Katze und Hund

Diskutiere Katze und Hund im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo zusammen, bin völlig neu hier und muß das Folgende loswerden: Wir haben bis letzten Dezember (der mit der großen Kälte) nur drei Dackel...
  • Katze und Hund Beitrag #1
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dezembermohrle

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Hallo zusammen,
bin völlig neu hier und muß das Folgende loswerden: Wir haben bis letzten Dezember (der mit der großen Kälte) nur drei Dackel gehabt. Aufeinmal saß auf unserer überdachten Terasse auf einem alten Hundekissen ein kleines schwarzes Kätzchen. sie war sehr scheu und lief sofort weg. Aber der Hunger war dann doch stärker (sie war recht abgemagert) und sie kam öfters und wurde auch zutraulich. Wir bauten ihr dann auf einer alten Liege ein Nest aus Decken und wenn sie kam gab es immer eine auf der Heizung vorgewärmte Decke zusätzlich. Dann gab es eine Katzenbaum, den sie sofort annahm. Sie bekommt immer bestes Futter! Wasser, gewärmte Katzenmilch, Naßfutter und Hartfutter. Unser einer Dackel hat regelrecht Freundschaft mit ihr geschlossen. Sie läuft bei ihm nicht weg, läßt sich sogar in der Schlafdecke von ihm beschnuppern. Manchmal liegen sie auch gemeinsam in der Sonne. Die anderen zwei brauchen noch etwas Zeit, aber das wird noch, wir forcieren da nichts. Da spielt die Gewohnheit mit! Ich kann nur sagen, älterer Hund und Katze geht absolut. Man muß nur Ruhe walten lassen. Was da manche selbsternannten Hundepäpste sagen, daß man sie in einem Raum und an der Leine zusammenführen sollte ist absoluter Quatsch!!!
Diese Katze erfüllt kein einziges der gängigen Klischees! Sie ist nicht wasserscheu, sie ißt alles, sie ist nicht linkisch und unberechenbar, sie kratzt nie, sie ist unglaublich lieb. Sie läßt sich bereitwillig abtrocknen und auch Zecken entfernen. Anfangs hatte ich immer eine große Abneigung gegen Katzen, das hat sie völlig ins Gegenteil verdreht! Ich bin dem großen Manitou dankbar, daß ich das mit dieser Katze noch erleben darf!! Ich muß sagen, und das verzeihen mir bitte alle Hundehalter, Hunde sind gegen Katzen irgendwie tölpelhaft. Eine Katze ist graziel.
Jetzt werde ich allerdings irgendwann mit ihr zum Arzt gehen müssen wegen Impfung etc. aber da habe ich immer noch Scheu davor, weil sie es mir vielleicht sehr übel nehmen würde und es mich spürenläßt!?!?
 
  • Katze und Hund Beitrag #2
Hallo,

Glückwunsch zum Katzenzuwachs!

Dass Katzen linkisch, unberechenbar - gar böse sind hört man meist von Menschen, die keine Katzen mögen. Es gibt unterschiedliche Charaktere unter den Tieren, ich habe eine Diva, hatte Rüpelkater, eine treudoofe Schüchternheit und eine unangefochtene Königin hier :mrgreen:

Unser Hund kannte Katzen zum Glück, weshalb die Zusammenführung auch recht einfach ging. Inzwischen schmust Katze 2 gern mit ihm.
Warum man zur Leine rät, kann ich dir aber sagen: Hunde könnten die Katze als Beute ansehen oder wenn nicht etwas zu stürmisch und rabiat mit ihr umgehen. Damit man das Schlimmste, zB eben einen Biss, verhindern kann, ist es ratsam die Leine als "doppelten Boden" zu haben - man kann eben schnell eingreifen, bevor etwas passiert.
Ruhe ist dabei aber auch wichtig, selbst mit Leine. Unser Kötertier trug am Anfang immer Geschirr oder Halsband und war nicht allein mit den Katzen, damit wir eingreifen können.

Jetzt zum Thema Katzenhaltung:
Lebt sie inzwischen drinnen bei euch?
Katzenmilch kannst du geben, musst du aber nicht - das ist eher ein Leckerlie zwischendurch. Trockenfutter solltest du komplett weglassen, das trocknet die eh schon trinkfaule Katze nur aus. Welches Nassfutter fütterst du denn?

Du solltest dringend dann mal zum TA, um die Katze untersuchen zu lassen und um eine Kastration in Gang zu bringen. Der Arzt kann dir dann auch sagen, wie alt die Katze ist. Klar wird sie den TA doof finden, aber selbst unsere Streuner kamen nach der Kastration und dem Aufenthalt im Tierheim wieder zu uns zurück - das verzeiht sie dir schon ;)

Was wurde denn unternommen um einen möglichen Besitzer ausfindig zu machen? Nicht, dass das Tier am Ende doch schmerzlich vermisst wird?
 
