Der Hunde Papa

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  • Der Hunde Papa Beitrag #1
L

leyya

Guest
Hi,
mein Hund (männlich) hat Nachwuchs.
Ich wollte mal wissen, ob man den Papa zu Mama und den Wepen mitnehmen kann, oder ob das problematisch ist.
Wenn ja, ab wann darf der Papa mit seinen Kindern in Kontakt kommen?
Reagiert die Mutter aggresiv, oder tut er den Jungen was?

Wir wollen einen Welpen behalten; ist da ein Weibchen besser geeignet, als ein Männchen, oder ist das egal?

Hoff auf ein paar Antworten oder Erfahrungsberichten!

Vielen Dank!
 
  • Der Hunde Papa Beitrag #2
Hallo leyya,

da ich selbst einen Deckrüden besitze und dieser ebenfalls seinen Nachwuchs "bewundern" sollte, habe ich ihn zu zwei verschiedenen Würfen mitgenommen.
Allerdings sollte man das erst machen, wenn die Welpen ca. 6 Wochen alt sind. (Viel früher würde es die Hündin auch kaum gestatten.) Und natürlich sofern dein Hund ein gutes, bzw. normales Sozialverhalten hat. Rüden sind meist sehr umgänglich mit Welpen oder aber auch desinteressiert. Mein Rüde war halt irgendwann von den Winzlingen genervt, da sie bei ihm nach Milch suchten und sein "heiligstes" berührten. :wink: Er hat sie dann mal kurz angebrummelt ("Lasst mich in Ruhe"!)... und das war es auch schon. Die Kleinen hatten verstanden.

Auch wenn die Welpen in dem Alter noch nicht geimpft sind, ist das nicht bedenklich, da die Kleinen ja noch die maternalen Antikörper haben.

Ich habe ausserdem ein Tochter nach ihm aus seiner ersten Verpaarung behalten. Aus heutiger Sicht kann ich nur von Pärchenhaltung abraten. Besser ist es zwei Rüden, (hatte ich früher), oder zwei Hündinnen zu halten.

Zum einen natürlich wegen Problemen bezüglich Läufigkeit, zum anderen ist seine Tochter "seine Hündin" und er sieht diese als zu verteidigende Ressource gegenüber anderen Rüden. Damit meine ich....bevor die Hündin einzog, war er wesentlich umgänglicher gegenüber anderen Rüden. Natürlich hat auch das Decken sein Verhalten verschärft. Er ist der Platzhirsch, egal wo wir hinkommen. Also er mag keine fremden Rüden. Die Hündin findet andere Rüden total sympathisch, zickt aber gerne gegen fremde Hündinnen. Du siehst...egal auf wen ich treffe...es ist nicht so einfach.

Natürlich kann Pärchenhaltung auch anders ablaufen, aber ich kenne niemanden der da völlig stressfrei ist. Die Rüden "leiden" wenn die Hündin läufig ist... die Hündin, spätestens in der "Standhitze" leidet auch...

Gruss

Bettina
 
  • Der Hunde Papa Beitrag #3
Die welpen sollten erst mit 6-7 Wochen kontakt mit dem Papa bekommen.
Ich würde mal auf Anhieb sagen: Ein Weibchen fänd ich besser, weil es sich evtl besser mit Mutti versteht und Papi keine Kriese kriegt, weil er auf einmal ne "Konkurenz" hat.
 
  • Der Hunde Papa Beitrag #4
Hallo gold_fish,

ich habe doch erklärt, warum es besser wäre, zu einem Rüden einen anderen Rüden dazu zunehmen.

Evtl. wird es eines Tages mal einen kurzen Kommentkampf um die Rangordnung geben. Das wäre auch schon alles, da der erste Rüde für lange Zeit sowieso erst mal der Ranghöhere ist.

Und wieso ...."mit Mutti versteht"?.... Es geht doch nur darum, ob ein Rüde oder eine Hündin besser für den Hund (Rüden) von leyya wäre.

