- Manchmal nagt es an mir.... Beitrag #1
Debbi
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Huhu zusammen,
eigentlich ergibt dieser Block kein tiefern Sinn, aber ich muss es mir von der Seele schreiben. Wenn nicht hier wo dann? Wird wohl lang werden, vielleicht liest es ja einer.
Ich arbeite ehrenamtlich auf einem Hundehof. Ich hab schon viel schlimmes gesehen und er lebt. Traurig wie manche Menschen mit ihren Tieren umgehen. Natürlich belastet es einen, aber man hat nur die Möglichkeit es so hin zunehmen und das beste raus zu machen. Normalerweise kann ich recht gut damit umgehen und nehm es mir nicht so zu Herzen.
Seid einiger Zeit beschäftigt mich jedoch ein Schicksal. Im Vergleich zu anderen Geschichten ist es eigentlich noch recht harmlos ist, aber es lässt mich nicht los. Und ich weiß nicht warum es mich so beschäftigt.
Hier mal die Kurzfassung.
Vor 3 Jahren haben wir einen Welpen vermittelt. Nach 2 Jahren kam er zurück. Völlig unerzogen. Er ist ein großer Windhundmix und geballte Power, ein absolutes Kraftpacket. Unerzogen, somit schwer zu händeln. Aber das war ja nun schuld der ehm. Besitzer, die sich nun vor der Verantwortung drückten.
Da saß nun ein häufchen Elend. Verlassen von seiner Familie, man sah ihn an das er die Welt nicht mehr verstand. Er magerte ab total ab. Nach ca 2 Monaten stand plötzlich die Tochter vor der Tür und wollte "ihren" Hund wieder haben. Doch ihre Eltern waren dagegen. Es war ein ewiges hin und her. Nach ca 2 Wochen entschieden wir uns zum Wohle des Tieres ihn zurück zu geben. Die Tochter hatte nun eine eigene Wohnung und wir dachte es wäre das beste für den Hund. Er freute sich riesig. Jetzt sollte alles gut werden.
Nein, wurde es nicht.
Nach einem halben Jahr stand sie wieder vor der Tür und wollte ihn abgeben. Der Hundhof hat Rudelhaltung und keine einzelnen Zwinger. Er war zu der Zeit völlig überfüllt und die junge Frau wurde gebeten uns noch ein paar Tage Zeit zugeben, da momentan einfach kein Platz wäre. Sie band ihn am Zaun an und fuhr ohne ein Kommentar. Da saß der Hund nun wieder. Er sah erbärmlich aus. Er sollte jedoch Glück haben, relativ schnell fand die die passende Familie. Alles lief super. Vor kurzen waren die noch mit ihm zu besuch und schwärmten wie toll der Hund doch wäre.
Aber es sollte wieder nicht sein.
Vor zwei Wochen war er wieder an dem Zaun des Hundehofes angebunden- einfach so. Die Leute fuhren mit eiskalter Miene vor den Augen der Leitung des Hofes davon und fragten nie wieder was aus dem Hund geworden ist.
Jetzt ist er wieder da. Er ist nicht mehr in der Lage alleine zu bleiben, hat fürchterliche Verlassungsängste. Jault, bellt ohne Unterbrechung (obwohl er im Rudel mit mehreren anderen Hunden lebt) Stuberein ist er auch nicht mehr. Geht man zu ihm rein, saugt er einen regelrecht aus. Er wird richtig grob nur um ein wenig Streicheleinheiten zu bekommen. Sein Blick tut mir so weh, da ist soviel Traurigkeit drinne.
Ich hab hin und her überlegt. Wollte gassi gehen, aber er würde sich zu stark auf mich fixieren und das würde ihn jedesmal das Herz brechen. Auch ihn zur Pflege auf zunehmen war mein Gedanke. Allerdings spielt erstens mein Freund nicht mit und zweites zerflückt er mir die Wohnung, wenn ich arbeiten bin, drittes hab ich mit Malou genug zutun. Noch so einen Chaoten schaff ich alleine nicht. Dieser Aufgabe sehe ich mich nicht gewachsen, so schwer es mir fällt es mir einzugestehen. Ich kann ihn hier nicht aufnehmen und es auszuprobieren um ihn dann nach zwei Wochen zurück zugeben- damit ist keinem geholfen.
