Kirchenaustritt nachweisbar?

Diskutiere Kirchenaustritt nachweisbar? im Schule & Beruf Forum im Bereich Smalltalk; Soweit ich es schnell gefunden habe, ist firstSachsen-Anhalt das einzige östliche Bundesland, in dem der 6. Januar Feiertag ist. Mit "die im...
Sini

Sini

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Danke, Ente, deswegen schrieb ich ja auch "Kirchengesetz (oder wie immer das heißt)" - genau das meinte ich aber ;) Sonderstatus trifft es sehr gut!
So ist das für mich dann auch nachvollziehbar.

Wenn ein Pfarrer von einem (geplanten) Mord bei der Beichte erfährt und dann beschließt, das Beichtgeheimnis zu brechen und diesen Mord anzuzeigen- ich weiß, er dürfte für die Kirche nicht mehr praktizieren.

Aber würde denn sonst noch etwas von staatlicher Seite her passieren? Also dass er dafür bestraft wird? Oder dass so eine Aussage ignoriert wird weil sie gegen das Beichtgeheimnis verstößt?
 
seven

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@Nienor:
Ich hätte lieber ein System mit einer festen Anzahl frei nach Religion wählbarer Feiertage - und wer nicht an Gott, Allah oder das fliegende Spaghetti-Monster glaubt, legt sie halt so, wie es ihm am besten passt.
Prinzipiell keine schlechte Idee - aber wie willst Du das umsetzen? In einer Firma mag das machbar sein - aber in der Schule z. B.? Da fehlt Dir dann an Weihnachten oder Ostern die Hälfte der Klasse, dann fehlt mal hier oder da wer...
Für die Muslime gibt´s zumindest bei uns schon die Regelung, dass sie am Zuckerfest (was ja nach muslimischem Kalender eben auch ein variables Datum ist und sich rund ums Jahr verschiebt) frei bekommen.
Wie gesagt, in der freien Wirtschaft mag das praktikabel sein, für Schulen ist das sowohl für SchülerInnen als auch fürs Lehrpersonal mal grad eben nicht machbar - und es gibt nunmal auch reihenweise Menschen im schulpflichtigen Alter ;)
 
Cerridwen

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Wahrscheinlich hat die Kirche eher einen Sonderstatus, als das sie über dem Grundgesetz steht.

In Artikel 1 Abs 4 findet sich zumindest:

Quelle: https://www.bundestag.de/grundgesetz

Darunter fallen sicherlich diese Regelungen...
In dieser Hinsicht genießt die Kirche nicht nur ein Sonderrecht, das GG widerspricht sich auch selbst. Sehet Art. 4 (1) im Zitat und vergleicht mit Art.3 (3):

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Glauben und Nichtglauben sollten bei der Einstellung von Arbeitnehmern keine Rolle spielen dürfen!
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Dass ein Moslem, Jude oder Buddist kein Pfarrer werden kann, finde ich logisch.
Ptihihi...die würden das ja auch gar nicht wollen:mrgreen:


Kurz dazu, dass in der Jugendarbeit hauptsächlich Sozialpädagogen rumturnen- naja.

Die "Pflichtpädagogen", ja, aber ansonsten sind das dann doch eher hauptsächlich Erzieher.
Was ja nicht schlimm ist, aber so schwarz sieht es für Erzieher wirklich nicht in der Jugend- und Heimarbeit aus ;)
 
Die Ente :)

Die Ente :)

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Kurz dazu, dass in der Jugendarbeit hauptsächlich Sozialpädagogen rumturnen- naja.

Die "Pflichtpädagogen", ja, aber ansonsten sind das dann doch eher hauptsächlich Erzieher.
Was ja nicht schlimm ist, aber so schwarz sieht es für Erzieher wirklich nicht in der Jugend- und Heimarbeit aus ;)
Hier sieht es leider wirklich so aus... Vielleicht ist das aber auch nur temporär. Momentan finde ich in meiner Umgebung keine Stellenanzeigen für Erzieher in der Jugend- und Heimarbeit. Ausgestellt wird die Stelle immer ausdrücklich für Jugend- und Heimerzieher, Sozialpädagogen und Heilpädagogen. Wie gesagt, der große Rest ist kirchlich:( Viele Heime bleiben da nicht übrig in der Umgebung.
 
