Das liebe Geld und Tierhaltung

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  • Das liebe Geld und Tierhaltung Beitrag #21
Geld macht nicht glücklich, das stimmt, aber wenn besagtes Tier an Kordel und mit Essensresten dann irgendwann mit Schmerzen rumlaufen muss, weil einfach kein Geld da ist hilft ihm diese Einstellung leider auch nicht viel.
Ja könnte auch unter besten Voraussetzungen mit 2 Jahren Sterben, alles nur Spekulation. Man kann auch definitiv alles kaputt diskutieren. Es gibt Hunde die 17 Jahre alt wurden und das mit Essenreste (nur mal so am Rande) und es gibt Kaninchen in Einzelhaltung die 11 Jahre alt wurden. Aber da muss man sich am Ende schon fragen, was ist hier maßgebender, ein langes einsames trauriges Leben oder ein eventuell etwas kürzeres und glücklicheres.

Wenn man Dinge grundsätzlich Budget abhängig machen will oder sogar muss, könnte man schon beim Kinderkriegen anfangen, wäre unter Umständen auch nicht ganz sinnfrei :mrgreen:

Was ich eigentlich damit sagen will, dass man mit Liebe und mit Engagement und ohne Finanzplan auch ein Tier halten kann und wenn es denn mal zum TA muss und da eine große Rechnung ansteht, muss man halt eine Ratenzahlung vereinbaren und ggf. nebenbei auf € 450,- arbeiten um diese abzuzahlen. Wo ein Wille da auch ein Weg und planen kann man eh nicht viel, es kommt eh anders als man denkt....

LG HM
 
  • Das liebe Geld und Tierhaltung Beitrag #22
Was ich eigentlich damit sagen will, dass man mit Liebe und mit Engagement und ohne Finanzplan auch ein Tier halten kann und wenn es denn mal zum TA muss und da eine große Rechnung ansteht, muss man halt eine Ratenzahlung vereinbaren und ggf. nebenbei auf € 450,- arbeiten um diese abzuzahlen.
Wenn es doch so einfach ist, mal nebenher noch 450€ zu erarbeiten weil man die sonst nicht hätte, warum macht man das dann erst wenn der Notfall da ist und nicht schon vorher um sich auf die Art schon ein Polster für alle Fälle anzusparen? :eusa_think:
 
  • Das liebe Geld und Tierhaltung Beitrag #23
Off-Topic
Was Houndman da anspricht, ist in etwa vergleichbar: bevor man Kinder bekommt, macht man sich ja auch Gedanken. Hat man ein Dach überm Kopf, einen zuverlássigen Arbeitsplatz, wo man nicht etwa von einem Tag auf den anderen auf der Strasse sitzt, kann man den Kindern eine ordentliche Schulbildung angedeihen lassen, ist für Kleidung, Ernährung, medizinische Versorgung gesorgt, etc. etc. etc.
Heutzutage auch nicht immer einfach für junge Paare, wo Arbeitslosigkeit und Zeitarbeitsjobs die Gründung einer Familie praktisch unmöglich machen.
 
  • Das liebe Geld und Tierhaltung Beitrag #24
Ja, allerdings ist die medizinische Versorgung glücklicherweise hier in Deutschland für Menschen auch mithilfe der Krankenversicherung immer abgedeckt, für Tiere deren Halter kein Geld haben aber nicht.
 
  • Das liebe Geld und Tierhaltung Beitrag #25
Barcelos, damit meine ich wirklich extrem hart an der Grenze kalkulierte Tierhaltung.
Sprich, wenn eine notwendige Wurmkur außer der Reihe nicht drin wäre, weil das Budget centgenau gerade mal fürs günstigste auftreibbare Futter reicht.

Das würde mich persönlich irre machen und unter solchen Voraussetzungen würde ich keine Tiere anschaffen bzw. dauerhaft halten wollen.

