- Was soll aus ihm werden? Beitrag #1
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ratlos1
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Hallo zusammen.
Ich bin auf der Suche nach Rat...
Zunächst mal möchte ich Euch darum bitten nicht vorschnell ein Urteil zu fällen. Bevor Ihr Dinge "unterstellt" bitte ich Euch nachzufragen. Ich bin auch nicht perfekt und möglichweise bringe ich Dinge falsch oder missverständlich zum Ausdruck.
Also es ist so. Seit ich denken kann gibt es in unserem Haushalt Katzen. Früher jedoch immer nur "Hofkatzen" die dazu dienten Mäuse aus dem Hühnerstall fernzuhalten. vor 7 Jahren bekamen wir dann zwei neue Kätzchen. Irgendwie haben sie es geschafft mal mit ins Haus zu kommen und von da an waren sie keine reinen Hofkatzen mehr. Also Freigänger. Das eine Kätzchen ist damals jedoch von einem Auto erwischt worden.
Damals war es so, dass sich meine Schwester noch mehr um den Kater mitgekümmert hat. Das ist im Laufe der Jahre immer weniger geworden. Madame ist viel unterwegs, Freund etc. Zudem ist Stinker auch sehr stur. Es muss immer laufen wie er es will. Mal liegt er im Flur auf der Fußmatte und will da gekrault werden. mal im Büro auf dem Sessel. Wie er es will.
Meine Mutter fasst ihn nicht mal an, sie ist fies vor ihm, Er nimmt ja Mäuse in den Mund etc.
Bis Ende 2015 hat er abends noch viel Zeit bei meinen Eltern in den Räumlichkeiten verbracht, geschlafen hat er dann meist im Flur auf der Fußmatte. Weil er es so wollte. Seit er Silvester bei meinen Eltern im Wohnzimmer verbracht hat und die Knallerei von draußen dort gehört hat, wollte er nicht mehr bei ihnen ins Wohnzimmer. Nun ist mein Vater vor einigen Monaten im Haus verstorben und seitdem ist er nahezu unentwegt draußen. Das war all die Sommer seit er hier ist noch nie der Fall. Er kam abends rein, hat gefressen. Manchmal miaute er ein paar Minuten und setze sich vor die Hintertür (die nach draußen führt). Dann habe ich ihn etwas gekrault oder mich sonst irgendwie mit ihm beschäftigt und dann zog er von dannen auf seinen Schlafplatz.
Seit ein paar Monaten ist es so: er ist nur draußen. Kommt rein fressen, und jault sofort los. Es ist kein Miauen mehr, sondern wirklich jaulen. Dann will er wieder raus. Später kommt er noch einmal rein fressen und das gleiche Szenario. Kaum dass er den letzten Happen geschluckt hat, jault er.
Dies ist der eine Umstand den ich nicht deuten kann. Vielleicht hat diesbezüglich ja jemand von Euch Rat!?
Nun zu meinem Hauptproblem: Die letzten zwei, drei Jahre habe ich mich eigentlich nur um ihn gekümmert. Fressen bekam er auch immer von meinen Eltern. Man lässt ihn auch aus bzw. ins Haus. Das war´s dann aber. Ich komme aus einer Famiilie wo Liebe, Zuneigung und die Bedürfnisse anderer enger Familienangehöriger nicht zählen. Und so wird auch mit dem Stinker umgegangen. Man denkt in erster Linie nur an sich. Beispiel: wenn meine Schwester von irgendwo nach Hause kommt wird er kurz mal gekrault. Das war´s. Sich zu ihm setzen, an seinen Lieblingsplatz und dort kraulen, das geht nicht. Gibt ja wichtigere Dinge.
Nun ist es so, dass ich in zwei Wochen wegziehe. Eben auf Grund vieler familiärer Probleme. Stinker kann ich nicht mitnehmen. Dazu muss ich sagen: die Katzen wurden nie von mir "angeschafft". Ich habe einfach zu wenig Zeit um mich um ein Tier kümmern zu können. Man muss sich und seine Fähigkeiten eben richtig einschätzen können.
