Erster eigener Hund

Diskutiere Erster eigener Hund im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum und habe mich hier angemeldet, da ich auf einige Infos und Erfahrungsberichte hoffe. Nach langem...
  • Erster eigener Hund Beitrag #1
J

jamy4ever

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Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und habe mich hier angemeldet, da ich auf einige Infos und Erfahrungsberichte hoffe.

Nach langem Träumen und Überlegen, möchte ich mir meinen ersten eigenen Hund zulegen.

Kurz zu mir: Ich bin 25, Erzieherin und habe eine 2,5 Zimmer Wohnung (60 qm²) mit Garten. Arbeite vormittags und an 2 Nachmittagen. Meine Mutter wohnt in der Wohnung unter mir und ist bis auf einen Vormittag, wo sie arbeitet, zuhause.

Würde es unter diesen Voraussetzungen gehen einen Hund zu haben? Ginge das, wenn er einen Vormittag 4-5 Stunden alleine wäre? Die Option ist ihn später als "Therapiehund" an diesem Vormittag mit in den Kiga zu nehmen.
Was für eine Rasse würdet ihr mir empfehlen? Ich persönlich schwärme für den Golden Retriever. Wäre das eine Hunderasse für mich? Die Frage ist auch Welpe oder ausgewachsener Hund als Anfänger?

Ich freue mich auf zahlreiche Antworten :)

LG Jamy
 
  • Erster eigener Hund Beitrag #2
Für den Anfang würde ich dir auf alle Fälle mal 2 Wochen Urlaub empfehlen. Damit sich der Hund an dich gewöhnen kann und umgekehrt.
Ein Golden Retriever braucht natürlich einiges auch an Auslauf. Es ist mit Sicherheit kein Hund, der sich mit 3x15 Minuten am Tag zufrieden geben wird.
Bei unsrem Labrador Retriever reichen selbst gute 3 Stunden Auslauf am Tag nicht (2 Jahre alt).

Demnach stelle Dir doch die Frage, ob Du dem Hund genügend Auslauf bieten kannst?!

Dann ob Welpe oder ob erwachsen, würde ich eigentlich immer zum Welpen raten. Grund, bei einem erwachsenen Hund sind Fehler sehr schwer zu beheben, die durch die Erziehung der Vorbesitzer entstanden sind.
 
  • Erster eigener Hund Beitrag #3
Dann ob Welpe oder ob erwachsen, würde ich eigentlich immer zum Welpen raten. Grund, bei einem erwachsenen Hund sind Fehler sehr schwer zu beheben, die durch die Erziehung der Vorbesitzer entstanden sind.

Das halte ich für ein Gerücht.
Immerhin ist bei einem erwachsenem Hund idR. ein gewisses Maß an Grundgehorsam vorhanden und man
muß sich nicht damit "rumplagen" den Welpen Stubenrein zu bekommen.
Zudem kann mein bei einem erwachsenem Hund vorab Infos über Charaktereigenschaften etc. einholen.

Gerade als Ersthund muß es nicht zwangsläufig ein Wepe sein. mM.
 
  • Erster eigener Hund Beitrag #4
Für den Anfang würde ich dir auf alle Fälle mal 2 Wochen Urlaub empfehlen. Damit sich der Hund an dich gewöhnen kann und umgekehrt.
Ein Golden Retriever braucht natürlich einiges auch an Auslauf. Es ist mit Sicherheit kein Hund, der sich mit 3x15 Minuten am Tag zufrieden geben wird.
Bei unsrem Labrador Retriever reichen selbst gute 3 Stunden Auslauf am Tag nicht (2 Jahre alt)

Kein (junger) Hund gibt sich mit 3x15 min am Tag zufrieden. Entweder müssen sie (so einen Fall haben wir hier... Die beiden werden mehrmals am Tag für je 10 min Gassi geführt) damit auskommen oder ältere Hunde, habe grade den einer Bekannten als Urlaubsbetreuung da, sobald er seine Geschäfte erledigt hat, will er wieder heim und kann dann auf einmal sogar schneller laufen :roll:).