Für mich gehört hochwertige Ernährung zur guten Tierhaltung dazu- damit meine ich keine absurd lächerlichen Preise zu zahlen, aber zumindest gesund ist man seinen Tieren schon schuldig.
Nur weil man es kann muss man ja nun seinen Hund nicht zwingend mit Essensresten füttern.
 
  • Das liebe Geld und Tierhaltung Beitrag #26
Off-Topic
Irgendwann haben wir mal eine Spielschiene mit Bällchen für die Katzen angeschafft: ) - die haben sie trotz aller Bemühungen mit dem Allerwertesten nicht angeschaut.

Die hab ich vor kurzem erst fürs Quiekie gekauft, weil sie sich da oben langweilt, und ich schon lang den Eindruck hab daß das eine echte Spielkatze ist. Sie LIEBT das Teil, ich darf es jeden Abend neu zusammen bauen :lol: Lilly fand den Aufbau spannend, danach war sie so wie Deine Katzen... ich denk da aber tatsächlich übers "upgraden" nach.


Ansonsten seh ich es wie Mido: ich fühl mich besser, wenn ich meine Katzenkosten nicht auf den Cent genau kalkulieren muß. Wenn ich weiß: meine Katze kann auch schwer krank werden, aber ich geh deswegen nicht bankrott und die Katze muß nicht leiden, weil ich grad kein Geld hab. Aber das muß jeder für sich selber wissen, inwieweit er Tierhaltung verantworten kann. Und ja, es ist schön, sich Schnickschnack für die Tiere gönnen zu können (also eben wegen einem "Upgrade" bei der Spielschiene nachdenken zu dürfen), aber das ist ganz sicher kein Muss...
 
  • Das liebe Geld und Tierhaltung Beitrag #27
Danke Mido, so versteh ich jetzt richtig was Du meinst.

Viel anders seh ich das also auch nicht unbedingt. Ich empfinde anständiges Futter auch als wichtig, genauso wie was notwendiges - wie Deine als Beispiel angeführte Wurmkur - auch mal außer der Reihe möglich sein muss.

Was ich eigentlich versuchte zu sagen war, dass z.B. wir uns das gute Futter für die Tiere und eben auch mal kleinere für die Gesundheit notwendige Ausgaben zwischendrin leisten können, weil wir eben an anderer Stelle sparen und eben nicht nicht zwingend notwendige Dinge kaufen "nur, weil sie nur 10 Euro" kosten.
Als Beispiel: Ich kaufe keine neues Halsband für den Hund, nur weil das aktuelle etwas zu groß ist (zu klein wäre natürlich eine andere Sache) - da mach ich mir eben ein Loch mehr selbst rein und dann passt es. Oder ich kaufe kein neues Hamsterrad, nur weil das alte quietscht, dann wird das alte eben regelmäßig eingeölt. Oder die hier schon angeführte Spielschiene - die probiere ich in 2 Monaten mal für meine Katze aus, eben weil ich sie mir dann mit Bonuspunkten bei Zooplus gratis bestellen kann, auch wenn ich sie gern früher hätte.
Wir und ich denke auch viele andere Leute, können sich also die anständige Ernährung, TA-Besuche und so nur leisten, weil sie an solchen Dingen sparen. Und ja, ich habe hier schon gelesen: "Wenn Du Dir kein neues ..... leisten kannst, wie willst Du dann einen TA-Besuch finanzieren?". Na eben genau weil ich mir solche Dinge nicht leiste, genau aus diesem Grund funktioniert das mit dem TA.

Und ja, völlig ungeplante Dinge reißen hier ein dickes Loch in die Kasse und bringen uns zum Schwimmen, wie z.B. die Katze die uns vor fast 6 Monaten zugelaufen ist. Deren Kastration, Impfung, Wurmkur, Zahnreinigung etc. pp. (die Katze war in den ersten 2 1/2 Monaten 6 x beim TA) hat uns echt an die Grenze gebracht, einfach weil ich mich weigere für so normale Dinge an die TA-Kasse zu gehen, die ist für Notfälle. Aber na ja, man versucht ja auch manchmal für andere Dinge für einen selbst zu sparen und in dem Fall ging das dann halt in die Katze.