Dondon96

Dondon96

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Ptihihi...die würden das ja auch gar nicht wollen:mrgreen:


Kurz dazu, dass in der Jugendarbeit hauptsächlich Sozialpädagogen rumturnen- naja.

Die "Pflichtpädagogen", ja, aber ansonsten sind das dann doch eher hauptsächlich Erzieher.
Was ja nicht schlimm ist, aber so schwarz sieht es für Erzieher wirklich nicht in der Jugend- und Heimarbeit aus ;)
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Wir arbeiten hauptsächlich mit Pädagogen, Erzieher werden von unserem Jugendamt (zumindest im bereicht der ambualanten Hilfe, da weiß ich es sicher) nicht belegt.
In der Heimerziehung weiß ich es nicht ganz genau, meine aber dass es dort ähnlich ist, dass wir da einen gewissen "Standard" an Pädagogen fordern, wenn wir dieses Heim belegen.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Ambulante Hilfen sind ja auch nochmal was Anderes

Ich bezweifle aber sehr stark, dass irgendein Träger mehr Soz.Päd. als zwingend notwendig einstellt.
Das ist schlicht eine Kostenfrage.

Hab ne Weile mit nem Träger zusammengearbeitet wo ich Einblick in die Personalführung und -entscheidungen hatte und da liefen doch auch einige Erzieher rum.

 
A

A-Fritz

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Hallo,
durch den allgemeinen Beschluß überall Kindergartenplätze zu Verfügung zustellen,
werden Erzieher und Menschen mit ähnlichen Berufen im Augenblick stark nachgefragt
und ob sich kirchliche Träger solcher Einrichtungen da immer noch den Luxus erlauben können,
nur Kirchenmitgliedern eine Anstellung zu erlauben, kann ich mir nicht vorstellen.

Ich bin der Meinung, jetzt wäre es allmählich Zeit, endlich die Sonderrechte und Privilegien der christlichen Kirchen zu beenden.
Alle Träger von sozialen Einrichtungen werden überwiegend durch öffentliche Gelder finanziert und nicht durch die Kirchen,
da gibt es für mich keinen Grund, warum hier die Kirchen ihre besonderen arbeitsrechtlichen Prinzipien anwenden sollen.
Der Glaube ist eine Privatsache und sollte nicht durch allgemeine Steuergelder subventioniert werden.
Leider wird dieses Thema aber kaum in den politischen Parteien zum Thema gemacht.

Fritz.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Auch wenn ich kirchlichen Trägern gegenüber nicht sonderlich begeistert gestimmt bin möchte ich an dieser Stelle mal kurz anmerken, dass ich inzwischen Menschen jeglicher Konfession als Kollegen erlebt habe.

Genau so oft habe ich aber auch schon sehr häufig von abgelehnten Bekannten bei ebendiesen Trägern gehört, dass das ja alles nur daran liege, dass man evangelisch/katholisch/konfessionslos/Moslem/Alien o.ä. sei.

Soziale Einrichtungen sind in erster Linie wirtschaftlich geführte Unternehmen und es naiv zu glauben, dass Leitungskräfte ernsthaft gute Bewerber absägen, weil sie ein Problem mit der Konfession o.ä. haben.

Die Einstellung ist nämlich jeweils Entscheidung der jeweiligen Leitung- wenn man nicht grad im Nonnenkloster arbeiten will würde ich einfach gepflegt darauf pfeifen, ob die Stelle jetzt von einem kirchlichen oder anderweitigen Träger ausgeschrieben ist und mich einfach bewerben.
Die Bewerbungen, die ich bei der Caritas in der Hand hatte wurden übrigens auch nicht nach Konfession sortiert- sondern tatsächlich nach Qualifikation.