Die Probleme bei Pärchenhaltung, sofern nicht einer von beiden kastriert ist/wird, sind nicht unerheblich!

Gruss
Bettina

P.S. Ich spreche aus Erfahrung von über 30 Jahren Hundeplatz, eigene Hunde, Seminaren und Tierarztpraxis in den letzten Jahren. Wir haben desöfteren gestresste Pärchenhalter in unserer Praxis!
 
  • Der Hunde Papa Beitrag #5
Hallo!

Also ich habe ja im Moment wie ihr wahrscheinlich schon wisst, einen JackRussel Rüden. Ich wollte ihm nächstes Jahr, auch noch einen Spielgefährten holen, denn ein Mensch kann einem Hund niemals das bieten was ein Hund einem anderen bietet. Ich hätte gern einen Zweithund aus dem selben Wurf gehabt, denn das ist überhaupt das beste, aber es gab aus diesem Wurf leider nur ihn und eine Hündin, die auch leider schon vergeben war. :(

Naja auf jeden Fall habe ich mir eure Beiträge dazu durchgelesen und habe mich auch entschlossen, dass ich mir einen Rüden dazu hole. Erstens will ich keine unkontrollierte Vermehrung (es gibt genug Hunde die auf ein Zuhause warten) und zweitens kann ich mir dass auch vorstellen, dass mein Rüde die neue Hündin dann als seine Hündin ansieht, worauf er vorrecht hat und sich deshalb nicht mehr so umgänglich gegen andere Rüden verhält. Noch ist er zu jedem Hund freundlich und will immer nur spielen, was andere erwachsene Hunde ganz schön in den Wahnsinn treiben kann.

Hoffentlich klappt das dann nächstes Jahr. Ich will auf jeden Fall erst nächstes Jahr einen holen, da ich erstmal mit meinem Hönderli arbeiten muss was Erziehung usw angeht, denn auch wenn man zwei Hunde besitzt, muss man mit den Hunden einzeln arbeiten. Also bevor es soweit is möchte ich doch lieber meinen Hund erzogen wissen :oops:

LG Natalie
 
  • Der Hunde Papa Beitrag #6
Hallo Natalie,

genauso ist es richtig! :)
Bevor man sich einen zweiten Hund dazu holt, sollte der erste einen Grundgehorsam haben.

Denn es ist nun mal so, dass sich ein Welpe/Junghund nicht nur positives abguckt, sondern auch das negative. Wenn also der "Althund" Blödsinn macht (z.B. abzwitschern = stöbern, wildern usw.) , wird der Junghund da gerne mitmachen.

Auch deine Entscheidung, dir dann einen Rüden zu holen, finde ich prima.

Gruss
Bettina
 
  • Der Hunde Papa Beitrag #7
Hallo Bettina!

Danke dass du mich in meiner Entscheidung so bestärkst. Ich hoffe wirklich das klappt nächstes Jahr. Mein Freund meinte zwar, wenn jetzt noch ein Tier ins Haus kommt zieht er aus, aber bis nächstes Jahr hab ich ihn weichgeklopft. Darin bin ich Weltmeister. :lol: Stimmt es eigentlich dass Rüden viel umgänglicher und besser zu erziehen sind als Hündinnen oder ist das von Hund zu Hund verschieden. Ich habe schon viele Leute gehört, die gesagt haben, sie würden sich nie wieder eine Hündin holen da sie sich auch sehr in ihrem Wesen verändern würden wenn sie einmal geworfen haben. Ich habe auch das Gerücht gehört, dass Hündinnen einmal geworfen haben müssen bevor sie sterilisiert oder kastriert werden, finde ich allerdings ein wenig merkwürdig. Was hälst du denn davon. Hast du auch schon davon gehört? Also ich habe die Erfahrung mit meinem Kater gemacht, dass er vor der Geschlechtsreife im zarten Alter von 5 Monaten kastriert wurde. Ich halte die Kastration vor der Geschlechtsreife im frühen Alter besser, da die Katzen, und so wird es doch wahrscheinlich auch bei Hunden sein, die OP inkl. Narkose viel besser verkraften und danach auch keine Unarten, zb das Markieren beibehalten. Bin mir nämlich nicht sicher, ich weiß nicht ob ich den Hund einmal rammeln (weiß net wie heißt dat bei Hunden?) lassen soll, weil ich habe Bekannte die mich gefragt haben ob mein Hund ihre Hündin decken könnte, oder ob ich ihn vorher kastrieren lassen soll. In welchem Alter lässt man Hunde kastrieren? 6 oder 9 Monate? oder erst wenn sie über ein Jahr sind? ich möchte nicht dass sich bei ihm Unarten wie ständiges Aufreiten, dauerndes Markieren oder sonst was festigen....

