- Überfordert Beitrag #21
G
Gast84631
Guest
Ich finde ganz OT geschrieben (...) schon, dass die Kinderzahl u.U. etwas ausmacht, ob und welcher Hund zu der individuellen Person passt.
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Es muss nicht unbedingt passen- man darf aber nicht vergessen, dass wir nicht bei wünsch dir was sind, da geht es um Lebewesen, die vielen nach 2 Wochen zu lästig werden und abgeschoben werden wie Kinderspielzeug.
Es geht letztendlich um Anpassen oder anpassen wollen von zwei verschiedenen Arten oder "Kreaturen". Gestern beim Spazierengehen ist mir ein Neuzugang untergekommen: Dackel-Husky Mischling - 3 Monate alt irgendwo aus Serbien. Der rest der Welpen wurde erschlagen, er ist der einzige Überlebende, die Mutter wurde getötet weil agressiv. Der Welpe verhaltensgestört, den durfte man nicht mal ansehen ohne dass er schreiend irgendwo Schutz gesucht hat. Solche Hunde sind natürlich eine Aufgabe, aber es kann auch eine schöne aufgabe sein, wenn man nach mehreren Monaten einen halbwegs selbstbewussten Hund wiedertrifft - der möglicherweise sein Leben lang ein paar Baustellen haben wird, aber sich integriert hat. Jeder darf seine Baustellen mitbringen in die Beziehung, egal ob Mensch oder ob Hund. Wichtig ist, dass man den Willen hat sich anzupassen - sonst hat man irgendwann einen Hund an der Leine - der einem die Hand ausreisst- er jemanden anspringt, beschädigt oder nicht zu bändigen ist (mein Tierarzt hat mir gestern auch erzählt, dass es immer mehr dieser Hunde gibt - die er mehr oder weniger erst einmal ruhig spritzen muss, weil die Kommunikation zwischen Hundebesitzer und Hund so gar nicht funktioniert, teilweise haben die Tiere natürlich ihr Päckchen wie z.b. Schmerzen, Entzündungen im Körper, manchmal ist es einfach nur "Der Kopf" . Bei Manchen Hunden hat selbst er das nachsehen, und er ist eigentlich "Profi" - nachdem er in seiner Laufbahn sogar für einige Grosskatzen in Tierparks den Onkel Doktor gemiemt hat, nur seine Assistenten haben das Nachsehen und das wäre Gefährdung die überhaupt in den Raum zu lassen ).
Nein, ich meine lediglich die Vermehrerei- das was du schreibst fällt bei mir unter Ausnahme/ andere Gründe.
Hört sich vielleicht hart an. Aber ich bin für einen Hundeführerschein ( das selbe auch bei Kinder aber anderes teamer.) eine Flicht Kastrierung für normale Familien Hunde. So das nur noch geprüfte Hunde beim guten Züchter Nachwuchs bekommen.
Dieses wilde Billig vermehren würde aufhören. Wir hätten wirklich nur noch so Dinger wie „ hatte unfal und kann mich nicht mehr um meinen schatz kümmern, brauche hilfe“ oder „ oma Hilde mus ins Pflegeheim , schtrulli 8 jahre sucht bleibe.“ und die leute müssten sich vor der Anschaffung durch den Führerschein , auch wirklich damit auseinander setzen . Und das auch bei „ Fußhuppen“ denn das sind genau so Hunde wie ein Großer
P.s: und was ist schon vermehrerei? Ich erinnere mich noch als die Schäferhunde mit krummen Rücken in waren. Dahinschleichen wie eine persische Siamkatze.7-8 Jahre später musstest du dich mit so einem Hund in Acht nehmen, dass dich diverse Tierschützer nicht auf offener Strasse verprügelt haben, weil bekannt wurde -HD, Bewegungsstörungen, Wirbelsäulenprobleme etc. Wo gibt es die denn heute - diese "krummrückigen Schäferhunde" - ich habe seit dieser Zeit (etwa 20 Jahre her) vielleicht insgesamt noch 5 Stück gesehen, tendenz fallend. Der letzte einer, der als Therapiehund ausgebildet werden sollte, die Prüfungskommission den Hund aber wegen des abfallenden Rückens nicht zugelassen hat. Gesundheitliche Probleme für den Hund zu befürchten.
Das Leben besteht eigentlich nur aus Ausnahmen. DIe Vermehrerei ist auch eine Ausnahmeerscheinung - das wird irgendwann wegfallen, wenn die Menschheit dahinter kommt, das Rottweiler-Dackel-Pudel-Spitzmischling einen Charakter haben der nicht kontrollierbar ist. Aber das dauert eben noch seine Zeit, die Welpen sind immer putzig und Gott sei Dank - ein Menschentyp der sich mal mit einem unkontrollierbaren Hundecharakter auseinandersetzen musste ist für den Rest seines Lebens geheilt.
