- Noch eine Katze? Beitrag #1
F
Flamingobar
- Beiträge
- 5
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo liebes Tierforum,
mir ist auf die Schnelle leider kein knackiger Titel eingefallen, der meine Fragen schön zusammenfasst.
Ich war vor einigen Jahren hier schon einmal aktiv, aber zwischenzeitlich habe ich sämtliche Anmeldedaten vergessen.
Leider werde ich wohl etwas weiter ausholen müssen, um meine "Problematik" zu erläutern.
Ich wohne seit eingen Jahren (sechs??) in einer WG mit einem Freund. Ursprünglich waren wir auch mal ein Paar und als solches haben wir zwei Katzen aus dem spanischen Tierschutz bei uns einziehen lassen.
Oscar und Lotte. Lotte war leider an FIV erkrankt, was bei ihrem Einzug nicht bekannt war und musste nach wenigen Wochen eingeschläfert werden. Nachdem Oscar zum Glück negativ getestet wurde, konnte eine Woche später ein Kater aus dem Tierheim bei uns einziehen. Bei unserem Besuch im Tierheim war gar nichts von ihm zu sehen, weil er extrem menscheu war, aber er war wie Oscar damals noch kein Jahr alt, sehr sozial zu Katzen, natürlich verspielt... wir haben ihn also sehr zur Freude der Tierheimmitarbeiter direkt mitgenommen.
Auch wenn wir Menschen wochenlang nichts von Wallace zu sehen bekamen, so hörten wir die beiden Kater nachts durch die Wohnung toben. Alles lief erst mal ganz gut.
Mit der Zeit taute Wallace ein wenig auf. Man durfte ihn zumindest mal kurz ansehen, nach Monaten auch kurz streicheln ( allerdings nur im Stehen, wer meint: hey, ich bin doch viel weniger bedrohlich, wenn ich hocke, irrt sich bei Wallace gewaltig
), die beiden Kater verstanden sich weiterhin gut. Allerdings wurde nach und nach immer klarer, dass es ein Problem gab:
Während Oscar super menschenbezogen war, am liebsten in uns reingekrochen wäre, merkte man Wallace an, dass er zwar auch unglaublich gern kuscheln wollte, aber sich nicht recht traute. Oscar, nicht der feinfühligste Kater der Welt, ließ ihn häufig einfach stehen, ignorierte Schmuseversuche, kuschelte sich zu uns auf die Couch...
Da Wallace uns sehr leid tat, es aber nicht abzusehen war, dass er sich in naher Zukunft ( oder überhaupt irgendwann) zu uns kuscheln würde oder Oscar sich zu einem weniger trampeligen Klotz entwickeln würde, durfte eine weitere Katze einziehen. Nach Rücksprache mit einer spanischen Tierschutzorganisation und Beschreibung der Lage in unserem Katzenhaushalt fiel die Wahl auf Amy.
Amy wurde als sehr sozial beschrieben und klang überhaupt wie der Traum von einer Katze.
Die Vergesellschaftung zog sich allerdings ewig hin. Also die drei konnten sich schon nach wenigen Tagen miteinander arrangieren, aber bis alle einigermaßen cool miteinander waren, verging sicher ein Jahr.
Leider sind Amy und Oscar nun DAS Traumpaar. Die beiden lieben sich abgöttisch, kuscheln ständig, schlafen in einem Katzenknäuel. Mittlerweile leben die drei seit .... gute Frage, vier Jahren bei uns.
Amy und Oscar haben sich, sind beide auch sehr menschenbezogen und kuschelig.
Wallace taut immer noch auf, das ist wunderschön mit anzusehen. Er traut sich kurz auf die Couch, kommt immer vorbei, um sich streicheln zu lassen, zeigt sich sogar den meisten Besuchern. Aber ich habe den Eindruck, dass es einfach zu wenig ist, was wir Menschen ihm geben können.
Amy uns Wallace spielen täglich ein, zwei Runden, Oscar und Wallace kloppen sich allabendlich (scheinen abed beide Freude dran zu haben), aber während Amy und Oscar kuscheln, liegt Wallace allein irgendwo rum. Wenn er sich an die Katzen anschmusen will, bekommt er häufig einen auf den Deckel.
