Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd

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  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #1
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Möhrchen 05

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Hallo ihr lieben ;).
Bei uns im Stall wird gerade eine 4-jährige Haffistute eingeritten.
Da ich sie immer longiere und auch sonst in der Halle mit ihr rumtüddel,hat sie sehr Vertrauen zu mir aufgebaut.
In der Halle folgt sie mir auf Schritt und Tritt,bleibt stehen,wann ich stehen bleibe und geht weiter,wann ich weitergehe.Das haben wir in einem Zeitraum von ca.4 Wochen so hinbekommen.
Da sie jetzt langsam in den Schulbetrieb soll,ich aber weiterhin so was mit ihr machen darf,braucht sie Konditionsaufbau und Muskelaufbau.
Sie hält nochnichtmal 30 Minuten Trab am Stück durch.
Deshalb wollte ich fragen, ob hier jemand ein paar Tipps für uns hat,Wie sie Muskeln aufbauen kann und die Kondition gefördert wird.
Mein nächster Schritt wäre vielleicht ein Cavaletti mit in die Longenarbeit zu binden.
Stangenarbeit machen wir auch schon.
Wir haben einen riesigen Springplatz mit Gras bewachsen,da könnte man spazieren gehen (habe gelesen,dass Schritt auch Konditionsfördernd sein soll??).
Zur Verfügung haben wir einen großen Dressurplatz,eine Halle und einen großen Springplatz.
Gesund ist sie.
Dann wollte ich noch wissen,wie ich noch mehr Vertrauen zu ihr gewinnen kann.
Sie trabt in der Halle ohne Strick auch an der Hand,aber nach ein paar Trabschritten hat sie keine Lust mehr und das soll ja so eigentlich nicht sein,wenn sie mich als Herdenführer ansieht oder?
Wenn ich sie wegstelle,putze,spazieren gehe oder sie mir ohne Alles folgt,dann hat sie den Kopf unten.
Das bedeutet doch eigentlich,dass Pferde entspannt sind,oder?

So,das mit dem folgen klappt in der Halle ja schon ganz gut.
Aber draußen findet sie jedoch Gras und anderes viel interessanter als mich.Mit was könnte man da arbeiten, dass sie sich mehr auf mich konzentriert?

Dann gibt es da noch was...Sie hat total große Angst vor Pfützen und bleibt meistens sturr davor stehen.
Weiß jemand,was man da machen kann,damit sie ihre Angst ein wenig überwindet?

Und hat vllt. noch jemand einen Tipp zur Bodenarbeit?

Ich bedanke mich schonmal ;):)

Ganz liebe Grüße :)
 
  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #2
Hat denn niemand einen Tipp für uns? :(
Der Thread hat doch schon 29 Aufrufe :(
 
  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #3
Na dann senfe ich mal ;).
Euer Anfang klingt ja erstmal gut, sie scheint ja schon gern auf dich zu achten.
Wie ist das denn jetzt zu verstehen mit "wird gerade eingeritten"? Du arbeitest nur vom Boden mit ihr, aber andere reiten schon?
Und wie äußert es sich, wenn du sagst, sie hält keine 30 min Trab durch? Bin mir da gerade nicht sicher, wie du das meinst. Gerade an der Longe würde ich das Pferd niemals 30 min traben lassen. Selbst beim Dressur reiten mit meinem konditionell absolut fitten Pferd kommt bei mir innerhalb von 30 min immer mal eine Schritt-Pause. Wie lang variiert natürlich, ich achte da auch eher auf ihn und mich als auf die Uhr, aber ich weiß gar nicht, ob wir überhaupt oft so lange vollständig durch traben.
Vielleicht kannst du das etwas näher erläutern :).

Spazieren ist gut, aber warum gehst du nicht ins Gelände mit ihr statt auf den Springplatz? Wenn es eventuell noch ein bisschen hügelig ist, ist das ein super Training fürs Pferd und gleichzeitig lernt es viele Eindrücke kennen, was ja für ein Jungpferd auch wichtig ist.

Wenn du mir ihr in der Halle an der Hand trabst und sie ausfällt, würde ich einfach weiter treiben. Ich mache das bei der Bodenarbeit entweder leicht mit der Gerte oder mit einer Longe: Das lange Ende in großen Schlaufen aufwickeln (wie man das eben macht) und damit hinter einem wie mit dem Schweif wedeln ;).
Ich denke, sie sieht da einfach die Notwendigkeit nicht, mit dir mit zu traben und es ist ja anstrengend. Also einfach mal freundlich sagen, dass du sonst auch nervig werden kannst :p.

Und ja, Kopf unten ist meistens einfach ein entspanntes Pferd, klingt ja allgemein bei deiner Beschreibung so, als käme sie so gut mit dir klar.

