Ein paar kleine Fragen zur Integration meiner Rattendamen

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  • Ein paar kleine Fragen zur Integration meiner Rattendamen Beitrag #1
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Zombiehund

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Hallo^^

Ich versuche derzeit meine Zweijährige Rattendame Cassy mit zwei jungen Weibchen zu vergesellschaften.
(Keine Angst, Cassy hat natürlich nicht 2 Jahre lang alleine gelebt, ihre Schwester ist nur leider vor ein paar Wochen gestorben, 2 Tage später waren dann die neuen Mädels hier)

Die Damen sind sich einige Male in der Badewanne begegnet und von Anfang an gab es keine Probleme, nur neugieriges Schnuppern und harmlose kleine Rangeleien um herauszufinden wer der Chef ist.
Als auch das immer mehr nach nachließ und es viel spannender schien einen Ausgang aus der Wanne zu finden, beschloss ich mit den Nasen in Cassys normalen Auslauf zu wechseln.
Etwas überstürzt und früh, bedonderd zumal erst noch ein größerer gemeinsamer Auslauf auf unbekanntem Gebiet geplant war, doch auch hier war ich positiv überrascht.
Cassy schien der wechsel in ihr Revier gar nicht groß zu jucken, sie verhielt sich trotz der "Eindringlinge" wie sonst auch und ließ die beiden in Ruhe. Kleine Rangeleien gab es immernoch ab und an (die aber komischerweise nie von Cassy auszugehen schienen) und alles sieht gut aus.
(Für mich sieht es auch so aus als wäre die Rangfolge mitlerweile geklärt)

Während ich diesen Text schreibe liegen die drei sogar friedlich zusammen in einem Häuschen, haben sich vorhin gegenseitig geputzt und besonders Cassy wirkt sehr entspannt und zufrieden. Mittlerweile ist es ihre 4. Begegnung im normalen Auslauf.

Nun zu meinen Fragen: Heißt das das ich tatsächlich Glück hatte und die Ratten sich super verstehen? Gibt es irgendetwas was ich übersehen haben könnte oder worauf ich noch achten sollte? Und könnten die drei wenn es weiter so toll läuft bald in den (dann natürlich gründlich gereinigten) Käfig umziehen?

Es ist meine erste Inti und ich bin deswegen etwas nervös ^^'

MfG, Hundi und die Mäuschen
Ps: Schon mal danke für Antworten und ich hoffe ich hab nix wichtiges vergessen :p
 
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  • Ein paar kleine Fragen zur Integration meiner Rattendamen Beitrag #2
Hey

Das hört sich doch gar nicht so schlecht an.
Wie lang treffen sie sich denn schon? Es sollte schon mind. 10 bis 14 Tage lang längere Treffen stattfinden, sodass man wirklich sagen kann, die Ratten akzeptieren sich und warten nicht nur, dass es endlich vorbei ist.
Wenn du unsicher bis oder dir noch das richtige Bauchgefühl fehlt, die Zwerge endgültig zusammenziehen zu lassen, dann mach lieber ein paar Tage länger Treffen im Auslauf und überstürze nichts. Cassy lebt zwar allein, hat aber jeden Abend Kontakt zu Artgenossen, sodass die paar Tage länger auch kein Problem sind. Es muss einfach auch für dich stimmen. Wenn das Bauchgefühl nicht stimmt, krieselt es auch eher, als wenn der Bauch auch Ja sagt zum letzten Schritt ;)
 
  • Ein paar kleine Fragen zur Integration meiner Rattendamen Beitrag #3
Hi,

Manchmal hat man solch unsägliches Glück und die Tiere liefern sich eine Traum-Inti. Ich hatte auch ein oder zwei solcher Erlebnisse, wo schon beim ersten gemeinsamen Beschnüffeln in der Badewanne Rudelkuscheln angesagt war, kein Borsteln, kein Plüschen, kein Gequietsche und Gefauche. Einfach nur ein Berg buntes Fell und lächelnde Gesichter meiner Jungs.
Rein der Formalität halber, und um mehr als 100% sicher zu gehen, habe ich, wie auch Nienor anrät, noch einige Badewannentreffen veranstaltet, immer mit demselben Ergebnis, und fand es fast schon lästig, sie nicht einfach alle gemeinsam in die Voliere packen zu können. Nach 4 oder 5 Treffen hab ich es dann gewagt, und was in der Badewanne begann, setzte sich nun fort, und ich hatte ein 9köpfiges Traumrudel, das zeitlebens ein Dreamteam war.

