- Vergesellschaftung einer evtl. "unsozialisierten" Katze Beitrag #1
B
Bluebird.
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Hallo liebe Forengemeinde,
ich habe eine Einzelkatze (Freigang) und habe hier im Forum ziemlich schnell gelernt, dass Katzen eigentlich keine Einzelgänger sind. (Ich schäme mich ein bisschen, dass mir das vorher nicht so bewusst war.) Deswegen würde ich für sie gerne eine Freundin suchen.
Vielleicht kurz zu mir als "neues" Forenmitglied: Mein Name ist Caro, ich bin 21 Jahre, studiere BWL an der Dualen Hochschule und wohne in Baden-Württemberg.
Kurz zu meiner Katze Mimi:
- weiblich (kastriert/sterilisiert), ca. 4 Jahre alt, Freigängerin
- Mimis Vorgeschichte: vermeintlich "unsozialisiert". Ist eine etwas längere Geschichte. Ich habe sie bekommen, als sie ca. 1 Jahr alt war. Zuvor war sie bei einer Familie mit eher suboptimalen Bedingungen - wurde wahrscheinlich zu früh der Mutter weggenommen (meine Einschätzung), hatte sich dort mit den Katzen dann nicht vertragen (war angeblich mal 2 Tage hinterm Schrank) und wurde deswegen allein in ein Zimmer gesperrt und hatte wahrscheinlich für relativ lange Zeit keinen Kontakt weder zu Menschen (nur zum Füttern oder eben kurz) noch zu Katzen. Zu der Geschichte gibts noch diverse Hintergründe, aber ich nenne jetzt mal nur die für euch relevanten Infos.
- Dann kam sie zu uns. Sie ist wie erwähnt Freigängerin und hier in der Nachbarschaft gibt es auch noch andere Katzen. Am Anfang hat sie sich oft mit diesen gestritten (Katzengeschrei von draußen und sie kam mit buschigem Schwanz). Aber das haben wir schon länger nicht mehr gehört, wir hoffen also, dass sie sich inzwischen mit diesen arrangiert hat.
- Darüberhinaus haben wir seit ca. Juli 2015 einen (Pflege-)Hund. Er hatte vorher auch mit ner Katze zusammen gewohnt und hat Mimi am Anfang komplett ignoriert. Anfangs hatte sie Angst vor ihm und hat sich versteckt, aber sie haben sich eigentlich ziemlich schnell vertragen und jetzt haben sie sich meiner Einschätzung nach ziemlich gern (beschnüffeln sich zur Begrüßung, sie schmiert an ihm). Ich habe also Hoffnung, dass sie sich evtl. auch mit ner Katze arrangieren könnte.
- Eine Sache, die wohl auch mit ihrer Einzelhaltung zusammenhängt, ist dass sie mich teilweise angreift und kratzt und beißt, wenn ihr scheinbar langweilig ist.
So viel zur aktuellen Lage.
Meine Frage an euch:
Würdet ihr sagen, dass es grundsätzlich gute Chancen für eine Vergesellschaftung gibt, auch wenn Mimi in ihrer Kindheit wahrscheinlich einiges verpasst hat?
Was wären empfehlenswerte Merkmale für die Zweitkatze? Was ich hier bisher aufgeschnappt habe: gleiches Geschlecht, ca. gleich alt, gleicher Charakter?
Gibts irgendwelche Insider-Tipps für die Vergesellschaftung von Katzen (ich habe bisher nur Katze-Hund-VG erlebt)?
Für einige Antworten wäre ich sehr dankbar
Liebe Grüße
Caro
ich habe eine Einzelkatze (Freigang) und habe hier im Forum ziemlich schnell gelernt, dass Katzen eigentlich keine Einzelgänger sind. (Ich schäme mich ein bisschen, dass mir das vorher nicht so bewusst war.) Deswegen würde ich für sie gerne eine Freundin suchen.
Vielleicht kurz zu mir als "neues" Forenmitglied: Mein Name ist Caro, ich bin 21 Jahre, studiere BWL an der Dualen Hochschule und wohne in Baden-Württemberg.
Kurz zu meiner Katze Mimi:
- weiblich (kastriert/sterilisiert), ca. 4 Jahre alt, Freigängerin
- Mimis Vorgeschichte: vermeintlich "unsozialisiert". Ist eine etwas längere Geschichte. Ich habe sie bekommen, als sie ca. 1 Jahr alt war. Zuvor war sie bei einer Familie mit eher suboptimalen Bedingungen - wurde wahrscheinlich zu früh der Mutter weggenommen (meine Einschätzung), hatte sich dort mit den Katzen dann nicht vertragen (war angeblich mal 2 Tage hinterm Schrank) und wurde deswegen allein in ein Zimmer gesperrt und hatte wahrscheinlich für relativ lange Zeit keinen Kontakt weder zu Menschen (nur zum Füttern oder eben kurz) noch zu Katzen. Zu der Geschichte gibts noch diverse Hintergründe, aber ich nenne jetzt mal nur die für euch relevanten Infos.
- Dann kam sie zu uns. Sie ist wie erwähnt Freigängerin und hier in der Nachbarschaft gibt es auch noch andere Katzen. Am Anfang hat sie sich oft mit diesen gestritten (Katzengeschrei von draußen und sie kam mit buschigem Schwanz). Aber das haben wir schon länger nicht mehr gehört, wir hoffen also, dass sie sich inzwischen mit diesen arrangiert hat.
- Darüberhinaus haben wir seit ca. Juli 2015 einen (Pflege-)Hund. Er hatte vorher auch mit ner Katze zusammen gewohnt und hat Mimi am Anfang komplett ignoriert. Anfangs hatte sie Angst vor ihm und hat sich versteckt, aber sie haben sich eigentlich ziemlich schnell vertragen und jetzt haben sie sich meiner Einschätzung nach ziemlich gern (beschnüffeln sich zur Begrüßung, sie schmiert an ihm). Ich habe also Hoffnung, dass sie sich evtl. auch mit ner Katze arrangieren könnte.
- Eine Sache, die wohl auch mit ihrer Einzelhaltung zusammenhängt, ist dass sie mich teilweise angreift und kratzt und beißt, wenn ihr scheinbar langweilig ist.
So viel zur aktuellen Lage.
Meine Frage an euch:
Würdet ihr sagen, dass es grundsätzlich gute Chancen für eine Vergesellschaftung gibt, auch wenn Mimi in ihrer Kindheit wahrscheinlich einiges verpasst hat?
Was wären empfehlenswerte Merkmale für die Zweitkatze? Was ich hier bisher aufgeschnappt habe: gleiches Geschlecht, ca. gleich alt, gleicher Charakter?
Gibts irgendwelche Insider-Tipps für die Vergesellschaftung von Katzen (ich habe bisher nur Katze-Hund-VG erlebt)?
Für einige Antworten wäre ich sehr dankbar
Liebe Grüße
Caro
