Der richtige Zeitpunkt

Diskutiere Der richtige Zeitpunkt im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; für die Anschaffung eines Hundes Ja, wann ist der? Beim Lesen der Threads hier kommt man doch ins Grübeln. Schreibt jemand mit 12, heißt es "du...
  • Der richtige Zeitpunkt Beitrag #1
karl-käfer

karl-käfer

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für die Anschaffung eines Hundes

Ja, wann ist der?

Beim Lesen der Threads hier kommt man doch ins Grübeln.
Schreibt jemand mit 12, heißt es "du bist noch zu jung. Was. wenn sich deine Interessen ändern?"
mit 14 heißt es dann "du fängst doch bald eine Ausbildung an und gehst weg."
mit 18 gerade mitten in oder am Anfang der Ausbildung, mit wechselnden Wohnungen - ja nun auch nicht
Dann kommt vielleicht die Familienplanung oder größere Reisen, oder der Job im Ausland
als Rentner vielleicht - oder ist man jetzt doch schon zu alt?

???

Wenn man den Hund nicht nur als Tier, sondern als vollwertiges Familienmitglied betrachtet, auf das natürlich Rücksicht genommen werden muss und wo man auch mal Abstriche machen muss - dann ist es eigentlich fast immer machbar - vorausgesetzt alle Familienmitglieder sind der Meinung.
 
  • Der richtige Zeitpunkt Beitrag #2
Da man ohne Job sowieso keinen Hund halten kann, sind bis dahin immer die Eltern mit in der Pflicht. Ich verstehe daher sowieso nicht warum man ner 12- oder 14-Jährigen einen Hund ausreden muss. Auf die Verantwortung hinweisen ist sicher eine gute Sache, aber keine 12 - jährige kann sich einfach so einen Hund anschaffen, wenn die Eltern nicht mitziehen.

Zumal es einem so jungen Menschen vermutlich eh wurst ist ob hier das Thema Hundehaltung so dramatisiert wird. Wenn sie die Nase voll haben, sagen sie Ja und Amen und löchern die Eltern weiter oder suchen sich ein anderes Forum.;)

Ich weiß auch nicht warum man sich in der Hundehaltung so aufspielen muss. Manche Postings in diesen Bereichen wirken auf mich, als müsste man als Hundehalter mit ganz besonderen Zusatzqualifikationen auf die Welt gekommen sein.:lol:
 
  • Der richtige Zeitpunkt Beitrag #3
Beim Lesen der Threads hier kommt man doch ins Grübeln.
Schreibt jemand mit 12, heißt es "du bist noch zu jung. Was. wenn sich deine Interessen ändern?"
mit 14 heißt es dann "du fängst doch bald eine Ausbildung an und gehst weg."
mit 18 gerade mitten in oder am Anfang der Ausbildung, mit wechselnden Wohnungen - ja nun auch nicht
Dann kommt vielleicht die Familienplanung oder größere Reisen, oder der Job im Ausland
als Rentner vielleicht - oder ist man jetzt doch schon zu alt?

???

Wenn man den Hund nicht nur als Tier, sondern als vollwertiges Familienmitglied betrachtet, auf das natürlich Rücksicht genommen werden muss und wo man auch mal Abstriche machen muss - dann ist es eigentlich fast immer machbar - vorausgesetzt alle Familienmitglieder sind der Meinung.
Das denke ich mir auch immer. :mrgreen: Das ist wie mit dem Kinder kriegen, so richtig passt es halt nie. Das Leben ist eben eine Kette von Veränderungen.

Ich habe mit 13 Jahren meinen ersten Hund bekommen (und ja, dafür sind natürlich meine Eltern finanziell aufgekommen), mit 16 Jahren den zweiten. In der Zeit habe ich meinen Schulabschluss gemacht, eine Ausbildung begonnen, abgeschlossen, bin ausgezogen und habe alles so eingerichtet, dass ich Arbeit und Hund unter einen Hut kriege. Meine Interessen haben sich übrigens nicht schlagartig verändert. :mrgreen:
 
  • Der richtige Zeitpunkt Beitrag #4
Ich sehe es auch so, DEN Zeitpunkt gibt es nicht, nur bessere und schlechtere ;)

Letztendlich ist auch bei der Hundehaltung alles eine Frage des Willens, es gibt Menschen die haben sowohl die Zeit als auch das Geld, um für einen Hund gut sorgen zu können und diese stellen dann aber trotzdem nach einger Zeit fest, dass sie eigentlich doch nicht so richtig Lust auf das Tier haben und geben es wieder weg.
Andererseits gibt es Menschen deren Leben holprig und inkonstant ist, die aber alles tun um sich dennoch ein Leben mit ihrem Hund zu ermöglichen.