Ich drück dir und deinen Fellnasen alle Däumchen, dass es so gut weitergeht, wie es begonnen hat.
 
  • Ein paar kleine Fragen zur Integration meiner Rattendamen Beitrag #4
Sowas hatten wir damals auch.
Unsere ersten beiden Ratten hatten wir aus zwei verschiedenen TH (bzw. ein TH und eine Notstation) - die haben wir langsam aneinander gewöhnt und waren da sehr vorsichtig (war ja auch unser erstes Mal) und haben ihnen wirklich viel Zeit gegeben. Richtig dicke Freundinnen sind die beiden nie geworden, auch wenn sie sich ein Joghurt-Schälchen teilen konnten und ab und an auch gekuschelt haben - aber als dann die Jüngere bei einer Tumor-OP starb, saß die Ältere (die laut TH angeblich gar nicht vergesellschaftbar war und deshalb dort in Einzelhaft hockte) wirklich tieftraurig nur noch in der unteren Käfigetage, die sie sonst nie besucht hatte und wollte auch nicht mehr in den Auslauf.
Wir haben gleich am übernächsten Tag ebenfalls aus einer Notstation 2 ganz junge Ratten dazugeholt - Inti begonnen - und die beiden Kleinen sind sofort auf die alte Ratte los und haben sie bekuschelt - und die alte Dame fand das toll und hat es genossen. Wir haben dann da tatsächlich nicht lange gefackelt, die drei sind tatsächlich nach wenigen Tagen in eine gemeinsame (vorsichtshalber natürlich trotzdem komplett gereinigte bzw. streugetauschte) Voliere gezogen, und die alte Dame war die glücklichste Ratte der Welt. Das Häufchen Elend, das 2 Tage lang in der unteren Käfigetage vor sich hin vegetiert hatte (und natürlich auch noch während der Inti, als sie noch allein bleiben musste) - blühte regelrecht auf, betüddelte die Kleinen, genoß es, mit ihnen zu kuscheln und zu spielen...
Das war eben auch eine Traum-Inti, die aber tatsächlich keinesfalls die Regel ist.
Man sollte - gerade als Anfänger - auf jeden Fall lieber zu vorsichtig sein als zu vorschnell. Allerdings spielt das Gefühl auch eine Rolle - und das Ganze unnötig herauszögern muss ja auch nicht sein. Aber das kann man aus der Ferne schlecht beurteilen, wenn man die Tiere gar nicht kennt.
In jedem Fall gilt: Lieber zu langsam als zu schnell.... Bei Dir hört es sich aber wirklich schon gut an!
Ich wünsche weiterhin viel Erfolg!

LG seven
 
  • Ein paar kleine Fragen zur Integration meiner Rattendamen Beitrag #5
Danke für die vielen tollen Antworten ^^

Ich muss gestehen, mich hat heute Nachmittag beim Käfig säubern der Ergeiz gepackt und so habe ich mich entschieden, die drei zusammen ziehen zu lassen.

Viel länger hätte ich das arme Cassymäuschen so einsam im großen Käfig auch nicht ertragen. Zwar wirkte sie nicht tieftraurig über den Verlust ihrer Schwester, aber man hat ihr schon recht deutlich abgesehen, wie einsam sie war. Sobald ich auch nur am Käfig vorbeilief kam sie zum Gitter gerannt. Sie war zwar schon immer ziemlich anhänglich und verfressen, aber so sehr hatte sie noch nie am Gitter geklebt. (Ein paar mal hab ich sogar gesehen wie sie an ihrer typischen Wartestelle geschlafen hat, was für sie ziemlich ungewöhnlich ist)