Ich glaube, er kommt schon ganz gut klar und ich habe auch nicht den Eindruck, dass die beiden anderen ihn mobben (Wallace kann auch ganz gut die Initiative beim pöbeln übernehmen) , aber er ist halt immer noch mehr allein als Teil des Teams und ich wünsche ihm wirklich von ganzem Herzen einen Katzenfreund.
Das wäre der erste Teil des Problems, leider muss ich gleich noch was zum WG-Leben schreiben.
Dieses wird in nicht allzu ferner Zukunft ( wahrscheinlich in ein bis zwei Jahren) aufgelöst werden. Mein Mitbewohner plant mit seiner Freundin zusammenzuziehen.
Das bereitet mir sowieso Kopfzerbrechen. Wir lieben die Katzen beide sehr und wollen die katzenfreundlichste Lösung finden. Eventuell würde ich dann auch mit meinem Freund zusammenziehen, vielleicht auch einfach in der jetzigen Wohnung verbleiben. Oscar und besonders Amy sind total in meinen Freund verknallt. Wenn der zu Besuch ist, bin ich erst mal abgemeldet
Und natürlich würde ich die Katzen sehr gern behalten. Wenn es sich aber so ergeben sollte, dass sie bei meinem Mitbewohner besser aufgehoben wären, würde ich sie selbstverständlich mitgehen lassen.
Nun mal endlich zu den Fragen:
Ist es völlig hirnrissig in der momentanen Situation über eine vierte Katze nachzudenken?
Glaubt ihr, es wäre generell für Wallace sinnvoll einen Gefährten zu finden? Oder mache ich mir zu viele Gedanken?
Wäre es, bei einem Umzug/ Auszug des Mitbewohners eine Option, die Katzen zu trennen? Dann würde Wallace ja ohnehin einen Gefährten brauchen.
Ist jetzt nichts wirklich akutes, aber ich mache mir da schon länger Gedanken drüber und komme einfach auf keine Lösung. Vielleicht fällt euch ja was ein?
mir ist auf die Schnelle leider kein knackiger Titel eingefallen, der meine Fragen schön zusammenfasst.
Ich war vor einigen Jahren hier schon einmal aktiv, aber zwischenzeitlich habe ich sämtliche Anmeldedaten vergessen.
Leider werde ich wohl etwas weiter ausholen müssen, um meine "Problematik" zu erläutern.
Ich wohne seit eingen Jahren (sechs??) in einer WG mit einem Freund. Ursprünglich waren wir auch mal ein Paar und als solches haben wir zwei Katzen aus dem spanischen Tierschutz bei uns einziehen lassen.
Oscar und Lotte. Lotte war leider an FIV erkrankt, was bei ihrem Einzug nicht bekannt war und musste nach wenigen Wochen eingeschläfert werden. Nachdem Oscar zum Glück negativ getestet wurde, konnte eine Woche später ein Kater aus dem Tierheim bei uns einziehen. Bei unserem Besuch im Tierheim war gar nichts von ihm zu sehen, weil er extrem menscheu war, aber er war wie Oscar damals noch kein Jahr alt, sehr sozial zu Katzen, natürlich verspielt... wir haben ihn also sehr zur Freude der Tierheimmitarbeiter direkt mitgenommen.
Auch wenn wir Menschen wochenlang nichts von Wallace zu sehen bekamen, so hörten wir die beiden Kater nachts durch die Wohnung toben. Alles lief erst mal ganz gut.
Mit der Zeit taute Wallace ein wenig auf. Man durfte ihn zumindest mal kurz ansehen, nach Monaten auch kurz streicheln ( allerdings nur im Stehen, wer meint: hey, ich bin doch viel weniger bedrohlich, wenn ich hocke, irrt sich bei Wallace gewaltig
Während Oscar super menschenbezogen war, am liebsten in uns reingekrochen wäre, merkte man Wallace an, dass er zwar auch unglaublich gern kuscheln wollte, aber sich nicht recht traute. Oscar, nicht der feinfühligste Kater der Welt, ließ ihn häufig einfach stehen, ignorierte Schmuseversuche, kuschelte sich zu uns auf die Couch...