Ich persönlich gehöre übrigens auch zu den Menschen die sich eher zu einem unpassenden Zeitpunkt einen Hund angeschafft haben. Ich war 21, hatte gerade mein Abi in der Tasche, aber keinen festen Job und keinen Plan was ich nun machen wollte. Das einzige was ich wusste war, dass mir zu meinem Glück UNBEDINGT ein Hund fehlte :D
Wie viele Menschen haben mich damals gewarnt, dass ich mir diese Verantwortung nicht auflasten solle und das ich unvernünftig sei und eh bald andere Interessen und andere Pläne hätte (Urlaub, Arbeit, Kinder...etc).
War mir aber egal und der Hund musste her.....und dieser Hund wird dieses Frühjahr jetzt 14 Jahre alt und - tada - meine Interessen haben sich nicht verändert und ich habe nicht das Gefühl durch meinen Ringo irgendwas in meiner Jugend verpasst zu haben, im Gegenteil er hat mich Zuverlässigkeit und Konsequenz gelehrt (manchmal auch Verzicht) und mir eine Konstante und Beständigkeit im Alltag gegeben während all den schwierigen Zeiten in denen das Leben es nicht so gut mit mir meinte und mein Lebenslauf sich mehr als eine Delle eingefangen hat.

Meiner Meinung nach kann man deswegen nicht immer anhand von äußeren Vorzeichen abschätzen ob sich eine Lebenssituation zur Anschaffung eines Hundes eignet, es kommt einfach immer auf die Menschen an.
 
  • Der richtige Zeitpunkt Beitrag #5
Ich schliesse mich meinen Vorrednern an. Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt.

Meinen ersten Hund habe ich vor 5 bekommen. Es hat eigentlich hinten und vorne nicht gepasst. Ich hatte auch keinen blassen Schimmer von guter Ernaehrung oder richtiger Auslastung. Und ja es war auch mehr ne spontane Entscheidung...die meisten Sachen haben wir am selben Tag besorgt, kurz bevor wir den Hund geholt haben. Beim Zweithund war ich schon etwas mehr vorbereitet;).

Man waechst ja in seine Aufgabe hinein. Ich habe sicher Fehler gemacht, aber der/die Hund/e haben mir das verziehen:mrgreen:. Vom jetztigen Standpunkt wuerde ich ehrlich sagen, dass ich einen guten Job mache. Meine Hunde haben auch werden auch nicht rund um die Uhr bespasst, wir haben auch ruhige Tage dazwischen und das funktioniert. Es gibt auch mal nen halben Cheeseburger von McDonalds.

Was ich sagen will, ist, man reift mit dem Hund, wenn man ihn als vollwertiges Familienmitglied ansieht und nicht verbissen darauf aus ist, alles immer und ueberall richtig zumachen.
 
  • Der richtige Zeitpunkt Beitrag #6
Bei mir war der "richtige Zeitpunkt" wohl, bevor ich zu vernünftig war, um es zu lassen :mrgreen:
 
  • Der richtige Zeitpunkt Beitrag #7
  • Der richtige Zeitpunkt Beitrag #8
Bei mir war der richtige Zeitpunkt letzten Endes auch nicht wirklich richtig:mrgreen:

Geplant war alles ziemlich gut, auch vom Timing her, aber letzten Endes ist es doch anders gelaufen als gedacht.
Was auch hieß, dass mein Hund zeitweise zu kurz gekommen ist, aber in einem vertretbaren Rahmen.

Aktuell wäre der "richtige" Zeitpunkt für mich wohl immer an die Zeit gebunden, die ich in den Hund investieren kann.
Arbeiten gehen muss man logischerweise, bzw. ich würde mir ohne Job wohl keinen Hund anschaffen, aber eine Vollzeitstelle ohne Möglichkeit in der Pause heim zu fahren damit der Hund sich lösen kann wären für mich grundlegend ein Kriterium einen Zeitpunkt als falsch zu betrachten.

Ich weiß, dass wird durchaus erfolgreich gehandhabt, für mich wäre es aber nichts:)
 
  • Der richtige Zeitpunkt Beitrag #9
Ich hätte es vielleicht nicht verschreien sollen, vorgestern wurde mir gesagt, dass ich versetzt werde. Was bedeutet, dass jetzt wieder eine andere Lösung her muss. So ist das wohl mit den Plänen. 😂
 
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