- Stundenlanges Gitternagen - mit den Ideen am Ende Beitrag #1
ChaosRatzen
- Beiträge
- 23
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo Liebe Tierforum Mitglieder!
Wir haben seit geraumer Zeit ein Problem mit unseren Degus Frodo und Sam und sind mit den Ideen (und Nerven) mittlerweile am Ende. Aber am besten fange ich von ganz vorne an:
Vorgeschichte:
Letztes Jahr am 25.03 zogen unsere ersten Degus Frodo und Sam ein, somit sind die beiden aktuell etwas älter als ein Jahr. Bekommen haben wir sie von Bekannten, die ungewollt Nachwuchs bekommen haben, beide sind mittlerweile kastriert. Die beiden lebten sich relativ schnell ein.
Ca. Anfang Sommer, hätten wir noch zwei weitere Notfalldegus im ca. gleichen Alter bekommen. Da wir aber noch ziemliche Neulinge waren holten wir uns Hilfe (erfahrener Deguhalter, mit VG Erfahrung) und bauten ein Trenngitter ein. Das Problem war nur, dass in beiden „Gruppen“ jeweils ein Dominanzbolzen war (Sam, in der anderen Gruppe Gimli) und sich am Trenngitter keine Besserungen, sondern nur Verschlechterungen zeigten. Damals fing Gimli an, am Gitter zu nagen und zu „graben“. Da wir merkten, dass die Tiere einfach nur mehr gestresst waren, suchten wir schweren Herzens für Gimli und Tom ein neues gutes zu Hause. Als wir dann sahen, wie sehr unsere Jungs wieder aufblühten wussten wir, dass es die richtige Entscheidung war. Sprich: zu dieser Zeit (Herbst) war alles wieder gut.
Im Oktober zogen wir dann um und seitdem stehen die Degus in einem eigenen hellem Raum, der vorsichtshalber immer abgeschlossen wird, da wir zwei Kater haben. Kontakt zwischen Katzen und Degus ist somit nicht möglich. Ca. im Jänner fing es dann an: Frodo begann am Gitter zu nagen. Anfangs war es nur ab und zu, aber seit etwas mehr als einem Monat nagt er teilweise stundenlang. Sam beteiligte sich anfangs kaum, seit ca. einer Woche nagt aber Frodo kaum mehr am Gitter, dafür aber Sam. Bei Frodo habe ich dennoch schon den ersten Fellverlust auf den Pfoten bemerkt. Beide sind laut TA aber ansonsten top fit.
Käfig:
Wir haben einen großen Gitterkäfig 100x70x170, was laut verschiedenen Info-Seiten, größer als das Mindestmaß ist. Im Käfig befinden sich 4 große Etagen und zwei kleinere (ca nur 30cm Länge). Als Einrichtung haben wir mehrere Häuschen (die sie anfangs immer zerstört haben, seit dem Gitter nagen aber in Ruhe lassen), Höhlen, Brücken, Röhren, (Kork-) Hängematte, zwei Sandbäder, zwei Laufräder und etwas zum Buddeln, was sie aber gar nicht nützen. Zusätzlich bekommen sie immer frische Äste, bzw. über den Winter waren es halt eher getrocknete Äste. Beinahe die ganze Einrichtung besteht somit aus Holz/dicker Pappe, also Materialien die sie getrost annagen könnten (und auch dürften/sollten). Äste haben wir auch schon die verschiedensten Sorten durchprobiert.
Was wir bisher probiert haben:
- Käfig umgestaltet, teils mit neuer Einrichtung
- Häuschen an die Nagestelle gestellt und dort befestigt
- Äste vor die Nagestelle befestigt
- Nagestelle mit Karton/anderen Materialien komplett verbaut
- Käfig im Raum umgestellt
- Jedes Mal geschimpft wenn sie nagen
- Zweites Laufrad auf die Ebene wo sie nagen hingestellt
- Nagestelle von außen abgehängt/verdunkelt
- In der Nähe stehende Leckerlis weggestellt
- Futter als Beschäftigung ausprobiert
Doch all das hat einfach nichts geholfen. Entweder haben sie stundenlang gearbeitet um wieder an ihre Nagestelle zu kommen oder sie haben an einer anderen Stelle angefangen. Teilweise nagen sie auch ein paar Stunden durch. Wir hätten uns schon wegen Nagerterrarien umgesehen, aber in dieser Größe nichts gefunden und eigentlich wollen wir unseren Käfig gerne behalten. Nur das ständige Gitternagen ist mittlerweile, vor allem für meinen Freund, extrem nervend und auch für die Tierchen sicher nicht optimal.
Habt ihr noch irgendwelche Tipps, was wir ausprobieren können?