Ja Gras ist ja auch interessanter als Menschen :p. Ich verwende hier je nach Situation 2 Methoden:
Wenn du mir ihr am Platz frei arbeiten möchtest, sie aber zum Gras marschiert und sich nicht für dich interessiert, laufe bestimmt in ihre Richtung und schicke sie an der Stelle vom Gras weg. Wie energisch du sein musst, wird sie dir zeigen, wenn sie sehr pelzig ist, darfst du da ruhig mit Nachdruck kommen, evtl auch mal mit der Peitsche so in der Luft knallen. Sie soll weg, muss nicht im gestreckten Galopp sein, aber du nimmst ihren Platz ein. Solange sie läuft (Schritt ist völlig okay), lässt du sie einfach. Wenn sie zum nächsten Gras Büschel abtaucht, das gleiche Spiel wieder. Du nimmst ihren Platz ein und sie soll in Bewegung bleiben. Sie wird dann schnell merken, dass sie damit nicht weit kommt und ihre Aufmerksamkeit auf dich richten. --> loben und ihr könnt arbeiten. Und wie gesagt, das muss keine sinnlose Scheucherei werden, das Pferd soll nur in Bewegung sein statt Gras zu fressen. Wenn sie dich aber total ignoriert, kann sie ruhig auch mal etwas flotter vom Gras weg, wenn sie dann mal wach wird.

Wenn ihr nicht am Platz sondern draußen unterwegs seid, würde ich, sobald sie zum Gras abtaucht, mit dem Strick wackeln. Auch hier die Intensität der Reaktion anpassen, wenn sie das ignoriert, darfst du da auch durchaus ordentlich quasi "Wellen" mit dem Strick machen. Wenn sie gut reagiert sanfter. Mit der Methode kommst du weiter als mit "Tauziehen" ;). Meinen muss man zwar manchmal aufs Neue dran erinnern, aber mit dieser Übung kann ich mich auch mit ihm in Ruhe aufs Gras stellen ohne dass er frisst. Er fragt immer mal wieder nach, dann gibts nen Schlenker am Strick (der auch immer weniger werden muss eigentlich) und dann ists gut.

Die Problematik mit den Pfützen lässt sich wahrscheinlich am besten mit einer großen Pfütze, die sie nicht so leicht umgehen kann, erarbeiten. Meiner kann bis heute gekonnt einen Schlenker um so kleine Pfützen machen. Wenn sie breit genug ist, geht er brav durch.
Evtl ist euer Platz auch mal matschig/ mit Pfützen voll und du kannst sie dort longieren? So habe ich das mit meinem gemacht, einfach mal in Richtung der Pfütze schicken und am Anfang viel Zeit geben, aber sie soll schon weiter in die Richtung. Nicht drum rum abhauen. Und dann natürlich loben wenn sie sich traut und merkt, dass es nicht schlimm ist.

Das wäre jetzt erstmal so meine laienhaften Tipps, vielleicht kannst du ja eure Probleme noch etwas näher beschreiben.
 
