- Katze aus Tierheim hat Eingewöhnungsprobleme Beitrag #1
S
Sophy
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Hallo liebe Leute,
Wir haben uns nach längerem Leben ohne Katzen, beide damit aufgewachsen, am Samstag in einen Kater aus dem Tierheim verliebt und ihn Dienstag zu uns geholt. Sicher, zwei Tage sind nicht viel und nach 2 Jahren im Heim und Quarantäne erst Recht nicht, aber vielleicht können wir ihm seine Eingewöhnungszeit bei uns vereinfachen.
Zu seiner Geschichte: er ist jetzt etwa 9 Jahre alt, scheinbar sehr gut erzogen (kratzt und beißt nicht, zeigt aber wenn er was nicht mag, auch kein Kratzen an Möbeln usw) und hat Aids und Herpes, dadurch schon immer nur als Wohnungskatze und allein gehalten (siehe 2 Jahre Quarantäne). Mir als Freigängerbevorzugerin bricht es das Herz aber zwischen und hat es irgendwie gefunkt.
Mittlerweile lässt er sich gern kuscheln, war auch sehr neugierig in der Wohnung unterwegs, isst, kackt, alles soweit gut.
Jetzt kommt das schwierigere: wir wohnen nahe an den Schienen und jedes Mal wenn ein Zug kommt, rennt er weg und versteckt sich, sein ganzer Körper schreit "Angst!" Uns wurde gesagt, er hätte Angst vor Donner, das hat sich gestern bestätigt, daher wohl auch die Zugangst, klingt ähnlich. Kann man ihm da irgendwie helfen außer "Muss er leider aushalten/mit klar kommen."? Wir 'reagieren' nicht darauf, reden ganz normal weiter mit ihm oder streicheln ihn wie zuvor. Das zweite ist, dass er nicht ins Schlafzimmer darf. Eben hat er, zum Glück nur kurz, gemaunzt und an der Tür gescharrt. Er kann auch eigentlich Türen aufmachen aber die Klinken haben wir vorsorglich gedreht.
Gibt es da ein paar Tipps ihm zu helfen, auszuhalten, dass wir mal mehrere Stunden dahinter verschwinden? Mein Mann ist Schichtarbeiter, also ist er nur eine Woche von dreien wirklich lange alleine, ich möchte nur nicht dass er leidet. Ich hoffe an laute Geräusche wie unseren SodaStream gewöhnt er sich einfach so auf Dauer.. aber wenn ihr da was wisst, bin ich offen. <3
Okay, das war's erstmal. Vielen Dank fürs Lesen und hoffentlich kommentieren.
Sophy (und Donny)
Wir haben uns nach längerem Leben ohne Katzen, beide damit aufgewachsen, am Samstag in einen Kater aus dem Tierheim verliebt und ihn Dienstag zu uns geholt. Sicher, zwei Tage sind nicht viel und nach 2 Jahren im Heim und Quarantäne erst Recht nicht, aber vielleicht können wir ihm seine Eingewöhnungszeit bei uns vereinfachen.
Zu seiner Geschichte: er ist jetzt etwa 9 Jahre alt, scheinbar sehr gut erzogen (kratzt und beißt nicht, zeigt aber wenn er was nicht mag, auch kein Kratzen an Möbeln usw) und hat Aids und Herpes, dadurch schon immer nur als Wohnungskatze und allein gehalten (siehe 2 Jahre Quarantäne). Mir als Freigängerbevorzugerin bricht es das Herz aber zwischen und hat es irgendwie gefunkt.
Mittlerweile lässt er sich gern kuscheln, war auch sehr neugierig in der Wohnung unterwegs, isst, kackt, alles soweit gut.
Jetzt kommt das schwierigere: wir wohnen nahe an den Schienen und jedes Mal wenn ein Zug kommt, rennt er weg und versteckt sich, sein ganzer Körper schreit "Angst!" Uns wurde gesagt, er hätte Angst vor Donner, das hat sich gestern bestätigt, daher wohl auch die Zugangst, klingt ähnlich. Kann man ihm da irgendwie helfen außer "Muss er leider aushalten/mit klar kommen."? Wir 'reagieren' nicht darauf, reden ganz normal weiter mit ihm oder streicheln ihn wie zuvor. Das zweite ist, dass er nicht ins Schlafzimmer darf. Eben hat er, zum Glück nur kurz, gemaunzt und an der Tür gescharrt. Er kann auch eigentlich Türen aufmachen aber die Klinken haben wir vorsorglich gedreht.
Okay, das war's erstmal. Vielen Dank fürs Lesen und hoffentlich kommentieren.
Sophy (und Donny)
