- Vorurteile zum Thema Katzenfutter und was lässt sich wirklich belegen? Beitrag #21
lucian
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Mit 'Natürlichkeit' zu argumentieren ist in unserer Zeit grundsätzlich schwer, schließlich möchte ja auch niemand 'ganz natürlich' komplett auf verarbeitete Lebensmittel verzichten, oder - etwas drastischer - 'ganz natürlich' frühzeitig an Diabetes oder anderen behandelbaren Krankheiten sterben.
Wenn man es so betrachtet sicherlich, aber nicht flasch.
Ich hab mich vor Jahren, als ich mit der Katzenhaltung angefangen hab, intensiv mit den verschiedenen Argumenten außeinander gesetzt, die man zum Thema Fertigfutter, Trockenfutter und später Barf so finden konnte. Am Ende hab ich mich für die Ernährungsform entschieden, die aus meiner Sicht logisch Sinn macht. Und die Logik nehme ich zum Großteil aus der natürlichen Ernährungsweise von Katzen.
Mir erschließt es einfach nicht logisch, warum ich meine Katzen hauptsächlich mit Trockenfutter füttern sollte, wenn es so weit weg von ihrer natürlichen Ernährung ist.
Natürlich gibt es hier auch mal Trockenfutter, allen vorran als Leckerchen. Ich esse schließlich auch mal Schokolade
Ich fühle mich aber mit Trockenfutter als Haupternährungsform nicht wohl, da sie mir zu unnatürlich erscheint.
Barf wäre sicherlich nach der Argumentation die naturnaheste Ernährungsform, wenn man seinen Katzen keine Mäuse etc. vorsetzen möchte. Aber ich weiß genauso, dass man beim Barfen vielen Falsch machen kann. Dementsprechend hab ich es bisher noch nicht umgesetzt. Mir fehlt bisher die Zeit und die Muße mich mit dem Thema ausführlich auseinander zu setzen. Und wenn ich irgendwann so weit bin, würde ich vermutlich nicht komplett auf barf umsteigen. Die Bedenken, etwas falsch zu machen und so zu einer Mangelernährung beizutragen, sind mir da, zumindest aktuell, einfach zu groß.
Vielleicht ändert sich meine Ansicht dazu auch, wenn ich mal Zeit hatte mich richtig mit dem Thema auseinander zu setzen.
Wie bereits erwähnt sind wissenschaftliche Studien mit Vorsicht zu genießen. Da gilt in meinen Augen das gleiche, wie bei Statistiken ("traue keiner Statisitik, die du nicht selbst gefälscht hast).
Und letztlich fehlt mir selbst bei Studien das Fachwissen um wirklich beurteilen zu können, ob die getroffenen Aussagen richtig sind oder nicht. Da komme ich dann an bestimmten Stellen auch nicht mehr damit weiter, was für mich logischer klingt, weil mir eben schlicht die Kompetenz dazu fehlt.