  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #4
Hey,vielen Dank für die Antwort ;).
Also Sie wird gerade in den Schulbetrieb eingeführt und bei uns gehen die Reitstunden immer eine ganze Stunde.Die setzt sich aus 10-15 Minuten Warmreiten,ca.15 Minuten Trab (am Stück) und ca. nochmal 15 Minuten Galopp zusammen (da dürfen die Reitschüler immer selbst entscheiden,wann sie galoppieren,deshalb ist da auch Trab zwischen) und am Ende nochmal 10-15 Minuten Trockenreiten zusammen.
Seitengänge oder Galoppwechsel oder sowas kennt sie leider gar nicht. Da ich mich aber später zum Glück immer noch mit ihr beschäftigen darf, möchte ich ihr gerne etwas mehr beibringen.
Das mit den 30 Minuten Trab ist so gemeint, dass sie halt keine 30 Minuten Trab am Stück durchhält,sondern vorher nicht mehr kann.
Aber im Schulbetrieb wird sie später mehr als 1 Stunde am Stück durchgehen (mit Trinkpausen) und ich möchte nicht, dass sie da nachher umkippt.
Samstag z.B. habe ich sie auch longiert.
10 Minuten Schritt,20 Minuten Trab auf jeweils 10 Minuten pro Hand aufgeteilt.
Danach wollte ich noch ausbinden,aber ihre Atmung gefiel mir nicht,die war mir deutlich zu schnell und sie hat den Kopf dabei so komisch gesenkt.Ich habe dann Schluss gemacht,weil ich gemerkt habe,dassind ihr das zu viel wurde.Aber richtig wollte mal gucken, wie lange sie ohne Probleme gehen kann.
Das Ding,warum ich nicht mit ihr ins Gelände gehe,ist das,dass ich noch recht jung bin und noch nicht lange mit Pferden arbeite.
Ich reite seit letztem Jahr April erst,dafür aber schon auf guter E-Dressur.
Es ist das erste mal,dass ich es überhaupt miterlebe,wie ein Pferd ausgebildet wird.
Deshalb lese ich total viel im Internet, wie man es abwechslungsreich gestalten kann,was wichtig ist....
Weil es ist ja einfach so,dass sich dieses Pferd Alles merken wird,was sie jetzt lernt...und da möchte ich einfach keine schwerwiegenden Fehler machen.
So,zum Gelände zurück :lach:...
Dem Hofchef ist es zu unsicher,welche mit einem Pferd spazieren gehen zu lassen.
Da er aber eine Tochter hat,werde ich da wohl mal anfragen,ob wir spazieren gehen können ;)
Unser Springplatz hat auch ein paar Hügel, sogar einen recht großen Berg ;)
Da könnte ich mit ihr rübermarschieren :)
Hab da nochmal ne Frage zur Longenarbeit...Wie bekomme ich Madame in den Galopp?
Ich brüllen sie an,berühre sie mit der Peitsche, aber sie will einfach nicht, sondern verfällt in einen Renntrab und es wird unruhig.
Auf unserem Platz sind jedesmal nach Regen Pfützen.
Einmal hab ich es gebracht, Madame da durch zu jagen :p :)
Erst wollte sie immer nicht und ist stehen geblieben und was extrem sturr.
Dann habe ich sie mit der Peitsche, ,geärgert" und dann ist sie durchgetrabt (war beim trockengehen) und nach ein paar Runden ging das auch im Schritt. Nur das Ding ist,dass wir jedesmal von vorne anfangen müssen,weil sie die Pfützen jedesmal wieder als Angreifer begutachtet :(.
Hat jemand vllt. noch einen Tipp fürs Vertrauen?

Ganz liebe grüße :);)
 
  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #5
Puh.

Hör auf das Pferd anzubrüllen.
Sie soll nicht in den Galopp verfallen weil sie Angst vor dir hat.
Jungen Pferden faellt es unheimlich schwer sich an der Longe, also auf dem Zirkel auszubalacieren. Im Galopp faellt ihnen das meist besonders schwer.

Ich würde die Hilfe bzw das Kommando in der Freiarbeit anlernen bzw mit der Longe auch mal auf der ganzen Bahn arbeiten. Ist dann halt viel Gelatsche für dich.
Ansonsten würde ich dir ans Herz legen dir einen Trainer dazu zu holen. Du bist jung, hast nicht viel Erfahrung und niemanden der dir hilft. Das ist irgendwie keine gute Basis um ein Pferd mit auszubilden.
 
  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #6
Ich kann da Nephilim nur zustimmen, bitte hol dir Hilfe!
Du bist ja noch ganz am Anfang, hast keine bzw kaum Erfahrung und willst jetzt schon ein junges Pferd ausbilden, das ist eine ganz ganz schlechte Kombination. Nicht böse gemeint aber man merkt schon an deiner Beschreibung das du einfach noch nicht qualifiziert genug bist um das alleine zu machen und die Bedürfnisse und die Grenzen des Pferdes im Training gar nicht gut einschätzen kannst. Lesen ist gut und schön aber du brauchst für so eine große Aufgabe einfach eine gewisse Erfahrung was die Arbeit und den Umgang mit Pferden angeht und das kannst du einfach noch nicht haben, da ist ein Trainer einfach wichtig damit der dir viel zeigen und erklären kann denn sonst kann man auch viel falsch machen.
Selbst gute Reiter mit jahrelanger Erfahrung nehmen Unterricht und machen bei Kursen mit, nicht nur beim Reiten sondern auch fürs Training am Boden und lernen stetig dazu.
 
  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #7
Deswegen frage ich ja hier nach, damit ich dasie bessermachen kann;)
Weil mir wurde das nämlich mit dem anbrüllen und so beigebracht und wie ihr schon sagt,halte auch ich nicht viel davon, bzw. bin auch gar nicht http der Typ, der Pferde anbrüllt ;).
Sind ja schließlich Körpersprachekommunizierer :);)

Es ist so,dass ich sie nicht komplett alleine ausbilde,sondern helfe.
Und da die jetzigen Schulferien auch nicht viel mehr wissen und es bei der Haffistute jetzt such nicht anders sein wird,Frage ich nach ;):)
Dann versuche ich das mal mit ganzer Bahn ;)
 
  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #8
Es ist halt schwierig dich zu korrigieren wenn man dich noch gar nicht "Aktion" gesehen hat deswegen raten wir dir ja jemanden zu suchen der euch beide vernünftig unterrichtet ;) Für dich würde ich dir raten dich nach Kursen in deiner Nähe umzuschauen, es gibt unzählige Angebote für Bodenarbeit, Longieren, Zirensik usw wo man richtig viel lernen kann und als Zuschauer sind solche Kurse meistens auch gar nicht so teuer.
 
