- Bauchtumor / HHL ... ich muss es mir einfach von der Seele schreiben Beitrag #1
S
Skarrik
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Hallo liebe Rattenfreunde,
ich schreibe hier zum ersten Mal. Da mich momentan die allgemeine Lage meines Privatlebens ein wenig überfordert... hoffe ich hier ein Problem loswerden zu können das auf Gehör, Verständnis trifft - und hoffentlich auch jemand einen Ratschlag oder ähnliches für mich übrig hat. Die allgemeine Situation hat hier nichts zu suchen... hier und jetzt geht es um meinen alten, lieben Feivel.
Feivel ist nun etwas über 3 Jahre alt. Er schleppt eine HHL mit sich rum und hat nun seit knapp 4 wochen im Bauch einen Tumor.
Der Tumor wuchs anfang schnell - jetzt viel langsamer. Unser TA des Vertrauens (der unsere vorherigen 14 Mädchen und 4 Böcke immer erfolgreich behandelt hatte) riet von einer OP im Bauchraum ab - vorallem mit seinem Alter und wegen der HHL.
Jetzt zum eigentlichen Problem: Anfang kam er mit dem Tumor super zurecht... nur so langsam aber sicher merkt man dann doch die Krankheitserscheinungen - er ist schlapp, schläft viel, möchte nur selten bis gar kein "Hartfutter" und sucht unsere Nähe nicht mehr auf. Das schmusen ist vom "Hey ihr! Ich komm' zu euch und ihr müsst mir gehorchen und mich kraulen!" zu einem "Ich bin jetzt im Häuschen.. aber schmusen wäre trotzdem schön.. bewegen mag ich mich aber nicht." geworden.
Wir ernähren ihn mit Brei, Paste, Leckerlis. Aktuelle Medikamente: Cortison, Novalgin. Körperpflege übernimmt er selbst soweit möglich - für ihn unereichbare Stellen werden vorsichtig mit leicht feuchten Waschlappen gereinigt und das Fell mit einer weichen Babybürste gepflegt.
In den letzten rund 10 Tagen hatten wir öfter gedacht das wir nun losfahren und ihn erlösen lassen. Warum? Er hing rum wie ein Schluck Wasser in der Kurve und hat uns und alles was wir ihm anboten verweigert. Das war meistens Abends oder Nachts... dann kam das typische "Wenn es ihm morgen früh nicht besser geht... gehen wir.". Morgens aufgestanden - nach ihm geguckt... er ist nicht im Häuschen... nein er "watschelt" so gut es mit seiner HHL geht umher, ist neugierig und gut gelaunt, lässt sich betatschen und nimmt Leckerli... somit ist das, zumindest für uns, Zeichen genug das es noch zu früh ist ihn gehen zu lassen.
Dieses ständige hin und her zehrt richtig an den Nerven - meine Partnerin sieht das noch ein wenig lockerer als ich. Ich mache mir Sorgen um den Tumor.. ich habe Angst das er früher oder später etwas abdrückt.. wie z.B. die Lunge und er uns erstickt... oder das sein Magen-Darm-Trakt davon befallen wird und er sich "selbst vergiftet" oder sonstiges.
Die wirklich schlechten Momente werden durch seine guten Momente wieder aufgehoben - so sehen wir das zumindest. Er gibt uns noch keine eindeutigen Zeichen das es zu viel für ihn ist... wir fragen uns täglich "...wann müssen wir mit ihm los..." und das frisst an der Seele. Ich weiß das Ratten ihr Leiden verstecken so lange wie irgendwie geht... aber wie gesagt: seine guten Momente sind zu häufig um ihn meines Erachtens nach erlösen zu lassen. Oder sehen wir da etwas falsch? Unser TA sagte auch stets: Solange noch Anzeichen sind das es für ihn halbwegs Okay ist... ist es nicht nötig nachzuhelfen. Unser TA tut alles in seiner Macht stehende um seine Patienten nicht frühzeitig einzuschläfern.
Wir können auch nicht jeden Tag mit dem Kleinen zum TA rennen und seine Meinung einholen... im Endeffekt obliegt es immernoch uns dies zu Entscheiden WANN der "richtige" Zeitpunkt ist mit ihm den letzten Weg zu gehen... ob unser kleiner Ratz das so möchte oder nicht... wir sind diejenigen die Entscheiden müssen.
Ich glaube der ganze Text ist vielleicht ein wenig schlecht verfasst... aber ich hoffe einfach das es halbwegs verständlich Ausgedrückt war
Was würdet ihr mit eurer Ratzl machen? Ihn gehen lassen? Doch noch warten? Schlechte Momente... gute Momente... Feivel ist ein Fall für sich. Bei unseren vorherigen Rattis war das "einfacher" zu entscheiden... sie machten eindeutige Anzeichen wenn wir ihnen helfen "mussten"... oder sie starben von alleine. Aber Feivel... die Anzeichen die er macht überwiegen noch nicht den guten Momenten...
Bäh... das ist dieses mal wirklich sehr schwer...
Jetzt habe ich zumindest mal loswerden können was mir gerade im Kopf umherschwirrte...