Mitarbeiter können halt recht fix entsorgt werden, wenn sie sich z.B. scheiden lassen...aber das auch nur, wenn man den MA eh irgendwie los werden wollte.
Da ist dieser Passus in den Arbeitsverträgen einfach ganz nett - für den Arbeitgeber ;)
 
Nienor

Nienor

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Prinzipiell keine schlechte Idee - aber wie willst Du das umsetzen? In einer Firma mag das machbar sein - aber in der Schule z. B.? Da fehlt Dir dann an Weihnachten oder Ostern die Hälfte der Klasse, dann fehlt mal hier oder da wer...
Stimmt, in der Schule ists schwierig. Aber soweit ich mich erinnere, gibt es insgesamt mehr Ferientage als Feiertage oder? Wenn man die Ferien so verteilen würde, dass alle wichtigen Feiertage der Religionen abgedeckt sind, könnte das vielleicht am Ende auch aufgehen, wenn es dann noch ein paar flexible Einzel-Feiertage gäbe. Und an solchen Tagen finden dann vielleicht spezielle Projekttage mit den anderen Schülern statt. Vielleicht sogar Religion als Blockkursveranstaltung - angepasst an die Konfessionen.
Aber das ist eh alles Fantasiererei .. denn ich bezweifle, dass im "christlichen Abendland" die Macht der Kirche reduziert wird.
 
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seven

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Das heißt dann aber, dass die Ferien sich am islamischen Kalender orientieren und lustig durchs Jahr wandern - denn die islamischen Feiertage wandern, weil das islamische Jahr kürzer ist als das "offizielle"... Daher ist der Ramadan z. B. - und damit eben auch das Zuckerfest zu seinem Abschluss - jedes Jahr um 1-2-3 (ich weiß es nicht genau) Wochen verschoben... also im Prinzip eigentlich keine praktikable Lösung, da wird man mit den Religionen rein feiertagstechnisch nicht auf einen Nenner kommen können... (und wie gesagt, zum Zuckerfest bekommen die Muslime hier z. B. auch schulfrei, egal an welchem Tag das ist...)
 
Cerridwen

Cerridwen

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Wieso muss man überhaupt an religiösen Feiertagen frei haben? Wieviele AN gehen am 24.12. in die Kirche, wieviele fasten nach Ostern oder wann auch immer? Wenn man jetzt mal urkatholische Regionen wie Bayern, Eichsfeld usw. ausnimmt, die braten sich ja immer ne Extrawurscht...: die allerwenigsten begehen den freien Tag doch zur tatsächlichen Nutzung im religiösen Sinne, wie es vor Hunderten Jahren angedacht war. Ich versteh immer noch nicht, wieso die Kirche sich in Dinge einmischt, die sie längst nichts mehr angehen. Wird aber frei nach dem Motto sein "Das war schon immer so..." :roll:
 
F

FelixS

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Ich pick´ mir jetzt nur mal den Satz da raus - das haben wir nämlich in der letzten Reli-Stunde ausführlich behandelt ;)
Das Kirchengesetz (wie auch immer das heißt) steht über dem Grundgesetz.
(Wir sprachen übers Beichtgeheimnis mit unseren Erstkommunionkindern...).
Wenn ein Mörder dem Pfarrer einen Mord beichtet, darf der nicht zur Polizei gehen und denen das weitersagen. Und er kann auch nicht dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass er schweigt - das ist sein gutes Recht aufgrund seiner Schweigepflicht - wenn die Polizei ihn fragt, muss er schweigen. Da kann der Staat nix machen, da steht die Kirche drüber. Ist Fakt.
Inwieweit das natürlich für andere Dinge gilt, weiß ich jetzt nicht.
Das "Kirchengesetz" steht keineswegs über dem GG (ich hoffe so etwas wird unseren Kindern auch nicht beigebracht!). Das ist ziemlicher Unsinn. Das Beichtgeheimnis ist sogar sehr gut mit dem GG vereinbar und zwar mit der grundgesetzlichen Garantie der freien Religionsausübung. Das Beichtgeheimnis schützt nämlich die mit der Seelsorge betrauten Personen einer Religionsgemeinschaft und stellt keinesweg "die Kirche" über den Staat.

Ein Gesetz kann höchstens im Konflikt mit dem GG stehen, aber bestimmt nicht darüber. So ist die Notwendigkeit einer Konfssion für einen konfessionellen Arbeitgeber immer wieder Thema richterlicher Rechtsprechung. Soweit ich weiß wird aktuell vor dem EuGH ein Fall verhandelt, der vom BGH dorthin übermittelt wurde.
 
seven

seven

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Na, natürlich tut sie das... Ich war übrigens nicht diejenige, die den Kindern das erzählt hat, sondern meine Kollegin. Und sie hat Recht....
Ich bleib mal bei meinem Mörder-Beispiel... Ein Priester, dem ein Mord gebeichtet wird, darf das nicht an die Polizei melden und darf auch dazu vor Gericht schweigen (falls denn dann jemand überhaupt darauf kommt, dass er darüber was wissen könnte...)

