- Hilfe! Diagnose Endstadium Lungenkrebs Beitrag #1
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Pfotenduft
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Hallo zusammen, ich bin hier neu und hoffe nichts falsch zu machen. Ich leg mal gleich los.
Mein bester, treuster, liebster, schönster Hund, Schnauzerterriermix, sieben Jahre alt, noch nie krank gewesen... ausser wegen Flöhen und wegen der Wurmkur u.ä. nie beim Arzt gewesen.
Er ist frech, laut, liebt es viel Aufmerksamkeit zu bekommen, kuschelt gerne, er ist aber auch sehr Ängstlich ... er ist noch nie verreist (Ausland)... Na jedenfalls war in unserer Welt bis vor drei Wochen alles gut.
Er ist einer von den Hunden die schon immer, besonders dann wenn er aufgeregt ist (positiv) immer wieder mal (im Durchschnitt 1-2 x im Monat) dieses Rückwertsniesen hat. Vielleicht habt ihr schon davon gehört - es ist wohl nichts schlimmes. Es machte uns bloß immer etwas Angst. Sehr angespannter Körper, als ob der gleich brechen müsste, mit lautem kurzem Atem.
Ja, und vor drei Wochen fiel mir sowas ähnliches in quasi Miniatur bei ihm auf. Klang halt ähnlich wie ein Husten.
Nach drei -vier Tagen sind wir zum TA.
Der verabreichte ihm Kortison (evtl. Infektion), wenn es in drei Tagen dem Hund damit nicht besser geht, soll ich noch Antibiotika dazu geben. Bis dahin frass mein Hund normal. Als ich aber dann anfing ihm die Medikamente da unterzumischen, wollte er sich von mir nichts mehr geben lassen - er ist nämlich auch klug <3.
Sein Zustand wurde nicht besser, im Gegenteil- er frass jetzt nichts mehr und kam von unter der Couch nicht mehr heraus. Nur zum Gassi gehen. Oder mit wedelndem Schwanz, wenn Besuch vor der Tür stand. Die Antibiotika wollte er dann auch nicht nehmen, so sind wir zum Arzt und er hat dann beides gespritzt bekommen.
Der TA war besorgt weil der Hund bei 11 kg innerhalb der wenigen Tage schon 1000g an Gewicht verloren hat, und weil das Kortison nicht half. Auch mit/in der Kombination von Antibiotika wurde nichts besser. Also Blutbild. Das zeigte wohl hohe Entzündungswerte. Nichts jedoch an den Organen.
Der Arzt glaubte nun es sei kein Infekt, sondern etwas Bakterielles. Zur Sicherheit, gab er ihm Advocat (?) um gegen mögliche Lungenwürmer vorzugehen.
Er war sich aber etwas unsicher und besorgt, und riet uns, sollte der Zustand übers Wochenende nicht besser werden, gar schlechter, in eine Klinik zu fahren, oder sich irgendwo eine Zweitmeinung einzuholen. Ich wartete das Wochenende nicht ab, sondern fuhr nach Empfehlung einer guten Freundin zu einem anderen Tierarzt. Der war leider an dem Freitag nicht in der Praxis, „lediglich“ eine Assistenzärztin. Sie sagte, nach dem sie sich die Blutwerte anschaute, dass er zu wenige rote Blutkörperchen hat, und alleine schon deswegen, zu wenig Sauerstoff bekommt, und dass seine Lümpfknoten sehr dick seien, und sie wünschte sich ein Röntgenbild von der Lunge. Als sie es uns zeigte, sagte sie es wäre katastrophal und es sei Lungenkrebs. Jedoch bevor sie das Todesurteil ausspricht, möchte sie eine Kotprobe am Montag haben um einen vielleicht fiesen Wurmbefall auszuschliessen. Ich war fertig. Mein liebster Freund bekam Vitamin B12 gespritzt, wieder Kortison und noch etwas zum entwässern der Lunge (Wasser in der Lunge).
So,... wir verheult nach Hause... ich hoffte so sehr auf Lungenwürmer... das wäre evtl. noch heilbar. Der Krebs nicht.
Da der Hund kaum noch was frass, machte er auch nicht groß. Als er dann am Sonntag endlich ein Häufchen machte, tanzte mein Herz.
