- Zusammenführung Baby Hund Beitrag #1
petite
- Beiträge
- 2.812
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo zusammen!
Ich habe eine 5 Jahre alte Pudelmix-Hündin, die ich vor 2 Jahren aus zweiter Hand übernommen habe. Anna kommt aus einem Kinderhaushalt und ist mit jüngeren Kindern (die jüngste war ca 3-4 Jahre alt) aufgewachsen.
Anna ist sehr fixiert auf mich und meinen Partner. Sie hört aufs Wort, weiß, wo ihr Hundeplatz ist und hält sich dort die meiste Zeit auf. Draußen ist sie sehr stürmisch und verspielt, von uns jedoch 100% abrufbar und gehorsam.
Sie hört nur auf uns, alle anderen haben mit ihr zu kämpfen. Sie ignoriert Befehle anderer Personen gerne und hört auf andere Leute erst, wenn sie ein paar Tage mit ihnen verbracht hat.
Bestes Beipspiel: Ich arbeite auf einem Reiterhof mit Kindern. Die Kinder lieben meine Anna. Anna ignoriert Kinder meistens, lässt sich zwar streicheln und herumführen, aber interessiert sich nicht wirklich...beim Streicheln bleibt sie auch immer in Bewegung und bleibt ungerne bei einem Kind stehen, um sich verwöhnen zu lassen. Bei Erwachsenen nimmt sie Streicheleinheiten hingegen gerne an. An der Leine pöbelt sie sowohl bei Kindern als auch bei fremden Erwachsenen andere Hunde an. Bei mir uns meinem Partner hingegen nicht!
Nun ist es zwei mal im Jahr so, dass ich Anna einer Familie vom Reiterhof mitgebe, zum Beispiel am Kirmeswochenende. Die Familie passt auf Anna auf und bespaßt sie ein Wochenende lang. Danach kann ich beobachten, dass Anna auch die beiden Mädchen im Alter von 7 und 10 überschwänglich begrüßt und sich wirklich sehr über die beiden freut, ihnen durchs Gesicht schlecken will und gerne mit ihnen eine Runde über den Hof dreht. Favorit der Familie ist natürlich der Papa, schließlich ist er ja auch erwachsen :eusa_doh:aber trotzdem ein himmelweiter Unterschied zu den anderen Kindern am Hof.
Sie kann Kinder also meiner Meinung nach leiden, nimmt sie aber nicht wirklich für voll bzw. braucht sie nicht, um zu überleben
Bisher hat sie übrigens auch keine Anstalten gemacht, zu knurren. Letztens hat ein kleiner Junge mit Down Syndrom Anna an den Ohren gepackt, zu sich gezogen und ihr ein küsschen auf die Stirn gegeben. Ich war leider nicht schnell genug, um das zu verhindern und habe Anna dann auch direkt aus den Fängen des Jungen befreit
aber ich konnte somit auch beobachten, dass Anna auch hier nicht gedroht hat, sondern es einfach über sich ergehen ließ. Natürlich nicht entspannt, sondern eher steif und mit zugekniffenen Augen, aber ansonsten friedlich.
Wenn Freunde mit Babys zu Besuch sind, ist sie da auch ganz vorsichtig, schnüffelt im Vorbeigehen an ihnen und ist entspannt, aber nicht großartig interessiert. Kleinkindern läuft sie gerne hinterher, vor allem, wenn diese Essen in der Hand haben :roll: Weggenommen hat sie ihnen das Essen noch nicht, aber ich passe auch immer auf und warne Anna verbal, dass sie das schnüffeln sein lassen soll
ich lege meine Hand nicht dafür ins Feuer, dass sie es in einem unbeobachteten Moment nicht doch wegnehmen würde. Aber wenn sie woanders zu Besuch ist, klettert sie in fremden Küchen auch mit den Vorderpfoten auf die Küchenzeile und schaut, ob es da was essbares gibt, was sie bei uns NIEMALS machen würde...es hat also glaube ich generell nichts mit Kindern ansich zu tun, dass sie Essen haben möchte, sondern wieder mit der Tatsache, dass sie nur mich und meinen Partner für voll nimmt und andere Leute eben ziemlich veräppelt...
Soviel zur Vorgeschichte oder Beschreibung unserer Hündin...
nun war meine Idee folgende: Ich würde Anna natürlich keine Windel oder so einen Mist mit nach Hause geben, während ich noch im Krankenhaus bin. Auch werde ich ihr das Baby nicht auf einem goldenen Tablett präsentieren, sodass sie es von oben bis unten abschnüffeln kann. Denn ich möchte eigentlich vermeiden, dass Anna das Gefühl bekommen könnte, sie hätte auch nur irgendein Recht, das Baby mit zu besitzen und mit zu erziehen.
Ich würde es präferieren, Anna in einem ruhigen Moment rein zufällig, im Vorbeigehen, Kontakt aufnehmen zu lassen, zum Beispiel an den Füßen oder ähnliches schnüffeln zu lassen, während ich das Baby auf der Couch in meinem Arm halte.
Anna ist, wie ihr sicherlich schon rausgehört habt, ein sensibler, unsicherer und zugleich dominanter Hund. Sie liebt es, auf die Couch gerufen zu werden und eng an mich gekuschelt tief einzuschlafen, denn das gibt ihr die absolute Sicherheit, die sie benötigt. Das würde ich gerne beibehalten und darüber versuchen, auch Körperkontakt zum Baby aufzubauen. So nach dem Motto: JA, du darfst auf die Couch kommen, aber nur, wenn du dich ruhig verhältst und wenn du das Baby akzeptierst. Rudelkuscheln sozusagen :eusa_think: Was haltet ihr davon?
