braucht eine konsequente Hand.
Nun ist es jedenfalls so, dass Anna morgens in den unterschiedlichsten Posen schläft und schnarcht, wenn sie alleine ist. Sie steht höchstens mal auf, um sich anders hinzulegen...alles wie aus dem Bilderbuch. Kein Horchen, ob ich nicht doch komme, kein winseln oder jammern, sie trinkt, sie frisst....alles super.
Als Ritual bekommt sie bei jedem alleine lassen ihren Kong oder einen Kauknochen und das nimmt sie super gerne an.
Nur nachmittags oder abends, wenn wir mal ins Kino wollen oder wenn ich nur mal eben eine halbe Stunde einkaufen fahre, macht Madame nicht richtig mit!! Da haben wir bitteschön zu Hause zu bleiben. Besonders schlimm wird es, wenn mein Freund und ich gemeinsam das Haus verlassen. Sie beschwert sich nicht lautstark, aber sie sitzt das ganze buchstäblich aus. Sie horcht, sie schaut zur Tür, sie fiept ab und zu, legt sich auch nach einer Stunde nicht ab und ist einfach unentspannt. Wenn ich es nicht mit der Kamera aufnehmen würde, würde ich es aber gar nicht merken...und ich will nicht wissen, wie viele Hundebesitzer gar nicht wissen, dass ihr Hund leise, aber unentspannt wartet...
Habt ihr einen Tipp?? Oder soll ich einfach mal denken "da muss sie jetzt einfach mal durch, bis sie es kapiert hat"...denn eigentlich möchte ich mich durch meinen Hund nicht so mega einschränken lassen. Mein schlechtes Gewissen macht mir in solchen Momenten natürlich trotzdem einen Strich durch die Rechnung...
Ich würde mich über Meinungen sehr freuen.
PS. Zusatzinfo: Mein Hund orientiert sich absolut gut an mir, hört aufs Wort, führt alle Grundkommandos aus (sitz, platz, bleib, Fuß), apportiert super, wird geistig und körperlich ausgelastet etc. Sie ist sehr auf mich fixiert. Ein Dominanzverhalten in dem Sinne schließe ich aus. Ich denke eher, dass die Unsicherheit aus ihr spricht, wenn sie plötzlich zu einer anderen Zeit alleine bleiben muss, als gewöhnlich.
ich habe meine Hündin "Anna" vor ca einem Jahr aus eine Familie übernommen. Sie ist vier Jahre alt und eine Pudelmixdame. Ein Sensibelchen, bei dem der Terrierdickkopf manchmal durchkommt.
Damals habe ich hier in den Chat geschrieben, dass sie nicht alleine bleiben kann, da sie immer anfing zu janken, wenn wir das Haus verließen.
Das hat sich aber super eingestellt. Sie musste scheinbar erst einmal ankommen und bleibt jetzt problemlos mehrere Stunden alleine, wenn ich vormittags arbeiten gehe. Zwischendurch hatte ich auch mal eine Hundesitterin, aber das hat Anna völlig aus dem Konzept gebracht. Eigentlich wollte ich ihr einen Gefallen tun, damit sie nicht so lange alleine bleiben muss, aber sie wurde dadurch immer unruhiger und hatte kaum Schlafphasen. Das lag wahrscheinlich daran, dass die Hundesitterin auch vieles falsch gemacht hat. Sie hat Anna immer überschwänglich begrüßt, statt ruhig zu bleiben und draußen hat Anna das Kommando an der Leine übernommen. Der Hundesitterin gefiel, dass Anna sie draußen "beschützt" hat. Ich fand das natürlich mega schlimm, dass Anna plötzlich alles anbellte, was sich bewegte, wobei sie das bei mir glücklicherweise trotzdem nicht gemacht hat. Sie ist einfach hoch sensibel und braucht eine konsequente Hand.
Nun ist es jedenfalls so, dass Anna morgens in den unterschiedlichsten Posen schläft und schnarcht, wenn sie alleine ist. Sie steht höchstens mal auf, um sich anders hinzulegen...alles wie aus dem Bilderbuch. Kein Horchen, ob ich nicht doch komme, kein winseln oder jammern, sie trinkt, sie frisst....alles super.
Als Ritual bekommt sie bei jedem alleine lassen ihren Kong oder einen Kauknochen und das nimmt sie super gerne an.
Nur nachmittags oder abends, wenn wir mal ins Kino wollen oder wenn ich nur mal eben eine halbe Stunde einkaufen fahre, macht Madame nicht richtig mit!! Da haben wir bitteschön zu Hause zu bleiben. Besonders schlimm wird es, wenn mein Freund und ich gemeinsam das Haus verlassen. Sie beschwert sich nicht lautstark, aber sie sitzt das ganze buchstäblich aus. Sie horcht, sie schaut zur Tür, sie fiept ab und zu, legt sich auch nach einer Stunde nicht ab und ist einfach unentspannt. Wenn ich es nicht mit der Kamera aufnehmen würde, würde ich es aber gar nicht merken...und ich will nicht wissen, wie viele Hundebesitzer gar nicht wissen, dass ihr Hund leise, aber unentspannt wartet...
Habt ihr einen Tipp?? Oder soll ich einfach mal denken "da muss sie jetzt einfach mal durch, bis sie es kapiert hat"...denn eigentlich möchte ich mich durch meinen Hund nicht so mega einschränken lassen. Mein schlechtes Gewissen macht mir in solchen Momenten natürlich trotzdem einen Strich durch die Rechnung...
Ich würde mich über Meinungen sehr freuen.
PS. Zusatzinfo: Mein Hund orientiert sich absolut gut an mir, hört aufs Wort, führt alle Grundkommandos aus (sitz, platz, bleib, Fuß), apportiert super, wird geistig und körperlich ausgelastet etc. Sie ist sehr auf mich fixiert. Ein Dominanzverhalten in dem Sinne schließe ich aus. Ich denke eher, dass die Unsicherheit aus ihr spricht, wenn sie plötzlich zu einer anderen Zeit alleine bleiben muss, als gewöhnlich.