Der Rest meiner "Familie" ist eben so: man will alles haben, aber die Konsequenzen will man nicht tragen. Ich will eine Katze die den Hühnerstall sauber hält. Sie bekommt Fressen und das war´s. Mehr hat sie nicht zu wollen. Ist eben eine Katze. Das jede Katze anders ist, eben ein Individuum, das will man nicht einsehen. Mag sein dass ich da zu sensibel bin und die Tiere zu sehr vermenschliche. Aber selbst Auffälligkeiten wie z.B. Zerkratzen von Tapeten wurden einfach nur mit "Du hast doch ne Macke" abgetan. Seit Monaten predige ich dass es so nicht weitergehen kann. Dann bekomme ich zu hören "Du hast nicht über die Katze zu bestimmen!" Wie infantil. Und das von einer Frau ü60! Wenn er abends nicht reinkommt bleibt er draußen. Aber ein Futternapf wird nicht hingestellt. Egal wann er zuletzt gefressen hat. Auch meine Anregung dass er eventuell einsam ist und einen Artgenossen braucht..."Eine zweite Katze kommt nicht hier hin. Ende"
In der Vergangheit gab es selbst bei unvermeidbaren Tierarztbesuchen immer Stress. Vor Jahren war unsere damalige Katze (Ü20) krank. Zum 2. mal in ihrem Leben musste sie wohl zum Arzt. Es war ein Kampf. Wasd das kosten würde. Früher wäre man mit Katzen auch nie zum Arzt gegangen. Nun, das Ende vom Lied war sie hatte einen Tumor am Oberkiefer und musste daraufhin eingeschläfert werden.
Meine Sorge für die Zukunft ist einfach: was wird aus Stinker. Ich werde den Kontakt gänzlich abbrechen sodass ich selbst nicht hinund wieder nach ihm schauen kann.
Meiner Meinung nach können diese Leute nicht mit einem Tier, welches nicht so ist wie man es will, umgehen. Ich weiß jetzt nur nicht was ich machen soll, was für ihn das Beste wäre.
Ich habe ehrlich gesagt langsam auch keine Kraft mehr ständig gegen egoistische Personen ankämpfen zu müssen. Deswegen ziehe ich ja auch weg. Nur will ich den Stinker nicht einfach so seinem Schicksal überlassen.
Ihn ins Heim bringen würde ich auch nicht über´s Herz bringen. Was sie bräuchten wäre eine klare Ansage.
Aber bevor es missverstanden wird: ich will keinerlei Streitigkeiten auf Kosten von Stinker führen! Ich habe diese Menschen und auch den Kampf aufgegeben. Mir geht es nur noch darum, dass es ihm zukünftig gut geht. Mehr will ich einfach nicht.
Ich wäre Euch für Ratschläge dankbar!!
Ich bin auf der Suche nach Rat...
Zunächst mal möchte ich Euch darum bitten nicht vorschnell ein Urteil zu fällen. Bevor Ihr Dinge "unterstellt" bitte ich Euch nachzufragen. Ich bin auch nicht perfekt und möglichweise bringe ich Dinge falsch oder missverständlich zum Ausdruck.
Also es ist so. Seit ich denken kann gibt es in unserem Haushalt Katzen. Früher jedoch immer nur "Hofkatzen" die dazu dienten Mäuse aus dem Hühnerstall fernzuhalten. vor 7 Jahren bekamen wir dann zwei neue Kätzchen. Irgendwie haben sie es geschafft mal mit ins Haus zu kommen und von da an waren sie keine reinen Hofkatzen mehr. Also Freigänger. Das eine Kätzchen ist damals jedoch von einem Auto erwischt worden.
Damals war es so, dass sich meine Schwester noch mehr um den Kater mitgekümmert hat. Das ist im Laufe der Jahre immer weniger geworden. Madame ist viel unterwegs, Freund etc. Zudem ist Stinker auch sehr stur. Es muss immer laufen wie er es will. Mal liegt er im Flur auf der Fußmatte und will da gekrault werden. mal im Büro auf dem Sessel. Wie er es will.
Meine Mutter fasst ihn nicht mal an, sie ist fies vor ihm, Er nimmt ja Mäuse in den Mund etc.
Bis Ende 2015 hat er abends noch viel Zeit bei meinen Eltern in den Räumlichkeiten verbracht, geschlafen hat er dann meist im Flur auf der Fußmatte. Weil er es so wollte. Seit er Silvester bei meinen Eltern im Wohnzimmer verbracht hat und die Knallerei von draußen dort gehört hat, wollte er nicht mehr bei ihnen ins Wohnzimmer. Nun ist mein Vater vor einigen Monaten im Haus verstorben und seitdem ist er nahezu unentwegt draußen. Das war all die Sommer seit er hier ist noch nie der Fall. Er kam abends rein, hat gefressen. Manchmal miaute er ein paar Minuten und setze sich vor die Hintertür (die nach draußen führt). Dann habe ich ihn etwas gekrault oder mich sonst irgendwie mit ihm beschäftigt und dann zog er von dannen auf seinen Schlafplatz.
