Eine Katze habe ich fast schon. Das ist etwas kompliziert. Wir haben in unserem Haus eine Wohnung und die Frau die da lebt hat ne Katze. Ich kümmere mich um die Katze wenn sie weg ist (Nachmittags), dann kommt die Katze auch zu uns in die Wohnung. Manchmal schläft er den ganzen Tag in unserem Wohnzimmer aber meistens ist er draußen oder eben bei seinem Besitzer.
Das was ihr sagt sagen meine Eltern auch "Warum willst du ein Haustier? Du hast doch Sammy." Deshalb clicker ich auch mit ihm und versuche halt das beste daraus zu machen.
Aber vielleicht bekommen wir 2 Katzen weil meine Eltern im Urlaub mit den Straßenkatzen Blut geleckt haben und mein Vater und Bruder sowieso schon immer eine Katze wollten.
Na siehst du, das klingt doch erst mal ganz vielversprechend. Katzen sind wunderbare Tiere - weil sie den Menschen, nicht nur Verantwortung zu übernehmen, sondern auch Respekt lehren - und das besser als jeder Hund

Wenn du das gut meisterst, kannst du dir halbwegs sicher sein, auch einem Hund irgendwann mal ein verantwortungsvolles Frauchen zu sein. Auch, wenn man da wieder ganz andere Dinge beachten muss. Manchmal müssen wir einfach warten, bis die Zeit reif ist und die Dinge (oder in deinem Fall der Hund) zu uns kommen.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Deswegen stehen ja auch in Griechenland oder der Türkei die unzähligen Streunerkatzen sich ständig fauchend und kämpfend gegenüber :roll:
Die Katzen, die ich dort gesehen habe, lagen entspannt in größeren Gruppen beieinander, haben sich auch gegenseitig geputzt oder gekuschelt (natürlich nicht immer alle auf einem Haufen, aber hier und da fand man immer welche....)
Denen hat ganz sicher niemand das "anerzogen"...
Ich brauche nicht nach Griechenland zu fahren, um wild lebende Katzen zu beobachten, dazu reicht ein Blick in unsere Straße. Dort gibt es jede Menge Haus-, aber eben auch jede Menge wild lebender Katzen. Und das Geschrei und Gebalge unter meinem Fenster, wenn sich die lieben Tierchen des Nächtens im Garten begegnen, spricht wohl Bände. In freier Natur dulden einander fremde Katzen Artgenossen nur dann in ihrem Revier, wenn sie damit für sich persönlich einen Vorteil verbinden. In Griechenland oder andern Ländern mit hohen Straßenkatzenpopulationen ist solches Verhalten meist in der Nähe von Fressplätzen zu beobachten, an denen Streuner von Menschen gefüttert und somit auch an das Zusammensein in größeren Gruppen gewöhnt werden. Fakt ist, dass die Katze ohne das Zutun des Menschen ihrer Wege gehen und weder in Familienverbänden jagen noch leben würde. Und genau das merkt man häufig selbst Hauskatzen an. Katzen sind Einzelkämpfer, aber sie sind anpassungsfähig und damit durchaus opportunistisch. Und das mag ich so an ihnen. Das heißt übrigens nicht, dass Katzen keine sozialen Tiere wären. Ein einzelgängerischer und somit sehr autarker Lebenswandel ist nicht gleichzusetzen mit "nicht sozial". Sozial heißt, die zum Überleben notwendigen sozialen Kontake zu pflegen. Heißt: Katzen paaren sich, bringen Jungtiere zur Welt, versorgen sie, ziehen sie sorgsam auf und kommunizieren mit ihren Artgenossen. Auch Revierverhalten ist übrigens Sozialverhalten. Zum Überleben brauchen Katzen weder den Menschen noch Artgenossen (Ausgenommen die Fortpflanzung natürlich). Aber vor allem der Mensch ermöglicht ihnen zumeist ein deutlich einfacheres und abwechslungsreicheres Leben - und dazu sind sie bereit, sich auch auf weiterreichendere Sozialkontakte (sei es nun zu Menschen, Artgenossen oder anderen Tieren) einzulassen.
edit: Und ich sehe überdies nicht ein, mich irgendeiner "Herausforderung" zu stellen und mir einen Hund zuzulegen, wenn ich mit Hunden so rein gar nix anfangen kann... Da hat weder der Hund noch habe ich was davon.... das muss doch bitte wirklich jeder für sich entscheiden, wie er das möchte, und dann ist das doch auch ok so...
Liebe Seven, du scheinst mir schnell alles Gesagte auf dich selbst zu beziehen und bevorzugt als Angriff zu werten. Das kommt einer friedlichen Diskussion natürlich nicht wirklich entgegen. Niemand erwartet von dir, dass du dich auf irgendetwas einlässt, das du nicht willst. Ich sprach von mir.
Aber vielleicht magst du dir ja doch mal diesen wie ich finde sehr lesenswerten Beitrag über die Urmuter unserer Hauskatzen, die Falbkatze, durchlesen. Er stammt von einem ausgebildeten Zoologen.
Zitat:
"Unduldsame Einzelgängerin
Die Falbkatze verhält sich die meiste Zeit des Jahres sehr ungesellig: Jedes Männchen und jedes Weibchen lebt und jagt für sich allein. Dies hat seinen guten Grund: Einzelgänger haben die besseren Chancen, ihre Beutetiere unbemerkt anzuschleichen und durch Überraschung zu erlegen; im Rudel wäre das erheblich schwieriger.
Ihr Wohngebiet, das sich im Durchschnitt auf rund fünfzig Hektar bemisst, beansprucht jede Falbkatze für sich allein. Duftmarken helfen ihr, den territorialen Anspruch zu bekräftigen. Vor allem die Männchen bespritzen auf ihren Streifzügen durchs Revier und den Reviergrenzen entlang immer wieder Grasbüschel, Steine und andere auffällige Geländepunkte mit ihrem durchdringend riechenden Harn. Unliebsame Begegnungen mit Artgenossen lassen sich dadurch weitgehend vermeiden."
http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/falbkatze.html