Wir damit am Montag zum Arzt, diesmal war nicht die Assistenzärztin da, sondern der Tierarzt persönlich. Der schaute sich bloß das Röntgenbild an und sagte: “Lungenkrebs im Endstadium, wir sollten ihn noch diese, spätestens nächste Woche verabschieden“. Die Kotprobe blieb unberührt auf dem Schreibtisch liegen.
Ich sterbe! So sehr schockt mich das. Er ist doch zu jung, zu fit. Dieser Husten ist kaum noch da, ich muss sagen, der Hund bellt gerne viel, beim verlassen der Wohnung, beim begegnen seiner Artgenossen, beim Spielen... das blieb bis heute aus... bis auf 1-2 Ausnahmen, aber ich glaube das strengte ihn sehr an.
Nun ja... und so sitzen wir hier. Er frisst 100-200 g Fleisch am Tag... (wiegt mittlerweile wohl 9 kg) er trinkt viel. Er geht noch gerne Gassi, wenn auch nur kurz und sehr, sehr langsam. Seine Augen sind wach. Da ist noch Lebenskraft. Wie soll ich ihn da einschläfern????!! Das geht nicht. Ich denke es könnten doch wirklich Lungenwürmer sein, eine Lungenentzündung vielleicht- oder beides, keine Ahnung...Tuberkulose... es könnte so viel sein, wenn man die Röntgenbilder sieht. 100% weiß man es nicht, dafür müsste man eine Biopsie machen, aber das ist in seinem Zustand zu gefährlich.
Ich wÜrde hier euch gerne das Röntgenbild zeigen, führchte aber das ist gar nicht möglich?!
Waaaaa, ich habe soviel geschrieben- hoffe es hat jemand die Geduld, sich das durchzulesen, und mir vielleicht etwas empfehlen, mir, uns! helfen, .... hilfe
- das darf doch nicht wahr sein.
Vielleicht kann ich jemanden privat das Röntgenbild schicken? Vielleicht hat jemand eine Idee. Man liest so viel im Internet... Ärzte können sich irren.
Schlaflose, müde und erschüpfte Grüsse
Wauzi und ich ... ich liebe seinen Pfotenduft
Mein bester, treuster, liebster, schönster Hund, Schnauzerterriermix, sieben Jahre alt, noch nie krank gewesen... ausser wegen Flöhen und wegen der Wurmkur u.ä. nie beim Arzt gewesen.
Er ist frech, laut, liebt es viel Aufmerksamkeit zu bekommen, kuschelt gerne, er ist aber auch sehr Ängstlich ... er ist noch nie verreist (Ausland)... Na jedenfalls war in unserer Welt bis vor drei Wochen alles gut.
Er ist einer von den Hunden die schon immer, besonders dann wenn er aufgeregt ist (positiv) immer wieder mal (im Durchschnitt 1-2 x im Monat) dieses Rückwertsniesen hat. Vielleicht habt ihr schon davon gehört - es ist wohl nichts schlimmes. Es machte uns bloß immer etwas Angst. Sehr angespannter Körper, als ob der gleich brechen müsste, mit lautem kurzem Atem.
Ja, und vor drei Wochen fiel mir sowas ähnliches in quasi Miniatur bei ihm auf. Klang halt ähnlich wie ein Husten.
Nach drei -vier Tagen sind wir zum TA.
Der verabreichte ihm Kortison (evtl. Infektion), wenn es in drei Tagen dem Hund damit nicht besser geht, soll ich noch Antibiotika dazu geben. Bis dahin frass mein Hund normal. Als ich aber dann anfing ihm die Medikamente da unterzumischen, wollte er sich von mir nichts mehr geben lassen - er ist nämlich auch klug <3.
Sein Zustand wurde nicht besser, im Gegenteil- er frass jetzt nichts mehr und kam von unter der Couch nicht mehr heraus. Nur zum Gassi gehen. Oder mit wedelndem Schwanz, wenn Besuch vor der Tür stand. Die Antibiotika wollte er dann auch nicht nehmen, so sind wir zum Arzt und er hat dann beides gespritzt bekommen.