  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #9
Hi!
Sie hält nochnichtmal 30 Minuten Trab am Stück durch.
30 Minuten traben und dann noch auf dem Zirkel ist extrem lang für ein junges Pferd. Würde ich von dem Pferd also noch nicht verlangen. Du solltest darauf achten, dass du das Pferd nicht überlastest, denn das könnte sich sehr negativ auf seine Arbeitsmoral auswirken. Es ist schon in Ordnung, das Pferd zu fordern, aber stark pumpen oder Sturzbäche schwitzen sollte es nicht.

Deshalb wollte ich fragen, ob hier jemand ein paar Tipps für uns hat,Wie sie Muskeln aufbauen kann und die Kondition gefördert wird.
Muskulatur und Kondition bilden sich zum einen allein schon dadurch, dass das Pferd regelmäßig bewegt wird. Zum anderen kann man es im Training gezielt ansprechen.
Konditionsaufbau funktioniert beim Pferd wie beim Menschen. Ein unsportlicher Mensch würde auch erstmal im Wechsel z.B. 2 Minuten joggen und 2 Minuten Gehpause einlegen, bevor er die 3 km am Stück läuft. Genauso kannst du es mit dem Pferd machen. 10 Minuten longieren pro Hand sind absolut genug. Dabei viele Wechsel zwischen Schritt und Trab einlegen. Fang vielleicht mit einer oder ner halben Minute an und steigere die Zeit dann langsam von Woche zu Woche. Mehr als 2 mal die Woche würde ich nicht longieren.
Ich würde dir übrigens raten, ganze Bahn und Zirkel im Wechsel zu longieren. Das ist einerseits Gelenk schonender und auch einfacher für ein noch nicht ganz ausbalanziertes Pferd, andererseits fordert es dem Pferd ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit ab.

Muskulatur lässt sich gut durch bergauf und bergab Bewegung ansprechen. Stangenarbeit ist ebenfalls eine gute Sache.

Mein nächster Schritt wäre vielleicht ein Cavaletti mit in die Longenarbeit zu binden.
Stangenarbeit machen wir auch schon.
Wir haben einen riesigen Springplatz mit Gras bewachsen,da könnte man spazieren gehen (habe gelesen,dass Schritt auch Konditionsfördernd sein soll??).
Stangenarbeit machst du also schon, würde ich so beibehalten. Cavaletti kannst du machen, finde ich jetzt aber an der Longe für ein junges Pferd eher doof. Ich würde empfehlen lieber mit regelmäßig ausgelegten Stangen am Takt und ganz nebenbei auch an der Rückenmuskulatur zu arbeiten. Man kann z.B. an den Zirkelpunkten, X und A bzw. C jeweils eine Stange auslegen und das Pferd darüber traben und seinen Takt finden lassen.
Im Schritt spazieren gehen ist ne gute Sache, aber sowohl für dich als auch das Pferd ultralangweilig, wenn's dann zum hundertsten Mal aufm Springplatz im Kreis geht... Da würde ich dir gerne einen Spaziergang im Gelände in Begleitung von einem erfahrenen Reiter sowie Pferd ans Herz legen.

Dann wollte ich noch wissen,wie ich noch mehr Vertrauen zu ihr gewinnen kann.
Sie trabt in der Halle ohne Strick auch an der Hand,aber nach ein paar Trabschritten hat sie keine Lust mehr und das soll ja so eigentlich nicht sein,wenn sie mich als Herdenführer ansieht oder?
Wenn ich sie wegstelle,putze,spazieren gehe oder sie mir ohne Alles folgt,dann hat sie den Kopf unten.
Das bedeutet doch eigentlich,dass Pferde entspannt sind,oder?

So,das mit dem folgen klappt in der Halle ja schon ganz gut.
Aber draußen findet sie jedoch Gras und anderes viel interessanter als mich.Mit was könnte man da arbeiten, dass sie sich mehr auf mich konzentriert?

Da passe ich, ist nicht mein Metier. Ich bin der Meinung, Vertrauen bildet sich ganz allein dadurch, dass man Zeit mit einem Pferd verbringt und ihm in guter Erinnerung bleibt. Putzen, Füttern, Arbeiten all das ist vertrauensfördernd.
Meiner Meinung nach dackeln Pferde dem Menschen nach, der sie dafür ausreichend belohnt hat. Kein Pferd läuft einem Ranghöheren auf der Weide sinnlos im Kreis hinterher... sehe daher persönlich keinen besonderen Sinn dahinter, soetwas vom Pferd zu fordern.
Was die Halshaltung des Pferdes über seinen Gemütszustand aussagt, würde ich auch in Abhängigkeit zu seiner Mimik sehen, aber ich gehe einfach mal davon aus, dass das Pferd in deinem Fall entspannt ist, ja.