Und für alle, die sich meinen langen Text durchgelesen haben, schon mal im Voraus ein großes Dankeschön für eure Mühe. :054:
(Falls ihr noch etwas wissen wollt, bzw. ich irgendwelche Infos vergessen habe, beantworte ich die Fragen natürlich gerne)
Wir haben seit geraumer Zeit ein Problem mit unseren Degus Frodo und Sam und sind mit den Ideen (und Nerven) mittlerweile am Ende. Aber am besten fange ich von ganz vorne an:
Vorgeschichte:
Letztes Jahr am 25.03 zogen unsere ersten Degus Frodo und Sam ein, somit sind die beiden aktuell etwas älter als ein Jahr. Bekommen haben wir sie von Bekannten, die ungewollt Nachwuchs bekommen haben, beide sind mittlerweile kastriert. Die beiden lebten sich relativ schnell ein.
Ca. Anfang Sommer, hätten wir noch zwei weitere Notfalldegus im ca. gleichen Alter bekommen. Da wir aber noch ziemliche Neulinge waren holten wir uns Hilfe (erfahrener Deguhalter, mit VG Erfahrung) und bauten ein Trenngitter ein. Das Problem war nur, dass in beiden „Gruppen“ jeweils ein Dominanzbolzen war (Sam, in der anderen Gruppe Gimli) und sich am Trenngitter keine Besserungen, sondern nur Verschlechterungen zeigten. Damals fing Gimli an, am Gitter zu nagen und zu „graben“. Da wir merkten, dass die Tiere einfach nur mehr gestresst waren, suchten wir schweren Herzens für Gimli und Tom ein neues gutes zu Hause. Als wir dann sahen, wie sehr unsere Jungs wieder aufblühten wussten wir, dass es die richtige Entscheidung war. Sprich: zu dieser Zeit (Herbst) war alles wieder gut.
Im Oktober zogen wir dann um und seitdem stehen die Degus in einem eigenen hellem Raum, der vorsichtshalber immer abgeschlossen wird, da wir zwei Kater haben. Kontakt zwischen Katzen und Degus ist somit nicht möglich. Ca. im Jänner fing es dann an: Frodo begann am Gitter zu nagen. Anfangs war es nur ab und zu, aber seit etwas mehr als einem Monat nagt er teilweise stundenlang. Sam beteiligte sich anfangs kaum, seit ca. einer Woche nagt aber Frodo kaum mehr am Gitter, dafür aber Sam. Bei Frodo habe ich dennoch schon den ersten Fellverlust auf den Pfoten bemerkt. Beide sind laut TA aber ansonsten top fit.
Käfig:
Wir haben einen großen Gitterkäfig 100x70x170, was laut verschiedenen Info-Seiten, größer als das Mindestmaß ist. Im Käfig befinden sich 4 große Etagen und zwei kleinere (ca nur 30cm Länge). Als Einrichtung haben wir mehrere Häuschen (die sie anfangs immer zerstört haben, seit dem Gitter nagen aber in Ruhe lassen), Höhlen, Brücken, Röhren, (Kork-) Hängematte, zwei Sandbäder, zwei Laufräder und etwas zum Buddeln, was sie aber gar nicht nützen. Zusätzlich bekommen sie immer frische Äste, bzw. über den Winter waren es halt eher getrocknete Äste. Beinahe die ganze Einrichtung besteht somit aus Holz/dicker Pappe, also Materialien die sie getrost annagen könnten (und auch dürften/sollten). Äste haben wir auch schon die verschiedensten Sorten durchprobiert.
Was wir bisher probiert haben:
- Käfig umgestaltet, teils mit neuer Einrichtung
- Häuschen an die Nagestelle gestellt und dort befestigt
- Äste vor die Nagestelle befestigt
- Nagestelle mit Karton/anderen Materialien komplett verbaut
- Käfig im Raum umgestellt
- Jedes Mal geschimpft wenn sie nagen
- Zweites Laufrad auf die Ebene wo sie nagen hingestellt
- Nagestelle von außen abgehängt/verdunkelt
- In der Nähe stehende Leckerlis weggestellt
- Futter als Beschäftigung ausprobiert
Doch all das hat einfach nichts geholfen. Entweder haben sie stundenlang gearbeitet um wieder an ihre Nagestelle zu kommen oder sie haben an einer anderen Stelle angefangen. Teilweise nagen sie auch ein paar Stunden durch. Wir hätten uns schon wegen Nagerterrarien umgesehen, aber in dieser Größe nichts gefunden und eigentlich wollen wir unseren Käfig gerne behalten. Nur das ständige Gitternagen ist mittlerweile, vor allem für meinen Freund, extrem nervend und auch für die Tierchen sicher nicht optimal.
Habt ihr noch irgendwelche Tipps, was wir ausprobieren können?
Und für alle, die sich meinen langen Text durchgelesen haben, schon mal im Voraus ein großes Dankeschön für eure Mühe. :054:
(Falls ihr noch etwas wissen wollt, bzw. ich irgendwelche Infos vergessen habe, beantworte ich die Fragen natürlich gerne)