Seit ein paar Monaten ist es so: er ist nur draußen. Kommt rein fressen, und jault sofort los. Es ist kein Miauen mehr, sondern wirklich jaulen. Dann will er wieder raus. Später kommt er noch einmal rein fressen und das gleiche Szenario. Kaum dass er den letzten Happen geschluckt hat, jault er.
Dies ist der eine Umstand den ich nicht deuten kann. Vielleicht hat diesbezüglich ja jemand von Euch Rat!?
Nun zu meinem Hauptproblem: Die letzten zwei, drei Jahre habe ich mich eigentlich nur um ihn gekümmert. Fressen bekam er auch immer von meinen Eltern. Man lässt ihn auch aus bzw. ins Haus. Das war´s dann aber. Ich komme aus einer Famiilie wo Liebe, Zuneigung und die Bedürfnisse anderer enger Familienangehöriger nicht zählen. Und so wird auch mit dem Stinker umgegangen. Man denkt in erster Linie nur an sich. Beispiel: wenn meine Schwester von irgendwo nach Hause kommt wird er kurz mal gekrault. Das war´s. Sich zu ihm setzen, an seinen Lieblingsplatz und dort kraulen, das geht nicht. Gibt ja wichtigere Dinge.
Nun ist es so, dass ich in zwei Wochen wegziehe. Eben auf Grund vieler familiärer Probleme. Stinker kann ich nicht mitnehmen. Dazu muss ich sagen: die Katzen wurden nie von mir "angeschafft". Ich habe einfach zu wenig Zeit um mich um ein Tier kümmern zu können. Man muss sich und seine Fähigkeiten eben richtig einschätzen können.
Der Rest meiner "Familie" ist eben so: man will alles haben, aber die Konsequenzen will man nicht tragen. Ich will eine Katze die den Hühnerstall sauber hält. Sie bekommt Fressen und das war´s. Mehr hat sie nicht zu wollen. Ist eben eine Katze. Das jede Katze anders ist, eben ein Individuum, das will man nicht einsehen. Mag sein dass ich da zu sensibel bin und die Tiere zu sehr vermenschliche. Aber selbst Auffälligkeiten wie z.B. Zerkratzen von Tapeten wurden einfach nur mit "Du hast doch ne Macke" abgetan. Seit Monaten predige ich dass es so nicht weitergehen kann. Dann bekomme ich zu hören "Du hast nicht über die Katze zu bestimmen!" Wie infantil. Und das von einer Frau ü60! Wenn er abends nicht reinkommt bleibt er draußen. Aber ein Futternapf wird nicht hingestellt. Egal wann er zuletzt gefressen hat. Auch meine Anregung dass er eventuell einsam ist und einen Artgenossen braucht..."Eine zweite Katze kommt nicht hier hin. Ende"
In der Vergangheit gab es selbst bei unvermeidbaren Tierarztbesuchen immer Stress. Vor Jahren war unsere damalige Katze (Ü20) krank. Zum 2. mal in ihrem Leben musste sie wohl zum Arzt. Es war ein Kampf. Wasd das kosten würde. Früher wäre man mit Katzen auch nie zum Arzt gegangen. Nun, das Ende vom Lied war sie hatte einen Tumor am Oberkiefer und musste daraufhin eingeschläfert werden.
Meine Sorge für die Zukunft ist einfach: was wird aus Stinker. Ich werde den Kontakt gänzlich abbrechen sodass ich selbst nicht hinund wieder nach ihm schauen kann.
Meiner Meinung nach können diese Leute nicht mit einem Tier, welches nicht so ist wie man es will, umgehen. Ich weiß jetzt nur nicht was ich machen soll, was für ihn das Beste wäre.
Ich habe ehrlich gesagt langsam auch keine Kraft mehr ständig gegen egoistische Personen ankämpfen zu müssen. Deswegen ziehe ich ja auch weg. Nur will ich den Stinker nicht einfach so seinem Schicksal überlassen.
Ihn ins Heim bringen würde ich auch nicht über´s Herz bringen. Was sie bräuchten wäre eine klare Ansage.
Aber bevor es missverstanden wird: ich will keinerlei Streitigkeiten auf Kosten von Stinker führen! Ich habe diese Menschen und auch den Kampf aufgegeben. Mir geht es nur noch darum, dass es ihm zukünftig gut geht. Mehr will ich einfach nicht.
Ich wäre Euch für Ratschläge dankbar!!