Der TA war besorgt weil der Hund bei 11 kg innerhalb der wenigen Tage schon 1000g an Gewicht verloren hat, und weil das Kortison nicht half. Auch mit/in der Kombination von Antibiotika wurde nichts besser. Also Blutbild. Das zeigte wohl hohe Entzündungswerte. Nichts jedoch an den Organen.
Der Arzt glaubte nun es sei kein Infekt, sondern etwas Bakterielles. Zur Sicherheit, gab er ihm Advocat (?) um gegen mögliche Lungenwürmer vorzugehen.
Er war sich aber etwas unsicher und besorgt, und riet uns, sollte der Zustand übers Wochenende nicht besser werden, gar schlechter, in eine Klinik zu fahren, oder sich irgendwo eine Zweitmeinung einzuholen. Ich wartete das Wochenende nicht ab, sondern fuhr nach Empfehlung einer guten Freundin zu einem anderen Tierarzt. Der war leider an dem Freitag nicht in der Praxis, „lediglich“ eine Assistenzärztin. Sie sagte, nach dem sie sich die Blutwerte anschaute, dass er zu wenige rote Blutkörperchen hat, und alleine schon deswegen, zu wenig Sauerstoff bekommt, und dass seine Lümpfknoten sehr dick seien, und sie wünschte sich ein Röntgenbild von der Lunge. Als sie es uns zeigte, sagte sie es wäre katastrophal und es sei Lungenkrebs. Jedoch bevor sie das Todesurteil ausspricht, möchte sie eine Kotprobe am Montag haben um einen vielleicht fiesen Wurmbefall auszuschliessen. Ich war fertig. Mein liebster Freund bekam Vitamin B12 gespritzt, wieder Kortison und noch etwas zum entwässern der Lunge (Wasser in der Lunge).
So,... wir verheult nach Hause... ich hoffte so sehr auf Lungenwürmer... das wäre evtl. noch heilbar. Der Krebs nicht.
Da der Hund kaum noch was frass, machte er auch nicht groß. Als er dann am Sonntag endlich ein Häufchen machte, tanzte mein Herz.
Wir damit am Montag zum Arzt, diesmal war nicht die Assistenzärztin da, sondern der Tierarzt persönlich. Der schaute sich bloß das Röntgenbild an und sagte: “Lungenkrebs im Endstadium, wir sollten ihn noch diese, spätestens nächste Woche verabschieden“. Die Kotprobe blieb unberührt auf dem Schreibtisch liegen.
Ich sterbe! So sehr schockt mich das. Er ist doch zu jung, zu fit. Dieser Husten ist kaum noch da, ich muss sagen, der Hund bellt gerne viel, beim verlassen der Wohnung, beim begegnen seiner Artgenossen, beim Spielen... das blieb bis heute aus... bis auf 1-2 Ausnahmen, aber ich glaube das strengte ihn sehr an.
Nun ja... und so sitzen wir hier. Er frisst 100-200 g Fleisch am Tag... (wiegt mittlerweile wohl 9 kg) er trinkt viel. Er geht noch gerne Gassi, wenn auch nur kurz und sehr, sehr langsam. Seine Augen sind wach. Da ist noch Lebenskraft. Wie soll ich ihn da einschläfern????!! Das geht nicht. Ich denke es könnten doch wirklich Lungenwürmer sein, eine Lungenentzündung vielleicht- oder beides, keine Ahnung...Tuberkulose... es könnte so viel sein, wenn man die Röntgenbilder sieht. 100% weiß man es nicht, dafür müsste man eine Biopsie machen, aber das ist in seinem Zustand zu gefährlich.
Ich wÜrde hier euch gerne das Röntgenbild zeigen, führchte aber das ist gar nicht möglich?!
Waaaaa, ich habe soviel geschrieben- hoffe es hat jemand die Geduld, sich das durchzulesen, und mir vielleicht etwas empfehlen, mir, uns! helfen, .... hilfe
Vielleicht kann ich jemanden privat das Röntgenbild schicken? Vielleicht hat jemand eine Idee. Man liest so viel im Internet... Ärzte können sich irren.
Schlaflose, müde und erschüpfte Grüsse
Wauzi und ich ... ich liebe seinen Pfotenduft
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