Dann gibt es da noch was...Sie hat total große Angst vor Pfützen und bleibt meistens sturr davor stehen.
Weiß jemand,was man da machen kann,damit sie ihre Angst ein wenig überwindet?

Es ist der Instinkt des Pferdes, der ihm sagt: Pfütze=Böse. Ich würde eine breit angelegte Pfütze ansteuern - macht ein Ausweichen oder drüber springen unmöglich - und das Pferd mit überzeugenden Mitteln (Eimer mit Hafer, Möhren etc.) darüber locken. Alternativ könnte ein erfahrenes Pferd vorweg gehen, wenn man fleißig hinterher führt, bleibt dem Pferd keine Zeit die Pfütze wahrzunehmen bevor es drin steht.
Mit Druck würde ich nicht arbeiten.

Und hat vllt. noch jemand einen Tipp zur Bodenarbeit?

Ja, ich würde Seitengänge üben. Ist gut für die Balance.

Ich bedanke mich schonmal ;):)

Ganz liebe Grüße :)
Bitte, selber ;)


Das mit den 30 Minuten Trab ist so gemeint, dass sie halt keine 30 Minuten Trab am Stück durchhält,sondern vorher nicht mehr kann.
Aber im Schulbetrieb wird sie später mehr als 1 Stunde am Stück durchgehen (mit Trinkpausen) und ich möchte nicht, dass sie da nachher umkippt.
Ich will ja schwer hoffen, dass die Reitlehrer über genügend Fachwissen verfügen, um das junge Tier nicht unter den grünsten Reitschüler laufen zu lassen und darauf zu achten, dass das Pferd nicht überfordert wird.

Samstag z.B. habe ich sie auch longiert.
10 Minuten Schritt,20 Minuten Trab auf jeweils 10 Minuten pro Hand aufgeteilt.
Danach wollte ich noch ausbinden,aber ihre Atmung gefiel mir nicht,die war mir deutlich zu schnell und sie hat den Kopf dabei so komisch gesenkt.Ich habe dann Schluss gemacht,weil ich gemerkt habe,dassind ihr das zu viel wurde.Aber richtig wollte mal gucken, wie lange sie ohne Probleme gehen kann.
Finde ich wie oben bereits beschrieben zu viel und ungünstig.

Dem Hofchef ist es zu unsicher,welche mit einem Pferd spazieren gehen zu lassen.
Da er aber eine Tochter hat,werde ich da wohl mal anfragen,ob wir spazieren gehen können ;)
Unser Springplatz hat auch ein paar Hügel, sogar einen recht großen Berg ;)
Da könnte ich mit ihr rübermarschieren :)
Gute Idee.

Hab da nochmal ne Frage zur Longenarbeit...Wie bekomme ich Madame in den Galopp?
Ich brüllen sie an,berühre sie mit der Peitsche, aber sie will einfach nicht, sondern verfällt in einen Renntrab und es wird unruhig.

Na ja, da das Pferd ja bereits geritten wird, wird es ja schon gelernt haben an der Longe zu galoppieren. Daher würde ich einfach mal bei seinem Reiter bzw. Trainer nachfragen, welches Kommando sie trainiert haben.
Sollte das aus welchen Gründen auch immer gar nicht trainiert worden sein, finde ich es persönlich überhaupt nicht schlimm, ein junges Pferd zunächst reinrennen zu lassen. Ich würde das Pferd dabei die ganze Bahn nutzen lassen, es kann sich dabei an der Bande orientieren und hat es nicht so schwer die Balance zu halten. Dann eindeutiges Stimmkommando deutlich und einmal geben und energisch antreiben, fertig. Und bloß nicht ausbremsen, wenn es erstmal im Galopp ist. Könnte anfangs schon etwas schnell und holperig sein, das Pferd wird aber lernen sich selbst zu sortieren und in einen ruhigen Galopp zu finden. Dein Job ist es, es dabei nicht zu stören.
Brüllen finde ich übrigens auch ungünstig. Du willst doch jetzt nicht in alle Ewigkeit brüllen müssen, damit der Zossen in den Galopp startet, oder :D? Ich würde eine normale Lautstärke wählen.
Ein Angaloppieren aus dem Arbeitstrab, kann man dann übrigens immer noch trainieren, sobald das Pferd seine Balance im Galopp in der Bahn gefunden hat.
 