Ein Danke an alle die das lesen und vielleicht ein paar Worte dazu schreiben werden...
ich schreibe hier zum ersten Mal. Da mich momentan die allgemeine Lage meines Privatlebens ein wenig überfordert... hoffe ich hier ein Problem loswerden zu können das auf Gehör, Verständnis trifft - und hoffentlich auch jemand einen Ratschlag oder ähnliches für mich übrig hat. Die allgemeine Situation hat hier nichts zu suchen... hier und jetzt geht es um meinen alten, lieben Feivel.
Feivel ist nun etwas über 3 Jahre alt. Er schleppt eine HHL mit sich rum und hat nun seit knapp 4 wochen im Bauch einen Tumor.
Der Tumor wuchs anfang schnell - jetzt viel langsamer. Unser TA des Vertrauens (der unsere vorherigen 14 Mädchen und 4 Böcke immer erfolgreich behandelt hatte) riet von einer OP im Bauchraum ab - vorallem mit seinem Alter und wegen der HHL.
Jetzt zum eigentlichen Problem: Anfang kam er mit dem Tumor super zurecht... nur so langsam aber sicher merkt man dann doch die Krankheitserscheinungen - er ist schlapp, schläft viel, möchte nur selten bis gar kein "Hartfutter" und sucht unsere Nähe nicht mehr auf. Das schmusen ist vom "Hey ihr! Ich komm' zu euch und ihr müsst mir gehorchen und mich kraulen!" zu einem "Ich bin jetzt im Häuschen.. aber schmusen wäre trotzdem schön.. bewegen mag ich mich aber nicht." geworden.
Wir ernähren ihn mit Brei, Paste, Leckerlis. Aktuelle Medikamente: Cortison, Novalgin. Körperpflege übernimmt er selbst soweit möglich - für ihn unereichbare Stellen werden vorsichtig mit leicht feuchten Waschlappen gereinigt und das Fell mit einer weichen Babybürste gepflegt.
In den letzten rund 10 Tagen hatten wir öfter gedacht das wir nun losfahren und ihn erlösen lassen. Warum? Er hing rum wie ein Schluck Wasser in der Kurve und hat uns und alles was wir ihm anboten verweigert. Das war meistens Abends oder Nachts... dann kam das typische "Wenn es ihm morgen früh nicht besser geht... gehen wir.". Morgens aufgestanden - nach ihm geguckt... er ist nicht im Häuschen... nein er "watschelt" so gut es mit seiner HHL geht umher, ist neugierig und gut gelaunt, lässt sich betatschen und nimmt Leckerli... somit ist das, zumindest für uns, Zeichen genug das es noch zu früh ist ihn gehen zu lassen.
Dieses ständige hin und her zehrt richtig an den Nerven - meine Partnerin sieht das noch ein wenig lockerer als ich. Ich mache mir Sorgen um den Tumor.. ich habe Angst das er früher oder später etwas abdrückt.. wie z.B. die Lunge und er uns erstickt... oder das sein Magen-Darm-Trakt davon befallen wird und er sich "selbst vergiftet" oder sonstiges.
Die wirklich schlechten Momente werden durch seine guten Momente wieder aufgehoben - so sehen wir das zumindest. Er gibt uns noch keine eindeutigen Zeichen das es zu viel für ihn ist... wir fragen uns täglich "...wann müssen wir mit ihm los..." und das frisst an der Seele. Ich weiß das Ratten ihr Leiden verstecken so lange wie irgendwie geht... aber wie gesagt: seine guten Momente sind zu häufig um ihn meines Erachtens nach erlösen zu lassen. Oder sehen wir da etwas falsch? Unser TA sagte auch stets: Solange noch Anzeichen sind das es für ihn halbwegs Okay ist... ist es nicht nötig nachzuhelfen. Unser TA tut alles in seiner Macht stehende um seine Patienten nicht frühzeitig einzuschläfern.
Wir können auch nicht jeden Tag mit dem Kleinen zum TA rennen und seine Meinung einholen... im Endeffekt obliegt es immernoch uns dies zu Entscheiden WANN der "richtige" Zeitpunkt ist mit ihm den letzten Weg zu gehen... ob unser kleiner Ratz das so möchte oder nicht... wir sind diejenigen die Entscheiden müssen.
Ich glaube der ganze Text ist vielleicht ein wenig schlecht verfasst... aber ich hoffe einfach das es halbwegs verständlich Ausgedrückt war
Was würdet ihr mit eurer Ratzl machen? Ihn gehen lassen? Doch noch warten? Schlechte Momente... gute Momente... Feivel ist ein Fall für sich. Bei unseren vorherigen Rattis war das "einfacher" zu entscheiden... sie machten eindeutige Anzeichen wenn wir ihnen helfen "mussten"... oder sie starben von alleine. Aber Feivel... die Anzeichen die er macht überwiegen noch nicht den guten Momenten...
Bäh... das ist dieses mal wirklich sehr schwer...
Jetzt habe ich zumindest mal loswerden können was mir gerade im Kopf umherschwirrte...
Ein Danke an alle die das lesen und vielleicht ein paar Worte dazu schreiben werden...