Kannst du mir weiterhelfen? Gern auch über PN

LG Natalie
 
  • Der Hunde Papa Beitrag #8
Hallo sweetroke,

pn gesendet! :)

LG
Bettina
 
  • Der Hunde Papa Beitrag #9
Hi,
ich hab noch mal ne Frage:
Wenn wir jetzt ein Weibchen aus dem Wurf zu unserem Rüden dazunehmen, und es nicht sterilisieren, kann es dann vorkommen, dass der Papa seine Tochter zu decken versucht?
Wenn das Weibchen aber sterilisiert ist, gibt es dann immer noch mehr Probleme, als wenn wir einen Rüden zu unserem dazunehmen würden?
Das Problem ist nämlich, dass bei den 4 Jungen nur ein Rüde dabei ist, den die Hundehalterin wahrscheinlich selber behält. Uns bleibt also nur ein Weibchen (Hab mich eh schon in eine der kleinen verliebt).
Ist es wirklich so problematisch, selbst wenn die Hündin sterilisiert werden würde?
Unser Hund verträgt sich, was ich beim spazieren gehen so beobachte, eh bloß mit Hündinen. Sonst fängt er ziemlich schnell zum knurren an, wenn sich ein anderer Rüde nähert.
Da würde sich also nicht viel ändern, selbst, wenn er eine eigene Frau hätte.
 
  • Der Hunde Papa Beitrag #10
Ja denke mal schon dass der euer Rüde versuchen wird die Hündin zu decken!
Deswegen finde ich es super dass ihr sie wenn dann sterelisieren wollt!
Hatten das Problem auch das unser alter Hund sich nur mit Hündinnen vertragen hat! Und dewegen haben wir uns eine Hündin angeschafft, wobei er auch probiert hat die Hündin nach der ersten Läufigkeit zu decken (war aber Kastriert)!

Also denke mal wenn ihr euch eine Hündin zulegt wäre das nach deiner Schilderung kein Problem!
Kann dich gut verstehen, dass du dich schon in eins verliebt hast!
Bei uns war das auch so wir wollten eigentlich ne Hündin als wir uns den Wurf angeschaut haben stand für uns sofort fest den Rüden oder gar keinen :wink:
So dann stell doch mal Fptps rein werden bestimmt süße!
Lg
 
  • Der Hunde Papa Beitrag #11
Hallo leyya,

wenn ihr eine Hündin dazu holt, dann müsst ihr sie kastrieren lassen. Eine Sterilisation reicht nicht aus. Sie würde ja dann weiterhin läufig werden.

Wenn dein Rüde sowieso gegen andere Rüden "stänkert" würde sich wahrscheinlich nur dahingehend etwas ändern, dass er sein Verhalten noch etwas verstärkt. (Denn eine kastrierte Hündin duftet ja nicht völlig neutral. Nur kastrierte Rüden duften oft weiblich.)
Wenn ihr damit gut leben könnt, dass der Rüde vielleicht mehr "stänkert", dann könnt ihr auch eine Hündin nehmen.

Unsere Hündin musste aufgrund einer Pyometra kastriert werden. Unser Rüde "sieht" sie dennoch als sein Weib an, das es gegenüber anderen Rüden zu verteidigen gilt.

Gruss
Bettina
 
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