Ansonsten würde ich sagen: Es ist egal ob Welpe oder Erwachsener. Nur bei einem Welpen ist es sehr wahrscheinlich, dass 2 Wochen Urlaub nicht ausreichen um ihn genug einzugewöhnen und Stubenrein zu haben. Google doch mal nach Retriever in Not. Die haben Erwachsene und Welpen, dadurch, dass sie in Pflegestellen sitzen, kann auch eher gesagt werden, ob in Zukunft auch Therapiehund möglich ist oder eher nicht (sind z.T. auch ausgediente Zuchthunde, die sind oft eher ängstlich).
 
  • Erster eigener Hund Beitrag #5
Hallo,

so jetzt melde ich mich mal wieder. Mein Laptop hatte leider den Geist aufgegeben :) Aber jetzt geht er zum Glück wieder.

Vielen Dank erst mal für eure schnellen und ausführlichen Antworten.

Also den Golden Retriever würde ich auf jeden Fall favorisieren und wenn ich mir dann einen zulege habe ich gedacht so auf Weihnachten, da habe ich nämlich 2,5 Wochen Urlaub. Die Seite von Retriever in Not hört sich nicht schlecht an, die werde ich mir auf jeden Fall mal ganz in Ruhe anschauen.
Eine Freundin von einer Kollegin von mir ist auch Retriever Züchterin, da hat meine Kollegin ihren Goldie auch her und der ist wirklich ein ganz toller Hund.

Wobei ich jetzt nicht so festgelegt bin ob Welpe oder ausgewachsener Hund, ich denke vor allem muss es einfach passen und wenn es bei einem erwachsenen Hund klick macht, ist das auch vollkommen in Ordnung.

LG
 
  • Erster eigener Hund Beitrag #6
Dann ob Welpe oder ob erwachsen, würde ich eigentlich immer zum Welpen raten. Grund, bei einem erwachsenen Hund sind Fehler sehr schwer zu beheben, die durch die Erziehung der Vorbesitzer entstanden sind.

Also das halte ich auch für Unfug. Es bedeutet vielleicht Arbeit, aber ich bin mir sehr sicher, dass ein Welpe mit anschliessender Pupertät etc. nicht weniger Arbeit macht. Vielleicht sogar eher im Gegenteil.

Miles hat sogar gebissen, als er zu mir kam. Das hat er zu 98% abgelegt. Und er ist schon 6 gewesen, als er zu mir kam. Und trotz, dass wir natürlich an manchen Verhaltensweisen und "Fehlern" arbeiten mussten war er sauber, im Großen und Ganzen leinenführig, den Grundbefehlen (außer Platz) bereits mächtig und kann im Regelfall gut mit anderen Hunden.

Ich muss sagen, auch wenn Miles nicht wirklich ein Anfängerhund war, finde ich als Ersthund muss es nicht zwingend ein Welpe sein. Ich hätte es garnicht anders gewollt. Einen Welpen kann man sich anschaffen, wenn man schonmal gelernt hat, wie man mit einem Hund umgehen muss. Ich glaube, da fällt die Grunderziehung schonmal viel einfacher als wenn man garkeine Ahnung hat.
 
  • Erster eigener Hund Beitrag #7
Ich glaube, es ist total egal ob Welpe oder erwachsener Hund. Was ich persönlich nicht mehr machen würde, ist mir einen Hund zu holen, der in der Pubertät ist, aber das sage einfach aufgrund meiner Erfahrung mit diesem einen Hund. Ansonsten würde ich die Wahl einfach davon abhängig machen, wie ich arbeiten muss bzw. wie ich die Betreuung organisieren kann. Ich denke nicht, dass es einfacher ist, bei einem erwachsenen Hund Fehler auszubügeln als einen Welpen zu erziehen, wenn man Anfänger ist. Vorteil bei einem Welpen ist aber ganz klar, dass er mMn neben allen anstrengenden Eigenschaften dazu noch etwas süßer und tapsiger ist. Quasi Welpenschutz für die Nerven. :mrgreen:

Zu der Rasse: Wenn dir die Eigenschaften des Hundes gefallen, dann hol dir doch einen Goldie. Das sind schöne Hunde mit tollen Eigenschaften, wenn man sie erfüllen kann. Ich würde nur nicht rein nach der Optik gehen.
 
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