  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #10
Uih,danke,dass ihr euch die Mühe gemacht habt, mir zu antworten! :)
Das Problem mit dem Stimmenkommando ist das, dass sie erst von einer erfahrenen Person angefangen wurde (die Person,die mir das mit dem brüllen erklärt hat,deshalb erfahren in Anführungsstrichen).
So,dann ist sie weggegangen und ich bin jetzt relativ alleine mit Anke (Haffistute).
Der Chef bei uns schafft es aus zeitlichen Gründen nicht, sie auszubilden (was ich auch nicht verstehen kann/muss) und er hat die gleichen Methoden,die ich auch dachte richtig zu machen.
Aber durch euch weiß ich es ja nun besser; ):)
Ich habe auch noch gelesen,dass man sich einen Zirkel in der bahn als Round Pen absperren kann und dann ohne Longe longieren kann.Damit soll es dem pferd leichter fallen, sich auszubalancieren,stimmt das so?
Das mit den Kursen ist eine tolle Idee,da werden ich mich mal umschauen! :).
Ich hoffe, ihr versteht meine Situation ein wenig :)
Ich möchte nicht, dass dieses Pferd so grob ausgebildet wird und dennoch richtig.Deshalb hole ich mir hier einen Rat ;):)
Das mit ganzer Bahn galoppieren ist auch eine gute Idee;)
Werde ich mal ausprobieren,da kann sie sich bestimmt viel besser ausbalancieren :)
Lg
 
  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #11
Hallo

Man kann zum Beispiel auch einen alten Traktorreifen nehmen und da 4 Stangen oder so im Halbkreis auflegen. Also so, dass oben der Abstand geringer ist (also da wo die Stangen am Reifen aufliegen) und unten weiter auseinandergehen. Das habe ich selber schon mit Jungpferden gemacht und man konnte erkennen, dass sie dadurch auch trittsicherer wurden. Diese Jungpferde wurden auch für den Schulbetrieb ausgebildet. Diese Formation kann sowohl im Schritt als auch im Trab überwunden werden. Zeitgleich kann man das Auge des Pferdes ein wenig Schulen, wenn sie mal bei dem geringeren Abstand sind und dann wieder beim weiteren. Natürlich so wählen, dass die Hafistute nicht überfordert wird.
Bei dem einem Jungpferd mussten wir die Stangen relativ weit auseinanderlegen, also so, dass er zwischen den einzelnen Stangen einen Zwischenschritt machen musste und so wurde langsam darauf gebaut, dass er ohne Zwischenschritt darübergeht. Diese Übung ist gut für die Rückenmuskulatur.

Wenn du einen Kurs machen kannst, so würde ich auch nach einem Kurs Ausschau halten, der das Longieren mit der Körperbandage erklärt und auch zeigt. Damit konnte ich auch schon gute Erfahrungen machen.

Kondition würde ich, wie hier schon gesagt, mit Schritt-Trab Übergängen aufbauen. Da immer nur kurze Einheiten, damit das Pferd (gerade am Anfang) keinen Muskelkater bekommt ;)

Vom Boden kannst du auch schon vieles üben, was die Stute für den Reitunterricht braucht. Zumindest mal die Grundlagen. Also Seitengänge, über Stangen traben, Rückwärtsrichten, ruhig stehen bleiben, eventuell die Gerte zeigen und damit überall berühren, damit da schon mal keine Angst entstehen kann, und so weiter.

Über die Pfütze gehen kann ein ruhige und erfahreneres Pferd wirklich helfen. Du kannst aber auch mehr Geduld wie das Pferd beweisen und stur darauf beharren, dass sie durch die Pfütze geht. Also nicht mit Zug am Führstrick (oder je nachdem wie du sie führst) sondern mit Geduld und Leckereien. Gutes Zureden nicht vergessen und selbst durch die Pfütze gehen, darin stehen bleiben und zu dir locken. Sobald auch nur ein Huf im Wasser ist, viel loben (mit Stimme, streicheln und abklopfen. Leckereien würde ich weglassen, denn das kann zu betteln führen. Am Anfang hilft es vielleicht, aber da nur kleine Mengen und diese so reduzieren, dass sie ohne "Leckerchen" belohnt werden kann)

Auch das Berg gehen hilft für die Muskulatur. Gerade das bergauf gehen ist für die Popomuskulatur sehr hilfreich. Wenn sie es schafft immer wieder ein Stückchen hinauftraben (du natürlich auch ;) ) Und diese Strecke immer erweitern. Also nicht zu Beginn gleich den ganzen Berg hoch. Beim bergab schauen, dass sie nicht runterrast, sondern langsam und vorsichtig. Gerade wenn du noch nicht so viel Erfahrung hast, würde ich dazu nur im Schritt tendieren.

