- Lebender Vogel auf der Autobahn Baustelle, wie reagiert man richtig? Beitrag #1
Amber
Gesperrt
- Beiträge
- 8.423
- Punkte Reaktionen
- 407
Hallo,
Tiere im Verkehr ist und wird wohl immer ein Thema für sich bleiben...
Man rät dazu weiter zu fahren wenn ein Tier auf der Straße liegt, so lernt man es zumindest in der Fahrschule.
Doch wie reagiert man eigentlich richtig?
Heute Morgen nach 6 Uhr hatte ich Feierabend. Ich fuhr auf die A3 Richtung Oberhausen und in Köln, schon vor der Ausfahrt "Köln-Mühlheim" befindet sich beidseitig eine Meterlange Baustelle in der nur noch Tempo 60 erlaubt ist und die Fahrbanen beängt sind.
Vor 6 Uhr ist dort noch alles gut, der Verkehr ist noch nicht voll und man kommt leicht durch nach Leverkusen, doch da ich später los bin, war es natürlich, dass es voller war, wenn auch noch kein Stau vorlag...
Ich fuhr auf der Mittelspuhr und da sah ich nahe der rechten Bahn einen Mäusebussard ähnlichen Vogel reglos liegen.
Ich dachte es währe überfahren worden und es lebt nicht mehr, das ist ja leider nicht selten....
Wie alle Autofahrer vor mir, so fuhr ich ebenfalls langsam und vorsichtig an dem Tier vorbei. Es war ein sehr schönes Tier... ich fuhr an es vorbei und blickte in den Rückspiegel um es zum letzten Mal zu sehen.... und da passierte es: der Kopf bewegte sich und ein Flügel auch: Es lebte also doch noch.
Mir sagte das Herz regelrecht in die Knie... Eigentlich war ich totmüde, bei dem Anblick aber, war das schnell verflogen, denn wie konnte das denn nur bitte sein, dass das Tier ausgerechnet auf der Mittelspur lag, lebend?
Ich konnte nicht weiter fahren... Bei allem was man lernt, das geht doch nicht?
Warnblicklicht also an, angehalten und so einen Stau verursacht... Als ich Ausstieg stand die Mittelspuhr still, ein LKW Fahrer auf der rechten Spuhr hielt ebenfalls an, so dass auch diese Seite Gott sei Dank still stand.
Ab da wusste ich dann aber auch nicht mehr weiter... Ich war ja schon ein paar Meter weiter von dem Tier gefahren und als ich erstmal den Warndreieck aus dem Kofferraum holte um Zeit zu gewinnen, um zu überlegen, sah ich aus dem Augenwinkel, dass ein anderer LKW Fahrer, der noch auf der Höhe des Tieres war, aus dem Laster sprang zur Mittelspuhr...
Ich wusste nicht was richtig oder falsch war.. Sollte ich neben den Autos einfach zurück bis zum Tier laufen und es versuchen aufzusammeln, mit dem Risiko, dass die anderen auf die linke Spuhr ausweichen und weiter fahren oder die Rechte Seite auch einfach weiter fährt?
Andere um Hilfe bitten, was wenn diese kein verständniss gehabt hätten?
Schlussendlich half mir dann der LKW Fahrer auf der rechten Spuhr, der mit mir auf einer Höhe war, mein Auto ganz rechts auf den künstlich angelegten Seitenstreifen zu rollen, so dass ich auf diesen dann den Weg zurück lief im zu schauen, ob der andere Fahrer das Tier von der Straße geholt hatte oder ob ich nochmal versuchen musste einen Stau zu verursachen.
Das Tier war aber Gott sei Dank von der Straße und ich sah es auch auf dem Seitenstreifen (war Wiese mit Büsche, da der eigentliche Streifen zur rechten Spuhr umfunktioniert wurde) immer wieder mal kurz auffliegen und von mir weg laufen... richtig nah kam ich an ihm leider nicht dran und ich hatte auch Sorge, es wieder auf die Autobahn zu scheuchen.
Nach dem zweiten mal, war es dann auch leider weg. Ich hab ihn nicht mehr finden können, obwohl ich schon sehr weit zurück gelaufen bin.
Ohne das Eingreifen des einen Fahrers, währe es wohl nicht so gut ausgegangen und überhaupt, das Tier ist immer noch frei und ich weiß nicht, ob es aufgrund einer Verletzung auf der Fahrbahn lag oder warum es überhaupt sich dort befand...
Ich hab jetzt nur etwas Sorge, dass irgendwann nochmal so etwas vorkommt und währe für den Fall gerne besser vorbereitet.