Borsteln, Plüschen oder Fauchen gab es vom ersten Treffen an nicht, nur neugieriges Hinternschnuppern, kleine "Boxkämpfe" und ab und an wurde mal jemand auf den Rücken gedreht, was dann meist mit einem kleinen Quitschen komentiert wurde - das war ich aber schon von Cleo und Cassy gewöhnt
(Das "schlimmste" gequitsche gab es von Mini, welche der Meinung war unbedingt unter den anderen Damen durchkriechen zu müssen wenn sie vorbei wollte und es dann scheinbar total doof fand, das da eine andere Ratte auf ihr stand)

Aber nun zum Umzug: Nachdem der Käfig gründlich gereinigt und wieder eingeräumt war, hab ich die Mäuschen aus ihrem Vorrübergehenden Auslauf geholt (was nicht sehr schwer war, alle drei hatten es sich in einer der Transportboxen gemütlich gemacht) und samt Box in den Käfig gestellt.
Meine größte Angst war das Cassy die beiden kleinen nun doch als Eindringlinge sehen könnte, aber Cassy blieb genauso entspannt wie zuvor.
Insgesamt scheint alles ganz gut zu laufen, bisher gab es noch keine Probleme, aus dem gleichen Napf zu fressen scheint auch kein Problem zu sein (zur Sicherheit sind es dennoch momentan 2) und mehr als kleine harmlose Rangeleien (sogar ohne Quitschen, und das obwohl alle beteiligten Mädels kleine Mimosen sind) gab es bisher auch nicht. Ich hoffe mal das alles so friedlich bleibt, zur Sicherheit hab ich aber immer ein Auge auf die Zwerge und auch der kleine Käfig steht noch bereit sollte ich die Ratten nochmal trennen müssen.

MfG, Hundi und die Mäuschen

Edit: gerade wollte ich mich noch beschweren das sie zwar in den verschiedenen Häuschen liegen aber nie zusammen, und was sehe ich da? Aus jeder Öffnung das Sputniks schaut mich ein Mäuschen an
 
  • Ein paar kleine Fragen zur Integration meiner Rattendamen Beitrag #6
Das klingt doch super! :clap:
Wenn du vielleicht noch ein paar Fotos hast, hach was wär das schön wieder Plüschpopos zu schauen. :eek:
 
  • Ein paar kleine Fragen zur Integration meiner Rattendamen Beitrag #7
Gerne^^
Gemeinsame Bilder von allen zusammen müssen aber noch bis Montag warten da ich über das Wochenende außer Haus bin.
(Zuhause ist aber noch jemand, also wenn irgendwas passieren würde wären die kleinen also nicht das ganze Wochenende unbeabsichtigt)

Und ich muss noch herausfinden wie ich Bilder einstellen kann :p
 
  • Ein paar kleine Fragen zur Integration meiner Rattendamen Beitrag #8
Prima, das hast Du toll gemacht und auch prima beschrieben. Ich selbst kann da nichts hinzufügen. Bei mir leben seit 10Jahren immer 4Farbratten d.h. in 4.Generation. Da ich selbst nicht züchte und nur Weibchen habe muß ich im Todesfall immer nachkaufen und zusammenführen. Hat bis jetzt nimmer funktioniert, da ich meine Tiere stets bei der selben Züchterin kaufe. Meine Tiere sind nicht nur Tiere...sie sind Familie.Täglich zum Frühstück und zum Abendessen dürfen die Racker etwa zwei Stunden raus und im goßen Wohnzimmer unter Aufsicht rumtopen. Nun ist etwas geschehen was noch nie passiert ist: Paula (etwa 1,5Jahre alt) hat sich von der Gruppe abgesondert und in der Kammer ein Nest gebaut. Dorthin zieht sie sich immer zurück. Kommt auf zuruf zu mir schmusen...aber will nicht mehr in´s Gehege. Raufereien und Kämpfe zwischen den 3 anderen kann ich aber nicht feststellen. Keine Angst Futter und Wasser habe ich in die Kammer gestellt...aber ein Rudeltier mit solchem Verhalten hatte ich noch nie. Soll ich es dabei belassen?? Welche Erfahrung habt ihr?
 
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