Das mit dem ganze Bahn longieren wurde hier auch schon erwähnt. Das ist ganz wichtig, denn die Balance auf gebogenen Linien muss auch erst geübt werden. Zudem wird bei gebogenen Linien eine Seite stärker belastet wie die andere und das kann schädlich für die Gelenke sein.

Das Reinrennen in den Galopp ist bei Jungpferden nicht schlimm. Ihnen fehlt da einfach die Balance dafür. Wichtig ist, dass du da im richtigen Zeitpunkt das Kommando für den Galopp gibst, damit da die Stimmhilfe gleich mit geübt wird. Also Kommando für Galopp geben, reinrennen lassen und sobald der erste Galoppsprung da ist, wieder Galoppkommando und viel loben. Und weitergaloppieren lassen, damit auch verstanden wird, was du willst :D

Für die Aufmerksamkeit für dich wurde ja auch schon erwähnt was zu tun ist. Du kannst sie zum Beispiel auch rückwärts schicken. Einfach ca. 3 Schritte Rückwärts und dann normal weitermachen. Das kannst du aber dann nur machen, wenn sie Rückwärts auf Kommando beherrscht (also üben) :D

Das Vertrauen zu dir kommt durch die Bodenarbeit ganz alleine.
Wichtig ist auch, dass nicht jeden Tag was mit dem Pferd gemacht wird.
Du kannst auch ein Anti-Schrecktraining machen. Also alltägliche Gegenstände, die bei einer Reitstunde sein können (Jacke an und ausziehen, Schirm aufspannen, Slalom durch Hütchen gehen so etwas) aber nicht am Strick, sondern vielleicht wenn sie neben dir steht. Gerade am Anfang sind Pferde da sehr ängstlich. Wenn sie davon nicht mehr erschrocken davon läuft, kannst du sie am Strick halten (schön locker und ohne Zug damit sie auch ausweichen kann)

Ich hoffe ich habe nichts vergessen und ich befürchte, mein Text ist zu lange geworden. Sorry :uups:

Ich wünsche dir noch viel Glück und Spaß mit der Hafistute

LG
 
  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #12
Nein,alles gut,ich kann selbst nur schwer kleine Texte verfassen; ):)
Wie kann ich denn Seitengänge mit ihr machen?
Muss ich sie dann einfach seitwärts ,,schieben" oder wie macht man sowas? :)
Also bei uns aufm Springplatz haben wir ein Billard,da trabe ich auch mit ihr rüber,dass bekommen wir schon ganz gut hin :)
Draußen hat sie auch deutlich mehr Spaß an der Hand zu traben, wahrscheinlich wegen den ganzen Umweltreizen :)
Aufm Springplatz platziere ich such immer Stangen und traben da dann zusammen und gleichzeitig mit ihr an der Hand rüber.Das macht uns beiden total Spaß :);)
Vllt. wäre es ja eine Idee,mal ein Cavaletti draußen aufzubauen und da dann zusammen rüberzuspringen.
Wenn sie bremsen sollte,fällt die Stange ebend runter, ist ja dann nicjt so schlimm (und sie lernt gleich,dass sowas auch poltern kann :) )
Also beim longieren habe ich schon gemerkt,dass sie eine bessere Balance hat Wie am Anfang.
Nur diese Person meinte,dass die Pferde das eicnelrich immer so innerhalb 1-2 Wochen drauf haben.
Aber jetzt weiß ich ja Bescheid, wie das ist! :)
Ich muss jetzt mal ganz ehrlich und peinlich nachfragen....ist es gut,mit Ausbindern zu longieren?
Eicnelrich balancieren sich die Pferde doch durch einen höhergelegten Kopf, bzw. FREIWILLIG tiefgelegten Kopf aus,oder nicht?
Ich finde Evas immer so Sünde, sie wird ja quasi ,,gezwungen" ,im Kreis zu laufen und dann auch noch in eine Körperlage,die absolut nicht Ihrer Stimmung entspricht...ist das soooo gut?

LG
 
  • Tipps für Konditionsaufbau,Muskelaufbau und Vertrauen beim Jungpferd Beitrag #13
Uih,danke,dass ihr euch die Mühe gemacht habt, mir zu antworten! :)
Das Problem mit dem Stimmenkommando ist das, dass sie erst von einer erfahrenen Person angefangen wurde (die Person,die mir das mit dem brüllen erklärt hat,deshalb erfahren in Anführungsstrichen).
So,dann ist sie weggegangen und ich bin jetzt relativ alleine mit Anke (Haffistute).
Der Chef bei uns schafft es aus zeitlichen Gründen nicht, sie auszubilden (was ich auch nicht verstehen kann/muss) und er hat die gleichen Methoden,die ich auch dachte richtig zu machen.
Aber durch euch weiß ich es ja nun besser; ):)

Das heißt konkret, sie wird jetzt gar nicht mehr geritten?
Was n herziger Name für ein Pferd ;)

Ich habe auch noch gelesen,dass man sich einen Zirkel in der bahn als Round Pen absperren kann und dann ohne Longe longieren kann.Damit soll es dem pferd leichter fallen, sich auszubalancieren,stimmt das so?