Da Wallace uns sehr leid tat, es aber nicht abzusehen war, dass er sich in naher Zukunft ( oder überhaupt irgendwann) zu uns kuscheln würde oder Oscar sich zu einem weniger trampeligen Klotz entwickeln würde, durfte eine weitere Katze einziehen. Nach Rücksprache mit einer spanischen Tierschutzorganisation und Beschreibung der Lage in unserem Katzenhaushalt fiel die Wahl auf Amy.
Amy wurde als sehr sozial beschrieben und klang überhaupt wie der Traum von einer Katze.
Die Vergesellschaftung zog sich allerdings ewig hin. Also die drei konnten sich schon nach wenigen Tagen miteinander arrangieren, aber bis alle einigermaßen cool miteinander waren, verging sicher ein Jahr.
Leider sind Amy und Oscar nun DAS Traumpaar. Die beiden lieben sich abgöttisch, kuscheln ständig, schlafen in einem Katzenknäuel. Mittlerweile leben die drei seit .... gute Frage, vier Jahren bei uns.
Amy und Oscar haben sich, sind beide auch sehr menschenbezogen und kuschelig.
Wallace taut immer noch auf, das ist wunderschön mit anzusehen. Er traut sich kurz auf die Couch, kommt immer vorbei, um sich streicheln zu lassen, zeigt sich sogar den meisten Besuchern. Aber ich habe den Eindruck, dass es einfach zu wenig ist, was wir Menschen ihm geben können.
Amy uns Wallace spielen täglich ein, zwei Runden, Oscar und Wallace kloppen sich allabendlich (scheinen abed beide Freude dran zu haben), aber während Amy und Oscar kuscheln, liegt Wallace allein irgendwo rum. Wenn er sich an die Katzen anschmusen will, bekommt er häufig einen auf den Deckel.
Ich glaube, er kommt schon ganz gut klar und ich habe auch nicht den Eindruck, dass die beiden anderen ihn mobben (Wallace kann auch ganz gut die Initiative beim pöbeln übernehmen) , aber er ist halt immer noch mehr allein als Teil des Teams und ich wünsche ihm wirklich von ganzem Herzen einen Katzenfreund.
Das wäre der erste Teil des Problems, leider muss ich gleich noch was zum WG-Leben schreiben.
Dieses wird in nicht allzu ferner Zukunft ( wahrscheinlich in ein bis zwei Jahren) aufgelöst werden. Mein Mitbewohner plant mit seiner Freundin zusammenzuziehen.
Das bereitet mir sowieso Kopfzerbrechen. Wir lieben die Katzen beide sehr und wollen die katzenfreundlichste Lösung finden. Eventuell würde ich dann auch mit meinem Freund zusammenziehen, vielleicht auch einfach in der jetzigen Wohnung verbleiben. Oscar und besonders Amy sind total in meinen Freund verknallt. Wenn der zu Besuch ist, bin ich erst mal abgemeldet
Und natürlich würde ich die Katzen sehr gern behalten. Wenn es sich aber so ergeben sollte, dass sie bei meinem Mitbewohner besser aufgehoben wären, würde ich sie selbstverständlich mitgehen lassen.
Nun mal endlich zu den Fragen:
Ist es völlig hirnrissig in der momentanen Situation über eine vierte Katze nachzudenken?
Glaubt ihr, es wäre generell für Wallace sinnvoll einen Gefährten zu finden? Oder mache ich mir zu viele Gedanken?
Wäre es, bei einem Umzug/ Auszug des Mitbewohners eine Option, die Katzen zu trennen? Dann würde Wallace ja ohnehin einen Gefährten brauchen.
Ist jetzt nichts wirklich akutes, aber ich mache mir da schon länger Gedanken drüber und komme einfach auf keine Lösung. Vielleicht fällt euch ja was ein?