Das ist doch legitim. Ich habe mir vor 11 Monaten auch einen jungen Hund zugelegt. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, aber so ein Hund wie dieser war noch nie dabei. Liebevoll, tempramentvoll, sehr viel Kraft dahinter und dennoch ohne Führung und Steuerung groß geworden. Er kannte nicht mal die Leine.
Und was will man prüfen? Nur Sachkunde? Macht Niedersachsen - so weit ich weiß - und es ändert gar nichts. Diese lächerlichen Ankreuzbögen löse ich dir im Schlaf und im realen Leben würde ich völlig anders als auf den Bögen reagieren. Was hat man da gekonnt? Neue Einnahmequelle für den Staat und die Leute, wo man ihn ablegt, mehr nicht. Wie mit dem Führerschein fürs Auto - viele haben ihn, fast keiner hält sich nach der Prüfung mehr an alle Regeln.
Oder eine praktische Prüfung? Was willst du da prüfen? Ist ein Hund gut erzogen wenn er sitz, platz und aus kann? Oder ob er den Rückruf kann? Oder ob er leinenführig ist? Dann dürften knapp 50 % der Leute ihre Hunde abgeben müssen.
Was glaubst du eigentlich wo die meisten Zuchtrüden herkommen? Aus ganz normalen Familien. Ungefähr 80% aller Zuchtrüden sind in Privathand, nur 20 % sind in Züchterhand und das hat seine Gründe. Es wäre für die Rassehundezucht eine Katastrophe wenn diese 80% verschwinden oder verboten werden würden. Selbst ein Großteil der Zuchthündinnen ist in Privathand, die machen einen oder zwei Würfe bei dem entsprechenden Züchter und leben sonst komplett in ihrer Familie. Jeder Züchter hat nur einen begrenzten Platz für Zuchthunde.
Ich habe einen Zuchtrüden, komplett durchuntersucht und gekört, bin kein Züchter und er ist ein reiner Familienhund. Und nu? Gestern läufige Hündin getroffen und - oh Wunder - nicht gedeckt.
Es ist ein Irrglaube, wenn man glaubt, dass die Vermehrerei aufhören würde wenn man SAchkunde oder Zuchtwissen nachweisen müsste. Dann gehen die Leute ins Ausland, ganz einfach. Die Grenzen sind auf allen Seiten nicht weit und denen sind unsere Regeln und Gesetze egal. Dann gibt es halt keine deutschen Vermehrerhunde mehr sondern ausländische - geholfen ist da niemanden.
Solange sich die Leute nicht vorher richtig (!) informieren, wird es immer Abgabehunde geben. Hunde sind billig, gibt es an jeder Ecke und wer will, kann innerhalb weniger Stunden einen Hund haben. Solange sie als Sache gesehen werden, wird sich nichts ändern. Aber solange es der HSH für die 1 Raum Wohnung in München Mitte sein muss oder der Weimaraner weil er so gut zum Sofa passt oder der Husky weil man ja sooooooooo sportlich ist und 2 x die Woche Joggen geht oder , oder , oder..., wird sich nichts ändern.
Und vor allem, wer will es kontrollieren?
Das könnte auch meiner sein.
Mit 13 Monaten zu mir gekommen, aber es passt einfach.
Ich bereue es nicht. Zwar ist er erst knapp 3 Monate bei mir, aber ich würde es nicht mehr rückgangig machen wollen...
Meiner hat leider schäden, ein fürchterlicher grobmotoriker, alles muss mit voller Wucht gemacht werden. Schmeißt man ihm dann die leine hin, hilflos-er schämt such fast. Es ist wahnsinnig schwierig ihn leinenführig zu kriegen, weil es ihn immer wieder überkommt, das gefühl-bewusst in der leine zu hängen und zu spüren, dass ich da bin. Ein fast 35 kg hund mit ordentlich wums. Mittlerweile fressen wir uns unbeliebte Rüden schön, aber auch hier ohne Finger berühren Zähne und am besten noch das Scherengebiss hinten geht es mitunter gar nicht. Der hund hat mich zum fressen gerne.
Ich habe mir oft überlegt ob es das richtige war. Mittlerweile weiss ich es, aber es war für ihn das beste zu uns zu kommen, Anfänger hätten ihn nach ein paar Tagen ins tierheim gegeben.
Hast du mich absichtlich zitiert oder war das ein Versehen?![]()
Das ist die Antwort für deFacto, mein Beitrag ist da scheinbar versehentlich rein geraten. Hätte mcih auch gewundert wenn sie auf meinen Beitrag reagiert hätte.Öffne Mal ihr Zitat, sie hat ihre Antwort offenbar innerhalb der Zitatklammern geschrieben