Und @Cerridwen: Nie sind die Kirchen so voll wie an Heiligabend. Da stehen die Leute dichtgedrängt, weil sie keinen Sitzplatz mehr bekommen.
Und da stelle ich mir die Frage: Was soll das? Genau wie bei der Erstkommunion - da gibt´s die teuersten Geschenke, die tollsten Kleider - aber ansonsten wird kein Mensch in der Kirche gesichtet.
Natürlich gibt´s auch Leute, die sagen: "Ich kann gläubig sein und muss dafür nicht in die Kirche rennen" - akzeptiere ich, sehe ich inzwischen übrigens genauso, weshalb ich nicht mehr in die Kirche gehe (außer ich muss zum Schulgottesdienst zwangsweise) - oder aber ich bin nicht gläubig, dann mache ich den ganzen Firlefanz auch nicht mit, das finde ich dann nämlich ziemlich scheinheilig und kommerziell (v. a. das mit der Kommunion)...

LG seven
 
lucian

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Na, natürlich tut sie das... Ich war übrigens nicht diejenige, die den Kindern das erzählt hat, sondern meine Kollegin. Und sie hat Recht....
Ich bleib mal bei meinem Mörder-Beispiel... Ein Priester, dem ein Mord gebeichtet wird, darf das nicht an die Polizei melden und darf auch dazu vor Gericht schweigen (falls denn dann jemand überhaupt darauf kommt, dass er darüber was wissen könnte...)
Jeder der vor Gericht steht hat ein Aussageverweigerugsrecht. Niemand ist verpflichtet, vor Gericht auszusagen. Wenn ein Priester dieses Recht beansprucht, egal aus welchen Gründen, hat das doch nichts damit zu tun, dass das Kirchengesetz über dem Grundgesetz steht.

Wo soll denn im Grundgesetz stehen, dass ich einen Mord, der mir gebeichtet wurde, der Polizei melden muss?

Ich hab jetzt nur den § 138 StGB gefunden, der es unter Strafe stellt, wenn man eine geplante Straftat nicht zur Anzeige bringt: https://dejure.org/gesetze/StGB/138.html

Doch selbst da dürfte im Fall eines Pfarrers das Grundgesetz und das darin verankert Recht auf Religionsausübung wohl über dem StGB stehen.
 
Cerridwen

Cerridwen

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Und @Cerridwen: Nie sind die Kirchen so voll wie an Heiligabend. Da stehen die Leute dichtgedrängt, weil sie keinen Sitzplatz mehr bekommen.
Und da stelle ich mir die Frage: Was soll das? Genau wie bei der Erstkommunion - da gibt´s die teuersten Geschenke, die tollsten Kleider - aber ansonsten wird kein Mensch in der Kirche gesichtet.
Natürlich gibt´s auch Leute, die sagen: "Ich kann gläubig sein und muss dafür nicht in die Kirche rennen" - akzeptiere ich, sehe ich inzwischen übrigens genauso, weshalb ich nicht mehr in die Kirche gehe (außer ich muss zum Schulgottesdienst zwangsweise) - oder aber ich bin nicht gläubig, dann mache ich den ganzen Firlefanz auch nicht mit, das finde ich dann nämlich ziemlich scheinheilig und kommerziell (v. a. das mit der Kommunion)...
Ich teile deine Meinung voll und ganz. Geschenke zu Weihnachten? Wunderbar! Heimeliges Zusammensein mit der Familie? Ausgezeichnet! Mit den Nachbarn gemeinsam ein Kerzchen in der Kirche anzünden? Toll!
Frag dann mal die Kinder, warum man das alles tut. Was war denn da los, vor 2000 Jahren, im Nahen Osten? Dann siehst du so oft Fragezeichen über den kleinen Köpfchen.... gruselig. Selbst von den Erwachsenen wissen die wenigsten, dass der verehrte Heiland nicht an Heiligabend, sondern im Frühjahr geboren wurde, und dank Übersetzungsfehler auch nicht in einem Stall, sondern einer Höhle. Aber wer will denn sowas noch wissen? Hauptsache durchschnittlich 500,- pro Kopf für Geschenke verbraten, schön lange frei haben, sich den Wanst vollfressen, und vor der Glotze hocken und Helene Fischer und die Abendandacht des Papstes schauen. Es lebe Weihnachten!