Wüsstet ihr, wie man am besten reagiert?
Liebe Grüße
Amber
Tiere im Verkehr ist und wird wohl immer ein Thema für sich bleiben...
Man rät dazu weiter zu fahren wenn ein Tier auf der Straße liegt, so lernt man es zumindest in der Fahrschule.
Doch wie reagiert man eigentlich richtig?
Heute Morgen nach 6 Uhr hatte ich Feierabend. Ich fuhr auf die A3 Richtung Oberhausen und in Köln, schon vor der Ausfahrt "Köln-Mühlheim" befindet sich beidseitig eine Meterlange Baustelle in der nur noch Tempo 60 erlaubt ist und die Fahrbanen beängt sind.
Vor 6 Uhr ist dort noch alles gut, der Verkehr ist noch nicht voll und man kommt leicht durch nach Leverkusen, doch da ich später los bin, war es natürlich, dass es voller war, wenn auch noch kein Stau vorlag...
Ich fuhr auf der Mittelspuhr und da sah ich nahe der rechten Bahn einen Mäusebussard ähnlichen Vogel reglos liegen.
Ich dachte es währe überfahren worden und es lebt nicht mehr, das ist ja leider nicht selten....
Wie alle Autofahrer vor mir, so fuhr ich ebenfalls langsam und vorsichtig an dem Tier vorbei. Es war ein sehr schönes Tier... ich fuhr an es vorbei und blickte in den Rückspiegel um es zum letzten Mal zu sehen.... und da passierte es: der Kopf bewegte sich und ein Flügel auch: Es lebte also doch noch.
Mir sagte das Herz regelrecht in die Knie... Eigentlich war ich totmüde, bei dem Anblick aber, war das schnell verflogen, denn wie konnte das denn nur bitte sein, dass das Tier ausgerechnet auf der Mittelspur lag, lebend?
Ich konnte nicht weiter fahren... Bei allem was man lernt, das geht doch nicht?
Warnblicklicht also an, angehalten und so einen Stau verursacht... Als ich Ausstieg stand die Mittelspuhr still, ein LKW Fahrer auf der rechten Spuhr hielt ebenfalls an, so dass auch diese Seite Gott sei Dank still stand.
Ab da wusste ich dann aber auch nicht mehr weiter... Ich war ja schon ein paar Meter weiter von dem Tier gefahren und als ich erstmal den Warndreieck aus dem Kofferraum holte um Zeit zu gewinnen, um zu überlegen, sah ich aus dem Augenwinkel, dass ein anderer LKW Fahrer, der noch auf der Höhe des Tieres war, aus dem Laster sprang zur Mittelspuhr...
Ich wusste nicht was richtig oder falsch war.. Sollte ich neben den Autos einfach zurück bis zum Tier laufen und es versuchen aufzusammeln, mit dem Risiko, dass die anderen auf die linke Spuhr ausweichen und weiter fahren oder die Rechte Seite auch einfach weiter fährt?
Andere um Hilfe bitten, was wenn diese kein verständniss gehabt hätten?
Schlussendlich half mir dann der LKW Fahrer auf der rechten Spuhr, der mit mir auf einer Höhe war, mein Auto ganz rechts auf den künstlich angelegten Seitenstreifen zu rollen, so dass ich auf diesen dann den Weg zurück lief im zu schauen, ob der andere Fahrer das Tier von der Straße geholt hatte oder ob ich nochmal versuchen musste einen Stau zu verursachen.
Das Tier war aber Gott sei Dank von der Straße und ich sah es auch auf dem Seitenstreifen (war Wiese mit Büsche, da der eigentliche Streifen zur rechten Spuhr umfunktioniert wurde) immer wieder mal kurz auffliegen und von mir weg laufen... richtig nah kam ich an ihm leider nicht dran und ich hatte auch Sorge, es wieder auf die Autobahn zu scheuchen.
Nach dem zweiten mal, war es dann auch leider weg. Ich hab ihn nicht mehr finden können, obwohl ich schon sehr weit zurück gelaufen bin.
Ohne das Eingreifen des einen Fahrers, währe es wohl nicht so gut ausgegangen und überhaupt, das Tier ist immer noch frei und ich weiß nicht, ob es aufgrund einer Verletzung auf der Fahrbahn lag oder warum es überhaupt sich dort befand...
Ich hab jetzt nur etwas Sorge, dass irgendwann nochmal so etwas vorkommt und währe für den Fall gerne besser vorbereitet.
Wüsstet ihr, wie man am besten reagiert?
Liebe Grüße
Amber