Es ging und geht mir nur darum, dass man manchmal ein wenig von oben herab behandelt wird, wenn man eben nicht viel Geld hat und dies auch offen zugibt. Aber nur weil man sich irgendein Spielzeug, Leine, Napf whatever nicht leisten kann, deshalb kann man doch trotzdem gut für seine Tiere sorgen.

Und ich verstehe z.B. Mido oder Audrey, wenn sie sagen, dass das so kein Leben für sie wäre, es ist auch teilweise ätzend und schwierig, streite ich nicht ab. Aber es geht, wenn man will und die Tiere an erster Stelle setzt, dann geht es wirklich, vorausgesetzt natürlich man will lieber so knapp leben und dafür Tiere haben als mehr Geld zur Verfügung und keine Tiere haben.
 
  • Das liebe Geld und Tierhaltung Beitrag #28
Ja, allerdings ist die medizinische Versorgung glücklicherweise hier in Deutschland für Menschen auch mithilfe der Krankenversicherung immer abgedeckt, für Tiere deren Halter kein Geld haben aber nicht.

Gerade wenn man kein Großverdiener ist, sich aber viele Gedanken um das Wohl seiner Tiere macht, könnte man über den Abschluss einer Tier-Krankenversicherung nachdenken. Die kostet dann zwar regelmäßig, aber dafür fällt man nicht in ein Schuldenloch oder Finanzkrise oder "Schlechte-Gewissen-Krise" wenn mal was unvorhergesehenes Größeres oder schlichtweg die dauernden Alterswehwehchen kommen. Außerdem werden die "normalen" zu erwartenden Routine-Tierarztkosten wie Impfungen, Entwurmungen etc. meines Wissens auch bezahlt. Ggf. kann man damit schon viel Freiheit und Beruhigung für sich selbst gewinnen. Geht natürlich nur, wenn man die 20-30 € pro Tier monatlich zur Verfügung hat.
 
  • Das liebe Geld und Tierhaltung Beitrag #29
Und man muß bedenken, daß die Krankenversicherungen für Tiere nicht mit einer gesetzlichen Krankenversicherung für Menschen vergleichbar ist. Für ältere oder chronisch kranke Tiere gibt es Einschränkungen (dies und das wird nicht übernommen) oder es sind extrem hohe Gebühren fällig. Oft muß man auch in Vorleistung treten und bekommt das Geld dann von der Versicherung zurück. Da ist zu überlegen, ob man sich das Geld auch extra ansparen könnte wenn man denn überhaupt bereit ist, oder die Möglichkeit hat, Geld für solche Fälle beiseite zu legen.

Außerdem haben (alle?) Tierkrankenversicherungen das Recht, jemanden zu kündigen. Dann hat man jahrelang eingezahlt und wenn es wirklich nötig wäre bekommt man doch nichts.

Aber das ist wahrscheinlich eine Sache der Lebenseinstellung. Für manche ist es ganz normal, Dinge auf Kredit oder mit Ratenzahlung anzuschaffen und sie leben mit der Einstellung "wenn hohe Tierarztkosten kommen wird sich schon ne Lösung finden". Andere sparen lieber und wollen in allen Lebensbereichen möglichst abgesichert sein, so auch was unerwartete Ausgaben wie hohe Tierarztrechnungen betrifft.

Was teures Zubehör angeht, glaube ich, das hilft in erster Linie dem Verkäufer, dann dem Gewissen des Halters und kommt dann erst dann wirklich dem Tier zugute.
 