Was tue ich nun? Ich zerbreche mir den Kopf und bete dafür das sich bald die Menschen finden, die ihm sein Vertrauen zurück geben. Er hat es so verdient, er ist so ein toller Hund. Das macht mich noch ganz irre!
eigentlich ergibt dieser Block kein tiefern Sinn, aber ich muss es mir von der Seele schreiben. Wenn nicht hier wo dann? Wird wohl lang werden, vielleicht liest es ja einer.
Ich arbeite ehrenamtlich auf einem Hundehof. Ich hab schon viel schlimmes gesehen und er lebt. Traurig wie manche Menschen mit ihren Tieren umgehen. Natürlich belastet es einen, aber man hat nur die Möglichkeit es so hin zunehmen und das beste raus zu machen. Normalerweise kann ich recht gut damit umgehen und nehm es mir nicht so zu Herzen.
Seid einiger Zeit beschäftigt mich jedoch ein Schicksal. Im Vergleich zu anderen Geschichten ist es eigentlich noch recht harmlos ist, aber es lässt mich nicht los. Und ich weiß nicht warum es mich so beschäftigt.
Hier mal die Kurzfassung.
Vor 3 Jahren haben wir einen Welpen vermittelt. Nach 2 Jahren kam er zurück. Völlig unerzogen. Er ist ein großer Windhundmix und geballte Power, ein absolutes Kraftpacket. Unerzogen, somit schwer zu händeln. Aber das war ja nun schuld der ehm. Besitzer, die sich nun vor der Verantwortung drückten.
Da saß nun ein häufchen Elend. Verlassen von seiner Familie, man sah ihn an das er die Welt nicht mehr verstand. Er magerte ab total ab. Nach ca 2 Monaten stand plötzlich die Tochter vor der Tür und wollte "ihren" Hund wieder haben. Doch ihre Eltern waren dagegen. Es war ein ewiges hin und her. Nach ca 2 Wochen entschieden wir uns zum Wohle des Tieres ihn zurück zu geben. Die Tochter hatte nun eine eigene Wohnung und wir dachte es wäre das beste für den Hund. Er freute sich riesig. Jetzt sollte alles gut werden.
Nein, wurde es nicht.
Nach einem halben Jahr stand sie wieder vor der Tür und wollte ihn abgeben. Der Hundhof hat Rudelhaltung und keine einzelnen Zwinger. Er war zu der Zeit völlig überfüllt und die junge Frau wurde gebeten uns noch ein paar Tage Zeit zugeben, da momentan einfach kein Platz wäre. Sie band ihn am Zaun an und fuhr ohne ein Kommentar. Da saß der Hund nun wieder. Er sah erbärmlich aus. Er sollte jedoch Glück haben, relativ schnell fand die die passende Familie. Alles lief super. Vor kurzen waren die noch mit ihm zu besuch und schwärmten wie toll der Hund doch wäre.
Aber es sollte wieder nicht sein.
Vor zwei Wochen war er wieder an dem Zaun des Hundehofes angebunden- einfach so. Die Leute fuhren mit eiskalter Miene vor den Augen der Leitung des Hofes davon und fragten nie wieder was aus dem Hund geworden ist.
Jetzt ist er wieder da. Er ist nicht mehr in der Lage alleine zu bleiben, hat fürchterliche Verlassungsängste. Jault, bellt ohne Unterbrechung (obwohl er im Rudel mit mehreren anderen Hunden lebt) Stuberein ist er auch nicht mehr. Geht man zu ihm rein, saugt er einen regelrecht aus. Er wird richtig grob nur um ein wenig Streicheleinheiten zu bekommen. Sein Blick tut mir so weh, da ist soviel Traurigkeit drinne.
Ich hab hin und her überlegt. Wollte gassi gehen, aber er würde sich zu stark auf mich fixieren und das würde ihn jedesmal das Herz brechen. Auch ihn zur Pflege auf zunehmen war mein Gedanke. Allerdings spielt erstens mein Freund nicht mit und zweites zerflückt er mir die Wohnung, wenn ich arbeiten bin, drittes hab ich mit Malou genug zutun. Noch so einen Chaoten schaff ich alleine nicht. Dieser Aufgabe sehe ich mich nicht gewachsen, so schwer es mir fällt es mir einzugestehen. Ich kann ihn hier nicht aufnehmen und es auszuprobieren um ihn dann nach zwei Wochen zurück zugeben- damit ist keinem geholfen.
Was tue ich nun? Ich zerbreche mir den Kopf und bete dafür das sich bald die Menschen finden, die ihm sein Vertrauen zurück geben. Er hat es so verdient, er ist so ein toller Hund. Das macht mich noch ganz irre!