Kann man machen, finde aber Zirkel allgemein nicht so günstig und ohne Longe hat longieren ab einem gewissen Zeitpunkt meines Erachtens nach seinen Sinn verloren. Ohne Longe hätte ich ein Pferd in der Bahn antrainiert. So kann es seinen Takt finden und lernt aufmerksam und folgsam zu sein.
Ich empfehle wie gesagt, ganze Bahn und Zirkel im Wechsel zu longieren.

Ich möchte nicht, dass dieses Pferd so grob ausgebildet wird und dennoch richtig.Deshalb hole ich mir hier einen Rat ;):)

Ich würde mich an deiner Stelle für eine Enttäuschung rüsten. Zu viele Köche verderben den Brei. Dass der Stallbesitzer, das Pferd so schnell in den Schulbetrieb einschleusen will und anscheinend niemanden hat, der das Training der Stute betreut, spricht nicht für ihn. Mach dich darauf gefasst, dass all dein Training durch andere eventuell nichtig gemacht wird und dass das Pferd durch widersprüchliche Kommandos irgendwann keine Freude mehr an der Arbeit hat.

Wie kann ich denn Seitengänge mit ihr machen?
Muss ich sie dann einfach seitwärts ,,schieben" oder wie macht man sowas? :)

Weißt du wie es aussehen muss, wenn ein Pferd seitwärts gerichtet wird? Wenn nicht, lass es dir erstmal zeigen, damit Du weißt worauf du achten musst.
Sobald du in der Theorie fit bist, schau dir vielleicht mal ein Video an, wie man ein Pferd an der Hand seitwärts richtet. Du benötigst dazu keine Körperkraft, nur eine Gerte.
Sollte das Pferd anfangs überhaupt nicht einordnen können, was du von ihm möchtest, kann es auch helfen, erstmal eine Vorhandwendung auf die gleiche Weise nur eben im Stand zu üben, damit das Pferd versteht, dass es ausweichen soll, wenn du es mit der Gerte antickst. Die Vorhandwendung kannst du auch ganz normal in die Arbeit einbinden einbauen, wenn du z.B. einen Handwechsel an der Longe machen möchtest.
Wichtig ist, dass du langsam Schritt für Schritt von dem Pferd forderst und es gerade anfangs viel lebst. Das Pferd soll pro mal anticken einen Schritt machen - damit du die Kontrolle behälst.

Vllt. wäre es ja eine Idee,mal ein Cavaletti draußen aufzubauen und da dann zusammen rüberzuspringen.
Wenn sie bremsen sollte,fällt die Stange ebend runter, ist ja dann nicjt so schlimm (und sie lernt gleich,dass sowas auch poltern kann :) )
Das Poltern ist nicht das größte Problem. Ich denke da eher an den Schmerzreiz, wenn es mit den Beinen dagegen stößt. Wenn möglich würde ich mich erstmal nach weichen Alternativen umschauen.

Ich muss jetzt mal ganz ehrlich und peinlich nachfragen....ist es gut,mit Ausbindern zu longieren?
Eicnelrich balancieren sich die Pferde doch durch einen höhergelegten Kopf, bzw. FREIWILLIG tiefgelegten Kopf aus,oder nicht?
Ich finde Evas immer so Sünde, sie wird ja quasi ,,gezwungen" ,im Kreis zu laufen und dann auch noch in eine Körperlage,die absolut nicht Ihrer Stimmung entspricht...ist das soooo gut?

LG

Ist Geschmackssache. Ich finde, dass das longieren mit Dreieckszügeln durchaus sinnvoll sein kann - andere Ausbinder würde ich nicht empfehlen (musste Eva übrigens googlen, hab ich in 20 Jahren noch nie gehört, dass jemand das so nennt :D).
Die Stute wird wahrscheinlich im Schulunterricht irgendwann ausgebunden laufen müssen, daher ist es schon sinnvoll sie frühzeitig daran zu gewöhnen. Die Teile auf jeden Fall erstmal locker einschnallen, sodass sie keinen Gegendruck hat und dann mit der Zeit langsam an die richtige Länge rantasten.
Zudem finde ich, dass viele Pferde gar keine sinnvolle Position an der Longe einnehmen. Ja man kann über Lob arbeiten, es gibt aber Pferde die schnallen einfach nicht, was man von ihnen erwartet. Dreieckszügel können da eine helfen.
 
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