Gesund Ernährung oder krankhafte Übertreibung ?

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  • Gesund Ernährung oder krankhafte Übertreibung ? Beitrag #21
Aus meiner Sicht ist das übertrieben. Früher zu Uromas Zeiten haben Hunde die Reste vom Mittagessen beommen und sind auch nicht daran gestorben sondern gesund und munter alt geworden. Bedenklicher finde ich dann eher, wenn man als Laie mit Barfen anfängt und der Hund dann irgendwelche Mängel bekommt weil man aus Unwissenheit was falsch gemacht hat. Da ist der Hund dann mit gutem Fertigfutter wesentlich gesünder ernährt. Mein Hund hat 7 Jahre auf der Straße gelebt und sich notgedrungen von Biomüll und was so zu klauen war ernährt. Ich stimme einigen anderen hier zu, das Übertreiben und der Fanatismus ist das Problem. Würde ich meinen Hund barfen wäre er entweder krank oder tot, weil er Barf partu nicht anrührt. Selbst nach 3 Tagen hungern, weil ich dachte spätestens wenn er Hunger hat frisst er es, keine Chance. Er ist nicht wählerisch was Fressen angeht, aber mit Barf kann er offenbar einfach nichts anfangen.

Lieben Gruß, Hackelberry.
 
  • Gesund Ernährung oder krankhafte Übertreibung ? Beitrag #22
Zu Uromas Zeiten wurde der Hund auch erschossen, wenn er nichts mehr getaugt hat oder krank war.
Das Argument, dass es früher oder immer so gemacht wurde, zählt für mich daher nicht.

Man kann es allerdings übertreiben, da kann ich mich einigen hier nur anschließen. Und das gilt nunmal für beide Richtungen.
Auch schließe ich mich an, dass man lieber Fertigfutter füttern sollte, eher man halbherzig barft. Zumal ich nicht glaube, dass eine einigermaßen ausgewogene Ernährung mit Fertigfutter oder Barf irgendetwas an der Lebenserwartung des Hundes ändert. Achtet man drauf, was der Hund bekommt, dürfte die Art des Futters kaum einen Unterschied machen.
 
  • Gesund Ernährung oder krankhafte Übertreibung ? Beitrag #23
Off-Topic
Fanatische Spinner von PETA halten gar keine Tiere, my dear.
Antispeziesismus schimpft sich das, falls es noch jemanden weitergehend interessiert.


Ich persönlich bin vom Barfen (bei unseren Katzen) absolut überzeugt. Man kann das allerdings auch tun, ohne eine Religion daraus zu machen und ohne jede Portion grammweise abzuwiegen und ohne zu jeder Mahlzeit ein eigenes Menü zu kreieren.
Die Erfahrung beläuft sich auf 3 Jahre und 3 Monate und ich habe seit Beginn des Barfens keine Erkrankung mehr im Rudel gehabt, also keine Erkältung, keine beginnende Nieren- oder Harnwegserkrankung, keinen Durchfall oder sonst was. Die Blutwerte sind immer top, wenn wir mit einer Katze beim TA sind, da ich das bei Gelegenheit immer mal checken lasse. Ganz so verkehrt kann es also nicht sein.
 
  • Gesund Ernährung oder krankhafte Übertreibung ? Beitrag #24
Die Erfahrung beläuft sich auf 3 Jahre und 3 Monate und ich habe seit Beginn des Barfens keine Erkrankung mehr im Rudel gehabt, also keine Erkältung, keine beginnende Nieren- oder Harnwegserkrankung, keinen Durchfall oder sonst was. Die Blutwerte sind immer top, wenn wir mit einer Katze beim TA sind, da ich das bei Gelegenheit immer mal checken lasse. Ganz so verkehrt kann es also nicht sein.
Du wirst aber bei ziemlich jeder Ernährungsform Halter finden deren Katzen die letzten drei Jahre auch kerngesund waren.
Genau so wirst du Halter von gebarften Katzen finden deren Katzen in den letzten drei Jahren auch krank geworden sind. :eusa_think:
 
  • Gesund Ernährung oder krankhafte Übertreibung ? Beitrag #25
Aus meiner Sicht ist das übertrieben. Früher zu Uromas Zeiten haben Hunde die Reste vom Mittagessen beommen und sind auch nicht daran gestorben sondern gesund und munter alt geworden. Bedenklicher finde ich dann eher, wenn man als Laie mit Barfen anfängt und der Hund dann irgendwelche Mängel bekommt weil man aus Unwissenheit was falsch gemacht hat.
Bei der Resteernährung zu Uromas Zeiten hat sich sicher niemand dafür interessiert, ob die Reste auch für den Hund geeignet waren, oder ob der Hund irgendwelche Mängel bekommt, wenn wochenlang nur trockene Brotränder und Gemüseabfälle in seinem Napf waren. Von daher widerspricht sich die Aussage, dass Hunde zu Uromas Zeiten mit Essenesresten 'gesund und munter alt geworden sind' mit der Aussage dass man dem Hund als "Laie" mit dem Barfen durchaus schaden könnte.

Ich selbst habe meinen Hund sehr lange gebarft (ich glaube etwa rund 8 Jahre lang) und wenn man sich in das Wichtigste eingelesen hat ist es sicher keine Wissenschaft, man hat das einfach irgendwann im Gefühl.

Barfen ist einfach, es schmeckt den meisten Hunden ausgezeichnet, es ist gesunde Hundeernährung, es ist eine sinnvolle Resteverwertung, es ist umweltschonend und es ist preislich gesehen nicht mal sonderlich teuer (sicher günstiger als gutes Dosenfutter).
Angesichts dieser Punkte kann ich nicht ganz nachvollziehen warum man Barfen an sich als übertrieben empfinden sollte. Bloß, weil man unter Barfern auch Hard-Liner findet, die gleich allen Menschen Vorwürfe machen die selbst nicht barfen, ist doch die Ernährungsform mit Rohfleisch selbst deswegen nicht schlecht.

Ich persönlich bin immer ein lockerer Barfer gewesen, Portionen hab ich nach Gefühl zusammengestellt und als Leckerchen gab es auch durchaus mal die billigsten Frolics aus dem Supermarkt, weil mein Hund die so gerne mochte. Da war ich immer entspannt, solange der Hund alles verträgt finde ich es darf als Leckerchen auch mal ungesunder Fertigkram sein, schließlich gab es durch das Barfen gesunde Hauptmahlzeiten und ich selber esse ja auch nicht immer nur gesund ;)

Auch wenn ich selbst überzeugter Barfer bin und sicher auch meinen zukünftigen Hund barfen werde möchte ich übrigens dennoch nicht als übertreibender Fanatiker bezeichnet werden, ich werde ja auch niemanden der Fertigfutter gibt als industrie-verblendet und gleichgültig bezeichnen. Von daher denke ich viel weniger als das was im Napf ist macht einen die Wortwohl drumherum zum 'Fanatiker'.
 
  • Gesund Ernährung oder krankhafte Übertreibung ? Beitrag #26
Du wirst aber bei ziemlich jeder Ernährungsform Halter finden deren Katzen die letzten drei Jahre auch kerngesund waren.
Genau so wirst du Halter von gebarften Katzen finden deren Katzen in den letzten drei Jahren auch krank geworden sind. :eusa_think:
Völlig richtig. Aber im Vergleich zu vorher, war es bei meiner Bande halt ein Unterschied. Sonst war immer mal einer verschnupft oder es gab Verdauungsprobleme oder tatsächlich sogar Unverträglichkeiten mit Hausausschlägen. Dann beziehen wir das Beispiel mal nur auf meine 9 ;).
 
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