Diese Verlogenheit finde ich abscheulich und eine der größten Heucheleien, die es gibt. Sie zieht all diejenigen in den Dreck, denen ihr Glaube wirklich etwas bedeutet, und die dafür auch gradestehen und ihn täglich leben, statt nur zu predigen.

So, genug gemeckert. Das musste mal schnell raus.
 
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FelixS

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Na, natürlich tut sie das... Ich war übrigens nicht diejenige, die den Kindern das erzählt hat, sondern meine Kollegin. Und sie hat Recht....
Ich bleib mal bei meinem Mörder-Beispiel... Ein Priester, dem ein Mord gebeichtet wird, darf das nicht an die Polizei melden und darf auch dazu vor Gericht schweigen (falls denn dann jemand überhaupt darauf kommt, dass er darüber was wissen könnte...)
Wie ich oben bereits geschrieben habe, ist das beichtgeheimnis der direkte Na, natürlich tut sie das... Ich war übrigens nicht diejenige, die den Kindern das erzählt hat, sondern meine Kollegin. Und sie hat Recht....
Ich bleib mal bei meinem Mörder-Beispiel... Ein Priester, dem ein Mord gebeichtet wird, darf das nicht an die Polizei melden und darf auch dazu vor Gericht schweigen (falls denn dann jemand überhaupt darauf kommt, dass er darüber was wissen könnte...)


Nur weil du dein Argument wiederholst, wird es nicht richtiger. Der Schutz des Beichtgeheimnis steht nicht über dem GG sondern lässt sich aus diesem ableiten (siehe meine Erklärung oben). Deine kollegin hat augescheinlich keine Ahnung, wovon sie redet.
 
Die Ente :)

Die Ente :)

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Nur zur Info was aus der (ursprünglichen:lol:) Geschichte geworden ist:

Meine Bewerbungen habe ich fleißig abgeschickt und bis heute von der kirchlichen Einrichtung kein Sterbenswörtchen mehr gehört, obwohl sie mir ja zugesichert hatten, dass sie prinzipiell nicht auf eine christliche Konfession bestehen. Meine zugegeben etwas voreingenommene Theorie wäre, dass sie entweder noch Bewerbungen frommer Christen bekommen haben, oder sich mich noch aufsparen, falls kein Gotteskind mehr kommt. Von anderen habe ich bereits telefonisch mitgeteilt bekommen, dass eine Festeinstellung ohne christliche Konfession nicht möglich sei.

Schwamm drüber, eine Zusage habe ich allerdings. Jedoch in einem anderen Bundesland:lol: Jetzt darf ich mir entweder ein eigenes Auto kaufen, auf welches mein tolles Erziehergehalt zusätzlich zur BAföG-Rückzahlung draufgeht oder darf mal wieder in Fernbeziehung leben, nachdem uns erst seit knapp einem halben Jahr die Umstände wieder das Zusammenwohnen ermöglicht haben.
Ja, und nochmals möchte ich betonen: Es werden ÜBERALL Erzieher gesucht, sind doch so viele freie Stellen offen!:mrgreen: Hallelujah auf unser tolles Systhem!

Stellt euch den oberen Teil bitte mit weit aufgerissenen Augen, wahnwitzigen Unterton und hysterischem Gekicher am Ende des Satzes vor...
Aber ansonsten gehts mir ganz gut, keine Panik
 
lucian

lucian

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Von anderen habe ich bereits telefonisch mitgeteilt bekommen, dass eine Festeinstellung ohne christliche Konfession nicht möglich sei.
Das finde ich ja schon krass, dass sie so eine Aussage tatsächlich am Telefon geben. Meiner Meinung nach fällt das unter Diskriminierung :shock:

Bringt dir jetzt natürlich überhaupt nichts, bin aber da wirklich überrascht, dass es auch noch so offen zugegeben wird.
 
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