  • Das liebe Geld und Tierhaltung Beitrag #30
Also ich kann jetzt nur von uns hier reden, bis vor 6 Jahren hatten wir immer mal die ein oder anderen Zusatzkosten und es ging immer so irgendwie zu bezahlen, naja und dann wurde unser Hund so krank, das war Ende 2011, somit mussten wir innerhalb von 4,5 Monaten mal eben fast 5000 Euro berappen musste, jede Woche zahlten wir zwischen 80 und 350 Euro in der Tierklinik.
Da haben wir auch da gestanden und wussten nicht wie wir das bestreiten sollten, eine Versicherung hätte uns nur die Voruntersuchungen bezahlt (hatten uns mal erkundigt) und damit wäre mir nicht wirklich geholfen gewesen, das wären dann so 250 Euro gewesen, ja darauf kam es dann auch nicht mehr an.
Wir haben uns dann das, was wir nicht hatten geliehen und anschließend in Raten wieder abbezahlt.
Ich bin froh das wir so liebe Menschen kennen die das taten, ansonsten hätten wir uns nicht gescheut einen Kredit dafür aufzunehmen.

Tja heute ist das anders, wir legen immer was beiseite und wenn mal was ist, dann gehen wir da ran, aber auch nur dann wenn wir es von dem normalen Geld im Monat nicht bestreiten können, also meist gehen wir da gar nicht bei und es geht so.

Aber ich muss zugestehen, ich gehöre zu den Menschen die gerne was neues für die Tiere kaufen, nicht weil sie das brauchen, aber weil ich das schön finde, die Katzen bekommen immer wieder mal was neues zum spielen (was jetzt jedoch abnahm, da die Spielkatze über die RBB ist und die beiden anderen sind Schlafnasen), genauso hat unser Hund die eine oder andere Leine, Geschirr, Halsband sowie Spielzeug usw.. Das einzige was ich irgendwie nicht neu kaufe, weil ich es schön finde, sind Näpfe, da haben alle immer noch die gleichen, außer es geht mal einer kaputt.

Und solange ich mir die Zusatzsachen, Futter und Tierarzt ohne Probleme leisten kann, solange werde ich das auch tun, denn ich kenne auch ganz andere Zeiten wo wir jeden Cent 5x umdrehen mussten, aber das taten wir immer nur uns gegenüber, den Tieren fehlte es nie an irgendetwas, die können nichts für unsere Notlage.

Aber ich werde nie Menschen verstehen die sowas alles kaufen, aber dann kein Geld mehr für Tierarzt und adäquates Futter haben, nein das geht nicht in mir rein, wie man Zubehör shoppen kann, DVDs, Bücher, paytv etc. aber dem Tier dann nur noch Müll gibt, sorry sie haben alle nicht gebeten zu uns zu kommen, das haben wir entschieden, also sollten wir sie auch gut behandeln und sie besser zu schätzen wissen.
 
  • Das liebe Geld und Tierhaltung Beitrag #31
Off-Topic


Die hab ich vor kurzem erst fürs Quiekie gekauft, weil sie sich da oben langweilt, und ich schon lang den Eindruck hab daß das eine echte Spielkatze ist. Sie LIEBT das Teil, ich darf es jeden Abend neu zusammen bauen :lol: Lilly fand den Aufbau spannend, danach war sie so wie Deine Katzen... ich denk da aber tatsächlich übers "upgraden" nach.
Na, dann weiß ich ja schon, was ich Dir als nächstes schicke ;) (kriegst PN...)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Das liebe Geld und Tierhaltung Beitrag #32
Tausend Dank, liebe Seven! Wie schon per PN geschrieben: ich hab da auch ein bißchen Hoffnung, daß sie übers Spiel zusammen finden, denn ab und zu spielt Lilly durchaus auch wieder damit, bzw schaut sich vom Quiekie was ab. Also wenn ich da eine größere "Laufbahnlandschaft" hab... wer weiß? Also das seh ich hier gar nicht mal als Luxus an, sondern halt als das beste was ich tun kann, damit eine einsame, durch eine Terrorkatze nach oben verbannte, Katze wenigstens irgendwas zu tun hat, was ihr offensichtlich Spaß macht.
 
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