Ich glaube, es wäre kontraproduktiv, Anna plötzlich zu verbieten, mal auf die Couch zu kommen und sie immer nur ins Körbchen zu schicken.
Vielleicht habt ihr ja Meinungen und Tipps für mich!
Ein bisschen Zeit haben wir ja noch, Baby soll zwischen Weihnachten und Neujahr das Licht der Welt erblicken
Ich habe eine 5 Jahre alte Pudelmix-Hündin, die ich vor 2 Jahren aus zweiter Hand übernommen habe. Anna kommt aus einem Kinderhaushalt und ist mit jüngeren Kindern (die jüngste war ca 3-4 Jahre alt) aufgewachsen.
Anna ist sehr fixiert auf mich und meinen Partner. Sie hört aufs Wort, weiß, wo ihr Hundeplatz ist und hält sich dort die meiste Zeit auf. Draußen ist sie sehr stürmisch und verspielt, von uns jedoch 100% abrufbar und gehorsam.
Sie hört nur auf uns, alle anderen haben mit ihr zu kämpfen. Sie ignoriert Befehle anderer Personen gerne und hört auf andere Leute erst, wenn sie ein paar Tage mit ihnen verbracht hat.
Bestes Beipspiel: Ich arbeite auf einem Reiterhof mit Kindern. Die Kinder lieben meine Anna. Anna ignoriert Kinder meistens, lässt sich zwar streicheln und herumführen, aber interessiert sich nicht wirklich...beim Streicheln bleibt sie auch immer in Bewegung und bleibt ungerne bei einem Kind stehen, um sich verwöhnen zu lassen. Bei Erwachsenen nimmt sie Streicheleinheiten hingegen gerne an. An der Leine pöbelt sie sowohl bei Kindern als auch bei fremden Erwachsenen andere Hunde an. Bei mir uns meinem Partner hingegen nicht!
Nun ist es zwei mal im Jahr so, dass ich Anna einer Familie vom Reiterhof mitgebe, zum Beispiel am Kirmeswochenende. Die Familie passt auf Anna auf und bespaßt sie ein Wochenende lang. Danach kann ich beobachten, dass Anna auch die beiden Mädchen im Alter von 7 und 10 überschwänglich begrüßt und sich wirklich sehr über die beiden freut, ihnen durchs Gesicht schlecken will und gerne mit ihnen eine Runde über den Hof dreht. Favorit der Familie ist natürlich der Papa, schließlich ist er ja auch erwachsen :eusa_doh:aber trotzdem ein himmelweiter Unterschied zu den anderen Kindern am Hof.
Sie kann Kinder also meiner Meinung nach leiden, nimmt sie aber nicht wirklich für voll bzw. braucht sie nicht, um zu überleben
Bisher hat sie übrigens auch keine Anstalten gemacht, zu knurren. Letztens hat ein kleiner Junge mit Down Syndrom Anna an den Ohren gepackt, zu sich gezogen und ihr ein küsschen auf die Stirn gegeben. Ich war leider nicht schnell genug, um das zu verhindern und habe Anna dann auch direkt aus den Fängen des Jungen befreit
Wenn Freunde mit Babys zu Besuch sind, ist sie da auch ganz vorsichtig, schnüffelt im Vorbeigehen an ihnen und ist entspannt, aber nicht großartig interessiert. Kleinkindern läuft sie gerne hinterher, vor allem, wenn diese Essen in der Hand haben :roll: Weggenommen hat sie ihnen das Essen noch nicht, aber ich passe auch immer auf und warne Anna verbal, dass sie das schnüffeln sein lassen soll
Soviel zur Vorgeschichte oder Beschreibung unserer Hündin...
nun war meine Idee folgende: Ich würde Anna natürlich keine Windel oder so einen Mist mit nach Hause geben, während ich noch im Krankenhaus bin. Auch werde ich ihr das Baby nicht auf einem goldenen Tablett präsentieren, sodass sie es von oben bis unten abschnüffeln kann. Denn ich möchte eigentlich vermeiden, dass Anna das Gefühl bekommen könnte, sie hätte auch nur irgendein Recht, das Baby mit zu besitzen und mit zu erziehen.
Ich würde es präferieren, Anna in einem ruhigen Moment rein zufällig, im Vorbeigehen, Kontakt aufnehmen zu lassen, zum Beispiel an den Füßen oder ähnliches schnüffeln zu lassen, während ich das Baby auf der Couch in meinem Arm halte.
Anna ist, wie ihr sicherlich schon rausgehört habt, ein sensibler, unsicherer und zugleich dominanter Hund. Sie liebt es, auf die Couch gerufen zu werden und eng an mich gekuschelt tief einzuschlafen, denn das gibt ihr die absolute Sicherheit, die sie benötigt. Das würde ich gerne beibehalten und darüber versuchen, auch Körperkontakt zum Baby aufzubauen. So nach dem Motto: JA, du darfst auf die Couch kommen, aber nur, wenn du dich ruhig verhältst und wenn du das Baby akzeptierst. Rudelkuscheln sozusagen :eusa_think: Was haltet ihr davon?
Ich glaube, es wäre kontraproduktiv, Anna plötzlich zu verbieten, mal auf die Couch zu kommen und sie immer nur ins Körbchen zu schicken.
Vielleicht habt ihr ja Meinungen und Tipps für mich!
Ein bisschen Zeit haben wir ja noch, Baby soll zwischen Weihnachten und Neujahr das Licht der Welt erblicken