  • Katze und Hund Beitrag #3
Was da manche selbsternannten Hundepäpste sagen, daß man sie in einem Raum und an der Leine zusammenführen sollte ist absoluter Quatsch!!!
Diese Katze erfüllt kein einziges der gängigen Klischees! Sie ist nicht wasserscheu, sie ißt alles, sie ist nicht linkisch und unberechenbar, sie kratzt nie, sie ist unglaublich lieb. Sie läßt sich bereitwillig abtrocknen und auch Zecken entfernen. Anfangs hatte ich immer eine große Abneigung gegen Katzen, das hat sie völlig ins Gegenteil verdreht! Ich bin dem großen Manitou dankbar, daß ich das mit dieser Katze noch erleben darf!! Ich muß sagen, und das verzeihen mir bitte alle Hundehalter, Hunde sind gegen Katzen irgendwie tölpelhaft. Eine Katze ist graziel.
Jetzt werde ich allerdings irgendwann mit ihr zum Arzt gehen müssen wegen Impfung etc. aber da habe ich immer noch Scheu davor, weil sie es mir vielleicht sehr übel nehmen würde und es mich spürenläßt!?!?

Naja, ich bin kein Hundepapst und trotzdem habe ich meine Hunde und damals 1 Kater mit Leine UND Maulkorb das erste Mal aufeinander treffen lassen, schlicht und einfach weil meine Hunde beide einen ausgeprägten Jagdinstinkt hatten und ich für nichts garantieren konnte.
Und es war gut so! Einer meiner Hunde machte sofort einen Satz vorwärts Richtung Katze. Es war nicht mal Jagdinstinkt, einfach nur pure Neugier, aber der Kater reagierte wie erwartet und versuchte wegzurennen, was bei den Hunden dann dementsprechend im Hirn ankam....
Die ersten Monate habe ich die 3 keine Sekunde alleine gelassen. Selbst wenn ich nur aufs Klo bin, habe ich sie getrennt.
Fazit: schere niemals alle über einen Kamm.... ;)

Zum Thema Klischees, wie Keisuke schon schrieb - diese Klischees werden von Leuten in die Welt gesetzt, die Katzen nicht leiden können. Du hattest dieses Bild im Kopf, weil Du offensichtlich nichts mit Katzen anfangen konntest - was sich nun ändert. Gut für Dich, gut für die Katzen.

Ich habe reichlich Katzen hier und ich hab auch eine dabei, die gerne mal abstürzt, wenn sie irgendwo hochspringen will, weil sie sich beim "ausmessen" der Distanz verschätzt. Meine Katzen haben eins gemeinsam: keine ist wie die andere. :mrgreen: Ich habe einen Mafia-Boss in Katzenformat, eine Prinzessin, eine Super-Zicke, einen Macho, einen supersozialen "ich-hab-sie-alle-lieb"-Kater, usw.

Zum Thema Tierarzt: stell eine Transportkiste auf die Terrasse, OHNE Gittertür und fang an, den Kater da drin gelegentlich Leckerlies zu füttern, sodass er freiwillig da rein geht und wenn es soweit ist, vorher die Gittertür wieder einsetzen, Futter rein, wenn Kater reingeht, Türe hinter ihm zu und fertig. Natürlich wird er sich beschweren und das absolut sch** finden, aber er wird es Dir verzeihen. Er sollte auf jeden Fall schnellstmöglich geimpft, entwurmt und kastriert werden, und natürlich auch checken, ob er nicht doch einen Chip hat und zu jemanden gehört. Er kann weggelaufen sein und hat nicht mehr nach Hause gefunden. Passiert auch der besten Katze.
 
  • Katze und Hund Beitrag #4
Hallo,
also, unser Kätzchen ist "Freigänger", sie schläft auf der zugfreien überdachten Terrasse und ißt auch dort. Vermissen tut sie niemand. Trockenfutter ißt sie in Maßen. Trinken tut sie regelmäßig. Manchmal ist sie auch schon 'mal zwei Tage unterwegs und steht dann wieder hungrig vor uns. Ich vermute, daß sie jetzt ca. ein Jahr alt ist. Ihre Zähnchen sind jetzt mehr und ihre Krallen sind größer und am Ansatz grau. Vorher waren sie weiß.
Mit den Hunden haben sie recht! Vorsicht lassen wir auch bei den beiden anderen Dackelnwalten. Der eine ist zu forsch und die ältere Dackelin hat meiner Beobachtung nach etwas Angst vor ihr. Ihren Lieblingsdackel lassen wir aber auch allein bei ihr. Der stubst ihr auch manchmal mit seiner Nase auf ihre Nase, aber eine Katze spielt eben nicht so wie Hunde. Wenn es ihr zu bunt wird geht sie auf ihren Baum!
Daß schwarze Katzen auf viele Menschen (und auch unsere Dackeldame) unheimlich wirken sind wohl die gelb-grünen Augen. Eine getigerte mit blauen Augen wirkt da "menschlicher". Mir ist es selbst, wenn ich in ihre Augen sehe, so als ob ich in eine andere Welt schaue!
Mit Gruß
Dezembermohrle
 
