Hallo,
also ich habe nur einen Hund.
Einen Neufundländer, ihr wisst ja stattliche Größe 63 kg schwer.
Er ist kein Pauerhund aber man braucht doch richtig Zeit für ihn.
2 1/2 Stunden bis 3 Stunden gehe ich mit ihm täglich spazieren. Am Wochenende auch 5-6 Stunden.
Ja ich würde ihm schon einen Hundepartner gönnen, aber mit zwei Hunden spazieren gehen. Irgendwie traue ich mir das nicht
zu und die doppelte Zeit hätte ich einfach nicht.
Ein zweiter Hund würde also einerseits für ihn Gesellschaft sein, aber andererseits auch Abstriche bei der Zeit die ich ihm widme.
Ist ja nicht nur die Zeit des Spazierganges.
Jeden Tag ne halbe Stunde kämmen, alle drei Tage 1 1/2 bis 2 Stunden.
Er ist immer bei mir, ich denke mit allem Kuschelzeit usw. brauche ich bestimmt 6 Stunden täglich für ihn.
Das mit dem menschlichen Ersatzrudel, glaube ich stimmt nicht so ganz. Ich sorge aber dafür das er täglich Hundekontakt hat. Er hat
etliche Freunde und Freundinnen und wir gehen sehr oft gemeinsam spazieren. ( Jedenfalls teilweise, meine langen Touren machen nur wenige manchmal mit)
Ich würde ihm gerne ne Partnerin gönnen, aber ich denke einfach
das überfordert mich.
Ja ich sag mal so zwei Hundis und dann Abstriche für beide. Das finde ich auch nicht gerade berauschend.
Mal zur artgerechten Haltung, es ist doch ganz klar das wir keine
wirklich artgerechte Haltung praktizieren können, wir können doch nur unser Bestes versuchen.
Was wäre den artgerecht
Ein Hunderudel, keine Kastration, immer Freigang und je nach dem welche Hundeart , jagen dürfen, hüten dürfen, schwimmen dürfen wenn ihnen danach ist.
Also ich gebe mir alle Mühe, alles so artgerecht wie nur möglich zu gestalten zum Beispiel füttere ich meinen Hund BarF.
Den Hundefutter aus Tüte und Dose finde ich nicht artgerecht.
Ich denke so richtig artgerecht lebt bei uns kein Hund. Man kann
nur von guter Haltung sprechen, wenn versucht wird ihm zu geben was immer möglich ist.
Ein Hund in einer Stadtwohnung mit Gassigehzeiten ist absolt nicht artgerecht, aber ich kenne viele solche Hunde von fürsorglichen Haltern, die sind fröhlich und zufrieden.
Vergleiche ich das mit den Streunern in vielen Ländern, die dort täglich um ihr Überleben kämpfen, denke ich die Hunde die bei
guten Menschen leben, haben das bessere Los gezogen.
Viele Grüße Inge