Danke Schnitzi,
Der Hund ist selten bescheuert - der Hundebesitzer ist es meistens. Den Hund nun für etwas zu strafen - was der Hundebesitzer verabsäumt hat - finde ich merkwürdigst. Nur eben der Hundebesitzer wird darüber nachdenken müssen/sollen/wollen, ob er sich so ein Zusammenleben vorstellen will oder kann. Ein Hund der von seinem Hof weggesperrt wird, während hunderte Menschen draussen rumlaufen, so ein Hund wird selten "lammfrommer". Ein Hunde der geschult ist, andere Menschen auf seinem Hof zu akzeptieren (es ist gar nicht auf seinem Hof passiert - sondern auf der öffentlichen Strasse) - kann sehr wohl eine Bereicherung für Mensch und Hund sein. man kann sich wohlfühlen - man kann akzeptieren - man kann mitunter auch mal streicheln (wenn der Hund so lieb ist und das akzeptiert, es soll Hunde geben die haben kaum mehr Nackenfell vor lauter Streicheleinheiten - aber wenn es für die Hunde schön ist - wer würde hier ein Machtwort einlegen). Nur eben in der Nähe von einem Kinderspielplatz wo 2 jährige rumtollen - möchte, befürchte ich mal, die Allgemeinheit so einen Hund definitiv nicht antreffen müssen, auch dass der Ort dort von vielen Hunden besucht wird (meine war gerade zufälligerweise der einzige dort - sonst laufen dort auch Grosshunde rum - ein Gasthof eben mit Gastgarten in dem sich der Hund anscheinend frei bewegen darf.. . Der Ball liegt beim Hundebesitzer, kann ich meinen Hund dazu bringen, dass er so funktioniert wie es die allgemeinheit von ihm erwartet - oder kann er es nicht - dann gehört er bitte zu öffnungszeiten weggesperrt und auch sonst "sicher verwahrt". Kann ich ihn nicht sicher verwahren wie z.b. am Gang zwischen Herren und Damentoilette wo immer mal wieder die Türe auffliegt - dann hat so ein Hund auf so einen Hof definitiv nix zu tun, so Hundelieb und so akribisch kann man nicht sein, dass der Hund nicht zufälligerweise irgendwo auskommt und dann das nächste Gemetzel beginnt. (Schmerzen kann sicherlich auch sein, nur sowas sieht man im Umgang mit seinem Hund - dass er grantig wird wenn man auf die Pfoten greift, über den RÜcken streift oder weiss, dass Hund gestern einen Kalbsknochen verdrückt hat und heute Dünnpfiff ohne Ende hat... Nur dann muss so ein Hund zum Arzt - weil dann leidet er offensichtlich. Ein dahergelaufenes Kind das entzückt den Hund tätschelt wäre definitiv ins gesicht gebissen worden).