  • Katze und Hund Beitrag #5
Ich würde trotzdem bei Deinem TA und auch bei den TÄ in Deiner Umgebung und überhaupt in der Umgebung Fotos mit Beschreibung der Katze aufhängen.
Ob sie vermisst wird, bekommst Du vielleicht gar nicht mit.
Vor 2 Wochen ist mir eine Katze unbemerkt durch die Tür geschlüpft - sie war zum Glück nur knapp 3 Tage weg, aber ich habe Blut und Wasser geschwitzt, Aushänge aufgehängt, die Nachbarn genervt etc... Dank dieser Aushänge hat eine Nachbarin sich dann bei mir gemeldet, sie hätte vermutlich meine Katze gesehen - und ja, es war meine Katze und ich konnte sie wieder einsammeln...
Bis ich bemerkt habe, dass sie weg ist, ist aber auch ein geschlagener Tag vergangen, denn als sie nicht zum Frühstück kam, dachte ich, ok, sie pennt irgendwo und kommt dann später. Ein bisschen gesucht hab ich - musste dann aber los zur Arbeit und hab´ mir noch nicht viel gedacht... Als sie dann zum Abendessen nicht aufgetaucht ist, hab´ ich die Suche angefangen... dann Plakate aufgehängt etc...

Falls sie tatsächlich niemand vermisst - joar - ab zum Tierarzt, chippen, impfen, entwurmen... das volle Programm steht da wohl an ;) Und dann steht einem glücklichen Leben mit Deinem Zufallskater nichts mehr im Wege ;) (Außer, dass Du vielleicht darüber nachdenkst, ihm noch einen Katzenkumpel zu besorgen, aber das ist ein anderes Kapitel ;) )

LG seven
 
  • Katze und Hund Beitrag #6
Da kann ich seven nur zustimmen.

Ich versorge zB auch eine "Streunerin" (ähnlich wie deine Katze auch, sie lebt nur draußen) und wäre die weg, dann würde ich sie auch sehr, sehr vermissen. Auch mein verschwundenes Katerchen sah für außenstehende evtl. wie ein armer, abgemagerter (er war recht schlank) Kater aus. Bis wir Flyer aufgehängt hatten, vergingen ein paar wenige Tage - der Kater war Freigänger und es war für ihn nicht so ungewöhnlich, auch mal einen oder zwei Tage komplett verschwunden zu sein - wäre also auch denkbar, dass das Jemand einfach nicht mitbekommen hat, dass wir ihn suchen.

Rein rechtlich ist das ja schon so, dass du eine "Fundsache" - das sind Tiere ja - auch melden musst.

Auch wenn Katzen regelmäßig trinken ist Trockenfutter einfach unnötig und kann komplett weggelassen werden. Da brauchst du dein Geld echt nicht für ausgeben ;)
 
  • Katze und Hund Beitrag #7
Ich rate auch zu Vorsicht bei Vergesellschaftung von Hunden und Katzen. Denn: nicht jeder Hund ist gleich und nicht jede katze ist gleich. Ich habe zwei Hunde und eine Katze (Freigängerin). In dem Fall kein Problem, denn die Katze war VOR den Hunden da, ist inzwischen schon 14 Jahre alt, und ungeschriebene Königin im Haus. Sie hat sich ihre Hunde "erzogen".

Aaaaber: würde ich eine weitere Katze aufnehmen wollen, hätte ich meine Probleme mit Luna. Lobo nicht, Lobo kennt Kitty seit dem Tag, an dem er die Augen aufgemacht hat. Für ihn sind Katzen nichts anderes als "seltsame Hunde". Er ist nie aggressiv anderen Katzen gegenüber und würde keiner Katze etwas zuleide tun. Luna dagegen, seine Mutter, geht auf alle Katzen - ausser Kitty, die schliesslich zur Familie gehört - los wie ein Bulldozer. Und wenn sie die Gelegenheit hat, tötet sie sie. Für sie sind Katzen "Beutetiere" und Eindringlinge in ihr Territorium. Käme ich mit einem Kitten oder einer ausgewachsenen Katze an, wäre sie ständig in Gefahr, denn der Jagdtrieb in Luna ist zu gross.

Und Dackel sind Jagdhunde. Es ist toll, dass sie sich mit einem Deiner Dackel gleich so gut versteht, aber wir haben auch einen Dackel in der Familie. Wenn wir den in Pflege haben, müssen wir Dackel und Katze streng trennen, denn Dackelchen dreht wahrlich am Rad, wenn er Kitty nur riecht.

In manchen Hunden ist eben dieser Jagdtrieb auf Katzen so stark, dass man wirklich besser Vorsicht walten lassen sollte.
 
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